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Wenn der Jude provoziert, wird Tagesspiegel-Casdorff ungehalten

by - November 20, 2015

Tagesspiegel vom 20.11.2015: Benjamin Netanjahu sollte nicht weiter provozieren

Und Ratschläge gibt dieser schauspielernde antifaschistische Heini auch noch:

Und vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem und im Westjordanland sollte sowieso besser alles unterbleiben, was die Lage noch verschärft. Klug wäre, jetzt nicht noch weiter zu provozieren.

Immerhin, so stellt der Casdorff fest, ist er wohl doof, der Jud‘: „Klug wäre, jetzt nicht noch weiter zu provozieren.“ Wenn wieder mal ein Pragmatiker mit dem silbergrauen Bart veranlasst, dass

jene knapp sieben Meter langen Raketen mit 90 Kilo Sprengstoff, … ungelenk irgendwo einschlagen,

wie die Gartenlaube-Türkin Hatice Akyün im Tagesspiegel vom 23.11.2012 so trefflich formulierte, dann muss der Jude klug sein und sein Maul halten.

Im Forum toben die „Israelkritiker“, nur eine vernünftige Stimme gibt es, die vergeblich faktenbezogen dagegen argumentiert:

User tomtomtoy am 20.11.2015 10:20 Uhr, Antwort auf narrow vom 20.11.2015 09:26 Uhr

Und immer wieder „Landraub“

Am 15. Mai 1948 endete das UN-Mandat über den westlich des Jordan gelegenen Teil Palästinas. Im östlichen Teil war bereits 1923 mit Hilfe der Briten ein halb selbständiges Emirat (“Transjordanien”) etabliert worden, das 1946 als Königreich unabhängig wurde. Bis 1918 gehörte das ganze Gebiet östlich und westlich des Jordan zum Osmanischen Reich.

Die “Westbank” ist ein Überbleibsel des UN-Mandates, über dessen territoriales Schicksal sich die beiden Nachfolgestaaten Israel und Jordanien bislang noch nicht geeinigt haben. Von 1949 – 1967 besetzten jordanische Streitkräfte das zu Mandatszeiten offiziell als Judäa und Samaria bezeichnete Gebiet. Während des Sechs-Tage-Krieges 1967 wurde die “Westbank” von den Israelis erobert. Dieses Gebiet ist bis heute durch Waffenstillstandslinien begrenzt, mangels territorialer Einigung sind und waren es zu keinem Zeitpunkt Staatsgrenzen. Auch herrschte dort bislang kein Souverän, schon gar nicht die Palästinenser.

1988 trat Jordanien seine “Ansprüche” auf dieses Gebiet an die PLO ab. In Verhandlungen mit Israel, die in die sog. Osloer Verträge mündeten, wurden Autonomiezonen eingerichtet und der Verwaltung durch die PLO – heute auch Palästinensische Autonomiebehörde genannt – unterstellt. Über den Endstatus des Gebietes, den Grenzverlauf eines künftigen Palästinenserstaates und den Verbleib oder Nichtverbleib jüdischer Ortschaften sollten die Parteien gesondert eine Einigung erzielen.

Einer solchen Einigung legten beide Parteien gegenseitig Steine in die Wege. Die Israelis errichten zwar keine neuen Ortschaften, erweitern aber bestehende. Die Palästinenser wollen gerne zurück in das heutige Israel, den Konflikt auch im Falle einer Einigung nicht für beendet erklären, eine Grenze mitten durch Jerusalem ziehen; sie betreiben einseitig ihre Staatsgründung vor der UNO und verletzen damit das Oslo-Abkommen.

20.11.2015 10:23 Uhr, Antwort auf narrow vom 20.11.2015 09:26 Uhr

Ach ja „Vertreibung“

Nachdem am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, erklärten die arabischen Staaten mit ihren 160 Millionen Menschen dem gerade geborenen Judenstaat mit seinen nur 650’000 Einwohnern (240 Araber gegen 1 Juden) den Krieg. In der festen Überzeugung, „die Juden ins Meer zu treiben“, forderten die arabischen Kriegsherren die arabischen Bewohner Israels auf, für zwei Wochen ihre Häuser zu verlassen, weil „unsere Bomben nicht zwischen Juden und Araber unterscheiden können!“ So flohen tausender Araber, nicht vor den Israelis, sondern vor den Bomben ihrer Brüder. Als wider Erwarten Israel siegte, waren die Araber draussen jenseits der Grenze. Anstatt dass die Araber ihre Brüder integrierten und ihnen die von Juden verlassenen Immobilien überliessen, mussten doch zur gleichen Zeit 680’000 Juden ihre arabischen Länder verlassen und Haus und Hof ohne Entschädigung zurücklassen, pferchte man sie in Flüchtlingslager. Zu dem palästinensischen Volksmythos kam inzwischen noch der islamische Fundamentalismus, der gegen jede Koexistenz mit Israel ist, und „nicht eher ruhen (will), bis jeder Quadratzentimeter palästinensischen Bodens von den israelischen Besatzern befreit und Jerusalem die Hauptstadt des Palästinenserstaates ist“

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3 Kommentare
  1. So kann man natürlich Geschichte als Märchen erzählen.
    Lies doch mal nach mit welchem Terror und auch nachgewiesenen Ermordungen von Palästinensern sich Haganah und andere Gruppen Zugang zu dem Land und den Häusern verschafft haben, dies ist gut zu sehen in „Gelobtes Land.“
    Das ist alles nachgewiesen.

  2. Eva permalink

    Der Tagesspiegel offenbart sich mal wieder als ideologischer Kitt zwischen grün-links-schwulen Jihadistenverstehern und Gedankenträgern bei den Restbeständen der NPD, welche in der Hamas eine Art Caritas sehen, die dem Aggressor Israel den Frieden bringen soll.

  3. almansour permalink

    Zieht dagegen ein Mann vor die israelische Botschaft in Berlin, um mit einem Messer Leute abzustechen, dann ist dieser lt. Tagesspiegel ein „offenbar Verwirrter“:
    „+++ Bombenalarm an der Israelischen Botschaft: Ein offenbar verwirrter Mann hat um 11.45 Uhr einen Polizeibeamten des Objektschutzes vor der Israelischen Botschaft in der Auguste-Viktoria-Straße in Grunewald angegriffen. Das bestätigt die Berliner Polizei. Er soll einen Rucksack dabei gehabt haben, aus dem Drähte ragten. Die Sicherheitskräfte hätten den Rucksack gesprengt.“
    und im gleichen Tenor wird der „Newsticker“ fortgesetzt:
    „+++ Entwarnung an der Israelischen Botschaft in Grunewald: Der offenbar verwirrte Angreifer wurde festgenommen – er soll jetzt zu einem Arzt gebracht werden. Wie die Polizei mitteilt, wurde kein Mensch verletzt. Das Messer des Mannes konnte von den Polizisten vor Ort abgewehrt werden.“
    Was den Anspruch angeht, Juden mit dem Messer umzubringen, sind die Verhältnisse in Israel wohl derzeit noch etwas „verwirrter“ – ganz zu schweigen, von den „verwirrenden“ Massenerschießungen, Gaskammern und Verbrennungsöfen, die eine „verwirrte“ deutsche Geschichte den Juden bereitgehalten hat.
    Merke: Islamkritik ist „Rassismus“ – mörderischer Judenhass dagegen „Verwirrtheit“, folgt man jedenfalls einem Schmierblatt namens Tagesspiegel im Jahre 2015.

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