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Der neue anti-faschistische Schutzwall

by - Dezember 8, 2015

Von Hebold

Wenn man Gutmenschen in der Sprache begegnet, in der sie austeilen, dann gleicht die Reaktion einem arabischen Jugendlichen, der seine vermeintliche Ehre verletzt sieht, weil man ihn auffordert, doch bitte nicht weiter in Busse und Bahnen zu spucken.

Die FAZ veröffentlichte am Wochenende in ihrer Sonntagsausgabe einen Beitrag über die AfD unter dem Titel: »Die neue völkische Bewegung.« Die Anspielung an die Nazi-Bewegung ist gewollt. Diese Methode gehört seit 5 Jahrzehnten zum Kleingeld des linken Intellektuellen, wenn er mit seinem Latein am Ende ist. Sie ist in den letzten Wochen zu einer penetranten Leier geworden, für die der Begriff Diffamierung eine Untertreibung ist. Denn tatsächlich wird, wer in Deutschland zum Nazi gestempelt wird, zum Freiwild erklärt. Macht aber nichts – es sind ja nur Nazis, die man am liebsten schon mal ins KZ stecken möchte zu Polen, Ungarn und Tschechen.

Nun hat es die FAZ in der AfD aber eben nicht mehr mit einem Haufen PEGIDA-Demonstranten zu tun, die man mit der geballten Kraft einer staatlicher Medien und den freiwilligen Exekutiven eines Lynchjustizministers zur Not zum Schweigen bringt, sondern mit einer Partei um Aufwind. Bei 10% liegt sie in den letzten Umfragen. Sie ist damit drittstärkste Partei in Deutschland. Also stärker als Grüne und Rote. Und sie schlägt zurück.

Und wie reagiert die FAZ? – Beleidigt. Unter dem Titel »Die neue völkische Bewegung stellt sich vor« heißt es:

Die F.A.S. hat einen Kommentar zu AfD und Pegida publiziert; die AfD veröffentlichte ihn auf ihrer Facebook-Seite. In den folgenden Stunden und Tagen sammelten sich unter dem Facebook-Eintrag der AfD mehr als 740 Leserkommentare. Die meisten wutberauscht. Sie lesen sich wie Beweise für die These, die sie entkräften wollen.

Einmal abgesehen davon, dass der FAZ wohl beim Titelgeben nicht mehr viel einfällt – womit rechnet die FAZ denn, wenn man eine Bewegung, die an die berechtigten Interessen der Bürger appelliert, indem sie etwa auf das Asylchaos verweist, und damit aus guten Gründen erfolgreich ist, mit den Nazis in einen Topf geworfen wurde? Die AfD antwortet also völlig zu Recht:

Neu in der F.A.Z.: Hass & Hetzjournalismus auf niedrigstem Niveau.

Hier darf man allenfalls fragen, ob das wirklich neu ist. Köstlich ist der Schlussabsatz im zweiten Beitrag der FAZ:

In den folgenden Stunden und Tagen sammelten sich unter dem Facebook-Eintrag der AfD mehr als 740 Leserkommentare. Die meisten wutberauscht. Diese Wut war auch Thema des F.A.S.-Kommentars gewesen, der die These aufstellte, in Deutschland habe sich um AfD und Pegida eine neue völkische Bewegung gebildet. Sie sei voller Hass auf Fremde und Andersdenkende. Die Kommentare auf der AfD-Facebook-Seite lesen sich wie Beweise für die These, die sie entkräften wollen.

Der FAZ kann das nicht passieren. Denn die FAZ lässt weder zum ersten noch zum zweiten Beitrag Kommentare zu. So wie seit Monaten, wird die Kommentarfunktion gesperrt. Der Bürger soll schweigen. Er wird hinter dem anti-faschistischen Schutzwall der deutschen Presse mundtot gemacht. Diese Mauer droht nun zu fallen und der Nomenklatura wird es offenbar langsam mulmig.

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3 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    der maaslose heiko und das stasiannettchen haben das gift versprüht

    https://www.facebook.com/Cahit-Kaya-767063543339451/

  2. Columbo permalink

    Was ist eigentlich „völkisch“? Ein wolkiger, aber offenbar negativ konnotierter Modebegriff mit Totschlagpotential?

    Nicolaus Fest weist darauf hin, dass auch die Präambel des Grundgesetzes Bezug nimmt auf das „deutsche Volk“. Kann so schlimm also nicht sein.

    • Der nun wieder permalink

      Na oben am Eingang zum Rechstagsgebäude steht:

      „DEM DEUTSCHEN VOLKE“

      Davon wurde das „völkische“ abgeleitet. Nun bringen Sie aber nicht den Heiko auf dieses Übel, der kloppt die Inschrift noch ab, der ihn und alle anderen Bespötter des Deutschen konnotiert es doch speziell mit dem NSDAP Kampfblatt „Völkischer Beobachter“.

      Nun ging der Titel ja einst aus dem „Münchner Beobachter“ hervor:

      https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkischer_Beobachter#Geschichte

      Also aufgepasst, liebe Münchner, dass Ihr nicht alle samt in den Ruch der Rechtsgesinnung kommt.

      Vaterland, Heimat, Volk – alles böse in diesem Land. „Völkisch“ ist tatsächlich ein blödes Wort, wird halt gerne von der Links- und Grünversifften ebenso verwandt, wie „aufmarschiert“, „zusammengerottet“, etc.


      Das Adjektiv völkisch ist eine alte und lange nur selten verwendete Ableitung von Volk, in der diesem Wort eigenen historisch großen Bedeutungsbreite von „Kriegsvolk“ über die Sammelbezeichnung für sozial definierte Menschengruppen („gemeines Volk“, „Unterschichten“ bzw. „Bevölkerungsmehrheit“ in Unterscheidung zu den „herrschenden Schichten“) bis hin zur ethnischen Füllung („Wir sind ein Volk“), wie sie in Reaktion auf die Französische Revolution in Deutschland im 19. Jahrhundert aufkam und mit Namen verbunden ist wie Friedrich Ludwig Jahn, Ernst Moritz Arndt und Johann Gottlieb Fichte, der bereits 1811 völkisch als Erklärung für deutsch gebrauchte. Hermann von Pfister schlug 1875 vor den Ausdruck völkisch als Verdeutschung von national zu verwenden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkisch#Zur_Entstehungsgeschichte

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