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Tagesspiegel: Dernbachs und Dehmers „Altjungfernporno“

by - Januar 14, 2016

Unlängst schrieben wir über die sexuellen Fantasien von Andrea Dernbach und Dagmar Dehmer. AD und DD, das sind die beiden alten Frauen aus der Schreibstube des Tagesspiegels. Sie hatten einen unappetitlichen Hetzartikel verfasst, in dem sie aus ihrer Sicht die Gründe nannten, warum in Köln in der Silvesternacht Horden „junger Männer“ Frauen sexuelle Gewalt antaten. Die gläubigen Asylbewerber aus Nordafrika und Nahost hätten die Urangst des älteren weißen Mannes – die nehmen uns unsere Frauen weg – auf der Domplatte in der Silvesternacht ausagiert, meinen die beiden Alten.

Michael Klonovsky nennt den Artikel auf seinem gleichnamigen Blog am 12.1.2016 einen „Altjungfernporno“. Er schreibt:

„Ist das verstanden worden?“, pflegte mein Chemie-Lehrer immer zu sagen, wenn er berechtigte Zweifel hegte, dass dem so war. Also noch mal zur Sicherheit: Wenn Ihnen, meine Damen, ein Araberl oder auch ein Negerl fulminant an die „Speckmusch“ (E. Henscheid) geht, ohne vorher Ihr Plazet eingeholt zu haben, dann will er bloß die Urangst des (ggfs. Ihres) älteren weißen Mannes ausagieren und die Gesellschaft provozieren, die ihn bislang nur zum Hauptbahnhof statt zu Deutschland gehören ließ.  Kein Grund also, irgendwelches Ge- oder gar einen #aufschrei anzustimmen; und er versteht Sie sowieso nicht.

 

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11 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Broder in der WELT zu Dernbach, Dehmer /und Hayali):

    Die „Rape Culture“, die Kultur der Vergewaltigung, „die offenbar die Kölner Silvesternacht geprägt hat“, so konnte man zum Beispiel im Berliner „Tagesspiegel“ lesen, sei doch „auch Teil der deutschen Kultur“. Denn: „Die weitaus meisten sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen sind nicht Taten von Bahnhofshorden, sondern werden von den eigenen Männern und Freunden begangen.“

    Waren etwa die Frauen schuld?

    Noch bemerkenswerter als diese Logik, die man mühelos auch auf Mord und Totschlag anwenden könnte, war der Umstand, dass dieser Beitrag von zwei Frauen geschrieben wurde. Die eine hat sich auf Umweltberichterstattung mit den Schwerpunkten Klimawandel und Energiewende spezialisiert, die andere auf Migration, Minderheiten, Bürgerrechte und Geschlechterpolitik.
    Situation an Silvester am Kölner Hauptbahnhof.
    Gewalt gegen Frauen
    Sexuelle Übergriffe aus zwölf Bundesländern bekannt

    Die Zusammenarbeit führte zu einer Hypothese, die mitnichten ironisch gemeint war: „Womöglich sind aber auch Frauen dabei, die gar nicht Opfer geworden sind, sondern aus politischer Überzeugung der Meinung waren, dass die Täter mit Migrationshintergrund oder die Flüchtlinge, die das Chaos auf der Domplatte für sexuelle Übergriffe ausgenutzt haben, abgeschoben gehören. Das hoffen sie womöglich mit einer Anzeige zu beschleunigen.“

    Nicht die Männer hatten es also auf die Frauen abgesehen, sondern die Frauen auf die Männer, um den Behörden einen Grund zu geben, die mutmaßlichen „Täter mit Migrationshintergrund“ abschieben zu können. Offen blieb nur, ob die Frauen tatsächlich sexuell belästigt worden waren oder die „Übergriffe“ erfunden hatten, um ihr Ziel zu erreichen. In diesem Fall muss die Vernetzung optimal gewesen sein, anders wäre eine „konzertierte Aktion“ in zwölf Bundesländern nicht zu erklären.

    Nicht Ausländer, „Arschlöcher“ waren es

    Der „Tagesspiegel“-Artikel war womöglich der krasseste seiner Art, aber bei Weitem nicht der einzige. Das Wort von der „Rape Culture“ zog sich wie ein Leitmotiv durch die Beiträge, unterfüttert mit dem Hinweis, dass Vergewaltigung in der Ehe erst vor Kurzem zur Straftat erklärt wurde. Sehr beliebt war ebenfalls die Feststellung, dass auch im Karneval und beim Oktoberfest sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung wären. Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali fasste alle diese Erkenntnisse auf ihrer Facebook-Seite in einem Satz zusammen: „Nicht Ausländer, sondern Arschlöcher belästigen Frauen“, was man durchaus als eine neue Variante des Generalverdachts, diesmal gegenüber der bisher unbescholtenen Spezies der Arschlöcher, verstehen konnte.

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article151535590/War-das-was-in-Koeln-geschah-ein-Pogrom.html

  2. Burgunder permalink

    Von Finnland lernen, heißt siegen lernen

    Nun war es ja von Broder nicht gerade freundlich, dem sexuell gefrusteten Duo Infernale D&D anzuraten, ihre Defizite beim IS in Rakka abzubauen.

    Ich schlage vor, von den Finninnen zu lernen. Die priviligierten alten weißen heterosexuellen finnischen Frauen kaufen sich ihre Lover nämlich am Bahnhof. Migranten. Minderjährige Migranten.

    http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20160115/307137861/finnland-migranten-frauen-kaefliche-liebe.html

    Falls D&D eher invers ambitioniert sind, sollte das auch kein Problem sein. Wird eben statt des süßen kleinen Rackers eine garantiert noch jungfräuliche Prinzessin geleast.

    Gehen Sie zum Einkaufsbahnhof Ihrer Wahl und gönnen sich, worauf Sie gleichberechtigt Anspruch haben. Sie helfen den armen Migranten und können anschließend eine Reportage schreiben. Über von priviligierten alten weißen Frauen mißbrauchte Migrantenkinder. Das schönste dabei: Sie müßten diesmal noch nicht mal lügen.

    Die häßliche Deutsche zeigt Gesicht!

    • rumpel@gmail.com permalink

      finnen, schweden, die vorzeigeländer der gutmenschenfraktionen kommen in der realität an

  3. rumpel@gmail.com permalink

    köln und die folgen

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/karnevalsclub-in-rheinberg-sagt-umzug-ab-aid-1.5691528

    In Rheinberg im Kreis Wesel ist erstmals ein Karnevalszug auch unter Verweis auf die Flüchtlingssituation abgesagt worden. Der Rosenmontagszug im Stadtteil Orsoy wird nicht stattfinden. Ein Sprecher der Stadt Rheinberg verwies auf die Silvester-Übergriffe in Köln: Es sei nicht auszuschließen gewesen, dass Flüchtlinge den Zug besuchen würden und es etwa durch übermäßigen Alkoholgenuss zu Szenen wie in Köln kommen würde. In Orsoy, wo rund 3000 Menschen leben, gibt es in einem ehemaligen Krankenhaus eine Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW. Dort leben 200 Flüchtlinge; Anfang Februar werden 300 hinzukommen.

    Diese Situation berge ein „Gefahrenpotenzial“, sagte der Stadtsprecher. Den meisten Flüchtlingen seien Karnevalsumzüge unbekannt; zudem lebten viele Nordafrikaner in Orsoy. Nach ersten Erkenntnissen waren auch die Täter in Köln überwiegend Nordafrikaner. Inzwischen liegen dort über 650 Anzeigen vor.

    • Eva permalink

      Vielen Dank rumpel@gmail.com für Ihre Infos über Orsoy. Kenne dieses Nest ziemlich gut. Interessant sind natürlich jetzt auch die Kommentare der dortigen Bevölkerung über die Absage des Karnevalsumzuges im benachbarten Rheinberg. Die Katholische Kirche hat eine Menge Kohle verdient mit dem Verkauf des ehemaligen Krankenhauses, und der evangelische Pfarrer hat einen an der Glocke.

      http://www.orsoy.net/alle-kommentare1.html

    • derda permalink

      Es sei nicht auszuschließen gewesen, dass Flüchtlinge den Zug besuchen würden und es etwa durch übermäßigen Alkoholgenuss zu Szenen wie in Köln kommen würde.

      Wie friedlich wären die „Flüchtlinge“ ohne den Alkohol. Sarkasmus aus.

      Die machen das auch ohne Alkoholkonsum, ihr dummen Gutmenschen oder Desinformanten.

  4. Columbo permalink

    Ins Blaue hinein geraten: Ist Andrea Dernbach getrieben von der Ur-Sehnsucht der älteren weißen Frau nach einem großen, dicken, schwarzen Schwanz?

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