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Hass im Tagesspiegel – Update

by - Januar 18, 2016

Im Tagesspiegel geht es ideologisch drunter und drüber. Vor ein paar Tagen pöbelte Chefaktivist Arno Makowsky, der wunderbare Journalist mit Leidenschaft fürs Neue, noch herum und nannte die Erfinder des Wortes „Lügenpresse“ Pegida-Proleten.

Heute nun erscheint ein Artikel mit der Überschrift „Wir sind angewiesen, pro Regierung zu berichten“ (Dank an Brunnen und unsere Leser für den Hinweis). Ein Artikel, der noch vor einem Monat den Vorwurf der Hetze und des Hasses erzeugt hätte. Oder wie Chefaktivist Makowsky es sicher ausgedrückt hätte, hier redet eine WDR-Proletin:

Die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann behauptete im niederländischen Radio, es gebe in den öffentlich-rechtlichen Medien eine Anweisung, sich an der Flüchtlingspolitik der Regierung zu orientieren. Der WDR ist entsetzt über die Äußerung.

Wie jeder ertappte Dieb ist der WDR entsetzt. Nicht über den Diebstahl, respektive die Pressearbeit im Stil der implodierten DDR, sondern darüber, dass die WDR-Journalistin über eine Presse ausplauderte, was wir in Anlehnung an George Orwells 1984 lieber „Wahrheitspresse“ nennen und sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Lügenpresse“ durchgesetzt hat.

Und der Tagesspiegel? Der schreibt im Konjunktiv. „Angeblich“ sei das, worüber der WDR so entsetzt ist, schreibt seine Schreibkraft. Vermutlich so „angeblich“ wie der Schweige-Erlass in NRW von 2008 an die Polizei, die Herkunft von Tätern mit gläubigem und archaischem Hintergrund zu verschweigen. Im Januar 2016, acht Jahre später, zeigte sich „Landesmutter“ Hannelore Kraft (SPD) ahnungslos. Es werde nichts vertuscht. „Auch nicht aus vermeintlicher Rücksichtnahme auf Migranten und Flüchtlinge.“ Dafür werde Jäger (auch SPD, DK) sorgen, behauptete sie (Die Wahrheit lauert überall).

Update:

User Semperflorens unterstützt die Schreibkraft des Tagesspiegels um 13:26 Uhr bei der journalistischen Arbeit:

Kleiner Uebersetzungsfehler

Herr Martijn van Helvert wird wie folgt zitiert: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Kommission gibt, die sagt, das müssen sie nun positiv schildern.“

Auf der Webpage von Radio Limburg aber steht:
CDA-Tweede Kamerlid Martijn van Helvert toont zich onthutst over de richtlijn: „Ik kan me niet voorstellen dat bij ons een commissie tegen Nieuwsuur zegt: je moet dit probleem positief aanvliegen.“

Onthust kann auch mit erschrocken uebersetzt werden und er zweifelt nicht die Existenz dieser Kommission an, sonder sagt sinngemaess, dass er sich nicht vorstellen koenne, dass so etwas in den Niederlanden passieren koenne.

Der obige Text koennte so gelesen werden, als zweifele er die Glaubwuerdigkeit von Frau Zimmermann an, was er aber laut der eigentlichen Quelle aber eher nicht tut.

 

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3 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    ganz im sinne von arno v. münchhausen macht das lückenblättchen in seiner propaganda weiter

    Nach Ausschreitungen in Potsdam
    Großaufgebot der Polizei bei Pogida-„Abendspaziergang“ geplant

    Bei der ersten Pogida-Veranstaltung in Potsdam vor gut einer Woche kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es sei davon auszugehen, dass sich so etwas wiederholen könnte, warnt der Verfassungsschutz.

    es gab keine krawalle bei pogida (was für ein selten dämlicher name, ähnlich dämlich wie frigida), sondern weit abgesetzt hat sich der liebling der aktivisten des blättchen, die antifa ausgetobt.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-ausschreitungen-in-potsdam-grossaufgebot-der-polizei-bei-pogida-abendspaziergang-geplant/12846538.html

  2. rumpel@gmail.com permalink

    nein, ganz anders. der freien journalistin ist jetzt eingefallen, daß sie quatsch geredet hat.
    also auch kein übersetzungsfehler.
    http://www.tagesspiegel.de/medien/wdr-journalistin-ich-habe-an-der-stelle-unsinn-geredet/12843706.html

    Claudia Zimmermann: „Ich habe Unsinn geredet“

    - Nach einem Gespräch mit dem Sender erklärte Claudia Zimmermann am Montagnachmittag: "Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich. Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen." Der Sender ergänzt: "Der WDR steht für einen ausgewogenen und unabhängigen Journalismus. Unser breit aufgestelltes Programm zeigt besonders in diesen Tagen, wie umfangreich, unabhängig, kritisch und differenziert wir über die Flüchtlingsproblematik berichten."

    dem lückenblättvhen ist auch nichts zu dämlich, was als pöbelei gegen die öffentlich rechtlichen gedacht war, wird nun zum bumerang oder glaubt irgendwer, es ist bei den schreibenden presstituierten anders?
    ein bärendienst für den qualitätsjournalismus.

    und immer wider nrw. schweigekartell in der politik und ganz sicher nicht nur in diesem bundesland.
    aber was machen die medien? jäger, kraft und andere werden seitens der presse geschont.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151089556/Kriminelle-Nordafrikaner-ein-lang-gehuetetes-Staatsgeheimnis.html

    so langsam fliegt ihnen der ganze laden um die ohren, aber selbstkritik ist fehlanzeige. gerade das lückenblättchen macht immer weiter.

  3. Burgunder permalink

    Das ist wohl der Super-GAU für den Staatsrundfunk.

    Mein Rat an den WDR: Rückt mit euren Investigativ-Journalisten dem Lügel auf die Pelle. Anschließend Feuer aus allen Rohren:

    „Schreiberlinge des Islamischen Beobachters müssen positiv über Islam und Antifa berichten“

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