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Tagesspiegel skurril? Wirklich nicht!

by - Januar 19, 2016

Wenn es in der Vergangenheit im Tagesspiegel skurril wurde, dann hat er sich häufig Gastautoren geholt. Von jeglicher Logik befreit und in ihrem ehernen Weltbild gefangen, ließen diese Gäste zum Amüsement ihrer Leser ihren Gedanken freien Lauf. Auf DK wurden sie in der Rubrik Gedanken sind frei – Skurriles im TSP gewürdigt.

Wir erinnern uns noch gern an Jens Jessen, beim Schwesterblatt Die Zeit angestellt, als er dem erstaunten Publikum verklickerte, dass nicht die gläubigen Attentäter von New York die „offene Gesellschaft“ unter Druck gesetzt haben, sondern ihre heimlichen Gesinnungsgenossen im Herzen des Westens. Mit diese Feinden werden die Freunde der offenen Gesellschaft allein gelassen und stehen nach den Muslimen als Nächste auf der schwarzen Liste (Die Kreuzritter).

Wir erinnern uns gern an den, den uns der Tagesspiegel immer wieder ins Gedächtnis ruft, nämlich den Scharia-Anhänger Aiman Mazyek, der zugleich Fachmann für gekidnappte Islame ist. Der verkündete am 25.3.2013, schon das Wort Trio ist ein sprachliches Delikt, weil die vermutlichen Mörder der NSU aus einer Gruppe von drei Personen bestand (siehe auch hier). Ein Stoppzeichen gegen den Rechtsextremismus wollte er setzen, weil die Größe des NSU-Umfelds ein(en) Beleg für die Verankerung der Terroristen in der Gesellschaft sei. Und weil die rechtsextremistischen Anker überall in der Gesellschaft verankert sind, fordert er, als eine Maßnahme, Islamfeindlichkeit zum Straftatbestand zu machen (Siehe auch hier).

Diesmal war es nicht Mazyek selber, der an anderer Stelle auch noch im Auftrag der türkischen Religionsbehörde Ditib die Entnazifizierung deutscher Behörden forderte (Dossier über den NSU-Rechtsterror ab S. 34). Es war Andrea Dernbach, die statt seiner die Botschaft überbrachte, Islamkritik, die auch sie Islamfeindlichkeit nennt, zu bekämpfen und Nazis aus den naziverseuchten deutschen Behörden zu entfernen. Als Rassismusfachmännin hatte sie einst den Rassismus in den Tapeten der Gesellschaft entdeckt.

Es ist die Mischung aus Gastautor und Aktivist aus der Schreibstube, die das Zusammenspiel des Tagesspiegels mit der Außenwelt nicht nur skurril sondern interessant macht. Gleich zweimal zeigen am 18.1.2016 eine Aktivistin und ein Gastautor wie der Tagesspiegel tickt. Es handelt sich um Anna Sauerbrey aus der Schreibstube und den Gastautor und Ex-Piraten Christopher Lauer.

Beginnen wir mit Anna Sauerbrey. Sie hat uns schon im Juli 2015 darüber aufgeklärt, wie deutsche Butterbrote mit „Flüchtlingen“ zusammenhängen:

Was ich nicht verstehe, ist die Angst vor einem Kollaps der öffentlichen Kassen oder vor dem Verlust der bürgerlichen Existenz. Wir haben in Deutschland die Butter zentimeterdick auf dem Brot. Und es sind sicherlich nicht die Flüchtlinge, die uns die runternehmen.

Ihre Berechnungen, die sie im Artikel zum Thema anstellte, waren schon im Juli falsch. Die Lage hat sich seitdem drastisch verschärft. Der Finanzminister denkt mittlerweile über eine Benzinabgabe nach, andere über einen Soli und die Kommunen verschaffen sich über die Erhöhung der Grundsteuer das nötige Geld, um das Wir-schaffen-das zu finanzieren.

Nun wendet sich Sauerbrey einer andern Unterabteilung des Flüchtlingsthemas zu. Nicht um Butterbrote geht es, sondern um Religion. Dazu zitiert sie den Kriminologen Christian Walburg mit den Worten, Kultur und Religion beeinflussen unser Verhalten deutlich weniger, als oft gedacht. Um das zu belegen, muss die europaweite sexuelle Gewalt von Gläubigen, die Walberg Geschehnisse nennt, herhalten. Man lese sein Elaborat im Original.

Sauerbrey übernimmt völlig distanzlos das bekannte Gerede von Perspektivlosigkeit, Desintegration und Isolation, die wichtige Ursachen dafür sind, dass „ein beträchtlicher Teil“ von jungen Männern aus diesen Regionen in Deutschland straffällig wird.

Weder das von der barmherzigen und friedlichen Religion geprägte Frauenbild der Gläubigen ist die Ursache, auch wenn manche von ihnen europäische Werte, wie etwa die Gleichwertigkeit von Mann und Frau, nicht teilen. Ein Frauenbild, das Frauen als Saatfelder begreift, die dem Manne stets zur Verfügung stehen müssen (Aiman Mazyek unter Punkt 10 auf der Seite des Zentralrats der Muslime), ist keine „wichtige Ursache“, Werte wie Gleichberechtigung von Mann und Frau werden von Gläubigen nur nicht geteilt.

Die wichtigen Gründe dafür, dass „Nordafrikanische Migranten“ straffällig werden, sind kein Bleiberecht, keine Perspektive, Isolation.

Interessant ist es, dass weder Sauerbrey noch der von ihr zitierte Kriminologe das Wort Islam nicht einmal verwenden. Weil die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nach den Terroranschlägen Gläubigrer in aller Welt jegliche Glaubwürdigkeit verloren hat, scheint das Wort Islam aus den Wahrheitsmedien gleich ganz zu verschwinden. Gläubige kommen nicht mehr aus islamischen Ländern, sondern aus Nordafrika, Afghanistan, Syrien und so weiter. Sie haben keine gläubigen Wertvorstellungen, die Frauen zu Wesen mit minderen Rechten degradieren. Denn, das erfahren wir gleich am Anfang von Sauerbreys Artikel, Kultur und Religion beeinflussen unser Verhalten deutlich weniger.

Unser Verhalten? Um das geht es überhaupt nicht. Es geht um die Gläubigen, die aus Diktaturen kommen, in denen der Islam das gesamte Leben durchdringt. Die Freiheitsrechte auch für Frauen, die hier von „Nordafrikanern“ missbraucht werden, sind in den islamischen Kulturen nicht vorhanden. Kultur und Religion beeinflussen hier wie dort „unser“ Verhalten „weniger“? Aus Gründen der Höflichkeit nennen wir diese Argumentation dreist.

Wann haben wir das letzte Mal von marodierenden Hindus, Juden, Christen oder den Zeugen Jehovas gehört? Darunter sind keine „Flüchtlinge“? Richtig, bis auf die Zeugen Jehovas sind es Migranten, die hier leben und sich integriert haben. Die meisten „Flüchtlinge“ sind keine, einen politischen Asylgrund haben sie auch nicht und integrieren wollen sich die meisten auch nicht.

Christliche Flüchtlinge mit politischen Asylgründen werden in Deutschland schutzlos weiterhin der Gewalt von Gläubigen ausgesetzt. Nicht nur in Suhl:

„Schädelprellung, Monokelhämatom rechts, Stumpfes Thoraxtrauma, stumpfes Bauchtrauma. Anamnese: Patient ist heute von vier Securitypersonen zusammengeschlagen worden, seitdem massive Kopfschmerzen und Schmerzen im Bauch. Patient wurde mit dem RTW gebracht.“ So beschreibt die Notaufnahme der hessischen Hochtaunus-Kliniken, was dem 31 Jahre alten Iraner Ajdin (Name geändert, d. Red.) an einem Novemberabend angetan wurde.

„Sie warfen mir vor, ich hätte den Islam beleidigt, prügelten mich nieder und traten mir ins Gesicht“, sagte der zum Christentum konvertierte Südiraner mit verschwindend leiser Stimme der „Welt“. Fast täglich würden er und 13 weitere Christen in dem Oberurseler Asylheim von muslimischen Flüchtlingen beschimpft, vor allem, wenn sie mit ihren kleinen Bibeln in der Hand zweimal pro Woche zum Gottesdienst gingen.

Aber, so zitiert Sauerbrey den Kriminologen, Kultur und Religion beeinflussen unser Verhalten deutlich weniger, als oft gedacht. Und sie selbst hatte im Juli 2015 auch eine Idee. Eine Idee, wie sie wohl nur von einer Tagesspiegel-Aktivistin und Butterbrot-Theoretikerin kommen kann. Woran liegt es wohl, dass die Begeisterung der einheimischen Bevölkerung über den Zustrom meist Gläubiger schrumpft? Die Deutschen fürchten sich nämlich zu Recht vor sich selbst, wie sie zynisch triumphierend sagt:

Nicht, weil wir bald über Nacht wieder alle zu mordbrennenden Nazis werden – sondern weil Zukunftsangst schlecht für’s Konsumklima ist. Das ist das eigentliche Problem der deutschen Volkswirtschaft.

Kommen wir nun zum Gastautor Christopher Lauer. Als abgebrochener Student widmete er sich der Arbeit als Pirat in der gleichnamigen Partei. Im September erlangte er bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 über den zehnten Platz der Landesliste der Piratenpartei Berlin ein Mandat, heißt es auf Wikipedia. Im Jahre 2014 trat er aus der Partei aus.

Nun irrlichtert er auch im Tagesspiegel als Gastautor herum und nimmt Stellung zum Polizeieinsatz in der Rigaer Straße in Berlin. Frank Henkel (Berliner Innensenator, CDU, DK) ist eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung„, schreibt er im Tagesspiegel vom 18.1.2016. User kohlerich fasst am 18.1.2016 um 21:56 Uhr in harsche Worte, was den Piraten auszeichnet:

Gescheitert ..

Bei den Piraten ausgetreten , weil er sich nicht durchsetzen konnte , bei Springer gegangen, weil er es nicht packte, darf er jetzt seinen Sabber beim TS absondern. Fast ein Kündigungsgrund. Demokratie richtet sich nicht nach Lautstärke, sondern nach Mehrheiten. C.Lauer 0 % !

Die Rigaer Straße gehört zu Kreuzberg, genauer zu Friedrichshain-Kreuzberg. Kreuzberg ist der Bezirk in Berlin, auf dem eine Grüne auf dem Sessel des Bezirksbürgermeisters sitzt. Sie sei eine grüne Realpolitikerin im besten Sinne, schrieb Werner von Bebber im Tagesspiegel vom 30.11.2013. Eine grüne Realpolitikerin, die

grüne Duldsamkeit gegen schwarze Ordnungsliebe, Groll über das deutsche Asylrecht gegen die Pflicht, Gesetze zu wahren und gesetzmäßige Zustände wiederherzustellen,

setzt. Ein anderer empfiehlt aus sicherer Schreibsstube, die Paragrafen ein wenig hinzubiegen.

Weit über die Grenzen Berlins wurde der Bezirk durch die Besetzung des Oranienplatzes und der Gerhard-Hauptmann-Schule durch illegale Schwarze bekannt, in dem die „Refugees“ genannten zusammen mit der Antifa die Drogen- und die Gewaltbranche zum Blühen brachten. Der Tagesspiegel war immer dabei und verharmloste die massive tausendfache Gewalt in Kreuzberg. Nur „rechte“ Zeitungen berichteten über Morde und Drogenhandel und verharmlosten die Gewalt nicht als Überlebensstrategie von „Refugees“,  die in Berlin sogar Regenwasser in Töpfen sammelten um nicht zu verdursten. Einer der „rechten“ Journalisten wurde von der Antifa militant verwarnt, sein Auto wurde abgefackelt, die Täter nie gefasst.

Um ihre Kinder vor Mord, Gewalt und Drogenhandel zu schützen, wollten die Eltern eine Eskorte für den Schulweg ihrer Kinder organisieren. Ein Aktivist aus der Schreibstube des Tagesspiegels verhöhnte sie und empfahl ihnen eine Angsttherapie (Kiez in Angst? Unsinn!).

Über Kreuzberg lässt sich sagen, die Grüne auf dem Sessel des Bezirksbürgermeisters von Kreuzberg hat die Gewalt und das Drogenparadies Kreuzberg genauso zu verantworten, wie die Gewalt der Antifa. Dabei hat sie doch so viel getan. Zum Beispiel traf sie Agreements mit schwarzen illegalen Drogendealern, von ihr „Refugees“ genannt, die diese dummerweise nicht eingehalten haben:

Monika Herrmann sieht nun eine Grenze überschritten. Das „Agreement“ der Dealer, ihre Depots nicht in der Nähe von Spielplätzen oder Kitas anzulegen, gelte offenbar nicht mehr.

Während der Besetzung der Schule und des Oranienplatzes tat die Grüne nichts gegen Gewalttäter, die Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizisten angriffen, wenn es wieder mal in der Schule oder auf dem Oranienplatz zur Gewalt gekommen war. Im Gegenteil, Vertreter dieser gewalttätigen Gruppen durften im Sitzungssaal der Bezirksverordneten randalieren. Der Tagesspiegel streute während dieser Zeit Artikel gegen die Polizei. Die blanke Hetze übernahm wie immer die Forums-Antifa. Als ein Polizist einen das Messer schwingenden unter Drogen stehenden Nackten in Notwehr erschoss, wie spätere Untersuchungen ergaben, schaltete der Hass-Manager des Tagesspiegels diese Kommentare frei:

Hinrichtung Neptunbrunnen

Neptunbrunnen - Notwehr

Kreuzberg hat nicht nur den Oranienplatz, die besetzte Schule und die damit verbundene Drogen- und Gewaltkriminalität, unterstützt von der Antifa. Sie hat eben auch die Antifa, speziell die, die in der Rigaer Straße die Umgebung terrorisieren. Und die marodiert dort schon seit mindestens zwei Jahren ungestört. Steine, Brandsätze und was einem steueralimentierten zeitgenössischen Antifaschisten noch so einfällt, sind die Mittel der Wahl im halluzinierten antifaschistischen Widerstandskampf.

Neben missliebigen Privatpersonen, die aus Sicht der Antifa aus der Rigaer Straße  die falsche Automarke oder überhaupt ein Auto fahren, sind es wie in der Nacht zu Dienstag auch mal unbotmäßige von der SPD, die Opfer von Anschlägen werden. Selbst die Grüne auf dem Sessel war zum Advent das Ziel der Antifa, weil die Antifa in Fragen der Refugees unzufrieden war mit ihr.

Hauptgegner aber sind die Büttel des Staates, die Bullenschweine, wie sie auch genannt werden. Leipziger Kumpane der Berliner Antifa drücken das nach einer Serie von Angriffen so aus:

Bulle dein Duldungsstatus ist aufgehoben und deine Aufenthaltserlaubnis erloschen wie das Feuer in dem Streifenwagen hinter der Wache und so wirst du von uns mit genau solcher Respektlosigkeit und Gewalt behandelt, wie du Flüchtlinge behandelst.

Auch wenn du deine Uniform ablegst, so bleibst du immer noch das gleiche Schwein von Mensch und wirst weiterhin Ziel unserer Interventionen sein wann immer wir es wollen.

Klar, dass da die Berliner Antifa nicht zurückstehen kann. Als sich ein Polizist in die Gegend traute, wo zeitgenössischer Antifaschismus betrieben wird, wurde er in der Rigaer Straße von vier Linksextremisten zusammengeschlagen. Es war nicht der erste Angriff auf die Polizei in der Rigaer Straße, schreibt Die Welt. Die Berliner Zeitung gibt am 19.1.2016 ein paar Details solcher Angriffe preis:

Fingierte Notrufe, die Polizisten anlocken sollen. Wenn sie dann da sind, prasseln Steine und Brandsätze von den Dächern auf Polizisten und ihre Einsatzfahrzeuge.

Dass es noch keine Toten gegeben hat, ist ein Wunder. Für die Bullenschweine ist die Rigaer Straße eine No-go-Area, in die sie sich nicht ohne weiteres hineintrauen. Nach dem Angriff auf den Polizisten war es aber anders. Ein SEK-Einsatz mit 500 Polizisten war die Folge. Ein Novum für Berlin. Ein Novum auch, dass der Tagesspiegel nicht wie üblich verharmloste, das machte die Forums-Antifa, sondern ohne Empörung, schließlich ging es nicht um Rechte, ein paar Artikel heraushaute.

Mit dem Lauer von den Piraten bekam einer der Antifa-Sympathisanten die Gelegenheit das zu sagen, was üblicherweise die Forums-Antifa, und etwas weniger drastisch, dafür mit Wohlwollen, die Aktivisten der Schreibstube sagen:

„Frank Henkel ist eine Gefahr für Sicherheit und Ordnung“

Der Einsatz in der Rigaer Straße war maßlos, seine Rechtsgrundlage zweifelhaft. Einen Innensenator, der solche Aktionen veranlasst, braucht kein Mensch.

Und warum war der Einsatz maßlos? Er war maßlos, weil die Polizisten nach der Durchsuchung diesen Fund präsentierten:

Eine Kiste voller Nägel, Bauzäune, ein Einkaufswagen mit Pflastersteinen und ein Sammelsurium aus Feuerlöschern, Gasflaschen und Metallstangen.

In der BZ vom 14.1.2016 wurde das „Sammelsurium“ so beschrieben:

Im Innenhof des Hauses fanden die Polizisten eine große Menge an Steinen in Einkaufswagen und Plastikwannen sowie Eisenstangen und sogenannte Krähenfüße, mit denen Autoreifen beschädigt werden können. Außerdem wurden Stahlgitter und Feuerlöscher sichergestellt.

Die Nägel waren Krähenfüße und der Rest die übliche Bewaffnung der Antifa. Klar dass der Lauer dem zusammengeschlagenen Polizisten die Schuld gab. „Verprügelt wurde der (Kontaktbereichsbeamte) nicht, eher geschubst“, zitiert er einen angeblichen Zeugen aus der Szene. Dann drückt er sein Mitgefühl für die Polizisten aus, ermahnt aber den Rechtsstaat, seine Befugnisse verhältnismäßig einzusetzen. Aus seiner Sicht kann es nicht verhältnismäßig sein, wenn Gewalttäter Menschen mit Brandsätzen und Eisenstangen angreifen und Polizeifahrzeuge mit Krähenfüßen am Fahren hindern und die Polizei nach Monaten der Gewalt mal die Zähne zeigt.

Das Blatt für den tätigen Antifaschisten (Danke, liebe Antifa!) gibt einem wie Lauer, der von einem neuerdings so viel beschworenen Rechtsstaat fabuliert, eine Plattform. Und der macht den Aktivisten des Tagesspiegels. Es kann sich schließlich bei den Tätern, die den Polizisten zusammenschlugen, nur um Mutmaßliche handeln:

Auf meine Frage in der letzten Plenarsitzung, welche Tatsachen dafür sprechen, dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern um Linksextremisten handelt, antwortete der Senator sinngemäß, das ergebe sich daraus, dass sie in das Hausprojekt der Rigaer Str. 94 geflohen seien.

Die politische Zuordnung der Täter findet also allein aufgrund der Örtlichkeit der Tat und des mutmaßlichen Fluchtorts statt. Mutmaßlicher Fluchtort deswegen, weil die Distanz zwischen Tatort und Fluchtort 60 Meter sind. Eine bemerkenswerte Leistung des grade überwältigten Polizeibeamten, auf diese Distanz ermitteln zu können, in welchen Hauseingang die mutmaßlichen Täter genau geflüchtet sind. Ob es sich bei einem der mutmaßlichen Täter möglicherweise um den Fahrzeughalter des Autos handelt, das vom Kontaktbereichsbeamten ein Knöllchen bekam, klärte die Polizei meines Wissens nicht.

Eben, bei Mutmaßlichen weiß man eigentlich nie was. Und wenn man etwas weiß, sind es legitime Handlungen im antifaschistischen Widerstand. Außerdem ist der Besitz einer Schrottsammlung nicht strafbar, wie Lauer meint. Denn auch der Lauer hat einiges an Dual-Use-Gütern in seiner Wohnung. Wir fügen hinzu, auch der Besitz von Steinen nicht und auch nicht der Besitz von Ingredienzen, mit denen sich Brandsätze herstellen lassen, die dann wie die Steine und die „Schrottsammlung“ auf Menschen geworfen werden.

Wir sparen uns jetzt mal den Rest von Lauers Erguss und lassen den User ein_Liberaler für uns sprechen. Er schreibt um 13:16 Uhr:

Nochmal ordentlich auf den Putz hauen

Dieser Artikel zeigt deutlich das gebrochene Verhältnis von Piraten und Ex-Piraten zum Rechtsstaat. Dies ist auch eine der Ursachen dafür, warum sich die Piraten selber zerlegt haben und weiter zerlegen.

Herr Lauer zerlegt sich hier auch gerade selbst. Das ist verdammt unbekömmlich. Wer dem Bürgerkrieg das Wort redet, der wird ihn bekommen. Der „Besetzerszene“ sollte niemand – wirklich niemand – nicht einmal desorientierte Ex-Piraten ohne Wirkung und Bedeutung irgendeine Form von politischer Rechtfertigung zuteil werden lassen.

Besetzung ist rechtswidrig. Besetzer sind Kriminelle. Wer das nicht zur Kenntnis nimmt, ist ein Ignorant, mit dem zu diskutieren sich nicht lohnt.

Ich kenne nun leider auch die eine oder andere Erbengemeinschaft, die ein Haus in Friedrichshain komplett durchsaniert hatte (Libauer Straße). Sobald die mit dem sanieren fertig waren kamen die Besetzer, haben die Installationen wieder herausgerissen, die Türen ebenfalls und die Besitzer in den Ruin getrieben.

Wer schreibt wie Lauer, der sollte sein ergaunertes Abgeordnetengehalt lieber denen zur Verfügung stellen, die durch die Besetzerszene wirtschaftlich ruiniert worden sind.

Die klare Situation ist die Folgende : Besetzer ruinieren Eigentümer und werden dafür nicht genügend zur Rechenschaft gezogen. Die Piratenphilosopie scheint ja dann zu lauten : ich möchte in einem ruinierten Land und einer ruinierten Stadt leben, das zerstören,was anderen gehört und nichts durch eigene Arbeit erschaffen und erhalten.

Für sowas ist Herr Lauer gewählt worden ? Für sowas wird er von den Steuerzahlern bezahlt ? So will Lauer eine funktionierende Gesellschaft schaffen und erhalten. Werd endlich erwachsen oder pubertier dich woanders. Aber bitte nicht im Abgeordnetenhaus.

Noch mal auf den Putz hauen! Der Tagesspiegel gab dem Lauer die Gelegenheit dazu. Kein Wunder bei einem Blatt, das grüne Gesetzesbrüche zur Duldsamkeit erklärt, das empfiehlt „Paragrafen ein wenig hinzubiegen“ und Anwohnern, die ihre Kinder wegen der Gewalt und dem Drogenhandel nicht mehr unbegleitet zur Schule gehen lassen wollen, eine Angsttherapie empfiehlt.

Fast 300 Kommentare stehen unter Lauers Erguss. Viele Werbeklicks werden die Folge gewesen sein. Das ist auch nötig, ist doch ein Chefpöbler ins Chefzimmer gezogen, der bezahlt werden will.

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6 Kommentare
  1. derda permalink

    weitestgehend friedlich. (?)

    Die Hetzer und Beschützer der „Links“extremisten:

    Rechtextremes Gedankengut habe in Potsdam keinen Platz. Außerdem gab Jakobs bekannt, dass Pogida für den Mittwoch kommender Woche erneut eine Demonstration angemeldet habe. Auch dagegen werde man protestieren. „Wir lassen und nicht abschrecken“, sagte er. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, es sei nicht zu dulden, dass Rassisten auf Marktplätzen „unser Land in den Dreck ziehen“.

    Ihr Aufzugsplatz

    (gemeint ist „POGIDA“)

    lag weitgehend im Dunkeln, die Laternen dort von der Stadt abgestellt wurden.

    Gegen 19.45 Uhr begann die Polizei damit, die Pogida-Demo aufzulösen. Der Versammlungsleiter habe die Lage offensichtlich nicht im Griff gehabt, daher sei der Abbruch empfohlen worden, so die Polizei. Ab 20 Uhr verschärfte sich die Lage: An der Humboldtbrücke versuchten Gegendemonstranten eine mögliche Rückzugsroute von Pogida zu blockieren, dort wurden auch Polizisten angegriffen. Die Wasserwerfer fuhren auf.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/pogida-und-gegendemo-in-potsdam-polizei-loest-pogida-versammlung-auf-sicherheit-war-nicht-gewaehrleistet/12852776.html

  2. Der nun wieder permalink

    Zum Kreuzhainer Gebiet der Anarchisten gibt es diese aktuelle Bestandsaufnahme:

    Mittwoch, 6. Januar, 17.30 Uhr, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof. Schon bei bei Ankunft auf dem Kreuzberger Bahnhof werden aussteigende Fahrgäste angezischt von kaum volljährig wirkenden jungen, nordafrikanisch aussehenden Männern, alle paar Meter. Die Frauen, die im Berufsverkehr aus der U-Bahn steigen, suchen Blickkontakt zueinander, es ist klar, dass die Schlagzeilen der Silvesternacht von Köln in ihren Gedanken sind. Sie gehen eng zusammen in kleinen Gruppen die Treppen hinunter.

    Doch den forschen Angeboten der Dealer entkommt hier niemand. Alle müssen durch das Haschisch-Spalier: bunt gekleidetete Touristen mit dem für diese Gegend typischen „Wegebier“ in der Hand, Angestellte mit Aktentaschen, türkische Teenager. „Smoking – you want?“ – „Kss kss, I have“. Auf Nachfrage antwortet einer der Dealer auf Französisch und nicht ohne Stolz, dass er „aus Marseille“ komme.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150822266/Der-rechtsfreie-Raum-mitten-in-Berlin.html

    Auch das Video gucken:

    [video src="http://brightcove01.brightcove.com/21/8385562001/201410/2249/8385562001_3856954623001_G-rliFinal.mp4" /]

    Kiez in Angst? Unsinn!

    • Der Link zum Video wird leider falsch dargestellt. Darum:

      Alles innerhalb der Anführungszeichen kopieren und in die Adressleiste des Browsers einfügen.

      Das Video zeigt das Staatsversagen in Berlin in aller brutalen Offenheit. Auch im Video wird behauptet, die Kriminalität sei das Ergebnis des Überlebenskampfes von „Flüchtlingen“ in Deutschland.

  3. almansour permalink

    Achtung: Mazyek macht nichts im Auftrag der Ditip. Der und die Ditiip sind sich spinnefeind, die Ditip sieht sich ständig in die Ecke gestellt vom Muselmatze, weil der so gut mit der Regierung kann, vor dem Brandenburger Tor und mit dem dem Logo seines „Zentralrats der Muslime“ auf dem Rednerpult das ganze Kabinett angetreten ist, die Attentatsopfer von Paris zu verhöhnen, indem man sich vor die Ideologie der Täter stellt. Der Ditip musste dabei angeleint draußen bleiben, was er bitter beklagte. Und die türkische Religionsbehörde, die ja vor allem auch eins ist, türkisch nämlich und damit bis ins Mark militant nationalistisch, sieht in Deutschland wegen der Schwemme arabischer Mohammedaner ihre Felle davonschwimmen.
    Sollte der Islam eines Tages den Anspruch wahrmachen und Deutschland zu ihm gegören, dann ist zu erwarten, dass die konkurrierenden Islamisierungsverbände in orientalischer Tradition mit Messern und schwereren Geschützen auch hierzulande aufeinander losgehen werden.
    Denn, dass der Moslem dem Moslem haram sei, und des Tötens halal nur der Ungläubige, ist zwar oberster Koransanspruch. Aber natürlich ist es ein Leichtes, den jeweils richtigen Islam qua Waffe zu definieren.

    • Der nun wieder permalink

      So richtig Streß wird´s wohl dann geben, wenn arabisch in Deutschland als zweite Amtssprache eingeführt wird und nicht türkisch.

    • Achtung: Mazyek macht nichts im Auftrag der Ditip

      das ist nicht ganz richtig. Das von uns zitierte Dossier enthält dieses Impressum:

      Impressum Dossier Mazyek.
      Im Jahre 2012 gab es einen Artikel zu den NSU-Morden auf Die Zeit: Türkei gab Mordermittlern Hinweis auf kriminellen Hintergrund. Gegenpropaganda war also nötig. Auch der Tagesspiegel war an vorderster Front dabei. Er ließ seine Gartenlauben-Türkin Hatice Akyün unter der Überschrift Der Rechtsstaat zeigt sein wahres Gesicht am 21.9.2012 schreiben,

      NSU ist unser 11. September, nur will das noch niemand wahrhaben.

      Mit 11. September waren die 3.000 New Yorker Opfer gläubiger Terroristen gemeint, die mit Unterstützung einer Hamburger Moschee das Attentat in Deutschland geplant hatten.

      Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) des Aiman Mazyek, einer der verschachtelten Lobbyvereine des Scharia-Anhängers, hatte, so geht es aus dem Impressum hervor, das Dossier im Auftrag der Ditib erstellt, in dem die „Entnazifizierung“ deutscher Behörden gefordert wurde. Dass es einen Auftrag war, dafür spricht der Eintrag auf Wikipedia:

      Die Geschäftsordnung des Koordinationsrates gibt der DITIB ein Vetorecht und drei stimmberechtigte Vertreter, während die anderen Verbände jeweils nur zwei Vertreter haben.

      Die millionenfache Einwanderung von arabischen und schwarzen Moslems hat den Graben zwischen Mazyek und der Ditib sicher weiter aufgerissen. Mittlerweile ist die Zahl nichttürkischer Moslems in Deutschland gewaltig gestiegen. Mit gewalttätigen Auseinandersetzungen wird zu rechnen sein, wenn der Kampf um die Macht in Deutschland entbrennt.

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