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Wenn die SPDler Trauer tragen

by - November 14, 2015

Wenn ein SPDler Trauer trägt, dann macht er es wie der auf dem Posten des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Er macht den Merkel.

Zusammen mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß verurteilte der Regierende Bürgermeister die verheerenden Angriffe in Paris. Beide erklärten ihre Solidarität mit den Franzosen und riefen zum Widerstand gegen den Terrorismus auf. Müller verließ den Parteitag zwischenzeitlich, weil es seinem Vater nicht gut geht, wie er sagte.

Wie er sagte! Und dann sagte er noch, dass das hier nicht geht:

«Schnelle Abschiebungen sind kein Allheilmittel.»

Aus Berliner Morgenpost vom 14.11.2015, SPD-Parteitag trauert mit Paris.

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3 Kommentare
  1. B78 permalink

    Der Tagesspiegel versuchte gestern, die fast vergessene Tugce Albayrak wieder ins Spiel zu bringen. Es geht nur keiner darauf ein. Vermutlich ist es den Lesern nur recht gewesen, dass die Berichterstattung über eine Frau, die nicht das Unschuldslamm war, als das sie dargestellt wurde, endlich ein Ende hatte.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ein-jahr-nach-dem-tod-tugce-albayrak-bleibt-unvergessen/12589104.html

    B78

  2. Leserin permalink

    DIE BESTE REAKTION AUF DEN TERROR

    Björn Höcke, der bundesweit bekannte AfD-Landesvorsitzender in Thüringen, hat als Reaktion auf die Terroranschläge eine Erklärung auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht, die sich wohltuend von den Standardfloskel-Reden der Altparteien-Politiker abhebt. Eine Erklärung, die, wie ich finde, einfach nur brillant ist.

    Elegant formuliert, mitfühlend, und argumentativ stark. Björn Höcke beweist auch als einer der wenigen Politiker den Mut, die Terroranschläge mit der Masseneinwanderungspolitik der deutschen und europäischen Eliten in Beziehung zu setzen.

    Entsetzen und Wut

    Ich bin aufgewühlt. Und ich weiß nicht, was heute, einen Tag nach dem Fanal von Paris, in mir überwiegt. Ist es das Entsetzen oder ist es die Wut?

    In wenigen Stunden wurde gestern Abend in der französischen Hauptstadt ein Blutbad apokalyptischen Ausmaßes angerichtet. Gottgleich nahmen sich vertierte Fanatiker das Recht, hunderte überwiegend junge Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihren Hoffnungen, ihren Wünschen, kurz, ihren oftmals noch ungelebten Leben, ihren religiösen Vorstellungen zu opfern.
    Es waren junge Franzosen, es waren unsere Brüder und Schwestern, deren Körper man in blutige Klumpen verwandelte, um Europa eine Kriegserklärung zu überbringen.

    Ich möchte jetzt bei den Familien der Opfer sein, sie in den Arm nehmen und mit ihnen weinen.
    So grenzenlos wie das Entsetzen und die Trauer, so grenzenlos ist die Wut über eine Tat, die generalstabsmäßig geplant und minutiös ausgeführt, an Kaltblütigkeit nicht zu überbieten ist.
    In vielen Stellungnahmen lesen wir, daß heute ein Tag der Trauer, kein Tag der Politik sein kann und sein darf. Zunächst konnte ich mich dieser Einschätzung anschließen; jetzt halte ich sie für falsch.

    Ich will keine Betroffenheitsbekundungen mehr hören, deren Inhalte mir bereits vor ihren Veröffentlichungen bekannt sind und die zu tausenden vorformuliert in den Schubladen der Presseabteilungen liegen. Ich will Taten. Aber auf diese Taten warte ich bei den regierenden Politikern Frankreichs, Deutschlands und Westeuropas wohl vergeblich.

    Denn es sind diese Politiker, die seit Jahrzehnten als Mitläufer, willige Vollstrecker oder Vordenker des Zeitgeistes unsere über Jahrhunderte gewachsenen Völker, diese gelebten und belastbaren Vertrauensgemeinschaften, der Auflösung preisgeben.

    Eine von ihnen ist Frau Dr. Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland hat in den letzten Monaten die hypermoralisch kaschierte Politik der Selbstaufgabe nicht nur verteidigt, sondern sie sogar forciert.

    Es wird die Zeit kommen, da werden die Historiker in unserer Gegenwart eine europäische Wendezeit erkennen. Und sie werden, wie seit 2500 Jahren, die bewährten Kategorien von Ursache und Anlaß anwenden.

    Es fällt mir nicht schwer, die Ergebnisse ihrer historischen Forschung gedanklich vorwegzunehmen.

    Ich bitte alle Teilnehmer der Demonstration am 18. November in Erfurt, mit Trauerflor zu erscheinen.

  3. rumpel@gmail.com permalink

    wenn man alle flüchtlinge ungebremst ins land läßt, wenn man die wllkommenkultur bis zur selbstaufgabe zelebriert und den is nicht bekämpft, sondern machen läßt, dann wird man belohnt und verschont.

    hurra! laßt sich doch woanders schlachten

    aber soweit können wir rechtspopulöse nicht denken.

     von civis42
    14.11.2015 18:20 Uhr
    

    Nachdenken ist nun einmal nicht die Sache der Bachmanns, sonst müsste Ihnen doch auffallen, dass die Mördergruppe nicht im Länder der Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen dieses Jahres zuschlug, sondern in dem Land, dass sich in diesem Jahr bei der Flüchtlingsaufnahme eher zurück gehalten hat, aber die IS-Mörderbande in Syrien militärisch
    bekämpft, und gerade zur Intensivierung dieses Kampfes einen Flugzeugträger auf den Weg geschickt hat.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/terror-in-paris-wir-widerstehen/12589240.html

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