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Der Unterschied zwischen Gewalt

by - Januar 28, 2016

Was ist der Unterschied zwischen Gewalt? Wie beim Hass kommt es darauf an, wer sie ausübt und gegen wen sie ausgeübt wird. Wie beim Hass gibt es gerechte und ungerechte Gewalt. Zu kompliziert? Dann holen wir uns doch Rat bei den richtigen Fachkräften. Engagierte Fachkräfte finden sich in den Schreibstuben von Spiegel und Tagesspiegel.

Beispiel ungerechte Gewalt

Matthias Meisner, Fachkraft für Desinformation im Tagesspiegel, dokumentiert ungerechte rechte Gewalt mit diesem Bild:

http://www.tagesspiegel.de/images/sorge-und-ratlosigkeit-nach-neonazi-attacken-in-der-provinz/12891244/1-format43.jpg

Beispiel gerechte Gewalt

Salonjakobiner Jakob Augstein stellt diese Frage:

Aber wenn wir die Gewalt der Straße verachten, warum akzeptieren wir dann die Gewalt der Politik?

Darum ist linke Gewalt nur ein aufgebauschtes Problem, gespeist durch einen großen Zorn (gibt) in Europa. Der Zorn entlädt sich in gerechter Gewalt so:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotos-bilder-anti-ezb-protest-fotostrecke-124848-3.html

Wir lernen gleich noch, dass es gerechten Zorn gibt, der sich vom Zorn der Bürger über die gläubige Invasion dadurch unterscheidet, dass er gerecht ist. So oder so ähnlich hat es dieser intellektuell Selbstentleibte zusammen mit dem SPD-Pöbler Ralf Stegner gestern bei Maischberger verkündet.

Jakobiner Augstein ist ein intellektuell Selbstentleibter, präzise, er ist ein schlauer intellektuell Selbstentleibter. Weil er schlau ist, gibt er zum Besten, was er für theoretische Erwägungen hält. Die Polizei ist nicht den marodierenden Horden linker Gewalttäter entgegengetreten. Nein, sie ließ die Wahrheit, präzise, die Wahrheit des Systems, aufblitzen:

Damals blitzte die Wahrheit des Systems auf: Es war der Kapitalismus selbst, zu dessen Schutz sich die Polizei berufen sah. Nicht zum Schutz von Staat, Gesellschaft oder Demokratie. Die Bankenstadt war damals der richtige Ort für den Protest und ist es auch heute.

Dank an rumpel@gmail.com, der mit seinem  Kommentar nicht nur auf Fachkraft Meisner hingewiesen hat. Er hat uns auch geholfen, die intellektuelle Köstlichkeit von Jakobiner Augstein zu finden.

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13 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Man bemühe die Google-News-Suche und kämpfe sich durch die Berichte, Schlagzeilen, Stellungnahmen und Verurteilungen zum zünderlosen Handgranatenwurf auf eine Erstaufnahmeeinrichtung. Entsetzen überall.

    Man fahnde nach ähnlichen Hervorbringungen zum fehlgeschlagenen Brandanschlag auf eine ICE-Strecke von heute. Linksextreme haben sich bereits bekannt, also propagandistisch unbrauchbar. Sachliche dpa-Meldungen, vielfach sogar versteckt.

    Der Lügel meldet bisher – nichts. Klein-Caroline malt sich dafür eine AfD, wie sie es versteht. Petry Heil! Damit es auch die einfach strukturierten Leser schnallen, hat die Redaktion sicherheitshalber noch „Glosse“ dazugeschrieben. Selten so gelacht.

  2. Burgunder permalink

    Der Deutschlandfunk ist einer Beziehung richtig vorbildlich. Er schriftet Sendebeiträge, insbesondere Interviews, oft aus. Wenn nicht, sind Audios abrufbar. Wie gesagt, vorbildlich.

    http://www.deutschlandfunk.de/medienquartett-bitte-nicht-stoeren-hauptstadtjournalisten.1301.de.html?dram:article_id=343058

    Gestern gesendet und – nichts. Keine Ausschriftung, kein Audio. Bevor die Verwunderung anhält, hier schauen:

    „Der Journalist und Publizist Wolfgang Herles, der jahrelang für das ZDF in leitenden Positionen tätig war, hat konstatiert, dass es im Sender „Anweisungen von oben“ gebe.
    „Auch im ZDF sagt der Chefredakteur, Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient. Und da muss er in Klammer gar nicht mehr dazu sagen, wie es der Frau Merkel gefällt„, so Herles am Freitag im „Deutschlandfunk“.
    Solche Anweisungen habe es auch früher schon gegeben. „Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen – heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen – das ist Regierungsjournalismus“.“

    Ausführlich und mit Audio:
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/64289-zdf-journalist-es-gibt-anweisungen-von-oben

    Wieder etwas, was nicht im Lügel steht. Warum auch. Wahrheitspresse.

  3. Burgunder permalink

    Zu Bürger Augstein und den Absprachen zwischen angeblich unabhängigen Journalisten mit Gesprächspartnern in als Talkshows getarnten Tribunalen gibt es hier

    http://ef-magazin.de/2016/01/29/8319-bei-maischberger–kleiner-kopierfehler-offenbart-absprache-zwischen-moderation-und-gast

    einen schönen Beleg:

    „Woher hat eigentlich Jakob Augstein die in der Sendung aus dem Jackett hervorgeholte Kopie einer Zeitungsanzeige aus der „Weltwoche“? In der Mediathek der ARD ist diese Szene bei 1:01:18 zu sehen. Augsteins Zettel ist schwarz/weiß kopiert. Wenige Sekunden später erscheint das Bild gleich in Farbe, nach entsprechendem Kameraschwenk hinter Augstein auf der Videowand.“

    Es ist wieder einmal ein unabhängiges Blog, auf dem über solche (längst nicht mehr überraschenden) Kumpaneien und Komplotte berichtet wird. Es wäre doch originäre Aufgabe der sogen. 4. Gewalt, so etwas aufzudecken. Aufgabe einer Hauptstadtzeitung zum Beispiel. Aber die haben bekanntlich andere Interessen. Wahrheitspresse eben.

  4. derda permalink

    Handgranate gegen Flüchtlingsheim. Von wem spielt keine Rolle. Wichtig ist das es politisch ausgeschlachtet wird. Die „Wahrheitspresse“ steht Gewehr bei Fuß. Auch die Forum“SAntifa“ trommelt wild herum.

    • Anonymous permalink

      Das Thema wird durch laufende Updates auf Platz 1 hoch geputscht.

  5. Paul permalink

    Reizgasangriff

    Bei einer AfD – Demo hat ein unbekannter V-(?)Mann das MDR-Kamerateam mit Reizgas angegriffen. Sofort empören sich die Politiker und sehen die AfD in der Pflicht und Schuldigkeit.

    Fliegen Steine von „Linksextremisten“ schweigen die Politiker. Werden Frauen massenhaft sexuell vergewalttätigt von „Kulturbereichern“ schweigen sie oder winden sich um die Ursachen.

    Habt ihr schon mal was von der „Richtlinie 1/76“ gehört? http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?MfS-Richtlinie_1-76

    Wie die Richtlinie beim Verfassungsschutz lautet ist mir nicht bekannt. Aber sicher wird es sowas auch geben und nicht erst seit dem Ende der DDR.

  6. Burgunder permalink

    Die Lügenpresse faßt schon wieder Tritt. Neuester Strohhalm ist der Bericht der Braunschweiger „Soko Asyl“. Dieser wird mit einer verzweifelten Gläubigkeit verbreitet, die nur mit den Endzeiten der letzten beiden deutschen Diktaturen vergleichbar ist. Dem Lügel ist das so wichtig, daß er dafür sogar sein Debattenportal Causa mißbraucht. Die (nichteingelöste) Heilsbotschaft:

    „Unter Flüchtlingen gibt es nicht mehr Straftäter als unter Einheimischen“ Amen.

    Muß man wirklich in die Fußstapfen der DDR treten, die offiziell die jedem Bürger vertraute Realität ausblendete und durch statistische Manipulationen ersetzte? Groteske Behauptungen, die permanent von der Wirklichkeit widerlegt wurden?

    Aus der Geschichte nichts gelernt.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-und-kriminalitaet-jedem-kriminalisten-war-klar-was-sich-entwickeln-wuerde/12887264.html
    https://causa.tagesspiegel.de/unter-fluchtlingen-gibt-es-nicht-mehr-straftater-als-unter-einheimischen.html

    Nun muß man Kriminalisten keinen Vorwurf machen, Statistik nicht zu verstehen. Presseausweisinhabern, die sich als Journalisten gerieren, aber schon. Bevor ich mir hier einen abbreche und als befangen abqualifiziert werde, verweise ich besser auf ein linkes Blog. Felix von Leitner, „Fefe“, bemüht sich redlich, aus linker Perspektive vieles zu hinterfragen. Vor Irrtümern ist er dabei nicht gefeit. Aber er glaubt nicht alles, was man ihm vorsetzt. Die Kritikfähgkeit sollte ja eigentlich auch Journalisten zieren. Aber ach … Jedenfalls nicht die Kreuzberger.

    http://blog.fefe.de/?ts=a854a43c

    (Das Update erschüttert die Argumentation nicht wirklich. Deshalb beschränke ich mich auf den ersten Teil)

    „Verglichen wird die Kriminalitätsrate, soweit ich das richtig verstanden habe, anhand bereits erfolgter strafrechtlicher Verurteilungen. Vergleichen wird weiterhin eine Anzahl von 40.000 Leuten, die erst im Laufe des Jahres gekommen sind, die angesichts der steigenden Zahlen zum Jahresende also durchschnittlich vielleicht 4 Monate im Land waren, mit der Bevölkerung, die die gesamte Zeit im Land war. Verglichen wird dazu die Zahl von Straftaten, sondern die Zahl bereits erfolgter Verurteilungen, die der Tat einige Zeit nachfolgen und teilweise noch nicht erfolgt sind. Den Effekt gibt es bei der Vergleichsgröße „Deutsche“ (wenn das überhaupt wirklich die Vergleichsgröße ist), aufgrund des Überhangeffekts nicht.

    Also:
    Kriminalitätsrate ist ein Bruch mit Straftaten (nach Verurteilungen) pro Anzahl Menschen.

    In der Flüchtlingsangabe ist der Zähler ist viel zu niedrig und der Nenner viel zu hoch.

    Die Aussage, so wie sie kolportiert wird, ist geradezu ein Täuschungsversuch.“

    Nimmt man dann noch die gemäß Kieler Modell unterlassene Strafverfolgung von Kleinkriminalität und die aus Angst vor Stigmatisierung als „fremdenfeindlich“ nicht angezeigten Delikte hinzu, fällt die fromme Sokolüge gänzlich in sich zusammen. Nur nicht für die Wahrheitspresse.

    • derda permalink

      “Unter Flüchtlingen gibt es nicht mehr Straftäter als unter Einheimischen”

      Damit könnte er sogar recht haben. Interessanter ist die Qualität der Straftaten

      Er sagt: Aber es gibt spezifische Formen von Kriminalität unter den Flüchtlingen.

      Da beginnt er um den heißen Brei zu reden, ganz im Sinne des „Lügel“. Und das ist auch der Grund warum solch ein Buch vorgestellt wird.

      von rx1 28.01.2016 18:44 Uhr

      Glaube nur deiner selbstgebastelten Statistik
      Die Zahlen von Herrn Küch sind aus mehreren Gründen problematisch:

      1. Der Vergleich mit der einheimischen Bevölkerung ist problematisch. Die 40.000 Flüchtlinge mit 1 -1,5% Straftätern haben die Erstaufnahmeeinrichtung im ganzen Jahr durchlaufen. In der Einrichtung sind aber nur 3000-5000, die jeweils nur wenige Wochen bleiben. Die Vergleichszahlen für die einheimische Bevölkerung beziehen sich auf das ganze Jahr. Außerdem ist es erschreckend, wenn „Flüchtinge“ sofort Straftaten begehen.
      2. Angeblich soll ein Teil der aus dem Flüchtlingsheim in Brauschweig begangenen Kriminalität in der Statistik nicht Flüchtlingen, sondern der Bandenkriminalität zugeordnet worden sein.
      3. Ein Teil der Straftaten von Flüchtlingen wird nicht erfasst, wie jetzt aus Kiel bekannt wurde. Aber auch in Niedersachsen gibt es solche Wünsche aus der politischen Ebene:
      „Vor Kurzem hat Schwarz seinem Innenminister gegenübergesessen, sagt er. Es ging um die Vorarbeiten zur polizeilichen Kriminalitätsstatistik, um die Frage von auffälliger Straffälligkeit in und um Flüchtlingszentren. Man könne der Bevölkerung nicht zumuten, dass ein Ergebnis herauskomme, mit dem bestätigt werde, dass es eine Häufung von sexueller Gewalt, von schwerster Körperverletzung gebe. „Das wäre ein schlechtes Ergebnis“, so hat Schwarz den obersten Dienstherrn verstanden.“
      http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Fluechtlingskriminalitaet-Ist-die-Gewalt-Statistik-geschoent

      Wenn Straftaten anscheinend systematisch nicht erfaßt werden, um sich dann auf die scheinbar niedrigeren Zahlen zu berufen, wirkt es nicht sehr glaubwürdig.

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