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Achtung: Keine Satire – Oder: Deutschland im Jahre 2015

by - Dezember 31, 2015

Auf leisen Socken

Den folgenden Briefwechsel mit einer Mitarbeiterin im “Stab des Polizeipräsidenten” von Berlin hat uns achse-Leser Jens Z. zugeschickt. Es geht um einen kultursensiblen Einsatz der Berliner Polizei, der weit über Berlin hinaus für Schlagzeilen gesorgt hat. Anders als bei der Weihnachtsansprache der Kanzlerin handelt es sich nicht um eine satirische Überhöhung der Wirklichkeit. Es ist die Wirklichkeit.

Weiter auf Die Achse des Guten.

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9 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    prosit neujahr

    erster tag des jahres und ein kommentar, der an dämlichkeit kaum noch zu überbieten ist, aber ich sehe da durchaus enormes steigerungspotenzial.

    was gibt es schlimmeres als terrorwarnungen vor anschlägen? klar, pegida und das ausgerechnet der blogwart einen bezug zur judenvernichtung zieht, der mehrfach andersdenkende in lager konzentrieren will und wollte, ist schon bezeichnend.
    nazirhetorik, wie man sie von ihm kennt.

    von mogberlin
    01.01.2016 10:50 Uhr

    Möchtegern-Terrorgewinnler
    Und wieder gab es einen üblichen Verdächtigen, der glaubte, die – reale oder vermeintliche – Terrorgefahr für seine kranke Sache instrumentalisieren zu müssen: Lutz-„Viehzeug“-Bachmann.

    "Alle #WelcomeKlatscher haben sich am Hauptbahnhof in München einzufinden"

    (Quelle)

    Das erinnert doch erstens sehr an Zeiten, zu denen es die Juden waren, die sich (oft an den Banhöfen) einzufinden hatten, um von dort ihrer „Sonderbehandlung“ zugeführt zu werden. Zweitens gibt dieser notorische Rassist, Humanitätsdeserteur und Vaterlandsverräter mit diesen Worten unmissverständlich zu verstehen, dass das Leben von zivilisierten Demokraten kein Leben ist, welchem er irgendeinen erhaltenswürdigen Wert beimisst. Nun ja, all das ist vorhersehbar, in der Kalkulierbarkeit geradezu langweilig und keineswegs geeignet, den politisch gebildeten Beobachter des Geschehens zu überraschen.

    Für Erstaunen sorgt nur immer wieder der Umstand, dass es – auch hier im Forum – immer noch Anhänger und Sympathisanten dieses Menschen und seiner rechtsextremen Bewegung(slosigkeit) gibt, die sich allen Ernstes selbst dem demokratischen Spektrum hinzurechnen und die nicht zu erkennen in der Lage sind, dass ihre Anhängerschaft und ihr Sympathisantentum sie unweigerlich zu dem macht, was er schon ist: zu Rassisten, Humanitätsdeserteuren und Vaterlandsverrätern.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/terrorwarnung-in-muenchen-jahreswechsel-im-ausnahmezustand/12781294.html

    • Der nun wieder permalink

      Das Dusslige ist ja an seinem Beitrag, dass es doch gar keine Terrorgefahr (seines Erachtens nach) gibt, insofern kann doch der Aufruf Bachmanns an die Gutmenschlinge, sich zum Münchener Hauptbahnhof gar nicht hinterhältig gemeint sein … !

      Und war er es nicht, der kleine Göbbelsverschnitt im Kreuzberger Drogenbiotop, der Andersdenkenden die übelsten Sachen wünscht? Ich erinnere mich da an irgendwas mit scharfen Nudeln oder so, anal eingeführt nach seiner schmutzigen Fantasie. Aber Solche wie der dürfen ja heutzutage alles Mögliche aus ihrem wirren Geist in die Tasten klappern, in einer Zeit, wo normale kritische und vernunftorientierte Menschen ganz offiziell als Pack, Mob, Mischpoke und Dumpfbacken bezeichnet werden dürfen.

      • Der Blogwart und sein Kostümjurist, Eintrag 11.1.2014:

        Ja, bitte. Rektal, wenn´s geht. Am besten Mafaldine, ungekocht und scharf geschliffen.

        Dann noch einen halben Liter Sugo all´arrabiata hinterher (mit zwei bis drei Tröpfchen hiervon, hat nur eine Million Scoville), dann dürfte der Herr für´s Leben kuriert sein…

        mog

        • Burgunder permalink

          Ja, unser mogelchen ist schon etwas analfixiert. Gestern meinte er, großmütig etwas über seine „pupertären“ (sic!) Jahre mitteilen zu müssen. Da war er nämlich ein toller Hirsch, der auch schon mal über die Stränge schlug. Aber immer ganz gesetzeskonform. Eine echte Pupe eben.

          http://www.tagesspiegel.de/berlin/jahreswechsel-in-berlin-rettungskraefte-die-angst-vor-silvester/12779596.html

          Im Artikel selbst zeigt Frau Dassler, welcher banalen Kunstfertigkeit es nur bedarf, um kompatibel dem jeweils herrschenden Ungeist zu entsprechen. Hier ist es der Lügel; sie hätte so aber auch dem Politbüro selig feuchte Windeln bescheren oder sich in der vorhergehenden Diktatur presstituieren können.
          Dasslers Gegenstand sind die zu Silvester angegriffenen Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute. Weil auch den einfältigen Lügellesern klar sein dürfte wo solcher Mob agiert und aus welchen Spezies er besteht, muß Dassler am Ende eine Volte vollführen. Sie wechselt die Pferde und siehe, als schuldig sollen ganz andere im Gedächtnis bleiben:

          „Generell sei es ein absolut feiges Verhalten, Menschen aus der Dunkelheit heraus zu attackieren – vergleichbar etwa mit den heimtückischen Attacken auf Flüchtlingsheime. Dabei kommen übrigens in diesen Tagen nicht selten Silvester-Feuerwerkskörper zum Einsatz – in Brandenburg genauso wie in Berlin.“

          Beim Lügel heißt so was Journalismus.

          • Der nun wieder permalink

            Immerhin gibt uns mogelchen einen dezenten Einblick für die Ursachen in seiner heutigen Befindlichkeit: Er erlitt seinerzeit ein Knalltrauma. Noch immer hält die Wirkung an.

            Natürlich unterlässt Dassler es zu erwähnen, welche Gruppierungen – übrigens nicht nur an Silvester – Polizei und Rettungskrafte attackieren; da muss schon der ablenkende Hinweis auf Flüchtlingsheimattackierer erfolgen. So zwischen Sonnenallee und Hermannstr. können die nicht wohnen; dort gibt es – außer harmlosen gelegentlichen Geplänkeln besonderen kulturellen Brauchtums – ja nichts Aufregendes, was hier ein sicherlich rassistischer Peter G. erwähnenswert aufbauscht:

            Jahr für Jahr erlebt Peter G. eine Eskalation der Gewalt. „Sobald es am Silvesterabend dunkel wird, häufen sich die Attacken“, sagt er: „Da verlässt kein Kollege mehr sein Fahrzeug ohne Helm und Visier. Ab Mitternacht finden mancherorts regelrechte Straßenschlachten statt, in der Neuköllner Karl-Marx-Straße zum Beispiel beschießen sich die Gangs mit Schreckschusswaffen.“

            Mit Schreckschußwaffen steht da, wie übertrieben, ich denke, es werden doch nur Knallplätzchenwaffen sein, von den harmlosen Gummimessern gar nicht erst zu reden.

  2. rumpel@gmail.com permalink

    noch ein wenig satire zum jahresausklang. noch einmal schwachkopfalarm

    von southcross
    31.12.2015 14:40 Uhr

    Antwort auf docwitti vom 31.12.2015 14:10 Uhr
    !

    Aktuell erreichen uns wiederholt schriftliche! Hilfsersuchen des Westfälichen Ärztekammerpräsidenten, Herr Dr. Theodor Windhorst, in denen um freiwille Hilfe der Ärzte für Flüchtlinge gebeten wird. Diese soll tagsüber und Nachts stattfinden.Als Grund wird abei auf die chaotische Situation in der Erstversorgung der untergebrachten Personen und deren häufig sehr schlechte körperliche Situation verwiesen.Die Schilderung von Herrn Montgomery ist daher letztlich nicht glaubhaft und nur aus politischer Räson zu erklären.

    Sie wissen es besser als der Ärztekammerpräsident und meinen er würde das nur aus „politischer Räson“ erklären. Aha. Und nun sehen wir uns ihre politische Räson an, mit der Sie sich flugs selber diskreditieren:

    Häufig bestehen massive Ressentiments gegenüber Frauen,Ungläubigen und männlichen Ärzten in der Versorgung weiblicher Patienten und eine massive, leider sehr häufig aggressiv vorgebrachte, Erwartungshaltung.

    Hmm…

    Meines Erachtens nach ist eine Katastrophe vorprogrammiert.

    Nö und auch Leute wie Sie werden für keine sorgen.
    Beiträge wie den von Ihnen muss man vielmehr ertragen wie das Wetter.

    absolut jeder, der in den unfallstellen der krankenhäuser arbeitet, wird die äußerung hinsichtlich der ressentiments bestätigen.
    aber nachdem der kostümjurist gleich noch eine faktenbasierte widerrede erhält, wechselt er schnell das thema und redete wirres thmenfremdes. die agenda im forum der üblichen verdächtigen.

    pöbeln, abstreiten, persönlich abwerten. der obenzenzor lässt das alles zu.
    widerrede, so dämlich sie auch sein mag, nur der widerrede wegen.

    • Der nun wieder permalink

      Wie soll man denn von jemanden, der selbst schwerstkrank halluziniert, sich gar der juristischen Wissenschaft im Wahn kundig fühlt, erwarten, dass er vernunft- und realitätsorientierte Beiträge bringt, dass er erkennt, was abläuft?

      Würden wir nicht den Tagesspiegel in seiner zynischen und linksfaschistischen Orientierung als nachhaltig, nahezu bockig, manifestiert kennen, würde man glauben können, dass die Beiträge eines Southcross und auch die seines Meisters zur Belustigung einstellen. Erschreckend ist allein, dass der vom Hassmanager ernst genommen wird und – neben den anderen bekannten Verwirten – halt seinen Eiter ins Forum verklappen darf.

      So freuen wir uns auf 2016 mit erneuten Belustigungsbeiträgen und wollen hoffen, dass uns nicht das bischen noch vorhandener Humor vergeht. Ich bin da irgendwie pessimistisch.

      Alles Gute hier für DK und alle Anderen hier Postenden in 2016, vor Allem Gesundheit und der Wunsch, dass wir uns diese auch weiterhin erhalten können!

  3. rumpel@gmail.com permalink

    Flüchtlinge und Finanzen – Die Schattenseiten der Willkommenskultur

    Die Mettmanner Kameralisten waren noch maßvoll. Sie haben eine Anhebung der Hebesätze um fünf bis 15 Prozent angekündigt. Overrath im Rheinisch-Bergischen Kreis will die Grundsteuer B gleich verdoppeln. Im hessischen Nauheim müssen Grundeigner – natürlich nicht nur wegen der Flüchtlinge – künftig dreimal so viele Steuern auf ihren Grund und Boden bezahlen wie im Vorjahr.

    Alle wissen: Die Migrationswelle treibt die Kosten. Aber fast keiner will darüber reden. Die Verpflichtung, Menschen aufzunehmen, die vor Verfolgung und Krieg flüchteten, sagte Dorothea Störr-Ritter (CDU), Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, sei keine Frage von Haushaltszahlen, sondern ein “Gebot der Menschlichkeit”. Dieses Jahr muß ihr Kreis 50 Millionen Euro Schulden für die Versorgung von Flüchtlingen aufnehmen. Doch die Landrätin will das nicht thematisieren, weil das die Menschlichkeit verbiete.

    Die Einfalt und Inkompetenz vieler Kommunalpolitiker beim Umgang mit dem Problem ist erschütternd. Zum Beispiel in der Samtgemeinde Jesteburg (Niedersachsen, 10.000 Einwohner). Weil es an Unterkünften für Migranten fehlt, sollen bis zu zwanzig neue Sozialwohnungen gebaut werden.

    Nur, die Kasse ist leer, deshalb steht die nächste Grundsteuererhöhung ins Haus,. Und das, nachdem vor gut zwei Jahren der alte Hebesatz schon einmal um niederschmetternde 40 Prozent angehoben wurde.

    und mehr auf
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fluechtlinge_und_finanzen_die_schattenseiten_der_willkommenskultur

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