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Bush hatte doch Recht

by - Dezember 7, 2015

Von Hebold

Gerade bricht wieder ein Weltbild der selbst ernannten Elite des alten Europas zusammen – und sie merkt es nicht mal. Die Bundeswehr wird wohl über Syrien fliegen, Briten und Franzosen tuen es schon, die Russen sind schon länger dabei. Und nun, meldet die FAZ, besucht Frank Walter Steinmeier gar die irakische Hauptstadt. Und warum das Ganze? Weil man den Irak unterstützt. Und wogegen? Gegen die Terroristen eines islamischen Staates. Und um das ganze abzurunden, verspricht Barak Obama eben diesen islamischen Staat zu zerstören.

Wem das bekannt vorkommt, der ist auf der richtigen Fährte. Nur laut sagen darf er es nicht. Denn dann würde man George W. Bush rehabilitieren müssen, also jenen US-Präsidenten, der für jeden guten Germanen das Symbol US-amerikanischer Bösartigkeit darstellt. Diese Rolle hatten früher Richard Nixon und später Ronald Reagan inne – beide sind mittlerweile in die Reihe der besten US-Präsidenten aufgestiegen. Man lernt offenbar. Nur Europa braucht etwas länger. Und Deutschland sowieso.

Um es kurz zu sagen: Die halbe Welt wiederholt gerade, was Bush vor ca. 10 Jahren schon einmal versuchte: Die islamische Welt etwas friedlicher zu gestalten. Nur die Moslems selber sind wieder einmal nicht dabei. Warum auch. Ihr Prophet ist ja schon friedlich. Und die Nicht-Muslime gehören sowieso in die Hölle.

Das werden spannende Monate werden. Denn ich bin neugierig, wie schnell die Allianz aus Russen und betagten und abgetakelten europäischen Großmächten in Syrien und dem Irak wohl scheitert. Ihre Mittel umfassen in jeder Hinsicht einen Bruchteil der Möglichkeiten, die den USA vor 10 Jahren zur Verfügung gestanden haben. 16 Jets der Grande Nation, noch einmal so viele aus Good Old Britain und dann die lächerliche Staffel Polaroid-Tornados. Sie alle kreisen mit den russischen Jets am syrischen und irakischen Himmel und schießen sich im schlimmsten Fall gegenseitig ins Knie.

Ein Konzept? – Wozu denn das. Wer konzeptionslos Europa den moslemischen Invasoren öffnet, wird doch wohl konzeptionslos in einen Krieg ziehen dürfen. Mit Ausnahme Assads und Putins weiß keiner der Beteiligten, was er dort will und wen er am Boden überhaupt unterstützt. Es wird nur gebombt. Auf wen Verlass ist dort unten, weiß keiner. Und Bodentruppen will man nicht schicken. Jedenfalls noch nicht.

Die USA sind im Irak kläglich gescheitert. Warum? Nicht aus militärischen Gründen. Sondern weil sie nicht klargestellt hatten, wen sie unterstützen wollten und wen nicht. Offenbar sind alle wild entschlossen, es George W. Bush nachzumachen. Nur dass der wenigstens einen effektiven Militärapparat hinter sich wusste. Schade, dass ich nicht dabei bin, wenn die kommandierenden Offiziere von US Air Force und Army die Show aus der Ferne betrachten. Deren Schadenfreude kann ich mir denken. Und ich kann sie aus tiefstem Herzen verstehen.

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24 Kommentare
  1. derda permalink

    Bush jr. hat durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch (und einer Lüge) in den Irak erst den IS erzeugt und wurde auch indirekt unterstützt solange er amerikanische Interessen (Sturz der syrieschen Regierung) verfolgte. Der IS hat versagt und wird jetzt (so man den Verlautbarungen glauben schenkt) bekämpft von der USA.

    Finde die Frauen mit Kopftuch:

    Der Islam spielte bei dem Diktatur ein Nebenrolle. Erst seit er Weg ist ist die Pandora geöffnet.

    Das Zentrum des Islam ist Saudi-Arabien. Aber genau dieses Land wird vom Westen hofiert und militärisch Unterstützt. Dieses Land unterstützt nun mit den militärischen Mittel die Ausweitung des Islam.

    • Wolfgang Hebold permalink

      Wird der Massenmörder Hussein jetzt etwas menschenfreundlich, weil in seiner Familie keine Kopftücher getragen werden? Adolfs Eva hatte auch kein Kopftuch um. Was soll also der Unsinn? Die Opposition gegen den Islam sollte keineswegs dazu führen, dass man Diktaturen rechtfertigt.

    • almansour permalink

      Als ob Saddam Hussein nicht die Durchsetzung islamischer Herrschaft gewalttätig betrieben hätte! Und diese ist natürlich immer die komplett brutalisierte Herrschaft eines skrupellosen Clans. Ist Ihnen irgendeine islamische Herrschaft bekannt, die nicht die entfesselte Machtausübung einer Familie gewesen ist? Ist Ihnen irgendein innerislamischer Konflikt bekannt, bei dem es nicht im wesentlichen um den Vormachtsanspruch einen Clans gegangen wäre, der von einem anderen Clan bestritten wird?
      Natürlich sind es auch immer dieselben Zutaten in diesem Machtkampf: Wer geriert sich als der größere Judenhasser? Wer erklärt der USA am lautesten die Erbfeindschaft (und dealt hintenrum mit ihr)? Wer verfolgt jedweden Gegner seiner Familienherrschaft am grausamsten?
      In alledem hat sich Saddam Hussein groß getan, incl. Raketen auf Israel.
      Und heute? Warum fahndet die Bundeswehr nach dem Verbleib ihrer an die Peschmerga gelieferten Waffen? Wo doch die Peschmerga, genauer: der sie beherrschende Clan, das Öl der IS vermarktet. In der Türkei vor allem, die zwar formal kurdische Dörfer bombadiert, aber eben nur diejenigen des Clans, der gerade mal nicht herrscht und darum gerade mal nicht beteiligt ist am Öl-Verschieben.
      Und noch was zum Bild: Es beweist vor allem, dass Schnauzbärte wie Videokassetteneinschubfächer im Gesicht in der Familie angesagt sind, Ansonsten der ganze Charme brutalisierter Neureicher. Man könnte auch Familie Arafat nehmen.

  2. Hebold permalink

    Niemand sagt, dass Bush ein Heiliger ist. Er ist auch kein Prophet und würde das ganz sicher auch selber nicht sagen. Aber ein Verbrecher ist er eben auch nicht. Hussein war ein Verbrecher. Und der einzige Fehler der Invasion im Irak war, dass die Zeit nach dem Sieg auf beinahe verbrecherische Weise ungeplant verlief.

    P.S.

    Auf den anti-amerikanischen Blödsinn „imperislistischer Misthaufen“ will ich nicht eingehen, er zeugt von niederschmetterndem Unwissen. Nur so viel: Ohne die USA hätten Hitler, Tojo und Stalin gesiegt.

  3. Na ja, man muß aber schon sagen, daß allein die Idee hinter der Bush-Invasion nicht in Ordnung war. Jedes Volk hat das Recht, in einer Diktatur zu leben. Massenvernichtungswaffen gab es nicht, es wurde gelogen bis zum Umfallen. Bush hat wohl eher seinen Vaterkomplex befriedigt und wollte zeigen, daß er Hussein beseitigen kann.

    Es ist doch bizarr, daß das selbsternannte Land der Freiheit einem anderen Volk die „Freiheit“ mit Bomben aufzwingen will und dort Verwüstungen hinterläßt.

    Würde es heute den Islamischen Staat geben ohne den Irak-Krieg? Ich habe da so meine Zweifel, und zumindest hätte er nicht diese Dominanz.

    Beim Wettern gegen linke politische Korrektheit muß man aufpassen, daß man nicht in rechten Zynismus abgleitet. 🙂

    • yakiz permalink

      Dabei sehe ich hier aber interessante Paralelen. In einem Interview sagt z.B. Frau Wagenknecht ( ich bin bei Leibe kein Freund dieser Frau oder ihrer Partei):

      Es geht mir nicht um Panikmache. Aber die Eskalationsgefahren sind extrem groß. In Syrien kämpfen jetzt 15 Staaten, mal miteinander, mal nebeneinander, mal gegeneinander. Es gibt keine gemeinsame Strategie. Es gibt noch nicht mal Einigkeit, ob der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ wirklich das wichtigste Ziel ist. Die Türkei etwa hat eindeutig andere Prioritäten. Deutschland beteiligt sich an einem Krieg, dessen Verlauf niemand wirklich in der Hand hat.

      Das Problem mit Bush war das er ein Vacuum im Irak hinterliess und nicht das Ding bis zum Ende durchgezogen hat, also wenn man schon einen Krieg vom Zaun losbricht, dann sollte man auch richtig für Ordnung sorgen, so wie die Amis es mit Deutschland nach dem Krieg gemacht haben.

      Ob das wirklich geht steht auf einem anderen Blatt, möglicherweise sind die meissten Völker im Orient noch nicht demokratiefähig, brauchen also eine starke Hand …und ob das je eine Option der amerikanischen Aussenpolitik war steht auf einem anderen Blatt……

      • Der nun wieder permalink

        Wo Frau Wagenknecht Recht hat, da hat sie Recht. Da muss auch ich zustimmen.

        Ob die Völker des arabischen Raumes jemals demokratiefähig sein werden, vermag ich arg zu bezweifeln. Wie sich jedoch „Demokratie“ hierzulande entwickelt, hauptsächlich gesteuert durch Lobbyisten und Banken und mit einer fatalen Aufgabe der eigenen Souveränität durch unkontrollierte Flutung mit dubiosen Gestalten in Millionenhöhe kann ich aber auch nicht gut heißen.

    • almansour permalink

      Wo immer von den „westlichen Werten“ gesprochen wird, zumal wenn man diese mit Waffengewalt exportieren will, wird mir ganz und gar gruselig.
      Der Islam ist eine von Grund auf totalitäre Ideologie der Herrschaft und der Unterdrückung. Wo seine Leitlinien gelten, ist mit Demokratie nicht zu rechnen. Der desolate politische, ökonomische und soziale Zustand islamischer Staaten ist auf die Herrschaft dieses „Glaubens“ und seiner „Gesetze“ zurückzuführen.
      Es frisst die islamische Gesellschaft sich gleichsam selber auf, da ihre Ideologie auf der Unterwerfung und Versklavung der Ungläubigen beruht. Spätestens wenn diese zu weit dezimiert worden sind, geht der Islam in Autoaggression über, die darin besteht, dass um die einzig wahre Auslegung im einzig wahren Glauben gerungen wird. Logischerweise setzt sich im Rahmen einer Religion, die vorrangig der Gewaltrechtfertigung dient, dabei diejenige Auslegung durch, die sich durch das größere Ausmaß an Brutalisierung auszeichnet.
      Jede aktuelle Flüchtlingsbewegung beruht darauf, das Potential an unterwerfungsfähigen Ungläubigen wieder auszuweiten.
      Eine vernünftige Strategie der Gegenwehr gegen diesen Totalitarismus kann niemals sein, sich in seinen Herrschaftsbereich zu begeben, sondern immer nur, die eigene Gesellschaft gegen das Einsickern dieser Ideologie der Gewaltherrschaft und des immanenten Terrorismus zu wappnen. Das allererste Mittel dazu ist Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Und natürlich: Grenzen dicht!

      • Der nun wieder permalink

        Ich bin da völlig Ihrer Meinung! Gegen Verweigerung gegenüber einer Aufklärung kann man jedoch wenig machen.

      • Der nun wieder permalink

        Zum Andienern der unterwerfungsfähigen Ungläubigen sei hier auf eine besondere Schäbigkeit hingewiesen; gerne hat man an der muselmanischen Besonderheit der Haltung ungläubiegr Sexsklavinen partizipiert:

        http://www.welt.de/vermischtes/article149683161/Selbst-die-Polizisten-nannten-sie-kleine-Nutten.html

      • derda permalink

        Eine vernünftige Strategie der Gegenwehr gegen diesen Totalitarismus kann niemals sein, sich in seinen Herrschaftsbereich zu begeben, sondern immer nur, die eigene Gesellschaft gegen das Einsickern dieser Ideologie der Gewaltherrschaft und des immanenten Terrorismus zu wappnen. Das allererste Mittel dazu ist Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Und natürlich: Grenzen dicht!

        Sehr gut erkannt. Daumen hoch! 🙂

    • derda permalink

      Bush hat wohl eher seinen Vaterkomplex befriedigt und wollte zeigen, daß er Hussein beseitigen kann.

      Hoffentlich ist er jetzt geheilt und kann ruhig schlafen. Die Toten sollten ihn nicht beunruhigen. Sarkasmus aus.

  4. Paul permalink

    Bush ist kein Heiliger. Er ist genaus ein Verbrecher und nichts anderes. Hört auf ihn rein zu waschen. Die USA ist ein imperialistischer Misthaufen. Ohne seine ständigen Einmischungen gäbe es mehr Frieden auf der Erde.

    • Der nun wieder permalink


      Die USA ist ein imperialistischer Misthaufen.

      Hey, hey – !!! das sehe ich – mit Verlaub – etwas differenzierter.

      Offensichtlich sind Sie in der kommunistischen DIktatur des anderen deutschen Staates aufegwachsen und blickten einst voller Neid und gleichzeitig indoktrniert hasserfüllt auf das freie Westdeutschland und das freie Berlin – West. Unter der Knute der Sowjetunion gestanden haben Sie wohl Ereignisse von 1953 und auch Ungarn vergessen.

      Übrigens wären Sie ohne die USA nicht so weit, u. A. auch hier Ihre Meinung äußern zu können. Ich bin den USA jedenfalls nachhaltig dankbar, dass sie als Schutzmacht in Deutschland präsent waren und es hätte ohne die USA kein freies Deutschland gegeben.

      Wenn andere Völker nicht mit Befreiung und der Chance auf Pluralismus umgehen können, so gab es diesbezüglich fatale Fehleinschätzungen des Westens. Die USA nun als imperialistischen Misthaufen zu betrachten, finde ich äußerst unangemessen, um das mal vorsichtig auszudrücken!

      Wie hätten sich den Ihrer Meinung nach Irak und auch Libyen entwickelt, wenn deren Diktatoren an Altersschwäche gestorben wären? Dass dies brutalste Folterstaaten waren, sollten auch Sie erkennen. Die Dämlichkeit nicht mit den Befreiungen umgehen zu können liegt an den archaischen Stammesstrukturen und der muselmanischen Polung sowie an der arabischen Mentalität, die wohl Peitsche und Schwert benötigt. So ist übrigens die Mehrheit in Saudi Arabien mit den dortigen Strukturen durchaus einverstanden.

      Brutalst imperialistischer und faschistischer Misthaufen ist somit der Islam.

      • Harry permalink

        Ich – obwohl in Westdeutschland aufgewachsen und lebend – bin der Sowjetunion dankbar dafür, dass sie als Schutzmacht in der ehemaligen DDR präsent waren und 40 Jahre lang zumindest einen Teil Deutschlands vor den Irrungen des westlichen Kulturmarxismus (z. B. Gender-Ideologie, Gleichheitswahn, Multikulturalismus u. v. m.) sowie kulturfremder Masseneinwanderung geschützt haben, welcher vermeintlich „freie“ Teil Deutschlands unter Genehmigung der USA ausgesetzt wurde.

        Aber mal ernsthaft:
        Die Bezeichnung „imperialistischer Misthaufen“ für die USA ist übertrieben. Aber genauso übertrieben, ist eine Verklärung der USA als Schutzmacht für ein „freies“ Deutschland, welches die heutige Bundesrepublik längst nicht mehr ist, bzw. vermutlich niemals wirklich war.

        Glauben sie mir: Die Masseneinwanderung der vergangen Jahrzehnte, die aktuelle biblische Masseneinwanderung, die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes und danach des deutschen Sozialsysteme für die ganze Welt, die zunächst schleichende und nun galoppierende Islamisierung – das alles passierte, bzw. passiert weiterhin nicht ohne die Billigung der USA und ihrer Eliten.

        Und gerade jemand, der so auffällig USA-unterwürfig ist wie Angela Merkel – deren Hörigkeitsberhältnis zur USA höchstens noch vom Verhältnis Erich Honecker zur UDSSR überboten wird– würde niemals etwas tun, was den US-Eliten nicht gefällt.

        • Der nun wieder permalink

          Ich sprach deutlich von der Zeit bis 1990.

          Leider hat sich das in die Mündigkeit entlassen Deutschland dieser Entwicklung nicht würdig gezeigt. Insofern waren die Zeiten der Besatzungsmächte besser. Es geht mir im Übrigen auch nicht um USA – Verklärung, sondern darum, dass die in den Schurkereien von Weltmächten incl. China und Sowjetunion / Russland nun nicht besonders negativ herausragen.

          Glauben übrigens kann man in der Kirche. Wenn Sie nun grundsätzlich anderer Ansicht sind als ich, geboren vor mehr als 60 Jahren und aufgewachsen im freien Teil Berlins, so bleibt Ihnen das belassen. Und warum eigentlich sind die USA noch immer das begehrteste Ziel für Auswanderer übrigens gerade auch aus Russland und China?

      • Paul permalink

        Offensichtlich sind Sie in der kommunistischen DIktatur des anderen deutschen Staates aufegwachsen und blickten einst voller Neid und gleichzeitig indoktrniert hasserfüllt auf das freie Westdeutschland und das freie Berlin – West.

        Schon der erste Fehler der westlichen Überheblichkeit. Ich bin im Osten aufgewachsen, aber habe mich nicht indoktrinieren lassen. Das Kartenhaus „Kommunismus“ ist 1989 zusammen gefallen. Ja während der DDR habe ich Neidvoll zu den Westdeutschen geschaut. Viele Jahre später haben ich erkannt das es mehr Schein als Sein ist.
        Das Kartenhaus der Gehirnwäsche der Westdeutschen wird auch noch fallen. Aber es wird dann zu spät sein. Schau dich um. Wie verlogen der Multikulti ist oder die angebliche Meinungsfreiheit.
        Was habt ihr Jahrzehntelang dagegen getan? Nichts oder viel zu wenig. Habt die Orte und Schulen gewechselt wenn es ungemütlich wurde.

        Obwohl es weitaus mehr Deutsche im Westen gibt, sieht man nur kleine Gruppen bei „PEGIDA“ Ablegern. Woran liegt es? Feigheit,ist der Konsum wichtiger oder ist es doch Gehirnwäsche?

        Übrigens wären Sie ohne die USA nicht so weit, u. A. auch hier Ihre Meinung äußern zu können. Ich bin den USA jedenfalls nachhaltig dankbar, dass sie als Schutzmacht in Deutschland präsent waren und es hätte ohne die USA kein freies Deutschland gegeben.

        Wir Deutschen waren den Amis kein Pfifferling wert. Siehe Bombardierung deutscher Wohnsiedlungen. Erst der Ost/Westkonflikt hat uns Deutschen gerettet bis zum Tag X des 3.Weltkrieges. Danach hätte es keine Deutschen mehr gegeben. Wie viele Amis hätte den Deutschen eine Träne nachgeweint ?

        Wie hätten sich den Ihrer Meinung nach Irak und auch Libyen entwickelt, wenn deren Diktatoren an Altersschwäche gestorben wären?

        Hätte, hätte Fahrradkette. Das berechtigt den „Weltpolizisten“ zum Präventivschlag? Genauso gut könnte man die USA vorsorglich angreifen.

        <

        So ist übrigens die Mehrheit in Saudi Arabien mit den dortigen Strukturen durchaus einverstanden.

        Auch die USA ist damit einverstanden, denn sonst hätte sie in Saudi-Arabien schon für „Demokratie“ und „Freiheit“ gesorgt.

        So ist übrigens die Mehrheit in Saudi Arabien mit den dortigen Strukturen durchaus einverstanden.

        Wenn sie es so wollen dann sollen sie so leben. Im europäischen Mittelalter kam auch keiner von Außen und brachte uns neue Gesellschaftsformen. Der Prozess lief im Inneren ab.

        Unter der Knute der Sowjetunion gestanden haben Sie wohl Ereignisse von 1953 und auch Ungarn vergessen.

        Schon vergessen USA – Vietnam – Napalmbomben

        • Der nun wieder permalink

          Nun, ich mag dann auch auf Sie nicht weiter eingehen; Sie haben eine deutliche Prägung ostdeutscher Minderwertigkeitsgefühle.

          Sicherlich habe ich Vietnam nicht vergessen. Vietnam ist heutzutage aber durchaus westlich zugewandt. Solch fragmentiertes Aufrechnen ist zudem nicht weiterführend. Ich schließe mich übrigens Herrn Hebold Ausführungen weiter oben an.

          Werden Sie glücklich mit ihren USA – Hass. Mir persönlich waren jedenfalls die Zeiten der westlichen Schutmächte lieber als diese rumeiernde und spätpubertierende sowie gänzlich feige Bundesregierung.

          Fragen Sie don mal in Chile an. Womöglich können Sie in Margots Nähe ziehen.

          Welche Prozesse bei den Muselmanen im Innern ablaufen, in Afrika und in Nahost, sollten die aber auch unter sich ausmachen. Übrigens strömen die dortigen Deserteure gen (politischem) Westen. So kann die amerikanische und britische Prägung einer pluralistischen Gesellschaft letzlich so übel nicht sein. Dass nun eine fatale Ausnutzung und Überforderung eingetreten ist, ist eine andere Sache. Und da erleben wir gerade in der Grande Nation was das bewirkt. So fördert die Dämlichkeit der Gutmenschlichkeit leider auch den Rechtsextremismus, weil versäumt wurde, sich um die politische Mitte zu kümmern.

          • Paul permalink

            Sie haben eine deutliche Prägung ostdeutscher Minderwertigkeitsgefühle.

            Warum diese Beleidigung? Das ist schon mal ein Unterschied zwischen Ihnen und mir.

            So mancher Gedankengang mußte ich in den letzten Jahren(zehnten) über Bord werfen.
            Man lernt ständig dazu. Vielleicht habe ich das Ihnen voraus.

            Schade das sie meine Frage nicht beantworten, warum im westlichen Deutschland (wo die Mehrzahl der Deutschen wohnen) so wenige Deutsche an „PEGIDA“Ablegern o.ä. Demos teilnehmen?

            Werden Sie glücklich mit ihren USA – Hass.

            Ich hasse die USA nicht, sondern kritisiere aufs schärfste den US-Imperialismus.

            Orban gibt US-Milliardär Soros Mitschuld

            Der Finanzinvestor George Soros setzt sich weltweit für Demokratie und Menschenrechte ein.

            http://www.handelsblatt.com/politik/international/fluechtlingskrise-orban-gibt-us-milliardaer-soros-mitschuld/12521316.html

            So laut kann ich nicht lachen wenn ein Hedgefondsmanager so etwas behauptet.

            Dein Schicksal oder meins ist einem wie Soros wie auch Busch o.A. vollkommen egal. Seine Heimat ist der Profit und wir das billige Werkzeug.

            • Der nun wieder permalink

              Unsinn. Ihr Anwurf einer westdeutschen Überheblichkeit hat ebenso Beleidigungspotential. Warum nun weniger Westdeutsche in die PEGIDA – Stapfen treten, kann ich auch nicht abschließend beantworten; ich fand jetzt Ihre diesbezügliche Frage auch eher als hypothetisch und nicht an mich gerichtet. Eine Antwort von mir würde mich ggf. auch wieder in den Verdacht der westlichen Überheblichkeit rücken.

              Den Amis waren wir sehr wohl viel mehr wert. Sie diskreditieren mit Ihrer Einschätzung deutlich Menschen wie z. Bsp. Genaral Clay und auch die bei der Luftbrücke tödlich Verunglückten sowieso. Ich empfehle Ihnen mal den Besuch des Alliiertenmuseum in der Clayallee.

              Russischen und ukrainischen Oligarchen, auch chinesischen Großkapitalisten in deren Politik und Wirtschaft, sind Sie und ich auch völlig egal.

        • almansour permalink

          Ich denke, wir sollten die USA genauso differenziert betrachten wie unser eigenes Land. Das Missverhältnis von rechtlich demokratischen Strukturen einerseits und antisozialer, antidemokratischer Reichtums- und Machtkonzentration andererseits finden wir in beiden Systemen. Und in Puncto Unterstützung islamistischer Regime glänzt die Bundesrepublik Deutschland nun keineswegs durch Humanismus.
          Nur: Das ist nicht eine Politik, die die deutsche Bevölkerung macht, sondern eine Politik spezifischer wirtschaftlicher Interessengruppen, die mit Vernebelung der Sachverhalte auch parlamentarisch durchgesetzt wird. War da nicht was mit „Lügenpresse“?
          Dämonisierung aber hilft nicht weiter, sondern nur die Klärung der politischen Prozesse und Interessen.

          • Der nun wieder permalink

            Das Missverhältnis von rechtlich demokratischen Strukturen einerseits und antisozialer, antidemokratischer Reichtums- und Machtkonzentration andererseits finden wir in beiden Systemen.

            Das sehe ich auch so. Jedoch – ein Missverhältnis mag dann immer noch besser sein (auch die Chance auf einen Ausgleich) als gar kein Verhältnis. Wie z. Bsp. in Russland, in China, aber auch in der Türkei und in Saudi Arabien. Da gibt es nur antisozialen Reichtum und antidemokratische Machtkonzentration. Wobei zumindest die Türkei schon mal auf einem besseren Weg war.

    • Der nun wieder permalink

      Welche Begriffsfindung landwirtschaftlich – bäuerlicher Prägung würden Sie denn die gegenwärtige deutsche Regierung samt Kanzlerin einordnen?

  5. Eva permalink

    Vieles erscheint diffus und hasenfüßig, ist geprägt von unterschiedlichen, teils gegensätzlicher Interessen. Und woraus resultieren die Bedenken vor dem Einsatz von Bodentruppen? Ist es Rücksichtnahme gegenüber den eigenen Soldaten, sind es Fehleinschätzungen oder ist es gar Feigheit vor dem Feind?

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