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Lernen mit DK: Kunst, Rechtsverständnis – 9

by - November 20, 2015

In lockerer Folge werden wir hier anhand von Beispielen unseren Lesern das aktuelle deutsche Rechtsverständnis nahebringen. Heute geht es nicht nur um ein Theaterstück, das Hass verbreitet. Es geht darum, dass das Stück von der Antifa als eine Aufforderung zum Handeln verstanden wurde.

Am 11.11.2015 schrieben wir:

Nicht nur gegen Islamkritiker wird Hassmanagement eingesetzt. Es reicht schon, eine Frau zu sein, die sich dem Gender-Voodoo nicht unterwirft. Und schon sind Frauen wie Birgit Kelle (GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will), Hedwig von Beverfoerde und Beatrix von Storch (AfD) als “Nazi-Weiber” identifiziert, denen das Menschsein abgesprochen wird. Ganz so, wie es der vom Tagesspiegel eingesetzte Forumsblogwart mogberlin macht. Die Frauen wurden in der Schaubühne am Lehniner Platz im Stück “Fear” in eine Reihe mit der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe und dem Massenmörder Anders Breivik gestellt (Gunnar Schupelius in der BZ vom 5.11.2015):

Der Tagesspiegel, das Blatt für den tätigen Antifaschisten (Danke, liebe Antifa!), beklagte sich nicht darüber, sondern erregte sich, weil die Schaubühne angeblich Drohungen erhalten habe.

Nun lesen wir unter dem Titel, Hetzen für Anfänger und Mutlose (2) – So ein Theater!, auf der Achse Details über die Aufführung. Autorin Monika Bittl ersetzte die Namen im Originaltext des Stücks durch Namen aus der Wahrheitsszene:

  “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, sagte Valentin. Aber nun habe ich etwas entdeckt, wie ich mir das Leben viel leichter machen kann. Ich plagiiere! Yes! Der Kurzinhalt für ein Theaterstück sieht demnach so aus: Gregor Gysi, Jakob Augstein, Brigitte Mohnhaupt, Konstantin Wecker, Jürgen Todenhöfer und noch ein paar andere mehr kommen als Zombies auf die Bühne. Als untote Geister jagen sie mit ihrem Gedankengut Menschen Angst und Schrecken ein und wollen die Leute manipulieren und instrumentalisieren. Die namentlich erwähnten Personen werden mit Fotos, in denen die Augen ausgeschossen sind, ganz konkret auf die Bühne gebracht. In der Performance müssen sich Menschen gegen diese Wesen und deren Gedankengut wehren. Dabei fallen Sätze wie: „Der müsste man in den Kopf schießen“. 

Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob sich Zombies wirklich durch Kopfschüsse endgültig begraben lassen, aber egal, das Theater hat eine eigene Logik.

Der eigenen Theaterlogik folgt auch die dramatische Begründung für die krasse Darstellung der Genannten. Ich schreibe mal wieder ab, vom Programmheft: Denn „auf diesem Nährboden folgen Gedanken und Worten bald Taten, werden Journalisten angepöbelt, wird öffentlich zu Hass und Gewalt aufgerufen, wurden Politiker angegriffen …“.

Kein Heiko Maas, keine Stasispitzelin Anetta Kahane, die sich gegen die Hetze auch nur äußerten. In den Wahrheitsmedien blieb die Erregung verhalten. Auf der Seite des MDR heißt es beispielsweise zu den Brandanschlägen auf das Firmengelände der Familie von Hedwig von Beverfoerde und das Auto von Beatrix von Storch, die durchaus als Folge der Hetze aus der Schaubühne aufgefasst werden können :

In dem Bekennerschreiben heißt es: Man habe den Brandanschlag verübt, weil Bever Gerüstbau ein Unternehmen der Familie von Beverfoerde ist – Hedwig von Beverfoerde organisiert den Zusammenschluss „Demo für alle“ mit Sitz in Magdeburg. „Demo für alle“ wird im Bekennerschreiben als Zitat: „reaktionäre und homophobe Massenbewegung“ beschrieben. Mit dem Brandanschlag sei eine „geistige Brandstifterin zur Rechenschaft gezogen“ worden. Dass es sich nicht um eine willkürliche Brandstiftung handelt, ist Hedwig von Beverfoerde nach eigener Aussage sofort klar gewesen, „weil einige Tage vorher bereits in Berlin ein Auto angezündet worden ist, von Beatrix von Storch, mit der ich in der Vergangenheit viel zusammengearbeitet hatte. Sie engagiert sich zum Teil für ähnliche Ziele wie ich, insbesondere gegen die Genderideologie oder für Ehe und Familie. Dort waren entsprechende Ankündigungen auch schon auf dieser linksradikalen Webseite, sodass eine Analogie wahrscheinlich war.“ Hedwig von Beverfoerde zeigt sich geschockt von dem Brandanschlag, werde aber ihre Arbeit fortsetzen.

Angeblich ermittelt der Staatsschutz wegen der Brandanschläge. Ermittlungen gegen die Schaubühne sind nicht bekannt. Warum sollte auch ermittelt werden. Wenn rotlackierte Faschisten hetzen, dann ist es Kunst. Wenn friedliche Moslems hetzen, ist es auch Kunst. Im Hetzsong des „Künstlers“ Bushido heißt es:

Halt die Fresse , fick die Presse , Kay du Bastard bist jetzt Vogelfrei
du wirst in Berlin in deinen Arsch gefickt wie Wowereit
Yeah , fick die Polizei , LKA , BKA
Meine Jungs verticken Elektronik so wie Media Markt
Jeden Tag im Fadenkreuz , ich zeig dir wie der Hase läuft
Arabisch-Deutsche Sippe und ich jage euch ihr Partyboys
Du versteckst dich , doch ich finde dich wie Google Maps
ich verkloppe blonde Opfer so wie Oli Pocher
Ich mach Schlagzeilen , fick deine Partei [ Yeah ]
und ich will das Serkan Törun jetzt ins Gras beisst
Yeah Yeah ,Was für Vollmacht , du Schwuchtel wirst gefoltert
Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz

Bushido wurde angeklagt und freigesprochen. Jost Müller-Neuhof, der erfolglose  Buschkowsky-Jäger des Tagesspiegels, machte die frohe Botschaft publik. Der Moslem-Künstler, so formuliert der Jost froh, wurde von seinem Anwalt herausgehauen.

Was lernen wir? Moslems sind durch ihre Religion nicht nur friedlich und barmherzig, sie hetzen auch nicht. Hetzen sie, sind es Künstler. Künstler, wie die Hetzer von der Schaubühne.

Mit den Kapiteln 1-8 können Sie sich weiter fortbilden:

Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 1
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 2
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 3
Lernen mit DK: Der Unterschied zwischen Mordaufruf – Rechtsverständnis – 4
Lernen mit DK: Der Unterschied zwischen Hetzer – Rechtsverständnis – 5
Lernen mit DK: Rechtsverständnis – 6
Lernen mit DK: Islam, Rechtsverständnis – 7
Lernen mit DK: PEGIDA, Rechtsverständnis – 8
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2 Kommentare
  1. derda permalink

    Einweihung des Einheitsklos

    Zeit: Dienstag, den 24.11.2015, 10 Uhr
    Ort: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Oranienstraße 106, Raum 4.120.

    Vertreterinnen und Vertreter der Medien und der interessierten Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. (Eines der größten Menschheitsprobleme ist gelöst! Endlich sorgenfrei kacken!)

    https://www.berlin.de/sen/aif/ueber-uns/presse/2015/pressemitteilung.403954.php

    Einheitsklo? Das gibt es doch schon lange in Reisezügen oder Flugzeugen.
    Wo ist da der Unterschied zu diesem „Einheitsklo“?

  2. almansour permalink

    Ans Original kommt die Schaubühne doch nicht heran: Posing mit abgesägten Köpfen, an den Haaren und in die Kamera gehalten, bleibt im Copyright der islamischen Gemeinschaft.
    Waren es in den 90ern noch überwiegend serbische Bauern und Bäuerinnen, deren Köpfe der Djihadist, dort in Bosnien Sehid genannt, lachend präsentiert hat, so ist der gläubige Syrienurlauber, zumeist ebenfalls dem „europäischen Islam“ zuzurechnen, weniger wählerisch. Er nimmt, was er kriegt, schneidet den Kopf ab und stellt sich in Pose.
    Und anders als damals die bosnischen Sehidi, die noch Papierabzüge vom Triumphakt haben machen lassen müssen um unter ihresgleichen anzugeben, ist der aufgeweckte IS-Kämpfer gut vernetzt und präsentiert sich international und unterlegt bewegte Bilder vom massenhaften Mord gerne mit Sonnenuntergang und süßlichen Männergesängen zur Lobpreisung des Allmächtigen und Allbarmherzigen.
    Hat natürlich nichts mit Islam zu tun, sondern ist nur Islam.

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