Skip to content

Der sollte die braune Fresse halten

by - Dezember 3, 2015

Der Suppenkasper

Wollen wir gar nicht lange hinterfragen, ob das inszeniert ist: Ein syrischer Flüchtling kocht Obdachlosen in Berlin warmes Essen und bezahlt die Zutaten von seinen monatlich 350 Euro Asylgeld. Ein ZDF TV Team ist rasch zur Stelle und berichtet darüber, und 12.000 Facebookmitglieder liken es. Mission erfüllt.

Kritische Stimmen, die den Bericht des ZDF und die Werbung dafür bei Facebook nicht ganz so fraglos schlucken, werden nach gewohnter Manier niedergemacht. (“Ekelhaft!” “Alles schlecht machen!” “Was tust du denn für Obdachlose?” “Fresse halten!” “Braune Socken”) Immerhin, es gibt auch kritische Stimmen in der Diskussion bei Facebook, und es fällt auf, dass nicht wenige Skeptiker auf ihre Vergangenheit als DDR Bürger hinweisen und sich mit Propaganda daher ganz gut auskennen. Auch nach 25 Jahren Befreiung glaubt der Ossi immer noch nicht wirklich alles, es sei denn, er ist heute in der 1. Reihe des Staates tätig.

Man muss für berechtigte Fragen gar nicht einmal kleinlich sein und sich zum Beispiel darüber wundern, dass er (der Syrer, DK) das überhaupt tun kann, ohne dass ihm ein Amt gleich in die Suppenkelle grätscht. Nein, es gibt auch so genug fragwürdiges. Der Syrer hat bereits 2007 sein Land verlassen? Was hat der “IT-Ingenieur” seither gemacht? Wieso muss er immer noch mit 350,- im Monat auskommen? Wieso konnte das reiche Deutschland bisher für Obdachlose keine Suppe brauen? Warum ist das überhaupt eine Meldung wert? Wo bleiben die Filme über unzählige, einheimische freiwillige Helfer? Warum lehnt der arme Mann Spenden von Unterstützern ab? Könnte er dann nicht noch viel mehr Gutes tun? Und warum gesellen sich nicht weitere Zuwanderer, vielleicht sogar Flüchtlinge hinzu? Jedes Böhnchen gäbe ein Tönchen. Und überhaupt: Cui bono?

Weiter mit Archi W. Bechlenberg auf Die Achse des Guten

Advertisements
3 Kommentare
  1. almansour permalink

    Beim ZDF kann inzwischen auch schon jeder Fernsehkoch werden! Schön auch, so hintenrum zu erfahren, dass es schon vor acht Jahren dermaßen Fluchti und Buchti in Syrien hergagangen ist, dass der Herr IT-Ingenieur softwaremäßig nicht mehr auf dem Laufenden hat bleiben können und sich holterdipolter in die Bundesrepublik begeben hat, wo er nunmehr ein bisserl seiner rund hundertfach erhaltenen Monatssätze fürs hab- und nimmselige Eintreffen im Asylgrundland ausgerechnet dann unter Obdachlose bröselt, wo’s ZDF dabei ist. Aber – unter uns – wetten dass die Hungrigen nicht auf des Vorausflüchtlings Notgroschen, sondern auf Kosten unserer Fernsehgebühren einmal abgefüttert worden sind?

  2. Der nun wieder permalink

    … der Rest sind Friseure:


    Der irre Überlebensplan der Leitmedien: Mit einer Schrumpfkur wachsen
    Markus Mähler

    Das klingt doch nach (k)einem Konzept: Spiegel, FAZ und Gruner + Jahr (Stern) setzen ihre Journalisten jetzt massenhaft vor die Tür. Es geht um hunderte Stellen und eine Schrumpfkur über viele Millionen Euro. Weniger Schreibsklaven sollen mehr Geld aus absaufenden Zeitungen und Magazinen herausquetschen. Das Kaputtsparen geht an der Speerspitze vorbei: Die Spiegel-Alphas kleben ihr Sitzfleisch mit Patex auf die Sessel und genießen weiter sahnige Privilegien. Die fasste das Magazin einmal so zusammen: »Wir sind wir, und der Rest sind Friseure.«

    weiterlesen:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/markus-maehler/der-irre-ueberlebensplan-der-leitmedien-mit-einer-schrumpfkur-wachsen.html

    Die gute Nachricht: Der Tageslügel wird nicht mal erwähnt …

  3. Medien-Kritiker permalink

    Solche Berichte über syrische „Suppenköche sind wohl Teil unseres Willkommens-TV, mit dem unsere öffentlich-rechtlicher Staatsfernsehen versuchen, den leichtgläubigen Deutschen dazu zu bringen, diese muslimische Masseneinwanderung über sich ergehen zu lassen.

    Der übrigens in Berlin wohnhafte Manfred Kleine-Hartlage hat diese Art der Berichterstattung bereits vor einigen Monaten sehr treffend beschrieben.

    Seit Monaten wird unser Land im Zusammenhang mit der „Flüchtlingskrise“ von einem Tsunami an Propaganda überschwemmt, der in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ohne jedes Beispiel ist. Rund um die Uhr und bis weit ins Unterhaltungsfernsehen hinein gibt es kein einziges Massenmedium, das nicht an diesem Flächenbombardement aus verlogenen Phrasen, Heuchelei, Kitsch und entmenschlichender Verleumdung Andersdenkender teilnähme. Unterschiede in der inhaltlichen Ausrichtung oder politischen Linie zwischen unterschiedlichen Medien sind nicht zu erkennen.

    Die rührseelige Geschichte mit dem Suppen-Syrer passt wohl unter die Kategorie Kitsch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s