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Der Kapitalismus lebe: Hoch, Hoch, Hoch!

by - Dezember 19, 2015

Von Hebold

Das ist das schöne am Kapitalismus: Wenigstens zwei Terrorregime sind ihm zum Opfer gefallen: Der nationale Sozialismus, der internationale Sozialismus. Und nun ist der dritte dran: Der Islam. Denn der Ölpreis purzelt seit Monaten immer weiter in den Keller. Man könnte denken, die Saudis steckten dahinter, um die Fracking-Industrie der USA in die Pleite zu reiten. Doch falls das so ist, haben die grünen Faschisten vom Golf die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht. Denn Saudi Arabien kommt gerade in der Realität sinkender Staatseinnahmen an. Und nun müssen die Pferdeliebhaber aus dem Apartheidsstaat Reformen durchführen, die einen Staunen lassen.

Geplant sei untere anderem eine strengere Ausgabenpolitik sowie Privatisierungen staatlicher Einrichtungen, hieß es. Neue gemeinnützige Organisationen sollten zunehmend Aufgaben etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich übernehmen. Das System der Subventionen bei Wasser und Strom solle so geändert werden, dass künftig nur noch mittlere und untere Einkommensschichten davon profitierten und nicht mehr die reichen Haushalte. Auch sollen die Staatseinnahmen auf eine breitere Basis gestellt werden. So könnten Steuern, wie etwa auf Tabakimporte, erhöht werden. Derzeit kommen 80 Prozent der Einnahmen Saudi-Arabiens nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus dem Erdölexport.

Mich wundert hier eigentlich nur, dass die Saudis rauchen dürfen. Natürlich fehlt in dem Beitrag der FAZ auf den islamischen Hintergrund dieser finanziellen Entwicklung. Saudi Arabien verteilt sein Geld, das es der systematischen Ausbeutung von nicht-arabischen Arbeitern verdankt – Ingenieure aus Europa, Amerika und Asien, Frauen aus Indien, Pakistan und Ostasien –, seit Jahren großherzig unter den autochthonen Muslimen. Und die genießen es, von der Arbeit anderer islamisch zu leben.

Das jährliche Haushaltsdefizit Saudi-Arabiens beträgt mehr als 100 Milliarden Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten mussten Vermögenswerte im Ausland im Umfang von 90 Milliarden Dollar verkauft werden, um die Verbindlichkeiten zu decken. Dem IWF zufolge kann dies nicht über Jahre durchgehalten werden.

Für diese Erkenntnis braucht es wohl nicht den IWF. Hoffen wir, dass der Ölpreis niedrig bleibt. Dann ersparen uns die Saudis auch die Moscheen, die sie uns großzügig schenken wollten. Vielleicht entdecken die Saudis ja am Ende auch eine neue Strategie der wirtschaftlichen Entwicklung: Flüchtlinge ins Land strömen lassen. Dass soll, vertraut man Frau Merkel, helfen.

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2 Kommentare
  1. derda permalink

    Wer macht mit?

    http://youngcaritas.ruhr/newsdetail/items/fluechtlinge-mitnehmen.html

    Da fällt mir die Mediamarktwerbung ein: Ich bin doch nicht blöd!

  2. Der nun wieder permalink

    Bevor die Saudis glaubensbrüderliche Flüchtige ins Land lassen, heiratet der Papst und die IS macht Schwerter zu Pflugscharen. Außerdem müssten genügend weibliche Sklavinen nichtmuslemanischer Prägung bereit gehalten werden, denn der Saudi – Arabische an sich wird sein persönliches EIgentum nicht teilen. Er ist da nämlich daselbst nahezu islamophob. Auch solange es Becks Bier und Chantree nur gegen Prügel gibt, wird es den gemeinen syrischen Heimatverteidigungsverweigerer nicht gen arabische Wüste ziehen.

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