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„Deutschland tut nichts für mich“

by - Januar 13, 2016

Ein schlecht behandelter „Flüchtling“ wie so viele. Vor dem 1.1.2016 wäre ein solcher Artikel mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erschienen. Und wenn, dann wäre er anders geschrieben worden. Des Tagesspiegels Dernbach hätte sicher das schlimme Schicksal des „Schutzsuchenden“ zum Anlass genommen, um über den Mangel an „Willkommenskultur“ im rassistischen Deutschland zu schwadronieren.

Berliner Morgenpost vom 13.1.2016: Flucht in die Heimat – Iraker wollen weg aus Deutschland

Vor sechs Monaten floh Thamer T. zu Fuß und per Schlauchboot aus dem Irak nach Deutschland. Heute fliegt er zurück. „Wollen Sie wiederkommen nach Deutschland?“, fragt ihn ein Polizist am Berliner Flughafen Tegel auf Englisch. „Nein“, lautet die klare Antwort.

Warum will er nicht zurück nach Deutschland? Darum:

„Ich war gekommen, um zu bleiben“, berichtet Salam M., ein 42-jähriger Kurde aus Kirkuk. „Aber Deutschland tut nichts für mich.“

Dank an Der nun wieder für den Hinweis.

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7 Kommentare
  1. Susan.B permalink

    So schlimm kann es ja dann doch nicht dort gewesen sein, wo die hergekommen sind.
    Also doch nur Wirtschaftsflüchtlinge ?!
    Selbst wenn das Essen nicht so toll ist, wenn ich in meinem Herkunftsland mit dem Tode
    bedroht bin geh ich doch dahin nicht zurück, nur weil das Essen angeblich nicht so gut ist.
    Vermutlich war das warten auf das eigene Haus und den Arbeitsplatz mit viiiiel Geld einfach zu lang
    Ironie off.

  2. Der nun wieder permalink

    Klasse Idee, sollte Schule machen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150985155/Landrat-schickt-Merkel-Bus-voller-Fluechtlinge.html

    Alle zu Mutti schicken. Und Blümchen mitgeben.

  3. Columbo permalink

    „Deutschland tut nichts für mich“?

    Da hat er aber noch Glück gehabt. Anderen widerfuhr dieses:

    „Das Essen war furchtbar.“

    http://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/fluechtlinge-fliehen-von-berlin-zurueck-in-die-heimat

  4. Der nun wieder permalink

    … dabei gibt man sich doch solche Mühe (jedenfalls Özeguze):

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150983687/Schulbuecher-sollen-die-Zuwanderung-preisen.html

    Und hier wieder ein „Einzelfall“:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150984349/Fluechtling-tritt-Frau-ins-Gesicht-Jochbeinbruch.html

    Beide Artikel hintereinander in der WELT.

    Gepriesen sei der Journalismus.

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