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Hass-Management: Dresdner Impressionen

by - Januar 27, 2016

Wer sich über das Hass-Management sachkundig machen will, der ist gut beraten, wenn er zum Tagesspiegel greift. Hier erfährt der nach Wissen Suchende alles Nötige. Er lernt, dass für wandelnde Infektionsherde, die zu einem Geschwür metastasieren, umfangreiche gesellschaftliche Quarantänemaßnahmen erforderlich sind. Erlaubt sind die Formulierungen aus der Sprachschatzkammer der Nazis im Tagesspiegel dann, wenn Kritiker des Islam oder der Flüchtlingspolitik von SPDCDUGrünen gemeint sind. Der Segen des Hass-Managers des Tagesspiegels ist ihnen gewiss.

Der Tagesspiegel ist nicht allein. Der Tagesspiegel ist zwar das Sturmgeschütz der Wahrheitsszene und daher führend im Hass-Management. Hass-Management wird aber auch woanders betrieben. Zum Beispiel in der SPD. Ihr Bundesjustizminister hat sich der Mitarbeit der Fachfrau Anetta Kahane versichert, die sich durch jahrelange Spitzeltätigkeit für die Stasi der DDR qualifiziert hat. Sie ist jetzt in der „Task Force Hetze“ tätig, die den Kampf gegen Rechts intensivieren soll.

Auch in Dresden wird Hass-Management betrieben. Die SPD hat mit Eva-Maria Stange, ehemals SED, eine verdiente Genossin ins Rennen geschickt, die sich an den Diffamierungen ihrer Partei gegen PEGIDA mit Verve beteiligt und keine Berührungsängste mit der extremistischen vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppierung Dresden Nazifrei hat.

Deren Gewalttäter, in der Wahrheitsszene „Aktivisten“ genannt, genießen in Dresden, aber auch in Leipzig antifaschistische Narrenfreiheit. Gelegentlich werden von Aktivisten ganze Straßenzüge verwüstet, Bahnanlagen sabotiert und wiederholt Polizeistationen angegriffen.

Einer unser Leser hat uns vier Fotos geschickt, die den antifaschistischen Kampf dokumentieren. „Pegida jagen“, „Pegida boxen“ und „Pegida töten“, das sind Parolen, die vermutlich seit langer Zeit an den Häuserwänden stehen. Unser Leser schreibt:

Am Wochenende war ich in Dresden. Jedes Mal wenn ich dort bin, besuche ich
gerne die Neustadt.

Die Bilder habe ich im Abstand von jeweils ein paar Metern gemacht. Offenbar wurden die Graffiti alle in der gleichen Handschrift, wahrscheinlich also von der gleichen Person gestaltet. Vermutlich bereits vor über einem Monat. Und keiner scheint sich daran zu stören. Aufruf zu Körperverletzungen und Tötungen. Bleibt einfach an den Wänden stehen.

Warum sollte sich auch jemand im Dresden der Genossin Lange daran stören? Wir meinen, die antifaschistische Szene gebiert vielleicht den nächsten Außenminister, der den derzeitigen Worthülsenproduzenten der SPD ersetzen könnte. Seit der Amtszeit von Taxifahrer, Steinewerfer und Polizistenverprügler Joseph Fischer ist schon viel zu viel Zeit vergangen. Deutschland braucht einen Außenminister mit seinen Qualitäten. In Dresden könnte er zu finden sein.

Hier sind die Bilder vom antifaschistischen Widerstandskampf:

Dresden-Antifa-1

Dresden-Antifa-41.

Dresden-Antifa-2.

Dresden-Antifa-3

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3 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    estern hat das lückenblättchen nix gewusst, heute ist man weiter, denn man kann es wissen, wenn man denn wollte. aber dann berichtet man lieber nicht

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/anschlag-auf-immobilienfirma-transporter-angezuendet-staatsschutz-ermittelt/12879138.html

    Ein Kilometer Anarchie“ – BZ – Wir arbeiten dran. In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir in der Wildenbruchstraße einen Transporter der Mähren-Gruppe angezündet. Gegenwärtig arbeiten die Politik und Repressionsorgane dieser Stadt daran, auf verschiedenen Ebenen, den letzten widerständigen Kiez Berlins zu zerbrechen. Schon seit längeren zeigt sich dabei, neben der physischen und juristischen Repression ein Diskursiver-Angriff auf Widerstand, Utopie und Militanz.

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/166821

    hier noch ein typischer gag des blättchen zum thema lügenpresse
    http://www.tagesspiegel.de/medien/berichterstattung-ueber-straftaten-haelt-pressekodex-mediennutzer-fuer-dumm/12884294.html

    finde den fehler

    Auch im laufenden Jahr verzeichnete der Presserat viele Beschwerden wegen der Ziffer 12. Der Presserat will sich am 9. März „ergebnisoffen“ mit der Richtlinie beschäftigen.

    wow, ergebnisoffen diskutieren. ein lichtblick?

    Dieser spezifizierende Passus 12.1 des Pressekodex sei ja „nur“ für den Kontext der kriminalen Berichterstattung gedacht. „Von daher kann ich den Einwurf von Herrn Pöttker nicht nachvollziehen, diese Regel beruhe auf der Vorstellung, dass das Publikum nicht mündig ist“, sagte Presserat-Geschäftsführer Lutz Tillmanns dem Tagesspiegel. „Ich empfinde das darüberhinaus auch nicht als Eingriff in die redaktionelle Freiheit. Der Presserat ist ohnehin aufgerufen, seine Regeln ständig auf Wertigkeit und ethische Prinzipien zu prüfen. Wir werden das auch am 9. März bei diesem Passus 12.1 tun, ergebnisoffen. Ich halte es aber nicht für angebracht, diesen Passus ganz zu streichen.“

    so geht ergebnisoffen

  2. B78 permalink

    Ist da schon der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt?

    dejure.org/gesetze/StGB/130.html

    B78

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