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Die Wahrheitsszene wird rassistisch

by - Januar 21, 2016

Ein Land, besser der Teil, den die Wahrheitsszene stellt, gerät völlig durcheinander. Auch Flüchtlinge in Deutschland müssen Bargeld abgeben, titelt Matthias Meisner aus der Abteilung DesiT (Desinformation im Tagesspiegel) am 21.1.2015:

Flüchtlinge werden in Bayern auf Wertsachen und Geld durchsucht – und müssen sie bis auf einen kleinen Selbstbehalt abgeben. In Baden-Württemberg ist die Praxis ähnlich,

stellt er im Teaser – vermutlich mit Missvergnügen – fest. Und wir stellen fest, Aktivist Meisner hat neue Direktiven, sein Artikel enthält nicht die sonst übliche (insinuierende) Hetze. Ganz auf Fehlinformationen kann er natürlich nicht verzichten. In der ersten Hälfte des Artikels informiert er über die Begründungen verschiedener staatlicher Stellen, in der zweiten Hälfte kommen die Profiteure der Integrationsindustrie zu Wort.

Mit dabei der unvermeidliche Rupert Neudeck, für den die Praxis der Behörden „gröbster Unsinn“ ist. Weil, wie er meint,

die Flüchtlinge kämen „nicht nur als Notbedürftige zu uns, sondern die haben etwas vor, die wollen sich betätigen, die wollen möglichst einen Beruf lernen, wenn sie jung sind, die wollen möglichst schnell in einen Arbeitsprozess“.

Noch will die Wahrheitsszene nicht wahrhaben, dass die „Flüchtlinge“ keine Flüchtlinge sind, sondern Einwanderer. Und die können in keinem Land der Welt auf die Unterstützung hoffen, die sie in Deutschland bekommen. Der Tagesspiegel wäre nicht der Tagesspiegel und der Meisner nicht sein Meisner, würde der Meisner den Neudeck kommentieren.

Der Meisner wäre nicht der Meisner und der Tagesspiegel nicht sein Arbeitgeber, wenn er seinen Artikel nicht mit einem Bild geziert hätte, auf dem in der Mehrzahl Kopftuchmoslems mit Kindern zu sehen sind. Die meisten Illegalen sind junge Männer, wie man inzwischen weiß. Nur der Meisner will es nicht wissen. Ein bischen Insinuation muss schon noch sein, auch wenn´s kaum noch einer glaubt.

Matthias Meisner stellt Pro und Kontra kommentarlos gegenüber, wer hätte das gedacht? Der Meisner! Jetzt muss er Fakten gegenüberstellen, darf nicht insinuierend hetzen und kommt vielleicht noch unter die Räder wie der hetzende Blogwart des Tagesspiegels. Der macht jetzt den Pausenclown. Und der Meisner, was macht der? Stellt Pro und Kontra kommentarlos gegenüber. So gefällt uns das Blatt für den friedlichen Antifaschisten (Danke, liebe Antifa!) und die barmherzige Religion.

Was sich hier an Maßnahmen gegen illegale Migranten, immer noch „Flüchtlinge“ genannt, zusammenbraut, wäre noch vor 22 Tagen als Rassismus gebrandmarkt worden. Der Blogwart des Tagesspiegels hätte über diejenigen, die die Maßnahmen unterstützen, was gesagt? Er hätte wieder von „wandelnden Infektionsherden“ gesprochen, die in „Quarantän“ müssen.

Wird die Wahrheitsszene rassistisch? Ja, nach den Kriterien, die bisher gegen Kritiker der illegalen Einwanderung angelegt wurden. Im Volksmund heißt es, leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen. Bei CDU und SPD reicht auch das hier (Die Welt vom 20.1.2016):

Die CDU steckt auch bei einer eigenen Erhebung vor der Wahl im Südwesten im Tief. Die Grünen sind enorm stark. Die AfD befindet sich nur noch knapp hinter der SPD – die mit einem Debakel rechnen muss.

Ob das Debakel noch größer wird, die Grünen hoffentlich Stimmen verlieren, kann man hoffen. Über die Bundestagswahl lesen wir auf Reuters Deutschland:

Bemerkenswerter sei, dass bei Umfragen immer mehr Menschen angeben würden, wohl nicht wählen zu gehen. Insgesamt würden 40 Prozent der Wähler, die noch bei der Bundestagswahl 2013 für die Union gestimmt hatten, dies heute nicht mehr tun. Für die SPD liegt diese Zahl bei 45 Prozent.

Ob die Nichtwähler wirklich nicht wählen gehen, und wem sie die Stimme geben, gehen sie doch wählen, weiß niemand. Die nächsten Wahlen werden interessant.

 

 

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2 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    … und hier geht´s weiter:

    Auch am Freitag zeigte die Polizei Präsenz. Offenbar zur Provokation tauchte an einem der Häuser ein Transparent aus, mit dem zynischen Spruch: „Die Geister, die ihr rieft“. Flankiert wird das Motto von einer Figur mit Guy-Fawkes-Maske und einer Gestalt mit Totenkopf. Links dazu ein Halloween-Kürbis und rechts ein brennender Mannschaftswagen der Polizei.

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article206928981/Linksextreme-provozieren-mit-Bild-von-brennendem-Polizeiauto.html

    Na ja, kleine Bastelgalgen Galgen sind wohl schlimmer.

  2. Der nun wieder permalink

    Wird die Wahrheitsszene rechtslastig?

    Da werden doch glatt Tatsachen aufgezeigt:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article206953539/Studie-Starke-Zunahme-linksradikaler-Gewalt-in-Berlin.html

    Berlins Verfassungsschützer haben ein neue Studie zum Thema „Linke Gewalt in Berlin“ vorgestellt. Fazit der Untersuchung für die Jahre 2009 bis 2013: Die Straftaten linker Gewalttäter nehmen zu. 1523 Fälle wurden gezählt. Das sind doppelt so viele wie in den Jahren 2003 bis 2008.

    Es gibt vier Deliktarten, die besonders häufig vertreten sind: Landfriedensbruch (29 Prozent), Körperverletzungsdelikte (28 Prozent), Brandstiftungen (25 Prozent) und Widerstand gegen Polizeibeamte (13 Prozent).

    Weiteres Ergebnis: Es gibt mehr und schwerere Fälle linker Gewalt, die sich zunehmend auf Polizeibeamte konzentrieren. Innensenator Frank Henkel (CDU) äußerte sich besorgt: „Wer Gewalt zur Durchsetzung seiner wie auch immer begründeten politischen Vorstellungen anwendet, stellt sich klar außerhalb unseres demokratischen Wertekanons.“

    Und ich kleiner populistischer Schelm dachte immer, es gäbe nur rechte schlechte Gewalt, wie man uns seit Jahren verklickert.

    Schau wie ein Luchs plappert dagegen der Grüne Lux:

    Benedikt Lux, innenpolitischer Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, widerspricht Henkel. „Anders als der Innensenator behauptet, gibt es einen weitgehenden gesellschaftlichen Konsens gegen linksextreme Gewalt“, sagte er der Berliner Morgenpost. Es sei jedoch eine differenzierte Debatte über die „unterschiedlichen Phänomenbereiche“ und über die jeweils angemessenen Mittel zur Begegnung der unterschiedlichen Straftaten nötig. Linksextreme Gewalt habe keinen Platz in Berlin und müsse nachhaltig verfolgt werden, so Lux.

    Sein Eindruck sei, „dass der Innensenator nicht willens oder in der Lage ist, differenziert auf die unterschiedlichen Phänomenbereiche einzugehen, sondern grobschlächtig alles in einen Topf rührt und alle ausgrenzt, die ihm in seiner Einfachheit nicht folgen“, so Lux. Das jedoch sei keine kluge Politik – auch nicht zur Bekämpfung von Extremismus und Gewalt.

    Mehr Frauen und Migranten bei der Polizei wäre die Lösung. Und man solle aufhören mit dem Friedrichshain – Kreuzberg – Bashing:

    Nun ist der Lux Anwalt für Strafrecht im Bereich Drogendelikte. Da ist man derzeit gut gefragt.

    http://www.drogen-info-berlin.de/htm/btm-drogen-anwalt.html

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