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Nicht ganz so Neues vom Buschkowsky-Jäger

by - Januar 13, 2016

Jost Müller-Neuhof hat im November 2015 einen Preis bekommen und der Matthias Meisner nicht. Beide waren für den Journalistenpreis „Langer Atem“ 2015 des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB) nominiert. In der Jury 2015 saß beider Chef, der Stephan-Andreas Casdorff. Der Tagesspiegel verkündete die Nominierung stolz am 9.9.2015. Nun wissen wir es genau, unser Leser rumpel@gmail.com hat es für uns herausgefunden, der Jost ist der glückliche Preisträger und nicht der Matthias. In der Mitteilung des JVBB heißt es:

In der Laudatio von Christoph Schwennicke (Cicero) heißt es über den Träger des ersten Preises: „Jost Müller-Neuhof macht sich scheinbar in erster Linie um die Pressefreiheit und unser Rechercherecht als Journalisten verdient. In Wahrheit aber macht er sich um das informationelle Wohl der Allgemeinheit, aller Bürgerinnen und Bürger, verdient. Und damit um einen wesentlichen Kern unserer Demokratie, unserer offenen Gesellschaft.“

Puh, jetzt schämen wir uns aber, weil wir etwas ganz anderes vom Jost gedacht haben.

Einerlei, wir meinen, Buschkowsky-Jäger Jost hat den Preis vor Meisner verdient. Josts Jagd auf Buschkowsky hat lange gedauert, über zwei Jahre nach unserer Erinnerung. Wenn das nicht für einen langen Atem spricht. Erfolglos war sie auch, die Jagd, obwohl er den Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln sogar vor das Verwaltungsgericht zerrte, um ihn des Missbrauchs von Steuergeldern zugunsten seiner und aus Sicht der Schreibstube rassistischen Hetze im Buch Neukölln ist überall zu überführen. In einem Spiegel-Interview sagte Buschkowsky über den Jost:

Vor allem ein Journalist arbeitet sich an mir bereits seit Jahren ab, allerdings geht er mit seinen angeblichen Fakten recht freizügig um.

Was war das damals für eine wilde Zeit. Fast 40 noch unausgewertete Artikel im typischen Stil des Tagesspiegels haben wir in unserem Archiv. Ein Stil, der für das informationelle Wohl der Allgemeinheit steht. Die Forums-Antifa hetzte, dass selbst der heutige Bundesjustizminister von Hetze gesprochen hätte, obwohl sie der guten antirassistischen Sache diente. Eine ganze Phalanx von Schreibstuben-Aktivisten war beteiligt.

Einer aus der Phalanx war der Johannes Schneider mit der Eigenschaft einer intellektuellen Splitterbombe, die jeden logischen Gedanken zerstört. Das, was er von sich gibt, hält er für geschickte Überzeugungsarbeit. Als im Jahr 2012 eine Bloggerin Buschkowsky als Rassisten bezeichnete, ereilte sie ein Shitstorm. Der Tagesspiegel gab ihr daher am 9.10.2012 Raum sich bitter zu beklagen und Schneider sprang ihr gar am 13.10.2012 mit einer Logik zur Seite, die verblüfft (Hervorhebung DK):

Hat Büttner (die Bloggerin, DK) Buschkowsky tatsächlich als rassistisch bezeichnet? Nun ja, sie schrieb ihm: „Ich kann Ihnen nicht folgen. Vielleicht liegt das daran, dass ich auf meinem rassistischen Ohr taub bin???“ Ohne Haarspalterei betreiben zu wollen: Büttner hat damit niemanden „rassistisch“ genannt, sondern nur das Geschriebene.

Dagegen leuchtet Meisners antirassistischer Stern über den antifaschistischen Schützengräben von Tröglitz und anderen Stätten des Rechtsextremismus und in der Schreibstube des Tagesspiegels noch nicht so lange. Aber wir glauben, er hat das Zeug zu einem Preisträger mit langem Atem. Sein Atem ist lang genug für einen Preis, seine Gedanken, so wird er nennen, was aus ihm herausdrängt, sind kurz genug, um sie unabhängig von Fakten darstellen zu können.

So gesehen: Herzlichen Glückwunsch für den Jost und ein aufmunterndes „Hab Geduld“ an den Matthias: Du schaffst das!

 

 

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15 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    ich lach mich scheckig, das blättchen ist irritiert.

    Ärger um Sahra Wagenknecht
    http://www.tagesspiegel.de/politik/linke-und-fluechtlinge-aerger-um-sahra-wagenknecht/12833340.html

    „Wer sein Gastrecht missbraucht, der hat sein Gastrecht eben auch verwirkt“

    - Der sächsische Abgeordnete Leutert warnt schon mal: „Wenn wir unsere Gesellschaft ruinieren, gibt es hier auch niemanden mehr, der Flüchtlingen helfen kann.“ Die Kölner Vorkommnisse seien „nur ein kleiner Vorgeschmack“ gewesen, die eigentlichen
    Probleme kämen erst noch. Zum Beispiel, wenn „in Chemnitz 10 000 Muslime leben, die dann auch sagen, wir wollen eine Moschee“.
    Wenn man Menschen aufnehme, müsse man auch „gewährleisten, dass ihre Integration in die Gesellschaft funktioniert“, beharrte Wagenknecht nach der Standpauke ihrer Fraktion. Der Wettbewerb um billige Mieten werde „zwangsläufig die Mieten nach oben
    treiben“, warnte sie. Und auch der Arbeitsmarkt sei nicht unbegrenzt. Es gebe hierzulande jetzt schon 2,2 Millionen Facharbeiter, die von einem Minijob leben müssten.

    das ausgerechnet ich den linken mal recht geben werden 😉

  2. Burgunder permalink

    Ekeltraut, schön wieder von Ihnen zu lesen. Melden Sie sich doch wieder regelmäßig zu Wort.

    Was das Ableben des geschätzten Blattes betrifft, bin ich optimistisch. Die Berufung des neuen Stellvertreters deutet auf Honeckerschen Starrsinn. Der hat mit seinem Hetzkommentar eine solche betonkopfmäßige Unbelehrbarkeit gezeigt, daß es dem Lügel nur abträglich sein kann. Wünschen wir wir ihm bei seinem Werk also viel Erfolg.

    • Ekeltraut permalink

      Die Vorstellung (in mehrerlei Hinsicht) des Stellvertreters realsozialistischer Ideen auf Erden und eines dem Veitstanz verfallenen Politbüros trifft die Realtität am Askanischen Platz in den Hausetagen, die einmal eine Zeitung beherbergten mittlerweile ziemlich genau.

      Allein schon der erste Kommentar des Stellvertreters namens Makowsky, erschienen gestern (aber offenbar mit Änderungen von heute wenn man den neuen Zeitstempel ansieht)
      http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-fluechtlinge-in-deutschland-eine-integrationspflicht-fuer-pegida-proleten-muss-her/12827792.html

      beginnt mit einer glatten Lüge:

      „Sicher haben Sie mitbekommen, was am Montagabend in Leipzig und Potsdam passiert ist: 250 Rechtsextreme randalierten am Jahrestag der Legida-Bewegung“

      In Potsdam randalierte bekanntlich die Antifa, die Steine und Böller schmeißend die Polizei und Demonstranten angriff wie seriöse Medien berichteten. Aus den Steinen werden in der Schreibstube des Demagogenspiegels zwar Schneebälle, aber immerhin nachzulesen daselbst in einem Artikel, der zwar vor allem die eigene Demagogie widerspiegelt, aber dennoch die Wahreit nicht ganz verbergen kann:

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/krawalle-in-potsdam-bei-pegida-ableger-nach-gestopptem-pogida-aufmarsch-naechste-demo-wohl-am-20-januar/12818502.html

      „Dann wurde die Stimmung von Minute zu Minute ungemütlicher. Zunächst bewarfen linke Aktivisten die Pogida-Anhänger mit Böllern, Flaschen und Schneebällen, diese mussten in Deckung gehen. Ebenso wurden Polizisten attackiert. Gegen 20.30 Uhr griffen Dutzende Demonstranten an der Ecke Charlotten- und Friedrich-Ebert-Straße einen weiteren Bus mit Pogida-Anhängern an und blockierten ihn.“

      Offenbar ist es mittlerweile nicht mehr mit der Leugnung der Realität getan, nein, jetzt wird ganz offen gelogen. Das sind Zuckungen einer Mediokratie (im Doppelsinne) in der Agonie.

      Leider habe ich momentan nicht so viel Zeit, mich ausführlicher damit zu beschäftigen – Anlass gäbe es genug – da müssen kurze Einwürfe „von der Seite“ hier im Kommentarbereich genügen.

      Dem ehemaligen Tagesspiegel, heutige Stimme der untergegangen DDR und seinen linksreaktionär goebbelnden Vorsitzenden, Leitern und Stellvertretern emfpehle ich nur eines: setzt Euch zu Merkel in den Bunker und wartet auf das Ersatzheer Wenck!
      https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Wenck

      • Burgunder permalink

        Nun wäre mir eine sich im Bunker verkriechende und sich selbst deziminierende Bande nicht grundsätzlich unsympathisch. Ihnen dabei eine Zeitung gönnend, die nicht unbedingt Panzerbär heißen muß. Leider haben solche gescheiterten Volksbeglücker immer den Anspruch, ihrer sich längst abgewendet habenden Klientel ein mindestens abgewirtschaftes, wenn nicht gänzlich zerstörtes Land zu hinterlassen.

        Der gesellschaftliche Ruin ist im vollen Gange und so wäre ich eher für sofortige Exilierung, um noch das Ende mit Schrecken zu sichern, bevor der Schrecken endlos wird.
        Margot hat längst Quartier gemacht, die anderen könnten sofort folgen.

        Und um es mit Erich zu sagen: Weinen wir ihnen keine Träne nach.

  3. Postmodern permalink

    Ob sich die Gutmenschen-Nomenklatura der Lügenmedien gegenseitig mit Preisen und/oder Orden überhäuft oder sich auf andere Weise selbst befriedigt und beweihräuchert, hat ungefähr denselben Stellenwert wie die Verleihung des Karl-Marx-Ordens erster Klasse von einem Erich (Honecker) an den anderen (Mielke)

  4. Columbo permalink

    Man sagt, JMN hätte aus Angst, von der Bühne zu stürzen, den Preis mit Fahrradhelm entgegengenommen.

  5. rumpel@gmail.com permalink

    das blättchen und seine kronzeugen, die so gerne zitiert, bzw. deren twitter- ergüsse zur unterstützung eingestellt werden.
    wenn es nicht so traurig wäre, man könnte schallend lachen.

    geisteskinder? eine kommt zu wort und empört sich. wenn es noch eines beweises bedurfte, die immer gleichen protagonisten.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-attacke-auf-polizeibeamten-sek-durchsucht-rigaer-strasse-94-in-friedrichshain/12825772.html

    • thombar permalink

      und wenn wir uns die zugelassenen kommentare durchlesen, fragen wir uns wann der tagesspiegel mit indymedia linksunten fusioniert.

      der erste schritt mit der ernennung von arno makowsky zum linksspeechmanager ist ja bereits vollzogen und canan beyram hat ja auch schon ihr ok signalisiert!

      derweil arbeitet der maaslose heiko mit seiner stasianetta daran das staatsfernsehen komplett auf linksradikales gutmenschengesschwafel und -gesende zu bürsten.

      • rumpel@gmail.com permalink

        noch fragen zum personal beim lügenblättchen und zur freischaltung von kommentaren allgemein?

        Niko Kappe
        @KPNiko

        @tagesspiegel Online | Community & Social Media | Zuhause in Berlin-Moabit | Bei @twitter ganz privat

        • anda permalink

          Da wird nur ein Bruchteil durchgelassen, die zensieren wie die Innenminister von Bund und Ländern. Wer’s nicht glaubt, sollte einfach selbst mal versuchen einen Kommentar gegen die Linksterroristen zu schreiben, da geht nichts raus, die Papierkörbe müssen überquellen. Die einzigen, die sie ein bisschen schimpfen lassen, sind die Foristen, die sowieso schon den Stempel Rechtspopulist oder braver Bürger verpasst bekommen haben, damit die linken Hassprediger Munition bekommen. Man denkt immer sie sind auf dem Tiefpunkt, es geht aber immer noch weiter bergab.

          • lesezirkel permalink

            Wie schon an anderer Stelle erwähnt, bei dem Artikel zum Einsatz in der Rigaer, hatte ich ein Kommentar geben wollen, der den User „mogberlin“ kritisiert und berichtigen wollte.
            Er hatte in einem Kommentar von „Herrn“ Canan Bayram gesprochen und ich hatte ironischer Weise darauf hingewiesen, daß es doch ein weiblicher Name ist und er es mit seinen Kenntnissen des „Arabischen“ eigentlich wissen müßte.
            Mein Kommentar wurde von der Reaktion nicht veröffentlicht, aber dafür wurde der Kommentar von „mogberln“ korrigiert.
            Ohne irgendwelche Kennzeichnung einer Änderung.

            Aber das kennt man ja von den Artikeln im Tagesspiegel auch.

            • Der nun wieder permalink

              Dass das „mog“ beim Lügel unter unbefristetem Vertrag steht und er als Gegenleistung für seine Gülle mit billigem Fusel versorgt ständig im Delirium gehalten wird, ist ja nicht ganz unbekannt.

              Nun kann es ihm in seinem womöglich offensiv verursachtem Wahn durchaus mal passieren, dass er Weiblein mit Männlein verwechelt.

              Da sollte man nachsichtig sein.

  6. rumpel@gmail.com permalink

    neues im lügenblättchen.
    nachdem zum jahresende viele freie schreiberlinge beim blättchen wegen akuter geldnot nicht mehr bezahlt wurden, nun die sozialverträgliche neuerung.
    neben zwei chefredakteuren, nun auch auch noch ein stellvertreter, der den beiden zuarbeiten und berichten soll.

    er passt zu uns, sagen die beiden. was wohl heißt, er wird sich unserer linie auf gar kkeinen fall widersetzen.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/presseportal/personalie-arno-makowsky-wird-stellvertretender-chefredakteur-beim-tagesspiegel/11189938.html

    • Susan.B permalink

      Gibt es Zahlen, wie viele Leser dieses Schundblatt verloren hat ? Mich würde es freuen, wenn dieser arrogante Marold mal so richtig auf „die Fresse“ fällt.

      • Ekeltraut permalink

        Gute Nachrichten,

        das Schundblatt hat im im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal in der Verbreitung um 3,5%, in der verkauften Auflage 4,8 % verloren (von 118.189 auf 112.555 Exemplare). Die Zahl der Abonnenten ist um 2,35% zurückgegangen.

        Neuere Zahlen (also für das Gesamtjahr 2015) gibt es noch nicht, aber es zeigt sich der Trend der letzten Jahre, dass der Tagesspiegel jährlich zwischen 4 und 5% seiner Auflage verliert.
        Bis zum Verschwinden dieses Hetzproduktes kann es nicht mehr lange dauern!

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