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Erzverräter Gabriel und seine Genossen

by - Januar 16, 2016

Von Hebold

»Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!«, heißt es gelegentlich und mit allem Recht über die SPD. Diese Erfahrung dürfen nun auch die sogenannten Flüchtlinge machen. Denn der Chef der SPD Sigmar Gabriel fordert plötzlich die Schließung der Grenzen und seine Begründung hörte man bis vorletzten Montag nur von PEGIDA:

„Einfach durchwinken, keine vernünftige Registrierung und kein Datenabgleich in Europa – das führt eben dazu, dass sich selbst Kriminelle und Terroristen wie der Paris-Attentäter unerkannt durch Europa bewegen können“, sagte Gabriel.

Na, wenn das mal nicht sein Genosse Lynchjustizminister Maas erfährt, der solche Äußerungen unter Strafe stellen möchte – zumindest bei facebook. Aber vielleicht sind solche Wahrheiten ja innerhalb der SPD nun doch erlaubt.

Dabei war es eben dieser Gabriel, der noch im Sommer tönte, Deutschland könne jedes Jahr eine halbe Millionen Flüchtlinge vertragen. Was also ist geschehen? Oder führt nicht nur Alter und Alkoholismus zu Vergesslichkeit, sondern auch Fettleibigkeit? Wir wissen es nicht. Und es interessiert uns auch nicht. Wir freuen uns allenfalls schamlos über den Niedergang dieser niederen Figuren. Wobei die Freude getrübt wird durch die düsteren Aussichten für dieses Land. Denn wie sich ein Land verändert, wenn es Millionen muslimische Flüchtlinge aufnimmt, kann man im Libanon sehen: Erst wurde es von den Arabern der Westbank zerstört, jetzt sind die Araber aus Syrien dran. Und so wurde aus der einst blühenden Zedernrepublik ein heute vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land.

Willkommen in der Realität, Herr Gabriel! Endlich haben auch Sie eingesehen, dass Ihre Politik und die Politik Ihrer Chefin geradewegs ins Desaster führt. Und nicht nur er. Auch Herr Schäuble scheint zur Einsicht zu kommen. Leute mit einem Funken Anstand würden nun ihre Sache packen und gehen. Nicht so diese Politiker. Sie spreizen sich jetzt mit neuen Vorschlägen, die sie verkaufen, als wären sie schon immer Teil ihres intellektuellen Kramladens gewesen. Finanzminister Schäuble in der Süddeutschen:

Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Einführung einer Flüchtlingsabgabe innerhalb der EU vorgeschlagen. Denkbar sei beispielsweise „eine Abgabe auf jeden Liter Benzin in einer bestimmten Höhe“, sagte Schäuble der „Süddeutschen Zeitung“. Es dürfe keine Anstrengung gescheut werden, um den Flüchtlingszuzug einzudämmen.

Den Zusammenhang verstehe, wer will: Warum sorgt eine Abgabe auf Benzin dafür, dass der Flüchtlingszuzug eingedämmt wird? Können die denn die Überfahrt mit dem Schlauchboot nicht mehr finanzieren? Werden die Bustarife in Belgrad zu hoch? Oder will Schäuble den anderen Europäern wirklich nur sagen: Wir, also die Deutschen, haben uns die Flüchtlinge aufgehalst – begleicht ihr, liebe Europäer, doch bitte die Rechnung. Mit der Haltung bewiese Schäuble seine Eignung für den Posten des Finanzministers – in Athen.

Aus all dem Kuddelmuddel hört man nur eines heraus: Das Gutdeutsche Reich erlebt gerade seinen Mai ’45. Und wieder müssen es die anderen Europäer richten bzw. bezahlen. Und ich bin wirklich gespannt, wie Deutschland mit den ca. 400.000 Eindringlingen umgehen will, die ohne Papiere Deutschlands Domplatten, Karnevalsumzüge und Hallenbäder unsicher machen. Deportieren, wie die New York Times empfiehlt, kommt ja wohl nicht in Frage. Zumindest jetzt. Aber wie man von deutschen Politikern weiß: Sie ändern ihre Meinung so schnell, wie ein Flüchtling seine Identität. Und verkaufen sie uns dann als Wahrheit. Was diese Politiker allerdings vergessen: Die sogenannten Flüchtlinge werden wir nicht so leicht wieder los – einem Politiker müssen wir dagegen nur unsere Stimme verweigern. Alternativen gibt es ja schon.

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