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Hass im Netz

by - Januar 16, 2016

Wir haben es hier schon oft dokumentiert: Hass ist nicht gleich Hass. Es gibt nämlich den gerechten Hass der Wahrheitsszene und den Hass außerhalb davon. Der Hass außerhalb der Wahrheitsszene ist nie gerecht, denn er dokumentiert die Nazi-Gesinnung des Hassenden. Das gilt auch für die Empörung deutscher Rassisten, wenn es zu massenhafter massiver sexueller Gewalt von Gläubigen gegen ungläubige unverpackte Schlampen kommt. Die Empörung dagegen offenbart, wie der Heiko Maas, der Bundesjustizminister der SPD, auf Twitter trefflich formuliert, das Triumphgeheul der Populisten. So ein Triumphgeheul ist widerlich, wie er meinte. Den Grund für derlei Widerwärtigkeiten nannten Andrea Dernbach und Dagmar Dehmer, zwei ältere Frauen, im Tagesspiegel:

Die organisierten Trickdieb-Banden, die offenbar schon lange zum Kölner Hauptbahnhof gehören, bestehen wohl überwiegend aus Nordafrikanern, die schon länger in Deutschland sind – aber offenkundig nicht angekommen sind. Eine echte Perspektive sehen sie für sich nicht, sonst wären sie wohl nicht zu professionellen Dieben geworden. Sie kennen den Grundbestand der Vorurteile in der deutschen Gesellschaft. Dass sie die Urangst des älteren weißen Mannes – die nehmen uns unsere Frauen weg – auf der Domplatte in der Silvesternacht ausagiert haben, war die größtmögliche Provokation einer Gesellschaft, die sie nicht aufnehmen will.

Und zur Anzeigenflut von Frauen gegen Gläubige:

Womöglich sind aber auch Frauen dabei, die gar nicht Opfer geworden sind, sondern aus politischer Überzeugung der Meinung waren, dass die Täter mit Migrationshintergrund oder die Flüchtlinge, die das Chaos auf der Domplatte für sexuelle Übergriffe ausgenutzt haben, abgeschoben gehören. Das hoffen sie womöglich mit einer Anzeige zu beschleunigen.

Diese Sätze voller Inbrunst und Gerechtigkeit werden von Rechtspopulisten als antiweißer Rassismus und Hass verstanden. Wenn hier Hass vorliegen sollte, dann kann es sich nur um gerechten Hass handeln, denn der Tagesspiegel veröffentlichte ihn.

Damit die Unterscheidung zwischen gerechtem und zu verfolgendem Hass auch dem letzten Rechtspopulisten klar wird, wurde das Hass-Management der Wahrheitsszene etabliert. Eine Unterabteilung des Hass-Managements findet man im Tagesspiegel. Der hat neuerdings drei statt zwei Chef-Aktivisten, die den Hass der Schreibstube organisieren und gelegentlich selbst mitpöbeln und hassen.

Zuständig für das Hass-Management in den Foren des Tagesspiegels ist Hass-Manager Atila Altun. Einen Höhepunkt seines Hass-Managements durften wir erleben, als er seinem Blogwart erlaubte, mogberlin ist sein Nickname, Menschen, die zu entmenschlichen sind, in der Tradition von Hitlers Nazis „wandelnde Infektionsherde“ zu nennen. Sehen Sie hier und hier.

Der Tagesspiegel hat ein Schwesterblatt, Die Zeit. Die Betreiber dieses Blattes sind zum großen Teil mit den Betreibern des Tagesspiegels identisch. Während der Tagesspiegel seine Nähe zur gewalttätigen Antifa nicht verschweigt (Danke, liebe Antifa!), ist die Zeit eher das Blatt für den Müll trennenden grünen Studienrat und gehobenen Welkommer von Refjudschies.

Gegen Hetze im Netz geht es mit vereinten Kräften los. Facebook will nun von Deutschland aus gegen Hass-Kommentare vorgehen, lesen wir heute auf Focus Online. Wenn es gegen den falschen Hass geht, ist auch das Blatt für den grünen Mülltrenner nicht weit. Etwas missverständlich titelt das Blatt, Facebook schafft deutsches Team gegen Hasskommentare. Der Wahrheit näher gekommen wäre vermutlich die folgende Überschrift:

Facebook schafft Team gegen deutsche Hasskommentare.

Zumindest wäre es dem Wunsch der Zeit-Aktivisten nähergekommen. Der folgende zensierte Kommentar von User Nun Mal Halblang belegt es:

Versteht das Hassteam auch Arabisch?

Anmerkung: Bitte setzen Sie sich mit den Inhalten des Artikels auseinander, wenn Sie diesen kommentieren möchten. Danke, die Redaktion/dm

Liest man den Artikel, dann deutet nichts darauf hin, dass Hasskommentare, wie von uns ironisch angedeutet, auf deutsche Hasskommentare beschränkt werden (siehe den ersten Absatz). Das was hinter der Frage des Users steht, mögen Aktivisten nicht. So wurde bis auf die Überschrift gleich der gesamte Kommentar gelöscht.

Ein Aktivist aus den Schreibstuben von Die Zeit und Tagesspiegel denkt meistens nicht, es denkt aus ihm heraus. Ein Aktivist weiß nämlich, so denkt es in ihm, äußert ein gläubiger Araber Hass, dann handelt es sich nicht um Hass. Allenfalls handelt es sich um gerechten Hass, denn es ist die verzweifelte Gegenwehr gegen die deutsche rassistische Gesellschaft. Das „Hassteam“ müsste also kein arabisch verstehen, nicht eine Variante. Nach den Regeln des ungeschriebenen Hass-Managements waren Zensur und Hinweis also gerechtfertigt.

Das Hass-Management von Die Zeit offenbart uns unfreiwillig, was wirklich hinter der Meldung, Facebook will nun von Deutschland aus gegen Hass-Kommentare vorgehen, steckt. Zumindest offenbart es den Wunsch der Aktivisten aus der Schreibstube.

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Die Zeit - Hasskommentare
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4 Kommentare
  1. Paul permalink

    Hass im Netz

    Hier läuft der Hass auf dem Bürgersteig:

    Wie Kopfkrank muß man sein um solche Agressivität zu entwickeln. Totale Gehirnwäsche. Gedrillte Zombies?

    Wie so oft dürfen die SAntifanten neben einer Demo mitlaufen und aggressiv stören. In einem Rechtsstaat wären diese schon einkassiert worden. Den kritischen Bürger Angst einjagen damit er zu Hause bleibt. Das gefällt den Blockparteien von CDU bis LINKE. Eine Diktatur sieht nicht viel anders aus.

    • Paul permalink

      Das Video wird nicht auf jedem Browser angezeigt. Deshalb noch ein anderer Link:

  2. rumpel@gmail.com permalink

    journalismus im lückenblättchen

    http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtspopulist-hessen-will-afd-politiker-hoecke-nicht-mehr-unterrichten-lassen/12839816.html

    fogender kommentar wurde nicht veröffentlicht, wahrscheinlich zuviel wahrheit

    - im Text ein Link zu der Strafanzeige gegen Höcke wegen angeblicher Volksverhetzung
    gesetzt wird, wäre es doch journalistischen Sorgfalt geschuldet, daß das Verfahren
    bereits eingestellt wurde.
    Nicht einmal ein Anfangsverdacht lag vor.
    Wurde aber bestimmt nur vergessen
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bjoern-hoecke-afd-ermittlungen-wegen-
    volksverhetzung-eingestellt-a-1071722.html

    tja, das lückenblättchen ist nicht im geringsten an der wahrheit interessiert

  3. Eva permalink

    Die Definitionshoheit über den Begriff Hass liegt natürlich bei denen, die sich primär davon betroffen oder gestört fühlen. Für strafrechtlich relevante Aüßerungen, sei es schriftlich oder mündlich, gibt es in Deutschland entsprechende Gesetze und die Möglichkeit der Sanktion.
    Warum bedarf es dazu noch einer gesonderten Hassdebatte? Im Kern geht es wie so häufig um Machtausübung, denn eine solche verträgt nur ungern Kritik und aktiviert vorhandene Minderwertigkeitskomplexe. In die Bereiche Politik und Medien treibt es immer mehr Psycholeute, die unter anderen Voraussetzungen im Alltag und Beruf scheitern und machtlos vor sich hindümpeln würden. Der Bundestag und auch die Schreibstuben bei den Medien sind zum Zufluchtsort leistungsunfähiger Zeitgenossen mutiert. Einige der Versager werden wegen ihres verquerten , oft ideologisch ausgerichteten Handelns zum Hassobjekt. Und das vertragen diese Queallengehirne überhaupt nicht, fürchten um ihre Karriere und ihr zusammengeschustertes Weltbild; anzutreffen häufig im rot-grünen Milieu und noch schlimmer bei der Antifa. Die ganze Hassdebatte ist also nichts anderes als eine Scheindebatte, die der Instrumentalisierung bzw. der Durchsetzung eigener Interessen dient. Dazu noch eine persönliche Anmerkung: Hass ist mir wesensfremd. Ich begnüge mich mit Verachtung! In diesem Sinne – ein schönes Wochenende! 🍷

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