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Erzsozi Gabriel pegidad

by - Dezember 6, 2015

Von Hebold

Nachdem sogar Lynchjustizminister Maas erkannt hat, dass wir wohl eine Obergrenze beim Zustrom weiterer sogenannter Flüchtlinge setzen müssen, hat nun auch den Obersozi Gabriel ein Hauch von Einsicht erfasst. Gabriel fordert hartes Vorgehen gegen radikale Moscheen, meldet die FAZ und man ist schon überrascht, dass dieses intellektuelle Leichtgewicht von der SPD überhaupt zu einer Einsicht gelangt, die andere Zeitgenossen schon seit Jahren haben. Doch dann haut es einen wirklich um:

„Dieser radikale Fundamentalismus, der sich in salafistischen Moscheen abspielt, ist nicht minder gefährlich als der Rechtsradikalismus“, sagte er der Zeitung „Bild am Sonntag“. Der Staat müsse eingreifen, sobald zu Gewalt und Menschenhass aufgerufen werde. „Wir müssen bei den Salafisten den gleichen Maßstab anlegen wie bei rechtsradikalen Gewalttätern.“

Was denn: Vergleicht Gabriel hier wirklich Islam und Rechtsradikalismus? Setzt er sie womöglich sogar gleich? Und es kommt noch besser: Gabriel nennt einen der schlimmsten Urheber des Terrorismus beim Namen: Saudi Arabien. Und als wäre das nicht genug, klingt bei Gabriel sogar Selbstkritik an:

„Wir müssen den Saudis aber zugleich klarmachen, dass die Zeit des Wegschauens vorbei ist.“

Sprich: Gabriel gibt zu, dass die deutschen Behörden weggeschaut haben. Schaut der deutsche Durchschnittsbürger weg, wenn Rechtsradikale Propagandamaterial verbreiten, drohen ihm drei Wochen Stolpersteinbruch. Nicht so Gabriel. Wegschauen bei moslemischem Rassismus ist ein Kavaliersdelikt. Denn eines ist auch sicher: Würde in Videotheken rechtsradikal gepredigt, hätte die SPD längst ihren linken Saalschutz geschickt. Von einer vergleichbaren Aktion gegen Moscheen ist mir nichts bekannt.

Bei so viel Selbsterkenntnis und Erkenntnis über den wahren Islam, muss die FAZ den Part des Gesundbeters spielen. Denn wenn Saudi Arabien den Islamischen Staat unterstützt, letzterer aber gar nicht wirklich islamisch ist, dann ist Saudi Arabien gleichfalls nicht islamisch. Und so liest sich das dann in der FAZ:

Der Wahhabismus liefere unter anderem die „komplette Ideologie“ für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) und trage auch in anderen Ländern zur Radikalisierung moderater Muslime bei, so der SPD-Politiker. „So etwas brauchen und wollen wir in Deutschland nicht.“ In Saudi-Arabien ist der sunnitische Wahhabismus Staatsreligion.

Für den »Islam«-freien Schlusssatz verdient die FAZ den von Andrea Dernbach von 98% ihrer Praktikumsgelder gestifteten Friedenspreis germanischer Toleranz. Es sei denn, man wertet ihn als Versuch, gegen den Islam zu hetzen, ohne das Wort »Islam« zu verwenden. In Diktaturen ist diese Strategie, Kritik zu äußern, ohne den Staatsanwalt anzulocken, üblich.

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3 Kommentare
  1. yakiz permalink

    „Wir müssen den Saudis aber zugleich klarmachen, dass die Zeit des Wegschauens vorbei ist.“

    Ist das nicht eine Verschleierung von Straftaten?
    Herr Maas, einschreiten!!!!!!!

    • Wolfgang Hebold permalink

      Gabriel ist so saudämlich, dass er nicht mal selber merkt, wenn er einen seiner Genossen gerade mit einem Kreisläufer versenkt hat. Aber ok, die SPD wird bekanntlich immer zwangsverheiratet, äh… sorry… zwangvereinigt.

    • Der nun wieder permalink

      Der hat doch nur ne große Klappe, wenn er vom Saudi meilenweit entfernt ist – oder warum hat der denen bei der Gelegenheit nichts geflüstert, zum Beispiel ein Einfrieren der Wirtschaftskontakte:

      http://cdn1.stuttgarter-zeitung.de/media.media.1245ff8c-8260-4f18-9c75-5dfa09d6ca1a.normalized.jpeg

      Da schwirrt er dann wieder ab, wie ein getretener Hund, wenn sich die Saudis Einischung verbeten:

      Das Königshaus verbittet sich die Einmischung

      Dies erleichtert die Gespräche in Riad nicht. In der Zeitung „Arab News“ wird auf der ersten Seite berichtet, dass das Königshaus über ausländische Medienberichte zum Fall Badawi verärgert sei. Das Königshaus verbitte sich Einmischungen in interne Angelegenheiten. Über den Fall habe allein die Justiz zu entscheiden. Für den Wirtschaftsminister ist es ein Balanceakt.

      Muss man mit diesen Hardcoremuselmanen übelster Art Geschäfte treiben? Wo ist der Unterschied zu Erdogan, der dem IS Öl abkauft?

      Der Dicke begreift nicht, wo tatsächlich überall Pack zu verorten ist und ergeht sich lieber an Beschimpfungen derjenigen, die aus dem Nichtsnutz und Schulversager einen Parteibonzemn und Minister machten!

      http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Postkarten/150309_gabriel_saudis.jpg

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