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Wer nicht zählen kann, den bestraft die Zeit

by - November 18, 2015

Von Hebold

Was die FAZ als Beitrag über die PEGIDA-Demonstration in Dresden brachte, ist mit dem Begriff »perfide« noch verharmlosend beschrieben. Nach dem Titel »Aus diesem Schoß kann etwas kriechen«, also der üblichen geschmacklosen Antifa-Rhetorik, die sich von dieser nur dadurch unterscheidet, dass der Schreiberling so feige ist, seine Verleumdung in der Möglichkeitsform zu verkaufen, geht es dann im gleichen Ton weiter:

Der befürchtete Zulauf nach der Blutnacht von Paris blieb für die Pegida-Bewegung aus. Dafür wird ihre Rhetorik immer menschenverachtender. Wohin führen die Hasspredigten auf dem Dresdener Theaterplatz?

Zwar findet man in dem Beitrag kein einziges Beispiel für menschenverachtende Rhetorik. Aber das muss einen auch nicht wundern, denn wer sich seine Ansicht, es handele sich um einen Aufmarsch von ewig gestrigen Rechtsradikalen, nicht durch die vielen israelischen Fahnen irritieren lässt, der hat wohl vor allem ein Problem mit Logik und Verstand. Aber ok, in der FAZ ist »anti-islamisch« unanständig – egal wie lang die Liste islamischer Verbrechen auch ist und noch wird. Köstlich wird es im vorletzten Absatz:

Denn das montägliche Einpeitschen (!), die Verachtung der gewählten Politiker, die ständige Abrechnung mit dem Islam und die Geringschätzung der Flüchtlinge, kann früher oder später verführbare Gemüter zu fatalen Taten animieren.

Der Schreiberling tröstet sich und seine vermeintliche linke Leserschaft schließlich mit dem Hinweis: Der befürchtete Zulauf sei ausgeblieben.

Offenbar kann der Schreiberling von der FAZ nicht nur nicht logisch denken – er kann auch nicht rechnen. Denn die AFD hat nach Bekunden eben dieser FAZ seit dem Wochenende einen Sprung von 10.0 auf 10.5 gemacht hat und ist erstmals drittstärkste Partei. Ich will den Mann von der FAZ nicht überfordern, daher rechnen wir für ihn: 0.5 Prozentpunkte sind bei 64.4 Millionen Wahlberechtigten ca. 322.000 Bürger, die die Seite gewechselt haben.

Wer nicht zählen kann, den bestraft die Zeit.

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One Comment
  1. Columbo permalink

    Der F.A.Z.-Artikel stößt einem tatsächlich sauer auf. Die Vermischung von Berichterstattung und Hetze kennt man natürlich vom Tagesspiegel, dort ist sie Programm.

    Gestern übrigens wieder triumph-heulend zum Rausschmiss vom Matussek: der sei ein „Rechtskatholik“ und ein „journalistischer Scharfmacher wie Roger Köppel und Udo Ulfkotte“.

    Gestern hieß es übrigens noch:

    „Matthias Matussek gehört zu den Scharfmachern und zu den furchtbaren Publizisten wie Roger Köppel oder Udo Ulfkotte.“

    Offenbar in Anlehnung an „furchtbare Juristen“ (Hochhuth über Filbinger). Und so einfach hat man Matussek in die Nähe der Nationalsozialisten gerückt. Die Passage wurde nach Protest-Kommentaren geändert. Tagesspiegel-Pack eben.

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