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Lügendes Gutdeutschland

by - Januar 17, 2016

Von Hebold

Nach einer alten Weisheit befindet sich ein Kreter, der sagt, alle Kreter lügen, in einem ernsten Konflikt, denn er selbst ist ebenfalls Kreter. Gutmenschen haben es leichter: Sie sagen, alle anderen lügen nur sie selber nie. Wurden sie beim Lügen erwischt und das nicht nur einmal, dann erreicht ihre Fertigkeit beim Verdrehen der Wahrheit wahre Gipfel stürmischer Rhetorik: So werden von ältlichen Frauen aus Nordafrikanern und Arabern weiße Frauen gemacht, die alte weiße Männer verleumden – oder waren es jüngere Männer? Egal! Hauptsache das Weltbild nimmt keinen Schaden. Und in diesem sind Orientalen immer zunächst einmal Opfer und falls sie doch einmal Täter sind, dann sind die anderen Schuld. So wird 500 Jahre gut organisierter moslemischer Sklavenhandel mit Schwarzafrikanern zur Bagatelle, falls man überhaupt davon weiß.

Heute ist es wieder einmal die FAZ und noch einmal Köln. Die These im Teaser:

Sind die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht von Männern begangen worden, in deren Heimat solche Handlungen zur Tagesordnung gehören? Wahrscheinlicher ist etwas anderes.

Auf der Hälfte des Beitrags klären uns die Autoren dann nach der üblichen Masche auf:

Angesichts der dünnen Beweislage sind jegliche Schlüsse voreilig.

Um diese dünne Beweislage auch wirklich zu nutzen, wird eine Wissenschaftlerin interviewt, heute heißt sie Barbara Krahe. Dumm nur, dass diese Forscherin das genau Gegenteil sagt zu dem, was die Interviewer gern hören möchten:

Aber die Übergriffe in der Silvesternacht waren auch für die Professorin an der Universität Potsdam etwas Neues. „Wir kennen sexuelle Gewalt eher als etwas, was zwischen einzelnen Personen passiert oder überschaubare Zahlen von Tätern betrifft“, sagt die Sozialpsychologin. Besonders perfide: Die Tatsache, dass Frauen von Fremden überfallen würden, entspreche einem gängigen Mythos über sexuelle Gewalt. Dabei zeige die Forschung eigentlich, dass Täter und Opfer sich in den meisten Fällen kennen. Statistisch gesehen gilt: Das Risiko, Opfer sexueller Gewalt zu werden, ist in den eigenen vier Wänden größer als auf der Kölner Domplatte.

Nun, womöglich liegt das ja einfach daran, dass die Domplatte in Köln liegt und auch auf Köln gerechnet – der Papst möge es mir verzeihen – eher klein genannt werden kann. Krahe ahnt das wohl und sondert daher die folgende Plattitüde ab:

„Dass es ein Klima der sexuellen Belästigung gibt, das kennen wir in Deutschland auch.“

Es bleibt die Tatsache, dass Silvester in Köln und anderen europäischen Städten etwas Einzug gehalten hat, was man sonst nur aus muslimischen Ländern kennt: Der massenhafte Übergriff auf Frauen. Daran kommt auch die Wissenschaftlerin aus Potsdam nicht vorbei. Aber es gibt ja, der Quote sei es gedankt, auch noch andere:

„Im Grunde ist das eine Realität“, sagt Carola Klein, Sozialpädagogin und Traumatherapeutin bei „Lara“: „Wenn Frauen abends unterwegs sind, müssen sie damit rechnen, angegrapscht und beleidigt zu werden. Das ist den meisten bewusst, und das ist den meisten auch schon passiert.“ Klein ärgert sich, dass die Diskussion über die Silvesterattacken davon ablenke, dass die Angst vor sexuellen Übergriffen für Frauen auch in Deutschland zum Alltag gehöre.

Wieso die Ereignisse, denen Krahe eine völlig neue Dimension zuspricht, davon ablenken, dass sexuelle Übergriffe zum Alltag gehören, kann die Sozialpädagogin nicht erklären. Aber sie muss es auch nicht, denn die Redakteure der FAZ ersparen sich und ihr diese Frage. Wäre dem nämlich so, wie die Therapeutin behauptet, würde es »Lara« nicht geben.

Damit aber hat Frau Klein den Weg gewiesen, wie man von den Ereignissen in Köln und anderen europäischen Städten ablenken kann: Es ist überall so und hier würde nur der Umstand betont, dass es Nordafrikaner und Araber sind. Und warum wird das betont? Hier offenbart sich die Therapeutin in Frau Klein, also eine Figur, die, was das Deuten um Umdeuten von Realitäten betrifft, praktisch keine wissenschaftlichen Hemmungen kennt:

Wer sich jetzt nur über die Täter von Köln und Hamburg ereifere, mache es sich zu leicht: Als wären immer die anderen schuld – fremde Männer, die nichts mit einem selbst und der eigenen Gesellschaft zu tun hätten. Dabei, sagt Klein, könnten gerade Männer ohne böse Absichten viel dazu beitragen, dass Frauen sich sicherer fühlten im öffentlichen Raum. Wer einen Blick dafür entwickele, wann Frauen sich typischerweise bedroht fühlten, und deshalb die Straßenseite wechsele oder sein Schritttempo verlangsame, nehme ihnen Angst.

Die Araber und Nordafrikaner werden von uns angeklagt, weil wir das Problem von uns wegschieben will – im Fach Psychoanalyse gibt dafür bestimmt ein »sehr gut«, in Stimmigkeit dagegen ein LOL.

Am Ende und zwei weiteren Zitaten von Männern, die deutlich machen, dass es die islamischen Hintergründe der Täter sind, kommt man zu dem Ergebnis, dass es sich wohl um ein Problem arabischer Gesellschaften handeln muss:

Ahmet Toprak, Professor an der Universität Dortmund, mahnt deshalb: Wenn Flüchtlinge aus patriarchalen Gesellschaften wie den arabischen Staaten obendrein aus ländlichen Gebieten kämen und eine geringe Bildung hätten, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit der deutschen Frauen ein Schock für sie seien. „Ich werde nicht müde zu sagen, dass wir solche Themen auch in Integrationskurse aufnehmen müssen“, sagt Toprak.

Das widerspricht zwar der These im Teaser. Aber wahrscheinlich rechnen die Autoren des Beitrags mit Lesern, die es vom Teaser ohnehin gleich bis zum letzten Satz springen werden. Denn der lautet nun, wie aus heiterem Himmel:

Neuankömmlingen müsste vermittelt werden, dass es unterschiedliche Frauen in Deutschland gebe – solche mit und solche ohne Kopftuch zum Beispiel. Und alle seien zu respektieren.

Ich für meinen Teil respektiere einen Kopftuchmoslem dezidiert nicht. Denn eine Frau, die ein Kopftuch trägt, weil sie stolz ist, Muslima zu sein, repräsentiert exakt die Verhältnisse, die zu den Verhältnissen auf der Domplatte führen.

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2 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Die Geister die Merkel rief, werden wir nicht nur nicht wieder los, es kommen noch mehr:

    Der Trick ist, halbwegs glaubhaft als Syrer durchzugehen. Die Aussprache kann man üben, die Nationalhymne auswendig lernen. Genau das machten junge Leute in den Armenvierteln in Casablanca, berichtet die marokkanische Website „Hibapress“. Es ist der erste Schritt auf einem langen Weg nach Europa. Früher führte der über die libysche Küste und weiter mit dem Schlauchboot. In letzter Zeit fliegen junge Marokkaner vor allem in die Türkei, für die sie kein Visum brauchen, und ziehen via Balkanroute weiter nach Deutschland. „Viele Marokkaner mischen sich in der Türkei unter die syrischen Migranten. Sie glauben, so ihre Chancen zu verbessern, in Deutschland als Flüchtling anerkannt zu werden“, sagt Adil Karmouti, Chefredakteur von „Hibapress“.

    „Viele Marokkaner denken: Kanzlerin Angela Merkel hat die Tore geöffnet, und Flüchtlinge seien in Deutschland willkommen“, sagt „Hibapress“-Chefredakteur Karmouti.

    http://www.morgenpost.de/politik/article206932409/Marokkaner-kommen-auf-dem-Syrer-Ticket-nach-Deutschland.html

  2. Der nun wieder permalink

    Die exzessiv ausgelebte Geilheit der muselmanischen Eroberer belegt auf jeden Fall eins ganz deutlich: Vor Krieg, Gewalt, Hunger und sonstigen womöglich respektablen (Asyl)Gründen sind die nicht geflüchtet.

    Wer in seiner Geilheit sich deutlich auf das autochthone weibliche Inventar des aufnehmenden Gastlandes (hier das politisch dümmliche Deutschland) ungeniert fixiert, hat wesentlich Anderes im Sinn, als einem gefahrvollen Leben zu entfliehen und ist keinesfalls einem unzumutbaren Chaos in der Heimat entronnen.

    Wann wird das endlich von den für dieses gar noch offensiv herbeigeführte Desaster Verantwortlichen gesehen und korrigiert?

    Im Gegenteil, Schäuble voran, wird gegrübelt, wie man dem deutschen Michel das Geld aus der Tasche ziehen kann, um das Angerichtete auch noch zu finanzieren. Dabei wären endlich massenhafte und gezwungene Rückführungen billiger, als jeder weitere Tag des Zulassens unkontrollierten Eindringens weiterer notgeiler und fordernder Horden. Dafür europäische Verbündete zu gewinnen, wäre m. E. durchaus nicht einmal schwierig.

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