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Matthias Meisner, Abteilung DesiT, in Bedrängnis? – Update

by - Januar 3, 2016

Update

Wir entschuldigen uns für ein Versehen und danken unserem Leser für den Hinweis. Der Artikel vom 2.1.2016: Was „Charlie Hebdo“ falsch gemacht haben könnte, stammt nicht von Matthias Meisner, sondern von Bernd Matthies. Die Verwechselung ist ein Beleg dafür, dass Artikel des Tagesspiegels so ähnlich sind, dass sie leicht dem falschen Autor zugeordnet werden können. Die vier von uns zitierten Artikel Meisners aus dem Jahre 2016 und der von Matthies aus dem Jahr 2015, am 2.1. 2016 wieder hervorgekramt, zeigen es.

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Eine Woche ist es her, dass Pegida mit 25.000 Anhängern durch Dresden marschierte – und in der Nacht darauf kam in der Elbestadt ein junger Asylbewerber ums Leben.

Matthias Meisner im Tagesspiegel vom 20.1.2015

Der “junge Asylbewerber” kam nicht ums Leben. Er wurde von einem schwarzen Kumpanen aus der Dresdner Drogen- und Asylantenszene erstochen. Der Tote hatte Drogen im Blut.

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DesiT, das ist die Abteilung Desinformation im Tagesspiegel und Matthias Meisner ist einer ihrer Aktivisten. Zwischen dem 28.12.2015 und dem 2.1.2016 hat er gleich fünf Artikel im bekannten Stil herausgehauen:

28.12.2015: Straßengezwitscher macht Rassismus transparent:

Im Artikel lobpreist er die Privatisierung von Stasi-Methoden durch zwei erbärmliche Studenten, die kaum dem Kindergarten entwachsen sind. Dass Meisner die beiden lobpreist, verwundert nicht. Solche Leute stacheln an und Meisner scheint zu hoffen, dass sich die Wut der Bürger über gewalttätige Archaische, meist Moslems, endlich in den erhofften organisierten Rechtsextremismus verwandelt, wie er auf der linken Seite steueralimentiert schon lange vorhanden ist.

30.12.2015: Volker Beck erstattet Anzeige gegen Pegida

Diesmal zeigt Meisner seine Qualität als Aktivist des Tagesspiegels mit Unterstützung von Christian Böhme. Sie schreiben:

Beck betonte in einem Gespräch mit der Funke-Mediengruppe, es gebe mittlerweile einen regelrechten Überbietungswettbewerb bei den Hasskommentaren: „Die Hemmschwelle sinkt soweit, so dass man selbst mit der Angabe seines Namens, Fotos, Geburtsdatums und Wohnortes zu Hass und Gewalt aufrufen kann, da man scheinbar keine Konsequenzen zu fürchten hat.“ Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zeigte sich entsetzt und forderte eine konsequente Reaktion: „Mordaufrufe gehören nicht ins Netz, sondern vor einen Richter.“

Meisner und sein Kompagnon zitieren den Bundesjustizminister von der SPD. Sie vermeiden die Frage, warum der Genosse nicht gegen Hass und Gewalt vorgeht, wenn mit der Angabe seines Namens, Fotos, Geburtsdatums und Wohnorte ein angeblich Rechter Opfer linker Gewalt wird. Warum der Genosse das nicht tut? Ganz einfach, seine Genossin Schwesig vom Familienministerium hält Linksextremismus für ein aufgebauschtes Problem.

Der Studienabbrecher Volker Beck, einst Befürworter der Pädophilie, schlägt um sich, wenn er zurückbekommt, was er vorher ausgeteilt hat. Die Qualität seiner Anzeigentätigkeit bewies er in der Zeit, als Matthias Meisner die oben zitierte insinuierende Hetze von sich gab.

Beck zeigte die Polizei an, weil diese nach dem Mord an dem jungen Asylbewerber nicht sofort einen Rechtsextremisten als Täter präsentierte. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zeigte den Grünen wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Beleidigung an. Der Bund deutscher Kriminalbeamter findet das unverschämt, fand Meisner, die Fachkraft für Desinformation. Und weil er schon mal beim insinuieren war, titelte er noch, Kriminalbeamte beschimpfen Grünen-Politiker Volker Beck.

30.12.2015: Kurt Biedenkopf als Pegida-Versteher

Im Deutschlandradio Kultur sagte Biedenkopf jetzt: „Die Pegida-Demonstrationen sind Ausübung eines ganz entscheidenden demokratischen Grundrechts, nämlich demonstrieren zu dürfen. Und es gibt genug Gründe in Ostdeutschland, nicht nur in Sachsen, sondern in Ostdeutschland, warum die Bevölkerung über diesen starken Flüchtlingszustrom beunruhigt ist.“

Dass eine solche Aussage Meisner, den Aktivisten der DesiT, auf den Plan ruft, muss nicht weiter kommentiert werden. Sein Demokratieverständnis ist bekannt.

1.1.2016: Wie Neonazis gegen Flüchtlinge hetzen

Nach der Methode Islamkritisch –> Islamophob –> Nazi hetzt Meisner gegen demokratische Grundregeln. Diesmal sind es Kritiker der unkontrollierten Einwanderung, die in sein Visier geraten. Wenn Bürger sich gegen manifeste Gewalt, Meisner nennt das „angebliche Belästigungen“, durch sogenannte Asylbewerber wehren, kann das nur „nazi“ sein. Wie eine solche „angebliche Belästigung“ durch archaische Kulturbereicherer aussieht, wird am 3.1.2016 auf Express.de beschrieben:

Innerhalb weniger Stunden hatten zahlreiche Männer, Mitglieder von Drogen- und Taschendiebbanden, die in der Altstadt ihr Unwesen treiben, die Frauen sexuell attackiert.

„Wir liefen dann durch diese Männergruppe. Es tat sich eine Gasse auf, durch die wir liefen. Plötzlich spürte ich eine Hand an meinem Po, dann an meinen Brüsten, schließlich wurde ich überall begrapscht. Es war der Horror. Obwohl wir schrien und um uns schlugen, hörten die Typen nicht auf. Ich war verzweifelt und glaube, dass ich rund 100 Mal auf den knapp 200 Metern angefasst wurde.“

Dazu mussten die Frauen sich Sprüche wie „Ficki, ficki“ anhören oder sie wurden als „Schlampen“ beschimpft „Ich habe zum Glück eine Hose und einen Mantel getragen. Einen Rock hätten man mir vermutlich vom Leib gerissen.“

Ähnliches erzählte eine junge Frau auf der Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof. Auch sie war durch diese teils hochaggressive „Männergruppe“ gelaufen (Schätzungen gehen von 40 bis 100 Tätern aus). Dabei wurden ihr die Strumpfhose und ein Slip fast komplett vom Körper gerissen.

Darüber berichtet Meisner nicht. Nur darüber, dass Rechtsextreme die ansteigende Kriminalität von Archaischen für sich zu nutzen suchen. Die frauenfeindliche Ideologie des wahren Glaubens, die diese spezifische Gewalt erst möglich macht, verkünden islamische Lobbyvereine ungehindert und von Heiko Maas (SPD) nicht kritisiert auf ihren Internetseiten.

So zum Beispiel der gewiss hochgebildete und von der SPD geschätzte Islamideologe Aiman Mazyek (Scharia und Demokratie sind vereinbar), der auf seiner Internetseite von Frauen als Saatfelder spricht (Punkt 10), die vom Eigentümer bestellt werden wann immer er es will und wie immer er es will. Oder auch das vermutlich vom Scheichtum Katar gesponserte und von allen Münchner Rathausparteien geschätzte Islamische Zentrum München, das auf seiner Internetseite Regeln für das Schlagen von Frauen verkündet.

2.1.2016: Was „Charlie Hebdo“ falsch gemacht haben könnte

Meisner, die Fachkraft der Abteilung DesiT, benutzt insinuierend den Konjunktiv. Er gräbt einen alten Text aus:

Eine Einschätzung zu den Gründen für die Anschläge in Paris im Januar 2015 lieferte einer unserer meist kommentierten Texte des vergangenen Jahres.

Meisner will Glauben machen, Gründe für islamische Gewalt sind weder der manifeste Antisemitismus noch der Islam, die die gläubigen Mörder im Auftrag Allahs und seines Propheten zum Morden an Juden und Redaktionsmitgliedern von Charlie Hebdo veranlassten. Allahu-Akbar-Rufe? Das hat mit dem Islam nichts zu tun. Der Islam wurde gekidnappt, so drückt es Hardcore-Moslem Aiman Mazyek bei solchen Gelegenheiten aus. Die Gründe für die Morde, die damit nicht entschuldigt sind, wie Meisner bigott meint, sind hier zu suchen:

Denn Satire, die sich über Minderheiten, Unterdrückte, Entrechtete lustig macht, ist kein Spaß, sondern bestenfalls pubertär und schlimmstenfalls ein Herrschaftsinstrument.

Papst - undichte StelleAls Fachkraft für Desinformation weiß Meisner natürlich, dass das nicht stimmt. Derart harsche Worte finden er und andere Aktivisten des Tagesspiegels nicht, wenn etwa die katholische Kirche angegriffen wird. Im Gegenteil. Was er und seine Gesinnungsgenossen noch vorsichtig insinuierend ausdrücken, wenn es um das Thema Kirche geht, drückt die Forumsantifa als reine Hetze aus. Pädophilie bei katholischen Pfaffen? Anlass zu einer Hetze, wie es das Titelbild der Titanic zeigt. Wenn es gegen die katholische Kirche geht, erregen sich weder Heiko Maas (SPD) noch Anetta Kahane, die ehemalige Stasispitzelin im Dienst von Maas. Pädophilie bei den Grünen, insbesondere Pädophilie beim grünen Demagogen Volker Beck? Alles nicht so schlimm.

Meisner zitiert irgendwelche Stimmen, um der Desinformation einen objektiven Eindruck zu verschaffen. Nicht der Islam ist der Grund für die Morde von Paris, sondern das hier:

Ich will natürlich auf Paris hinaus und auf den in Paris heftig diskutierten Umstand, dass der Mitgründer des Magazins „Charlie Hebdo“, Henri Roussel, den getöteten Chefredakteur Stéphane Charbonnier noch posthum kritisiert: Er sei ein „sturer Dickkopf“ gewesen, der seine Redaktion „in den Tod getrieben“ habe.

Die Diener Allahs haben gemordet, verantwortlich sind sie offenbar nicht. Verantwortlich ist ein „sturer Dickkopf“, der seine Redaktion „in den Tod getrieben“ habe. Wieder insinuiert der DesiT-Aktivist, kritische Bemerkungen zu diesem Mist macht er nicht.

Meisner macht den Eindruck des Dhimmis, der sich servil vor den gläubigen Mördern verneigt. Freimütig offenbart er seinen Untertanengeist, der sich den vermuteten zukünftigen gläubigen Herrschern andient:

Sehr wahrscheinlich hätte es den brutalen Anschlag nicht gegeben, wenn Charbonnier rechtzeitig beschlossen hätte, seine satirischen Attacken mehr auf die französische Regierung, auf Marine Le Pen oder andere mächtige Schlüsselgestalten der Politik zu fokussieren.

Es sind die bekannten Feinde von Linken, die Meisner benennt und im Tagesspiegel zum verbalen Abschuss freigegeben werden. Und, das darf nicht fehlen, religiöse Gefühle dürfen nicht verletzt werden – zumindest dann nicht, wenn es um den wahren brutalen und mörderischen Glauben geht:

Wer dann beschließt, ein offensichtlich vorhandenes religiöses Gefühl einmal nicht zu verletzen, der ist damit noch lange kein Feind der Pressefreiheit. Sondern er kann durchaus ein Freund der Vernunft sein.

Das ist genau die Vernunft, die den Iran und arabische Staaten Juden- und Christenrein gemacht hat. Wenn es dort noch überlebende Juden und Christen in geringen Zahlen gibt, dann als Minderheiten mit minderen Rechten, die mit ihrem Tod rechnen müssen, wenn sie gegenüber ihren gläubigen Herren unbotmäßig werden.

Matthias Meisner, Abteilung DesiT, in Bedrängnis?

Nein, natürlich nicht. Der Artikel hat 350 Kommentare erzeugt (Stand 3.1.2016, 15:00 Uhr). Dem Blogwart und seinem Kostümjuristen wurde jeglicher Kommentar untersagt. Hasstiraden des Blogwarts gibt es also keine, denkende User wurden nicht verschreckt und vom Kommentieren abgehalten. Werbeeinnahmen, vorausgesetzt nur wenige der Kommentatoren haben einen Werbeblocker installiert, werden gestiegen sein. Das wird die Chefs des AgitProp-Blatts freuen.

Die AgitProp des Tagesspiegels und anderer Sturmgeschütze der Wahrheitspresse wird weitergehen. Im Angesicht der „Flüchtlings“-Gewalt und den Horrornachrichten aus der gläubigen Szene weltweit, lässt der Hass-Manager des Tagesspiegels die Zügel schleifen. Drei User unter vielen mit ähnlichen Aussagen beschreiben in ihren Kommentaren treffend, wes Geistes Kind Meisner ist.

User Tadaeuz zeigt im übernächsten Kommentar, dass Meisners „Antifaschismus“ reine Camouflage ist. Meisners „Antifaschismus“ dient seiner antidemokratischen Gesinnung als Kampfmittel gegen Demokraten. Darin ähnelt sein Antifaschismus dem der DDR. Meisner und der Tagesspiegel bekämpfen heute wie die DDR damals „negativ feindliche Kräfte„, also Menschen mit demokratischer Gesinnung.

Tunkan am 21.01.2015 um 07:24 Uhr

Religiöse Gefühle

»Ein offensichtlich vorhandenes religiöses Gefühl …« Schwammiger gehts wohl nicht? Die ›Verletzung‹ eines ›religiösen Gefühls‹ ist nichts gegen die Ermordung von Autoren, gegen Handabhacken, Beschneidung, Entmenschlichung des weiblichen Geschlechts, Steinigung wegen Ehebruch, Zwangsverheiratungen Minderjähriger, gegen ein inhumanes Regime (das Leute wie Matthies für ›Kultur‹ halten), in dem Frauen weniger Rechte haben als Hunde. Leseempfehlung des Buches »Ein Jahr in Saudi-Arabien« von Joachim Müske, Arzt aus Gelsenkirchen. Es ist überhaupt nicht die Frage, was Satire darf, sondern ob religiöse Fanatiker ihre Gegner killen dürfen, wenn sie keine Argumente gegen Kritik und Satire haben. Gewalt ist kein Argument, oder? Was hätten die Ermordeten geantwortet, wenn man sie ›basisdemokratisch‹ gefragt hätte, ob sie lieber erschossen, erdolcht, erdrosselt, oder in irgendeiner anderen Form massakriert werden wollen? Alles eine Frage der Kultur? Wenn die Religiösen ihrerseits unfähig sind, argumentativ oder satirisch auf ihre Gegner zu antworten (unter der Vorgabe der Waffengleichheit), haben sie nichts anderes zu tun, als zu schweigen. Müßig zu erwähnen, daß der Islam und seine Satelliten im Vergleich zu einer Zeitschrift mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren ihrerseits über quantitativ weitaus stärkere Mittel verfügen, ihre Ziele propagandistisch zu verbreiten und zu verteidigen. Nicht nur, daß sie auf ihren Hoheitsgebieten totalitäre Staatsgebilde installiert haben, in der ›Minderheiten‹ entweder keine Chance haben oder verfolgt und ausgelöscht werden – nein, sie werden allem Unrecht zum Trotz von den Medien der westlichen Welt zusätzlich hofiert, mit der einst schönen, inzwischen hässlich pervertierten Melodie des ›Toleranzgedankens‹. Jedesmal, wenn der Begriff der ›Toleranz‹ in den Medien benutzt wird, müsste es eine Einblendung im Sinne der historischen Gegendarstellung geben: »Toleranz gegenüber AndersDENKENDEN, niemals gegenüber dem Unrecht.«

User Tadaeusz am 24.01.2015 08:03 Uhr

Tucholsky

Unglaublich, was sich Journalisten heutzutage alles straflos erlauben dürfen. Diese schnoddrig-flapsige Aussage »Tucholsky sei sicher nicht in Höchstform gewesen« ist leider repräsentativ für den Berufsstand der Meinungsmacher und sagt so ziemlich alles über den Zustand unserer Presse aus. Tucholskys Bücher sind verbrannt worden, er war ein verfemter Satiriker unter der Naziherrschaft, die unliebsame Autoren erbarmungslos verfolgt und bei Gelegenheit auch umgebracht haben. Dafür gibt es unzählige Beispiele (nachzulesen u.a. in „Die verbrannten Dichter“ von Jürgen Serke). Zu lange her? Erinnerung verblasst? Davon einmal abgesehen, war Tucholsky wohl einige Male zu oft „in Höchstform“, sonst hätte er sich kaum den Hass seiner Gegner zugezogen. Im Gegensatz zu Mattthies war Tucholsky eine stilistische Offenbarung. Was ihm aber zum Verhängnis wurde, waren seine politischen Analysen, die jedenfalls noch eine Substanz enthielten, die in unseren Tagen so „altmodisch“ geworden ist: Wahrheit. Und wenn nun der beliebte Reflex kommt, „es gebe keine Wahrheit“, so dürfen wir ganz sachlich korrigieren: vor wenigen Tagen gab es sie noch, in den Konferenzräumen von Charlie Hebdo, sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite.

 

User feihung am 17.01.2015 um 10:53 Uhr, Antwort auf coyote vom 17.01.2015 09:38 Uhr

Wohl

Aber würde der Autor das auch schreiben, wenn es um Beleidigungen gegen Katholiken geht?

eher kaum. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, Derartiges gelesen zu haben, als sich die Titanic in respektlosester Weise über den Papst lustig machte.
Aber – und so kann Herr Matthies es sich zurechtbiegen – die Titanic hat nicht zu írgendeiner Eskalation beigetragen. Die Katholiken – auch fundamentalistische – haben nämlich beschlossen, die Lage nicht eskalieren zu lassen und nicht die Redaktion der Titanic auszulöschen. Also hat die Titanic nichts falsch gemacht. Sie hat nämlich nur satirisch oder beleidigend – die Grenzen sind da durchaus fließend – jemanden angegriffen, von dem sie wusste, dass er sich nicht mit Gewalt wehren würde. Ob das die Sache insgesamt besser macht, lasse ich mal dahingestellt. Aber so scheint die Sichtweise des Autors zu sein.
Ich finde grundsätzliche Islamfeindlichkeit schlimm und lehne sie rundherum ab. Ich lehne aber genauso Christenfeindlichkeit ab. Allein schon angesichts der Tatsache, dass Christen weltweit die am meisten verfolgte Religionsgruppe sind, wäre es vielleicht stattdessen langsam mal eher an der Zeit, Solidarität zu zeigen.

Dann noch ein Wort hierzu:

Sehr wahrscheinlich hätte es den brutalen Anschlag nicht gegeben, wenn Charbonnier rechtzeitig beschlossen hätte, seine satirischen Attacken mehr auf die französische Regierung, auf Marine Le Pen oder andere mächtige Schlüsselgestalten der Politik zu fokussieren.

Das ist eine derart unverantwortliche Behauptung, dass man das schon als gefährlich bezeichnen muss. Aber nehmen wir mal an, es wäre so: Dann kann mir Herr Matthies sicherlich verraten, auf welche Weise sich die Menschen in den U-Bahnen Londons und Madrids schuldig gemacht haben. Denn anscheinend gibt es derartige Attentate in der Welt des Herrn Matthies nur, wenn man irgendetwas grundlegend falsch gemacht hat. Ich bin gespannt auf eine Erklärung.

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5 Kommentare
  1. Der Journalist benutzt dieselbe Logik wie Frauen in knapper Kleidung sind für Vergewaltigungen verantwortlich. Hat derselbe Journalist nach den neuen Anschlägen in Paris auch gefragt, was die Gäste des Bataclans falsch gemacht haben. Hebdo zeichnete auch Karikaturen über andere Religionsgemeinschaften, die Titanic zeichnete einen „undichten Papst“. Hätte der Autor dieselben Fragen gestellt, wenn jetzt durchgeknallte Christen die Redaktionen von Eulenspiegel und Charlie gestürmt hätten? Hätte er dann auch gefragt, was Charlie wohl falsch gemach haben könnte? Sicher nicht. Alle wären sich darin einig gewesen, dass man es mit einem Rückfall ins Mittelalter zu tun hätte, der auf keinen Fall hingenommen werden darf. Aber immerhin gab der Autor zu, wenn auch unfreiwillig, dass die Anhänger von Le Pen friedlicher sind als die des Propheten. Diese Allesversteher leiden unter Vergangenheitskomplexen. Sie sind einfach nicht in der Lage islamische Gewalt ohne Relativierungen, und Ausreden zu kritisieren und abzulehnen. Sie sind wohzl an einer Kritikphobie erkrankt.

  2. Paul permalink

    Für DesiT Redakteur Meisner ist es noch ein langer Weg um in der folgenden Liste aufzutauchen.
    Er sollte sich beeilen denn schon Morgen könnten die Kriterien anders aussehen. Siehe Wendehälse im Herbst 1989 in der untergegangenen DDR.

    Auf dem Rang 78 findet sich ein altbekannter „Tageslügel“redakteur wieder.

    https://propagandaschau.wordpress.com/2015/12/29/die-wahlergebnisse-aufklaererdesjahres-2015-und-maulhure-des-jahres-2015/

  3. Olaf Rose permalink

    „Deshalb werden die Menschen ständig von den Journalisten dazu angeleitet, das nicht zu glauben, was sie mit eigenen Augen sehen, was sie mit eigener Erfahrung wahrnehmen, was ihrem natürlichen Empfinden entspricht, Empörung oder Ängste hervorruft, und sich stattdessen permanent auf die Einflüsterungen von sogenannten Experten, von institutionell gelenkten Intellektuellen, von gerichtssachverständigen Soziologen (die natürlich von einem dogmatisch-antirassistischen Gericht vereidigt wurden) zu verlassen, die ihnen erklären sollen, wo es lang geht, dass alles, was sie zu sehen glauben, eine Illusion ist, dass sie das alles nur in ihrer Phantasie abspielt, dass ihr Unsicherheitsgefühl nichts anderes sei als eben ein Gefühl und sonst nichts, und dass das Niveau in der Schule ansteigt, im Gegensatz zu dem, was eine oberflächliche Betrachtung einen vielleicht glauben machen könnte.“

    Die ganze Rede von Renaud Camus kann auf http://freies-oesterreich.net/2014/04/07/renaud-camus-le-grand-remplacement-die-grosse-umvolkung/ nachgelesen werden.

    Das „Wie?“ verstehe ich, aber nicht das „Warum?“. Die Hypothese, wonach massenhaft hochgebildete Naturwissenschaftler und Mediziner nach Europa strömen, ist bereits widerlegt. Wenn ich Camus weiterdenke, dann soll lediglich ein Minimalziel erreicht werden: relativ wenige, geeignete Zuwanderer sollen unter gigantischem Aufwand zu Steuer- und Beitragszahlern gemacht werden, in der vagen Hoffnung, dass das Verhältnis zwischen Zahlern und Transferempfängern auf lange Sicht nicht schlechter wird als 4 zu 1.

    Hat sich die politische Linke jemals erkannt, dass sie mit ihrer einwanderungsfreundlichen Haltung das Lied des Kapitals singt? Oder hofft sie, dass mit dem vorhersehbaren Scheitern des Projektes endlich Chaos, Anarchie und Enteignung eintreten?
    Ich tippe auf Letzteres.

  4. Burgunder permalink

    Danke für diese treffende umfangreiche Zusammenfassung. Ich bleibe dabei, der Furor solcher Typen ist aufgesetzt. Da ist nix Überzeugung, nur Kalkül. Bei geänderter Großwetterlage haben die kein Problem, einfach die Richtung zu wechseln. Ekelig.

    Dagegen lobe ich den Lügel mal. Ist doch endlich wieder eine Meinung mit Bezügen zur Wirklichkeit zu lesen. Frau John:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/merkels-neujahrsrede-parteipolitik-vor-zusammenhalt/12783166.html

    Wegen dieser Unverschämtheit wird es wohl demnächst wieder eine Einnordung geben. Kolat wäre dran. Schau’n mer mal.

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