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Berlins Muslime fühlen sich wegen Paris „genötigt“

by - November 19, 2015

Naja, wir wollen korrekt sein, nicht alle Moslems in Berlin fühlen sich genötigt, jedenfalls nicht von diesem Thema. Es sind Vertreter der Islam-Variante Ahmadiyya, die von allen anderen Islam-Varianten als keine Islam-Variante eingestuft wird, die sich, wie die Berliner Morgenpost schreibt, genötigt fühlt. Die ganz Klugen aus der Wahrheitsszene, Abteilung Welkam, haben sich gedacht, den geben wir den Kirchenstatus, die sind gemäßigt. Erste muslimische Gemeinde erhält Kirchenstatus, schreibt Zeit Online.

Und wovon fühlen sie sich genötigt? Von Paris, genauer, dass sie sich von den gläubigen Morden distanzieren sollen. Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor Ahmad möchte betonen (Presseerklärung),

dass alle Formen von Terrorismus und Extremismus völlig konträr zu den wahren Lehren des Islam sind.

Wer hätte das gedacht, nach all den Informationen über die Aktivitäten der Anhänger der Islamvarianten in aller Welt. Nun ja, vielleicht meinen seine Heiligkeit auch nur seine in den Augen der anderen Gläubigen unwahre Islamvariante. Er und seine staatlich anerkannte Sekte haben nach unserer Kenntnis keinen Anteil am gläubigen Schlachten in aller Welt. Aber die Technik des Taqīya beherrschen auch seine Heiligkeit:

Der Heilige Koran stellt unmissverständlich klar, dass wer auch nur eine einzige unschuldige Person tötet, damit die gesamte Menschheit tötet. Unter keinen Umständen rechtfertigt der Islam Mord und Terror. Diejenigen, die die Rechtfertigung ihrer hasserfüllten Taten im Namen des Islam suchen, entstellen den Islam bis zur Unkenntlichkeit.

Ein Blick ins heilige Buch lohnt. Dazu suchen wir die Seite des Lobbyvereins Zentralrat der Muslime auf. Sein Chef ist Aiman Mazyek. Er ist Taqīya-Experte und verlässlicher Zeuge (Scharia ist nicht per se antidemokratisch). Auf seiner Seite finden wir die Sure 5 und den Vers 32. Dort heißt es:

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

Wir lernen, Hass und Terror sind im Islam verboten – wenn er sich nicht gegen Ungläubige, insbesondere die „Kinder Israels“ richtet. Hass und Terror sind in diesen Fällen erlaubt. Denn die „Kinder Israels“ begehen seit Jahren, wie es auch die SED-Nachfolger sagen, einen Völkermord an den Gläubigen in Gaza. Weil sie Morde begehen, sogar einen Völkermord, und Unheil verbreiten, sind die Beweise für „maßloses Verweilen“ auf Erden gegeben.

Dass die „Kinder Israels“ nicht maßlos auf der Erde bleiben, den schon recht erfolgreichen Versuch haben zuerst Hitler und seine Nationalsozialisten unternommen. Jetzt tun es ihm die Gläubigen nach und werden derzeit nur deshalb daran gehindert, weil man mit mittelalterlicher Gesinnung zwar bestialisch morden und hassen aber nicht den hoch industrialisierten Staat Israel mit seinen klugen Juden und Arabern vernichten kann. Alternativ ist der Gläubige in Deutschland unterwegs, grölt zusammen mit Linken „Juden ins Gas“ und zeigt den Hitlergruß. Gelegentlich wirft er nahezu straflos Molotowcocktails auf eine Synagoge in Deutschland, weil er die Aufmerksamkeit auf den Gazakonflikt, also auf das schmähliche Treiben der „Kinder Israels“, hinweisen möchte.

Auch der Tagesspiegel entdeckte 2007, das war die Zeit des Übergangs, als der Tagesspiegel zum Lügel mutierte, dass es in der Ahmadiyya-Sekte nicht ganz koscher zugeht. Ahmadiyya-Muslime verunglimpfen Homosexuelle, schreibt am 15.4.2007 wer? Wir wissen es nicht. Denn:

Ahmadiyya-Muslime verunglimpfen Homosexuelle

Vielleicht hatte Autor „-“ Bedenken wegen der Friedfertigkeit der Gläubigen aus der unislamischen Sekte. Wer weiß das schon. Auf jeden Fall wusste die Führung der Gemeinde schon damals die Technik anzuwenden, die sie auch heute zu den Morden in Paris anwendet. Etwas plumper zwar, aber dennoch:

„Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) stimmt den Ausführungen der Verfasserin des Artikels im Allgemeinen zu“, heißt es in einer Stellungnahme der Gemeindeführung in Frankfurt am Main für den Tagesspiegel.

Eine Beleidigung nichtmuslimischer Menschen oder homosexuellenfeindliche Diskriminierung will die Religionsgemeinschaft in den Äußerungen nicht erkennen. Im Denken der Ahmadiyya-Gemeinde sei „kein Raum für Hass oder Verfolgung gegen andere aufgrund ihrer persönlichen Neigungen“, teilt die Gemeindeführung mit. Der umstrittene Artikel „sollte keinen Anlass für Sorge dafür bieten, dass er zum Hass gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen anstachelt“.

Und dann geht es weiter im Artikel des Tagesspiegels mit dem, was die Aktivisten des Lügels heute unter Rassismus einordnen:

Für kritische Betrachter der Ahmadiyya-Gruppierung, die in Berlin nach eigenen Angaben 200 Mitglieder hat, passen die abfälligen Bemerkungen über Homosexuelle ins Bild.

Ein Jahr später berichtet Deutschlandradio Kultur über die Sektenstrukturen, die man auch von Scientology kennt. Die Scientology-Sekte hat keinen Kirchenstatus mit allen finanziellen und geldwerten Vorteilen, die eine Kirche mit Kirchenstatus in Deutschland hat, die Ahmadiyya-Sekte schon.

 

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9 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Da steht Ärger an:

    Die Frage ist: Können Muslime damit etwas anfangen? Wollen sie das überhaupt? Oder könnte es als Missionierungsversuch missverstanden werden?

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/stars-und-promis/article206700755/Der-Nikolaus-und-die-Fluechtlinge.html

    Wenn das mal nicht auch nach Nötigung riecht!

  2. Columbo permalink

    Die ZEIT hat übrigens schon vor sechs Wochen mit dem Mythos aufgeräumt, die Flüchtlinge würden vor den Islamisten vom IS fliehen:

    Der Hauptgrund für die Flucht von Syrern nach Deutschland ist einer Umfrage zufolge die Gewalt seitens des syrischen Machthabers Bashar al-Assad. Bei einer Umfrage haben 92 Prozent der Befragten angegeben, vor bewaffneten Auseinandersetzungen geflohen zu sein, erklärte Elias Perabo, der Umfragen-Initiator und Mitbegründer der Organisation „Adopt a Revolution“. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) sei zwar ebenfalls ein Fluchtgrund, spiele aber eine deutlich geringere Rolle.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-syrien-baschar-al-assad-gewalt-fluchtgrund

    • almansour permalink

      Woraus sich mal wieder ableiten lässt, dass es eine bewusst die Öffentlichkeit täuschende Behauptung ist, dass diesen Asylrecht zustände.

      • Columbo permalink

        Und ebenso Täuschung die gebetsmühlenhafte Wiederholung, unter den Flüchtlingen könnten per definitionem keine IS-Terroristen sein, da sie ja gerade vor den IS-Terroristen flöhen. Lüge!

        Lügen-Fernsehen ZDF (Hervorhebung Columbo):

        Die Boko Haram ist eine Gruppe von Terroristen. Ihr Name heisst übersetzt so viel wie: Westliche Bildung ist Sünde. Die Boko Haram will, dass Kinder in Schulen vor allem nach sehr strikten Regeln des ISLAM erzogen werden. Menschen, die sich nicht an die strengen Regeln des ISLAM halten oder eine andere Religion haben, bekämpft die Terror-Gruppe mit Gewalt. Aber: Mit der Religion ISLAM haben die Terroranschläge der Boko Haram nichts zu tun.

        Ähm…

        • Columbo permalink

          Geiselnahme in Mali:

          … stürmten am Vormittag zehn Bewaffnete das Hotel und riefen auf Arabisch „Gott ist groß“… Wer Koranverse rezitiert, darf gehen

          Ich aber sage euch: Nichts und nicht das Geringste hat dies mit dem Islam zu tun!

  3. rumpel@gmail.com permalink

    was mutti wohl dazu sagt?

    - 20:24 Uhr - Update zum neuen Flüchtlings-Gesetzesentwurf in den USA: Knapp eine
    Woche nach den Terrorattacken von Paris hat das US-Abgeordnetenhaus dafür
    gestimmt, Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak nur nach verschärften Kontrollen ins Land
    zu lassen. Die von Republikanern beherrschte Parlamentskammer votierte am
    Donnerstag mit 289 zu 137 Stimmen für ein entsprechendes Gesetzesvorhaben. Die
    Stimmen reichen aus, um das von Präsident Barack Obama angedrohte Veto gegen das Gesetz zu übergehen. Der Senat muss dem Vorhaben noch zustimmen. Obama will bis Herbst 2016 etwa 10.000 syrische Flüchtlinge ins Land lassen. Tritt das Gesetz in Kraft, dürfen sie erst aufgenommen werden, wenn FBI, Heimatschutzministerium und Geheimdienstdirektor belegen, dass sie keine Gefahr für die Sicherheit der USA darstellen. „Im Moment kann die Regierung diese Standards nicht bescheinigen“, sagte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan. Von den weltweit geschätzt 19 Millionen Flüchtlingen wollen die USA nach Angaben von Leon Rodriguez, Direktor der Einwanderungsbehörde USCIS, kommendes Jahr etwa 85 000 Flüchtlinge aufnehmen. Syrer würden das „strengste Verfahren in der Geschichte der Überprüfung von Flüchtlingen“ durchlaufen, sagte Rodriguez. Hunderte seien wegen zweifelhafter Angaben vorerst nicht ins Land gelassen worden. Mindestens 30 der 50 US-Bundesstaaten hatten sich zuvor bereits gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien ausgesprochen. Die Staaten haben nicht die Befugnis, die Aufnahme von Flüchtlingen zu verhindern, können den Prozess aber deutlich erschweren.

    keine selfies, keine goldumrandete einladungskärtchen, kein ‚ihr kinderlein kommet‘?

  4. Rechtspopulist permalink

    Ich bin mur sicher, bei „maßlos auf der Erde geblieben“ handelt es sich um einen Übersetzungs- oder Interpretationsfehler. Ich tippe eher auf einen Interpretationsfehler Ihrerseits.

  5. almansour permalink

    Ayman („Eiermann“) Mazyek, das ist jener zentrale Berufsmuselmann, der sich ein Klobrillenbärtchen zwischen seine Fettbacken und sich selber zwischen das Regierungskabinett gepflanzt hat, weiß es noch genauer.

    Der Terror kommt schließlich aus deutschen Schulen und die Terrorkinder „zum Teil aus nicht muslimischen Elternhäusern“. Das jedenfalls hat der Deutschlandfunk, mal wieder nicht verlegen, dem Totalitarismus ein Propagandaforum zu bieten, der Öffnung hinter der Klobrille entlockt: http://www.deutschlandfunk.de/zentralrat-der-muslime-die-willkommenskultur-ist-der.868.de.html?dram:article_id=336906

    Und Omid Nouripour, bei den Grünen zuständig dafür, den Islam als Lösung aller militärischen Probleme anzubeiten, hat in der „Expertenrunde“ gestern abend, das mangels Grenzkontrollen quer durch Europa flottierende Terrorpack im Namen des Islam, als „unsere Kinder“ zu bezeichnen.

    Nun überliefert weder seine Homepage noch der Wikipedia-Eintrag über ihn Informationen, ob Nouripours Fruchtbarkeit der an Überalterung darbenden deutschen Gesellschaft schon ein paar Junior-Terrorsten bereitgestellt hat. Bei Wikipedia ist allerdings zu lesen, dass auch der „Verteidigungsexperte“ der Grünen, der sich im Abgeordnetenhandbuch als „Promovend der Germanistik“ ausgegeben hat, dieser und anderer Abschlüsse säumig geblieben ist. Die iranische Staatsbürgerschaft ist ihm beim Erhalt der deutschen zu wichtig geblieben, um aufgegeben zu werden. Nun gut, so würden seine Kinder, wenn er denn irgendwelche hätte, auch Kinder des Ayatolloh-Regimes sein.
    „In seiner Freizeit tritt er manchmal als Rapper unter dem Namen „MC Omid“ auf“ berichtet Wikipedia auch. Ein Rappedappel ist er also auch noch – neben seiner Existenz als bepfründete Flachpfeife.

  6. almansour permalink

    Und Adolf Hitlers „Mein Kampf“ ruft von vorne bis hinten zum antinazistischen Widerstand auf!

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