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Raus mit den „Säufern“, rein mit den „Flüchtlingen“

by - Januar 21, 2016

Was kann es Besseres geben, als ein wenig Unfrieden zu stiften. Der Tagesspiegel vom 21.1.2016 berichtet ohne Empörung und sachlich, dem Sachzwang geschuldet:

Bis Ende Januar sollen sie ihr Heim verlassen haben, 33 wohnungslose, alkoholkranke Männer. Einige leben schon seit vielen Jahren im „Gästehaus Moabit“, doch der Eigentümer hat dem langjährigen Betreiber des Heims gekündigt. Neuer Betreiber ist nach Angaben des Bezirksamts Mitte die Firma Gikon, die Hostel- sowie Wohnheimplätze anbietet und dort unter anderem Flüchtlinge beherbergt.

Jetzt können Zimmer, in denen jeweils ein „Säufer“ lag, mit drei Fachkräften belegt werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn er erfährt, nicht nur die Zahl der Bewohner vervielfacht sich, auch die Einnahmen tun es:

„Mit einem winzigen Zimmer können so Einnahmen bis zu 4500 Euro, mit einer überbelegten Wohnung oder Gewerbefläche bis zu 30 000 Euro verdient werden – monatlich! Dass solche ,Hostels‘ ihre Einnahmen versteuern, glaubt niemand.“

Die Männer im Gästehaus Moabit seien mit den Flüchtlingen solidarisch, heißt es weiter im Artikel. Das ist schön, denn so muss die Willkommenskultur funktionieren. „Säufer“ sind es ohnehin gewohnt obdachlos zu sein. Ob das stimmt mit der Solidarität, ist fraglich. Dass es so sei, hat eines der dubiosen Bündnisse, das Bündnis gegen Zwangsräumungen kolportiert.

Wir meinen, neben dem schönen Zeichen der Solidarität, sollten wir nicht die Vorteile vergessen, die uns die Fachkräfte bescheren. Das Gejammere über 4.500 Euro monatlich für ein kleines Zimmer ist unnötig. Die Ausgabe bringt ein Vielfaches wieder herein. Das erklärt der IWF. Nur schlappe 20 Jahre dauere es, bis sich die Unterschiede bei der Beschäftigung von Flüchtlingen und Einheimischen ausgeglichen hätten. Also wesentlich schneller, als die bisherige Integration von vorwiegend Gläubigen, von denen ein hoher Anteil von staatlichen Leistungen lebt, insbesondere in Berlin. Und wie soll das funktionieren? So:

„Die Integration in den Arbeitsmarkt verläuft meist langsam“, erklärte die IWF-Chefin. In der Regel gelinge die Integration „dort besser, wo Arbeits- und Produktmärkte flexbiler sind“.

Wir wollen jetzt nicht schon wieder auf dem Begriff „Flüchtling“ herumreiten. Wir rätseln lieber darüber, wie sich der IWF die Beseitigung der Unterschiede bei der Beschäftigung vorstellt. Mindestlohn für alle? Oder doch Massenmigration als Waffe?

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5 Kommentare
  1. Note permalink

    So „dreckig“ kann es deutschen Urlaubern ergehen.

  2. Columbo permalink

    Grenzwert-Journalismus heute von Malte Lehming:

    Wer muslimische Syrer und Afghanen mit Christen aus Eritrea in eine Behausung zwingt, darf sich über Konflikte nicht wundern.

    Und wie soll im Großen funktionieren, was schon im Kleinen scheitert? Wer Muslime und Christen in ein Land zwingt, darf sich über Konflikte nicht wundern? Und was folgt daraus?

    Die fromme muslimische Familie neben dem Straßenstrich: Ob das die Integration fördert, kann man bezweifeln.

    Genau, soll doch die fromme deutsche Frau neben dem Straßenstrich wohnen, oder Oma Erna oder die Familie mit zwei kleinen Kindern. Denen kann man das ja zumuten. Refugee first!

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-integration-und-das-tempelhofer-feld-die-toleranz-reicht-nur-bis-zu-den-eigenen-interessen/12864510.html

  3. almansour permalink

    Die Männer im Gästehaus Moabit seien mit den Flüchtlingen solidarisch. die Kufar sind mit den Muslimen solidarisch, die Sklaven sind mit den Herren solidarisch, die Opfer sind mit den Nazis solidarisch.

  4. derda permalink

    In der Regel gelinge die Integration “dort besser, wo Arbeits- und Produktmärkte flexbiler sind”.

    wo Arbeits- und Produktmärkte flexbiler sind ?

    Was ein IWF Vertreter darunter vorstellt? Aus meiner Sicht nichts gutes für den deutschen Arbeitnehmer.

  5. Ronald.Z permalink

    Komplettes Chaos im LaGeSo, hier eine Perle von einer schriftlichen Anfrage der Piraten:
    Frage:
    „Ist es zutreffend, dass es im LAGeSo Mitarbeiter/-innen gibt, die damit beschäftigt sind, die Termine zu koordinieren, indem sie von Etage zu Etage, Zimmer zu Zimmer gehen und bei den Sa chbearbeitern abfragen, wann sie wieder eine Person zur Bearbeitung hochschicken können?(…)“
    Antwort:
    „Auf Grund der großen Anzahl von Vorgängen, (….bla, bla, sülz….) war es in jüngster Zeit erforderlich, Personenströme zu koordinieren und zu strukturieren.
    Hierfür wurden auch neue Organisationsstränge etabliert.“

    Kann man sich echt nicht ausdenken.

    http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S17-17612.pdf

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