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Der barmherzige Islam in Aktion

by - Januar 26, 2016

Die Wahrheitsszene hat es schwer. Nicht nur, dass die AgitProp von den millionenfach nach Deutschland strömenden gläubigen Fachkräften aufgeflogen ist, auch dass der Islam mit sich selbst nichts zu tun hat, glaubt kaum noch jemand.

Der Islam, der mit sich selbst nichts zu tun hat, wurde früher in der Wahrheitsszene Islamismus genannt. Heute verzichtet die Wahrheitsszene aus Gründen der längst verlorenen Glaubwürdigkeit weitgehend auf den Gebrauch des Unterschieds.

Der Islamismus war einst der Islam, der von Islamisten gekidnappt und von ihnen zum Islamismus gemacht wurde. So jedenfalls spricht Hardcore-Moslem Aiman Mazyek, Scharia-Anhänger und Kämpfer gegen einen “gemäßigten” Islam, wenn es gilt, den Terror der friedlichen Religion von ihr zu trennen.

Erhängter Homosexueller im Iran

Erhängter Homosexueller im Iran

Nun erreicht die Wahrheitsszene Neues aus dem Iran. Die Mullahs des Iran sind das Brudervolk der deutschen Wirtschaft und der ihr angeschlossenen Bundesregierung. Sie sind ein Brudervolk wie die Scheichs in Saudi Arabien. Dort wie dort wird geköpft, verstümmelt und ausgepeitscht. Gern in aller Öffentlichkeit. Scheichs und Mullahs Islamisten zu nennen, verbietet sich aber von selbst.

Dutzenden Jugendlichen in Iran droht die Hinrichtung, schreibt Spiegel Online am 26.1.2016. Auch Jugendlichen droht dort bei einem schweren Vergehen die HinrichtungMädchen sogar schon im Alter von neun Jahren, lesen wir auf n-tv. Neben Mord und Vergewaltigung gilt auch der Tatbestand der „Feindschaft gegen Gott“ als schweres Verbrechen.

Wie recht doch die unvermeidliche und unsägliche Lamya Kaddor, die Ziege, die zur Gärtnerin wurde, hat. Die Dame ist uns nicht fremd und amüsierte uns vor knapp zwei Jahren mit der Aussage:

Klar kennt der Islam die Gewalt“, doch kanalisiere und reglementiere er sie „wie keine andere Religion, da gibt es nämlich Vorschriften, wann man Leute umbringen darf“, das könne nicht einfach „wahllos“ geschehen.

Vielleicht ist der Islam in der Wahrheitsszene deshalb so beliebt, weil er das Faschismus-Gen im Deutschen stimuliert. Wolfgang Dreßen beschreibt in seinem Buch (Deutsche verwerten jüdische Nachbarn) detailliert, wie die Gewalt gegen Juden nach genauen Vorschriften, wir bedienen uns jetzt der Worte Kaddors, kanalisiert wurde. Was im Iran die „Feindschaft gegen Gott“, war bei den Nazis die Feindschaft des Juden und des Volksschädlings, die den deutschen Volkskörper infizierten und schwächten.

Oder, wie es der im antifaschistischen Gewande auftretende Vorzeige-Nazi mit dem Segen des Hass-Managers des Tagesspiegels über Kritiker des Islam, das sind die zeitgenössischen Volksschädlinge, sagt:

Es sind wandelnde Infektionsherde, die zu einem Geschwür metastasieren. Für sie werden umfangreiche gesellschaftliche Quarantänemaßnahmen erforderlich sein.

Juden und Volksschädlinge durften auch bei den Nazis nicht wahllos umgebracht werden. War ein Jude oder Volksschädling einmal in den Klauen der Nazis, führte die kanalisierte Gewalt in den KZ oder Folterkellern der Gestapo zum meist langsamen Tod.

Der Islam gehört zu DeutschlandDie Mullahs und die Scheichs haben den Koran und dessen Ausführungsbestimmungen, die Scharia, mit denen sie ihre Feinde eliminieren und die Bevölkerung disziplinieren. Die Nazis hatten die Nürnberger Rassengesetze und die Verordnung gegen Volksschädlinge.

Entsprechend eng war die interessengeleitete Zuneigung zwischen wahren Gläubigen und Hitler. Die Nachfolger des Großmufti von Jerusalem verehren Hitler noch heute. Sie werfen ihm nur vor, dass sie nun vollenden müssen, was der Führer nicht vollendet hat. Außerdem sitzt wegen der Nachlässigkeit des Führers auch noch das metastasierende Geschwür Israel inmitten eines Volkskörpers voller Gläubigkeit. Die Freundschaft zwischen wahren Gläubigen und den Nazis war eng. Der Großmufti war eigens beim Führer, um

seinen Dank für die Sympathie auszusprechen, die er stets für die arabische und besonders die palästinensische Sache gezeigt habe.

Der Führer ist vom zeitgenössischen Anti-Faschisten abgelöst worden, der seinen Antisemitismus wahlweise Antizionismus oder Israelkritik nennt. Auf deutschen Straßen darf wieder straflos, wenn es sich um Gläubige handelt, „Juden ins Gas“ und „Heil Hitler“ gerufen werden. Ein Anschlag mit Molotowcocktails auf eine Synagoge in Wuppertal wurde vom Gericht folgerichtig gewertet. Der Anschlag sollte die Aufmerksamkeit auf den Gazakonflikt lenken. Die Gläubigen kamen mit Bewährungsstrafen davon

Wie geht die Wahrheitsszene nun mit dem um, was sie früher Islamismus genannt hat und heute wegen der wieder aufgenommenen guten Geschäftsbeziehungen zu den Mullahs unreinen Herzens nicht mehr so nennen mag? Italien zeigt wie es geht:

Rom verhüllt nackte Statuen bei Besuch von Ruhani

Um den iranischen Präsidenten Ruhani nicht zu brüskieren, sind auf dem Kapitol in Rom mehrere nackte Statuen verhüllt worden. Damit wollten die Gastgeber Rücksicht auf den Glauben des Muslims nehmen.

Eine freundliche Geste der italienischen Regierung. Abgesehen davon, dass die Steinigung von Statuen den Gläubigen nicht wirklich erfreut, sind Steinigungen, selbst aus religiösen Gründen, auch in Italien noch nicht erlaubt. Dagegen ist die Verpackung von Frauen erlaubt, wenn sie auch noch nicht flächendeckend angewendet wird. Sollte der iranische Präsident „unverhüllter“ Schlampen ansichtig werden, hält sich die Verstimmung hoffentlich in Grenzen. Denn die Unterwerfungsgeste der italienischen Regierung wird ihn freundlich stimmen.

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3 Kommentare
  1. Ronald.Z permalink

    Viel los im Kommentariat und große Aufregung über die Russen:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/lawrow-ueber-angeblich-entfuehrtes-maedchen-russlands-aussenminister-wirft-berliner-polizei-vertuschung-vor/12880582.html

    Aber sei es drum, die Paulizai ist erfeulich effizient dabei, nach einvernehmlichem Sex zwischen erwachsenen Personen und einem 13-jährigem Mädchen (vulgo sexueller Missbrauch) fest zu stellen, dass es sich auf keinen Fall um eine Vergewaltigung handelt.

    Das hat bei Kachelmann noch viel länger gedauert.

  2. Der nun wieder permalink

    Ruhani steht beim beim Papa ante portas – das wird ein Austausch unter Fachleuten. Ich schätze mal, der katholische Klerus kann so einige Gemeinsamkeiten mit der islamischen Variante der Menschenbevormundung und -unterdrückung aufweisen. Da gibt´s sicher einige gemeinsame Nenner (Frauen, Schwule, Kinder, …. )

  3. rumpel@gmail.com permalink

    rücksicht ist doch gut, man muß schon die gebräuche und sitten akzeptieren.

    man staune, was der oberzensor altun so alles zu lässt. ich verlinke nur teile. im wesentlichen geht es darum, daß eine userin ihre erlebnisse bei einem urlaub in tunesien schilderte.
    die anschließenden widerlichkeiten zweier angeblicher userInnen kann ja jeder selbst nachlen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-sperre-in-bornheim-weitere-schwimmbaeder-verhaengen-verbote-fuer-fluechtlinge/12875536.html

    hier der ausgang, nur als titelzeile

    von LesedieinternationalePresse
    25.01.2016 21:44 Uhr

    Blonde Haarfarbe als „Nutten-Erkennung
    Das kenne ich noch von Ende der 90er Jahre in Tunesien, in großen Touristenorten.

    und der beginn der antwort. yvonned., brotkrume und schwimmbloggerin kommen mir auffallend bekant vor.

    on YvonneD
    26.01.2016 08:37 Uhr

    Antwort auf LesedieinternationalePresse vom 25.01.2016 21:44 Uhr

    Das kommt davon, wenn man Reisen in andere Länder unternimmt, ohne sich an die dortigen Traditionen zu halten oder sie überhaupt zu kennen. Es hat Sie doch sicher niemand gezwungen, nach Tunesien zu reisen.

    die opfer sind mal wieder die täter, weil touristinnen nicht kultursensibel sind.

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