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Lernen mit DK: Hass ≠ Hass – Rechtsverständnis – 12

by - Februar 6, 2016

Wenn ein Gläubiger auf Facebook, oder als Nachwuchsgläubiger auf Schulhöfen, antisemitische und rassistische Hetze gegen Juden und andere Ungläubige, zumeist Deutsche, loslässt, so gilt das in der Wahrheitsszene keinesfalls als Rassismus. Woher wir das wissen? Wir lesen den Tagesspiegel. Andrea Dernbach, Fachkraft für die friedliche Religion und Entdeckerin des Rassismus in den Tapeten der Gesellschaft, der deutschen versteht sich, weiß, Rassismus gegen Deutsche? Das falsche Wort. So nimmt es nicht Wunder, dass der Bundesjustizminister (SPD) und seine Stasispitzelin Anetta Kahane, ehemals IM Viktoria, im Falle gläubiger Hetze untätig bleiben. Im Falle ungläubiger Hetze von ungläubigen Antifaschisten gegen ungläubige Dunkeldeutsche übrigens auch, wie wir weiter unten am Fall 2 erkennen werden.

Für viele Mitglieder Dunkeldeutschlands ist das nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Wir von DiskursKorrekt geben darum Nachhilfe. Wir beschreiben zwei Fälle von Hetze, wobei der erste Fall tatsächlich Hetze ist, jedenfalls nach Ansicht des Gerichts, der zweite dagegen nicht. Jedenfalls hat sich unseres Wissens im zweiten Fall noch kein Staatsanwalt aufgerafft, um wenigstens zu prüfen, ob hier Hetze vorliegt.

Fall 1

Berliner Morgenpost vom 5.2.2016: Urteil: Berliner Facebook-Hetzer muss 3500 Euro zahlen

Weil er fremdenfeindliche Hetze auf Facebook verbreitet hat, muss ein Berliner eine Geldstrafe von 3500 Euro zahlen. Der 45-Jährige sei der Volksverhetzung schuldig, befand ein Amtsgericht am Freitag. Der Familienvater habe ein Video mit einem „abscheulichen, menschenverachtenden“ Liedtext über Facebook für andere Internet-Nutzer wahrnehmbar veröffentlicht.

Wir kennen den „abscheulichen, menschenverachtenden“ Liedtext nicht, den der 45-Jährige nicht geschrieben sondern verbreitet hat. Auf jeden Fall scheint er das Kunstverständnis des Gerichts nicht geweckt zu haben. Vielleicht hätte er den Text so verändern müssen, dass die Kunst des Künstlers Bushido erkennbar geworden wäre:

Presse , Kay du Bastard bist jetzt Vogelfrei
du wirst in Berlin in deinen Arsch gefickt wie Wowereit
Yeah , fick die Polizei , LKA , BKA
Meine Jungs verticken Elektronik so wie Media Markt
Jeden Tag im Fadenkreuz , ich zeig dir wie der Hase läuft
Arabisch-Deutsche Sippe und ich jage euch ihr Partyboys
Du versteckst dich , doch ich finde dich wie Google Maps
ich verkloppe blonde Opfer so wie Oli Pocher
Ich mach Schlagzeilen , fick deine Partei [ Yeah ]
und ich will das Serkan Törun jetzt ins Gras beisst
Yeah Yeah ,Was für Vollmacht , du Schwuchtel wirst gefoltert
Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz

Bushido wurde zwar angeklagt aber freigesprochen. Jost Müller-Neuhof, der erfolglose  Buschkowsky-Jäger des Tagesspiegels, machte die frohe Botschaft publik. Der Moslem-Künstler, so formuliert der Jost froh, wurde von seinem Anwalt herausgehauen. Wir nehmen an, der 45-jährige Berliner hat aus Mangel an Kunstsachverstand den falschen Text verbreitet.

Fall 2

Die folgende Hetze, die keine ist, denn kein Staatsanwalt, kein Bundesjustizminister und keine IM Viktoria kümmern sich darum, haben wir in den Foren des Tagesspiegels gefunden. Dort treibt der Forumsblogwart mogberlin unter Aufsicht des Hass-Managers Atila Altun sein Unwesen. Eine Kostprobe gefällig? Hier (30.6.2015 um 18:31 Uhr):

Blogwart mogberlin, Antwort auf B.Nutzer vom 30.06.2015 17:59 Uhr

@b.nutzer

Was sich bei denen zerstreut, wenn sie sich erstmal in Quarantäne, sprich: in der totalen gesellschaftlichen Ächtung befinden, wo sie hingehören, ist mir sowas von schnuppe, lieber B.Nutzer.

Meinetwegen können sie sich in ihrer Nervenheilanstalt dann Zucker über ihre Corn Flakes streuen oder Weed in den Tabak, um sich ´n Joint zu drehen, ganz egal. Hauptsache, sie, die Wirtstiere des Hasses, laufen nicht mehr als wandelnde Infektionsherde durch die Landschaft und gehen den Flüchtlingen, die den zivilisierten Demokraten willkommen sind, nicht länger auf den Zeiger.

Vielleicht werden im Rahmen dieser Quarantänemaßnahmen ja auch ein paar Wohnungen frei, die könnte man gleich in Flüchtlingsunterkünfte umfunktionieren 😉

Merke: Refugees welcome, Racists pxxx off!

mog

Auf die Frage, was sich der Blogwart unter Quarantänemaßnahmen so vorstelle, greift er mit seiner Antwort auf die Erfahrungen der Jahre 1933 bis 1945 zurück und antwortet mit der Einwilligung von Hass-Manager Atila Altun am 1.7.2015 um12:58 Uhr so:

Habe ich doch schon gesagt, lieber greg: Quarantäne ist in diesem Fall als Synonym für gesellschaftliche Ächtung zu verstehen.

Okay, bei dem einen oder anderen an Rechtspopulitis erkrankten Rechtspopulösen mag auch eine dauerhafte stationäre Einweisung erforderlich sein, aber darüber haben die zuständigen Stellen im Einzelfall zu befinden.

mog

Umfangreich würdigen wir den Blogwart zusammen mit seinem Kumpel in der Rubrik  „Der Blogwart und sein Kostümjurist“. Die hier aufgeführten Injurien liegen uns als Artikel des Tagesspiegels mit Kommentaren im Format PDF vor. Nach der sexuellen Gewalt von Refjudschies in der Silvesternacht hat der Blogwart Naziverbot vom Hass-Manager bekommen. Wir sind uns sicher, das Verbot wird nach und nach wieder gelockert, denn „Dunkeldeutsche“ sind Freiwild im Tagesspiegel.

Im Folgenden führen wir noch eine kleine Auswahl von Formulierungen aus Kommentaren auf, die vom Hass-Mananger freigeschaltet wurden. Die mit B gekennzeichnenten Formulierungen stammen vom Blogwart mogbberlin.

Rassistenpest (B)
Krätze (B)
Aussätzigkeit (B)
wandelnde Infektionsherde (B),
die erstmal in Quarantäne müssen (B)
metastasierende Geschwüre (B)
Vielleicht werden im Rahmen dieser Quarantänemaßnahmen ja auch ein paar Wohnungen frei (B)
Wirtstiere des Hasses (B)
pöbelndes Rassistengesocks (B)
subproletarischer Auswurf
white trash
Der hässliche Eiter fließt aus den Löchern des deutschen Mittelstands
rassistische Lumpen (B)
Humanitätsdeserteure (B)
Integrationsdienstverweigerer (B)
rechtspopulöse Vaterlandsverräter (B)
Pest (B)
Giftzwerge an den Pranger stellen
giftsprühende Hassfratzen müssen eine adäquate Unterkunft erhalten
braune Pest
Pestbeulen

.

.

Frühere Lektionen:

Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 1
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 2
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 3
Lernen mit DK: Der Unterschied zwischen Mordaufruf – Rechtsverständnis – 4
Lernen mit DK: Der Unterschied zwischen Hetzer – Rechtsverständnis – 5
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 6
Lernen mit DK: Islam, Rechtsverständnis – 7
Lernen mit DK: PEGIDA, Rechtsverständnis – 8
Lernen mit DK: Kunst, Rechtsverständnis – 9
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 10
Lernen mit DK: Holocaust – Rechtsverständnis – 11
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2 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Rechtsverständnis:

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article130680443/Warum-vier-Teenagern-die-Todesstrafe-droht.html

    Man vergleiche mit dem deutschen „Rechtsverständnis“ in Sachen Johnny K. der in einer „lauen Sommernacht …“.

  2. Der nun wieder permalink

    Zum Thema Hass- und Rechtsverständnis hier ein Beitrag aus der gestrigen Abendschau, der uns beispielhaft die Täter – Opferbehandlungen in diesem Land aufzeigt:

    http://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Opferschutz-40-Jahre-wei%C3%9Fer-Ring/rbb-Fernsehen/Video?documentId=33228864&bcastId=3822076

    Rechtstaat? Wo?

    Die ehrenamtlichen Helfer des Weißen Rings verdienen Hochachtung. Sie sind im – Gegensatz zu den meist egozentrischen Flüchtlingshelfern – selbstlos und im richtigen Metier unterwegs, wobei sie permanentes Staatsversagen wenigstens etwas abfedern.

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