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Von Löwen und Antilopen

by - Januar 6, 2016

Von Columbo

Köln und seine Folgen – welche Konsequenzen zieht unsere Gesellschaft aus den massenhaften sexuellen Übergriffen auf junge Frauen? Wie reagieren die unterschiedlichen Institutionen auf den entfesselten muslimischen Sexmob, der in der Silvesternacht wütete?

Zum Beispiel die Öffentlich-Rechtlichen mit der Strategie: Mein Name ist Hase, ich weiß von nix. Löblich immerhin, dass ARD und ZDF am Dienstagabend Sondersendungen brachten, weniger löblich, dass sie dem Zuschauer verkaufen wollten, dass es keine Hinweise auf die Herkunft der Täter gebe, wo doch hundertfach zu Protokoll gegeben wurde, dass es ausnahmslos junge Nordafrikaner und Araber waren, die übergriffig wurden. Von der Angst getrieben, irgendwer in diesem Land könne die Vorfälle für seine rechtspopulistischen Ziele „missbrauchen“, und in dem ungelenk-albernen Versuch, einen „Generalverdacht“ zu vermeiden, weiß das Staatsfernsehen kaum, was es eigentlich berichten soll. Da sät man dann lieber Zweifel an der Identität der Täter, wo es keine Zweifel gibt, und behandelt den Zuschauer wie ein Grundschulkind, wenn die ARD einen Kommunikationswissenschaftler bemüht, der uns erklärt, der Zuschauer könne diese Ereignisse falsch verstehen. Eine Auseinandersetzung mit den skandalösen Integrationsdefiziten junger Araber, der Rolle der Frau im Islam – Fehlanzeige.

Zum Beispiel die Oberbürgermeisterin von Köln mit der Strategie: Bloß nicht provozieren. Henriette Reker zögert nicht lange und veröffentlicht Handlungsanweisungen für junge Frauen, auch im Hinblick auf den nahenden Karneval. Allen Ernstes empfiehlt sie, dass Frauen eine Armeslänge Abstand zu fremden Männern halten sollen. Noch sicherer wäre es allerdings, wenn das weibliche Geschlecht einfach zuhause bliebe. Und wenn der Gang auf die Straße gar nicht zu vermeiden ist, dann bitte in Burka und den Blick gesenkt.

Zum Beispiel Lamya Kaddor mit der Strategie „die Ziege zur Gärtnerin machen“. Die Islamwissenschaftlerin ist uns nicht fremd und amüsierte uns vor knapp zwei Jahren mit der Aussage:

Klar kennt der Islam die Gewalt“, doch kanalisiere und reglementiere er sie „wie keine andere Religion, da gibt es nämlich Vorschriften, wann man Leute umbringen darf“, das könne nicht einfach „wahllos“ geschehen.

Ausgerechnet die also fühlt sich nun berufen, ein „beispielloses Versagen“ der Sicherheitsbehörden festzustellen und personelle Konsequenzen bei der Polizei zu fordern. Warum die WELT Lamya Kaddor als „führende Muslimin“ bezeichnet, bleibt wohl ihr Geheimnis, andere bezeichnen sie als „rotzfreche Islam-Populistin“ – wie dem auch sei, niemand hatte wohl erwartet, dass Kaddor ein „beispielloses Versagen“ ihrer feinen Glaubensbrüder beklagt, niemand hatte erwartet, dass sie den Rücktritt respektive Rückzug der Moslems aus Deutschland anbietet, niemand hatte auch nur eine Entschuldigung, ein Wort des Bedauerns erwartet – aber einfach mal das Maul zu halten wäre ja auch eine Möglichkeit gewesen.

Zum Beispiel die DITIB mit der Strategie: Humor. Erinnern wir uns zunächst daran, dass die DITIB der deutsche Ableger der obersten türkischen Behörde für Religiöse Angelegenheiten ist, die ihrerseits vor einigen Tagen eine Fatwa gegen das Händchenhalten von Pärchen in der Öffentlichkeit erließ. In einem unerwarteten Akt moderner Zivilisation erlaubte sie zwar, dass sich Paare vor dem Heiraten wenigstens kennen lernen dürfen. Immerhin! Aber: „Verlobte Paare dürfen nicht flirten und keinen Anlass zu Gerede geben, indem sie sie sich allein in einem Raum aufhalten. Sie dürfen nicht Händchen halten und müssen sich von allen unislamischen Verhaltensweisen fernhalten.“ So, und jene Behörde also meldet sich in Person ihres Beauftragten für interreligiösen Dialog, Bekir Alboga, zu Wort und bringt den ersten Kracher im neuen Jahr: „Dass der Islam sowohl Alkoholisierung als auch Diebstahl, sexuelle Übergriffe und Gewalt verurteilt, ist ja hinlänglich bekannt“. Eine „Kulturalisierung der Verbrechen“ lehnt dieser Popanz erwartungsgemäß ab und ist damit ganz auf Seiten der Islam-Schreckschraube Lamya Kaddors, die die „mutmaßliche ethnische oder religiöse Zugehörigkeit der sexuellen Gewalttäter in Köln nicht für bedeutsam“ hält und die „die Ausrichtung auf die angenommene Herkunft der Verdächtigen stört.“

Zum Beispiel die Sekte „MuslimStern“ mit der Strategie: Mehr Islam wagen! Zum besseren Verständnis, „MuslimStern“ knüpft wörtlich an den gelben Judenstern an und sieht Muslime in Deutschland und Europa ebenso verfolgt und bedroht wie einst die Juden unter Hitler. Kann man machen, muss man nicht. „MuslimStern“ betreibt eine Facebookseite und nimmt zu den Vorfällen in Köln Stellung.

An allererster Stelle beklagt man dort Hetze gegen Minderheiten, an zweiter Stelle beklagt man die Verwestlichung der jungen Männer in Form von Alkoholkonsum und sexuellen Ausschweifungen und empfiehlt folgerichtig eine Rückbesinnung auf islamische Werte. Sie verbietet Muslimen, nicht-islamische Feste wie Silvester zu feiern, und fordert die Bundesregierung auf, Alkohol zu verbieten. Die schönste Empfehlung zum Schluss:

Einige Frauen sollten darüber nachdenken, ob es klug ist, leicht bekleidet und angetrunken, sich zwischen Horden von alkoholisierten Männern zu begeben. Generell trägt die Frau aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Verantwortung, wenn sie sich aus dem Haus begibt. Man kann nicht vor einem Löwen eine nackte Antilope werfen und erwarten, dass bei dem Löwen sich nichts regt. Es ist erstaunlich, dass im Biologieunterricht so viel über das Paarungs- und Sexualverhalten der Lebewesen unterrichtet wird, aber diese Regeln im Alltag komplett missachtet werden.

Und weil viele Nichtmuslime ständig betonen, dass wir in einem christlichen Land leben, rufen wir dazu auf, dass Frauen hierzulande sich christlich kleiden sollten. Maria, die Mutter von Jesus, hat vorgelebt, wie eine christliche Frau sich zu kleiden hat. Es wäre also für einige Frauen sehr empfehlenswert Maria als Vorbildfunktion zu nehmen und nicht Lady Gaga.

So weit für heute die Nachrichten aus dem Irrenhaus. Wir bleiben dran.

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5 Kommentare
  1. Columbo permalink

    Löwen und Antilopen, Feuer und Öl – der Fantasie der blumigen Sprache des Orients sind keine Grenzen gesetzt:

    „Einer der Gründe, weswegen muslimische Männer Frauen vergewaltigten oder belästigten, ist, wie sie gekleidet waren. Wenn sie halbnackt und parfümiert herumlaufen, passieren eben solche Dinge. Das ist wie Öl ins Feuer gießen!“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151310025/Wenn-sie-halbnackt-herumlaufen-passiert-sowas.html

  2. Columbo permalink

    Expertengespräche:

     von mogberlin
    07.01.2016 16:30 Uhr
    

    Wiederholt wurde ich gefragt, was der Rechtsstaat, als dessen Verteidiger ich bekannt bin, denn nun in dieser Angelegenheit zu tun in der Lage sei.

    Also fehlende Hybris war ja noch nie sein Problem. Megalomanie schon eher.

    • Der nun wieder permalink

      Na ja, außerdem verwechselt der mal wieder „bekannt“ mit „verrufen“.

  3. Columbo permalink

    Deutlicher wird Antje Sievers auf der Achse:

    Es gäbe keinen Hinweis auf Flüchtlinge als Täter, freute sich die stets eloquente Kölner Oberbürgermeisterin Reker. Es sei ein klarer Fall von organisiertem Verbrechen zum Zwecke von Diebstahl gewesen, verhöhnte man im “Netz gegen Nazis“ die Opfer. Hauptsache keine Flüchtlinge – das ist für jede Frau ein echter Trost, da tut das gestohlene Handy und der Finger im Arsch glatt nur noch halb so weh. Und natürlich durfte auch die hysterische Angst vor dem „Erstarken des Rechten Randes“ und den „Wählerstimmen für die AfD“ nicht fehlen. Schneller, als man „Grapscher“ sagen konnte, waren die Damen und Herren Kulturrelativisten zur Stelle, so Bundesdjihadistenlehrerin Lamia Kaddor, die sich nicht entblödete zu behaupten, das Gleiche passiere schließlich auch auf jedem Oktoberfest. Auf der Ausländerhasserseite hingegen schwelgte man in den sozialen Netzwerken in rassistischen Ressentiments und Gewaltfantasien.

    „Unglaublich“ nannte man im Kölner Stadtanzeiger die Vorkommnisse. Wieso? Wo haben die Journalisten in den letzten Jahren gesteckt? Solche Massenübergriffe debil grinsender notgeiler Jungmänner sind in Indien, Pakistan, Afghanistan, Saudi-Arabien und Dutzenden weiterer vor-wiegend islamischer Länder, wo Frauen nichts zu melden haben und, vom Koran abgesegnet, geschlagen und erzogen werden dürfen wie kleine Mädchen und keinerlei Rechte über den eige-nen Körper besitzen, an der Tagesordnung.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/koeln_ich_hasse_es_einfach_immer_recht_zu_behalten

  4. S.Sorge permalink

    Die Islamwissenschaftlerin ist uns nicht fremd und amüsierte uns vor knapp zwei Jahren

    Nicht nur die, auch die nassforsche Diana Henniges, eine sog.“Flüchtlingsaktivistin“ und Sprecherin von „Moabit hilft“ bestritt in Talk-Shows des Staatsfernsehens und anderen Interviews vehement, dass es durch den unkontrollierten Zuzug von archaischen Kulturbereicherern zu sexueller Gewalt gegenüber Einheimischen kommt und machte sich in arrogant-zynischer Art dieser links-grünen Aktivisten noch über solche Aussagen lustig.

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