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Lachen mit di Lorenzo und dem Lügel

by - Februar 2, 2016

Von Burgunder

Unter sich, also unter katholischen Pastorentöchtern, weiß auch di Lorenzo, wo der Maroldt den Most holt (newsroom.de).

Mehr Aufklärung über die Arbeit der Medien und mehr Vielfalt in den Redaktionen hat “Zeit”-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo beim Görres-Abend in der katholischen Journalistenschule ifp in München gefordert.

Die Art mancher Skandalberichterstattung der letzten Jahre komme einer Verurteilung gleich und stelle eine “Neuauflage des mittelalterlichen Prangers” dar, kritisierte er und nannte als Beispiel den Sturz von Bundespräsidenten Christian Wulff 2012. Misstrauen und Häme, die Medien gesät hätten, fielen auf sie selbst zurück. “Wir sollten uns dringender denn je fragen, welche Rolle wir Journalisten in der Gesellschaft spielen wollen”, sagte Giovanni di Lorenzo.

Der Journalist beklagte eine “Tendenz zum Gleichklang” in der deutschen Medienlandschaft. Eine Ursache erkenne er darin, dass viele Redaktionen zu ähnlich sozialisiert seien. Neue Mitarbeiter würden oft danach ausgesucht, ob sie zum vorhanden Redaktionsteam passten. Dem Vertrauensverlust sollten die Medien dadurch begegnen, dass sich Journalisten für Fehler entschuldigten. “Um unser Verhältnis zum verunsicherten und skeptischen Teil der Bevölkerung dauerhaft zu bessern, sind kleine Schritte nötig. Wir sollten mit den Skeptikern sprechen, wir sollten die Zweifler mit Transparenz überzeugen”, sagte di Lorenzo.

Der Brüller dann zum Schluß:

“Qualitätsjournalismus muss die Menschen dazu befähigen, sich ihr eigenes Urteil bilden zu können”

Der Mann ist Herausgeber des Kreuzberger Volksstürmers, des Zentralorgans für das dumme Berlin.

Also dann, Gianni, viel Spaß beim Umkrempeln des Lügels. Wir helfen gern.

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7 Kommentare
  1. devon permalink

    Martenstein sei Dank

    Ausgerechnet di Lorenzo….
    ….in dessen Online-Wu….Gazette die Kommentare der Leser schneller gelöscht werden als sich die SPD von der politischen Bühne verabschieden kann.
    Die ZEIT hat diesen Trend, den wir jetzt haben, massiv aktiv mit nach vorne getrieben. Da wirkt es ziemlich unglaubwürdig, wenn er jetzt sagt, daß er Kritiker „mit Transparenz und Selbstkritik“ ruhigstellen will. Den „Gleichklang“ den er hört und die „Vielfalt“ die er gauckhaft predigt, könnte er auch aus einer feministischen Kampfschrift der HU Berlin entnommen haben……Wir wissen was kommt: Noch mehr „pro Quote“ und geistiger Niveau-Limbo gegen die Martensteins dieser Welt (alte weiße Männer…).
    Für mediale Kurs-Korrekturen ist schon längst zu spät. Die Medien-Titanic hat den Eisberg schon vor einigen Jahren gerammt, di Lorenzo spielt nur noch etwas gefällige Musik, bis das eiskalte Wasser über seinem und anderen Köpfen zusammenklatscht.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-ueber-integration-von-fluechtlingen-zu-viel-wunschdenken-vor-allem-bei-journalisten/12930062.html#kommentare

  2. Columbo permalink

    Dem Vertrauensverlust sollten die Medien dadurch begegnen, dass sich Journalisten für Fehler entschuldigten.

    Dann können sie ja gleich mal anfangen und sich bei uns für die unzähligen zensierten Beiträge und Profil-Sperren entschuldigen, gerne hier an Ort und Stelle.

    Los geht’s, Herr Altun!

  3. devon permalink

    Lachen mit dem ZDF, das den Kindern die Welt erklärt. Thema heute, Verfassungsschutz und man ahnt es schon, Frauke Petry und der dicke Gabriel.
    Das ZDF kommt dem Bildungsauftrag der Regierung nach.

  4. devon permalink

    Lachen ist gesund und der Tagespiegel gibt auch viele Gründe dafür.

    Vergleiche folgende Artikel und den rasenden Onlinemob im Kommentarbereich. Stichworte hier wären: Petra Pau und das Bürgermeisterlein von Tröglitz.
    Wurde der eigentlich schon geteert und gefedert und mit Heugabeln aus dem Ort gejagt?
    Nicht, dass ich das befürworte, aber das war in etwa das Bild, welches an die Wand gemalt wurde. Seitdem lebt er offenbar und unangetastet friedlich in Tröglitz.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-fluechtlinge-in-sachsen-anhalt-nazi-hetze-zwingt-ortsbuergermeister-zum-ruecktritt/11473736.html

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-aufmarsch-von-rechten-linke-petra-pau-fordert-mehr-schutz-fuer-privatsphaere-von-politikern/11505730.html

    Nun, wie es @moserhansi ausdrückt

    „Lichterketten-Zeit ist over.“
    „Und es wird noch krasser, glaubt mir. “

    und der geballte Zorn des Forumspöbels zu den Sachbeschädigungen an den Privatadressen von Politikern in Berlin.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/wegen-fluechtlingspolitik-linksextreme-beschmieren-wohnhaus-von-steinbrueck-und-hoegl/12910846.html

    Buchstabieren sie das Wort „Bigotterie“, alternative auch „Heuchelei“ oder „Verlogenheit“

    Allerdings drängt sich mir die Frage auf, ob Maas im übertragenen Sinne mit geschmiert hat
    http://www.geolitico.de/2015/10/28/maas-seit-an-seit-mit-der-antifa/

  5. Fritz permalink

    Was ist mit dem Lügel los?

    … oft mit Migrationshintergrund…

    „Ob jemand in Untersuchungshaft genommen wird, hat nicht nur mit der Schwere der Tat zu tun, sondern auch damit, ob er oder sie einen festen Wohnsitz hat. Den haben die Totraser allemal, und die Familien – oft mit Migrationshintergrund – haben auch das Geld, damit der Nachwuchs schnell wieder eine motorisierte Mordwaffe zur Verfügung hat, egal, ob der Führerschein weg ist. Und irgendwann kommt eine Geldstrafe. “

    Diese Zitat stammt nicht aus einem Leserkommentar der durch die Zesurabteilung gerutscht ist, nein, dieser Kommentar stammt vom Schreiberling Gerd Nowakowski, vermutlich wird er noch vor Anbruch des morgigen Tages gekündigt.

    Link:
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/illegale-autorennen-ueberforderte-polizei-lascher-rechtsstaat/12912294.html

    Fritz

    Kleiner Tipp: Es gibt eine Käserei in der Stadt, wenn man dort das Käseabo ohne Angabe von Gründen kündigt, dann rollt der Appenzeller einen 200,00 Euro Käse zum Kunden. Das ist Käsewirtschaft, ach nee, das ist Marktwirtschaft…

    • Beim Nowakowski kommt wieder durch, was er und Kollegen_In im Jahr 2006 im Tagesspiegel schreiben durften und was bis vor Kurzem noch als Rassismus galt:

      https://diskurskorrekt.wordpress.com/2014/04/21/von-der-zeitung-zum-schmierblatt/

    • anda permalink

      Die habens wohl sehr nötig, uns hat man heute Kino-Jahreskarten im Wert von fast 400,-€ angeboten, wenn wir das Käseblatt bloß wieder abonnieren. Nee bäh, nicht solange Altun dort zensiert und alte weiße FrauInnen Artikel gegen die von ihnen verachteten Deutschen schreiben dürfen.

      Solche wenigen lichten Momente, wie Nowakowski sie hier mal hat, reichen mir da bei weitem nicht aus.

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