Skip to content

Tagesspiegel: Geistestitan Jost Müller-Neuhof

by - Januar 24, 2016

Jost Müller-Neuhof, bekannt geworden als gescheiterter Buschkowsky-Jäger (siehe beispielsweise hier, hier, hier und hier), hat einen langen Atem. Weil er den hat, bekam er den gleichnamigen Preis „Langer Atem“ 2015 des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB). Nachteilig war es sicher nicht, dass sein Chef, der Stephan-Andreas Casdorff, in der Jury saß. Wir wollen nicht weiter darauf eingehen, in welchem Zusammenhang Journalismus mit dem AgitProp des Müller-Neuhof steht.

Der Preis hat unseren Buschkowsky-Jäger so beflügelt, dass er kaum noch Atem holen muss, wenn es um die Bagatellisierung gläubiger sexueller Gewalt geht. Straft die Grabscher, ruft er am 24.1.2016 im Tagesspiegel aus.

Weil er ein routinierter AgitPropler ist, ist sein Kommentar zu Köln und die Folgen so geschrieben, wie man es von einem routinierten AgitPropler erwarten kann:

Die sexuelle Gewalt Gläubiger fand nicht nur in Köln sondern in mindestens einem Dutzend anderer Städte statt. Gläubige sexuelle Gewalt beschränkt sich auch nicht auf Deutschland und auch nicht auf Silvester. Die Gewalt war auch kein „Grabschen“, Jost Müller-Neuhof verharmlost das Grabschen später in seinem Kommentar zu „Grabbeln“, sondern manifeste, sexuelle, brutale Gewalt.

Frauen anfassen, das geht gar nicht, schreibt, vom Treiben des räudigen Silvestermobs, fabuliert er. Wer der räudige Silvestermob war, lässt er im Dunkeln. Denn:

Dabei wäre schnell klar geworden, dass die ethnische Herkunft von Antatschern eine untergeordnete Rolle spielt. Grabbler finden sich auch außerhalb von Migrantenmilieus überall, in Bussen, Büros und quer durch die sozialen Schichten. Grabbeln zu bestrafen, kann sinnvoll sein. Solange sie uns das Glotzen nicht verbieten.

Der lange Atem hat den Müller-Neuhof offenkundig so atemlos gemacht, dass er nicht zum Recherchieren gekommen ist. Dann hätte er möglicherweise gewusst, dass das BKA neue Maßnahmen gegen gemeinschaftlich begangene sexuelle Belästigung von Frauen plant (Die Welt vom 10.1.2016). Das Phänomen ist in arabischen Ländern schon lange ein Problem und als „taharrush gamea“ bekannt, heißt es im Artikel (Dank an rumpel@gmail.com für den Hinweis und seinen sehr informativen Kommentar).

Der grüne Serien-Anzeigen-Steller Volker Beck hat vor ein paar Tagen unfreiwillig mit einer Anzeige gegen einen Imam die Gründe für die sexuelle Gewalt von Gläubigen offenbart. Der Grüne war verstimmt, weil der Imam rundheraus sagte, was Gläubige über unverschleierte Schlampen denken:

“Frauen sind selbst schuld an Sex-Attacken”, denn, “wenn man so herumläuft, passieren eben solche Dinge”.

Der Imam ist ein Salafist und hat darum nach dem Verständnis der rot grünen Wahrheitsszene nichts mit dem Islam zu tun. Deshalb die empörte Anzeige. Dabei hätte der Beck nur unter Punkt IV. 9. des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuch nachsehen müssen. Dort hätte er die krude Moral studieren können, die der Führer aller Türken mittels seiner Religionsbehörde DITIB verbreiten lässt. Eine Moral, die Eingang in die höchste deutsche Rechtsprechung gefunden hat:

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.

Auch aus der frauenfeindlichen Sichtweise türkischer Moslems ist es nur folgerichtig, wenn unverschleierte Schlampen vergewaltigt werden. Oder ermordet. Wenn auch türkische gläubige Fanatiker der Vergewaltigung nicht das Wort reden, schuldig sind auf jeden Fall die Frauen selbst. Werden sie vergewaltigt, dann drohen ihnen in vielen Ländern des wahren Glaubens Auspeitschungen und Steinigungen.

In Deutschland und in der Türkei ist die barbarische Bestrafung noch Privatsache. Sie wird in der Regel auf Beschluss des Familienrats vollzogen. In der Türkei wurde ganz privat eine junge Frau von Verwandten lebendig begraben, weil sie Kontakt zu Männern hatte. Und in Deutschland führte es schon in vielen Einzelfällen zum Tod von jungen Frauen, wenn sie wie eine Deutsche lebten (Siehe dazu Quellen Ehrenmorde).

Und in München darf ein von den Rathausparteien geschätzter arabischer Lobbyverein ungehindert erklären, nach welchen islamischen Regeln Frauen verprügelt werden dürfen. Weder Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) noch seine ehemalige Stasispitzelin Anetta Kahane aktivieren in diesem Fall ihre „Task Force Hetze“. Warum auch? Das Bundesverfassungsgericht folgt der barbarischen Moral des Islam. Maas und Kahane, Beck und andere folgen nur dem Bundesverfassungsgericht.

Darüber schreibt der Jost Müller-Neuhof nicht. Wen wundert es?

Advertisements
8 Kommentare
  1. derda permalink

    Ein sehr alter Geistestitan

    „Mr. Tagesthemen“ Ulrich Wickert

    Überschrift: Ulrich Wickert: Begriff „Lügenpresse“ möglicherweise vom Russen-Geheimdienst lanciert

    Ich persönlich halte es nicht für ausgeschlossen, dass der russische Geheimdienst den Begriff „Lügenpresse“ in Deutschland verbreitet hat.

    Geschickt gesagt. Worte wie „möglicherweise“, „nicht für ausgeschlossen“ lassen eine Hintertür offen. Doffmichel denkt natürlich das der russische Geheimdienst der Verursacher ist.

    http://meedia.de/2016/01/28/ulrich-wickert-begriff-luegenpresse-moeglicherweise-vom-russen-geheimdienst-lanciert/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&utm_source=newsletter&utm_medium=email

  2. rumpel@gmail.com permalink

    geistestitan maroldt räumt den nächsten preis ab

    http://www.tagesspiegel.de/medien/goldene-blogger-2015-im-basecamp-checkpoint-und-neukoellner-werden-ausgezeichnet/12878162.html

    die jury

    http://www.danielfiene.com/blogger2015/

    aber auch das lückenblättchen bekam eine der hochwertigen skulpturen

    hier stimmte das saalpublikum ab, man schließe vom frenetischen jubel auf die zahl der anwesenden

  3. Columbo permalink

    Ein Preis für den langen Atem, den JMN in seinem unermüdlichen, gleichwohl erfolglosen Kampf pro Fahrradhelmpflicht bewiesen hat?

    https://diskurskorrekt.wordpress.com/2014/06/18/kreuzzug-eines-spiesers/

  4. Der nun wieder permalink

    Warum man unverschleierte Frauen vergewaltigen darf:

    ….
    Ein Kölner Imam soll über die Opfer der Silvesternacht gesagt haben: »Wenn man so herumläuft, passieren eben solche Dinge«. Vergessen Sie den Imam, denn die Reaktionen dazu sind wahrlich interessant – und entlarvend. Grüne Politiker haben den Imam nun angeblich wegen »öffentlicher Aufforderungen zu Straftaten« gestellt. Entlarvend ist das, weil ähnliche – und teilweise erheblich drastischere Äußerungen – von islamischen Gelehrten mit der Aufforderung, unverschleierte Mädchen in westlichen Staaten als sexuelles Vieh zu betrachten und nach Belieben zu vergewaltigen, in keinem mir bekannten Fall zu einem Aufschrei von Politik oder Medien führten.
    ….

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/sos-abendland-warum-man-unverschleierte-frauen-vergewaltigen-darf-.html;jsessionid=39485E6B41E72D42F70AB364522CCE33

  5. rumpel@gmail.com permalink

    jmn und die verniedlichung

    - Die Rheinfeier am Dom stellt daher in strafrechtlicher Hinsicht die Gretchenfrage: Wie
    halten wir es mit der Erheblichkeit?

    die rheinfeier?
    massive sexuelle übergriffe waren also eine rheinfeier

    • Rechtspopulist permalink

      Klar war das eine Feier – für das Pack, dass unter dem Erlass-Schutz von Kraft und Jäger hemmungslos und ungehindert „grabschen“ und „grabbeln“ konnte, war das ein Fest.

      • Der nun wieder permalink

        Das waren ausgelassene Feste primitiver Primaten. Nicht mal die alten Römer waren auf ihren Orgien derart dekadent.

        Nun waren die auch damals eher recht pragmatisch im Schützen ihrer Kultur und hielten sich solch Klientel, wie sie hier in Köln tobt, höchstens als Sklaven oder Löwenfutter.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s