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Tagesspiegel: Hier träumt der Schreibstuben-Aktivist

by - November 13, 2015

Der zeitgenössische Antifaschist hat es nicht leicht im antifaschistischen Widerstandskampf. Vom Staat mit Steuergeldern reichlich bedacht, allein Berlin gab in nur vier Jahren 11.500.000 Euro für den „Kampf gegen Rechts“ aus, funzt es nicht so richtig mit der faschistischen Gefahr. Die islamische wollen wir mal außer Betracht lassen und weder die türkischen Grauen Wölfe noch Milli Görüs ins Spiel bringen. Schon gar nicht wollen wir die Gläubigen aus dem Brudervolk in Saudi Arabien weiter erwähnen, dessen Funktionäre in Deutschland zur Freude und unter weitgehendem Schweigen der Wahrheitsszene ihre gläubigen Dependancen betreiben.

Nirgends ist ein effizienter organisierter deutscher Faschismus zu erkennen, der dem gläubigen Faschismus ebenbürtig wäre. Die aufgeregten Schlagzeilen beschreiben meist nur die primitive Wut aufgeputschter Bürger, die sich im verbalen Teil nicht von dem unterscheidet, was man auch in den Foren des Tagesspiegels lesen kann (Atila Altun: Ich bin ja kein Nazi, aber …).

So muss sich der zeitgenössische Antifaschist die – deutsche – faschistische Gefahr herbei halluzinieren. Der Kostümjurist southcross, ein Dauerstudent und Forumstroll, teilt im Forum des Tagesspiegels mit, dass ihm die Büttel des Staates einen Brillenbügel verbogen haben. Schlägerorgien von Team Blue nennt er den Vorgang (siehe Der Blogwart und sein Kostümjurist, Eintrag 10. und 11.11.2015). Vermutlich war er verbittert, dass die Antifa Berlins nicht wie gewohnt folgenlos die Polizei mit Steinen und Platten bewerfen konnte, sondern die Polizei erfolgreich das Demonstrationsrecht der Partei „Alternative für Deutschland“ durchsetzte. Das ist schon hart für einen steueralimentierten Antifaschisten wie ihn.

Kostümjurist southcross ist nicht allein. Seine Vorbilder sitzen in der Schreibstube des Tagesspiegels. Zum Beispiel der Matthias Meisner. Nach einer, wir nennen es mal so, Berichterstattung des Tagesspiegels zu den Vorgängen in Freital, halluzinierte sich Meisner erst absurde Vergleiche herbei (Vergleiche mit Hoyerswerda sind angebracht) um dann stolz zu verkünden,

Nach den fremdenfeindlichen Protesten in Freital gibt es Drohungen auch gegen den Tagesspiegel.

Damit meinte er nicht Sympathisanten der Mörder von der roten Armeefraktion (RAF), die in Freital mit einer Band auftauchten (Tagesspiegel: Wir machen uns mit Linksextremisten gemein), sondern Drohungen, die er nicht näher erläuterte.

Auch der Meisner ist nicht allein. Sein Aktivisten-Kollege Schümann steht fest an seiner Seite. Der halluzinierte sich einen rechtsextremistischen Überfall auf seine Person herbei, der vermutlich gar nicht oder nicht so stattgefunden hat. Sehen Sie hier und hier.

Aktivist Helmut Schümann ist uns schon im Jahre 2012 aufgefallen, als er im Zusammenhang mit den Toten der Love-Parade in Duisburg unter der Überschrift “Eva Herman ist eine schamlose Person” seinen kreativen Umgang mit Zitaten bewies. Aus dem Zusammenhang gerissen, dienten ihm die Zitate dazu, einen diffamierenden Artikel über Eva Hermann zu schreiben, der mit seriöser Kritik nicht das Geringste zu tun hatte. Dass ihm die vollständigen Stellungnahmen  Hermans vom 25.7.2007 und vom  26.7.2007, aus denen er die Zitate gerissen hatte, nicht bekannt gewesen sein sollten, ist nicht anzunehmen (Kampf den Mitläufern).

Und es gibt noch einen dritten Aktivisten. Robert Klages heißt er. In unserem Artikel, Tagesspiegel: Heute machen wir mal den Stürmer, haben wir ihn kürzlich gewürdigt. Er zeigt am 12.11.2015, dass er nicht lesen kann. Er kann nicht lesen? Nun, wir wollen ihm und seinen Aktivisten-Kollegen der Schreibstube nicht unterstellen, dass sie das Aufmacherbild absichtlich so gewählt haben, dass PEGIDA-Organisator Lutz Bachmann mit einem nur teilweise abgebildeten T-Shirt zu sehen ist.

Bachmann Lüge - auf die Fresse

Screenshot Tagesspiegel

Lügenpresse – Auf die Fresse, schrieb Klages, weil das Bild des T-Shirts so in seinen antifaschistischen Gehirnwindungen verarbeitet wurde. Irgendeiner, vielleicht sogar unser Leser rumpel@gmail.com, hat ihm gesteckt, was wirklich auf dem T-Shirt gestanden hat:

Nun hat auch der Klages gemerkt, dass ihm seine „antifaschistische“ Gesinnung einen hetzerischen Streich gespielt hat. Schon wieder keine Aufforderung zur Gewalt von PEGIDA, geschweige denn, dass PEGIDA Gewalt anwendet. Das machen unter sympathisierender Duldung der Wahrheitsszene nur die steueralimentierten Antifaschisten im Kampf, nein, nicht gegen Rechts, gegen PEGIDA. Da kann es schon mal vorkommen, dass dem Kostümjuristen des Tagesspiegels ein Brillenbügel verbogen wird.

Aus

Lügenpresse – Auf die Fresse

machte der Klages oder die Schreibstube korrekt

„Lügenpresse – Halt die Fresse“

Journalismus auf Art des Tagesspiegels eben.

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6 Kommentare
  1. B78 permalink

    Erfrischende 4 Minuten zum Thema Lügenpresse:

    B78

  2. B78 permalink

    Die berliner Polizei hat zwei Meldungen direkt nacheinander veröffentlicht. Es geht jeweils um Wohnungsdurchsuchungen, um Beweismaterial für Straftaten festzustellen. Der Inhalt der zwei Meldungen ist recht ähnlich, aber dennoch liest man leicht heraus, was die Polizei schlimmer findet. Im einen Fall wurden Kommentare mit fragwürdigen Inhalt geschrieben, im anderen Fall wurden große Mengen Falschgeld und Drogen an den Mann gebracht, bzw zum Weiterverkauf bereitgehalten.

    http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.401119.php
    http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.401186.php

    B78

  3. Burgunder permalink

    Wir hatten hier ja schon die Denunziation des Wissenschaftlers Baberowski als Rechtsextremisten durch eine Kreatur des Kreuzberger Volksstürmers:

    https://diskurskorrekt.wordpress.com/2015/10/16/tagesspiegel-der-student-als-denunziant

    Der Beitrag bezog sich auf die Achse, wo Vera Lengsfeld darüber aufklärte.
    Jetzt gibt es eben dort ein weiteres Detail in einer Recherche von Monika Bittl:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hetzen_fuer_anfaenger_und_mutlose

    „Bei meinem verzweifelten Versuch, endlich den Beleg für die „extreme Rechte“ zu bekommen, schrieb ich schließlich den Chefredakteur des Tagesspiegels, Lorenz Maroldt, an. Er antwortete aber auch auf Nachfrage nicht. Vielleicht hat er die Beweise so gut versteckt, dass er sie nicht mehr findet?“

    Das ist das Personal, welches sich anschließend heulend gegen den Lügenpresse-Vorwurf verwahrt. Können die irgendwann noch in den Spiegel schauen oder ist der längst durch die Flasche ersetzt, um irgendwie mit dem Selbstbetrug klarzukommen?

  4. rumpel@gmail.com permalink

    das übliche vorgehen der lügenpresse. ich bin überzeugt der schreiberling klages hat die richtige aussage des shirtaufdruck auch vorher gewußt, aber es wird erstmal verfälschend dargestellt.
    wenn dann plötzlich der gegenbeweis erbracht ist, wird der artikel klammheimlich, ohne jeden hinweis darauf, verändert.
    zwischenzeitlich ist er online eh im archiv verschwunden, liest also kaum noch jemand. veröffentlicht ggf. im print, als auch im ursprünglichen onlinartikel ist das gift gesetzt und die botschaft ist beim leser angekommen.

    schmieriger journalismus der widerlichen art, ganz im sinne des lügenspiegels, wenn auch dort kein einzelfall.

  5. rumpel@gmail.com permalink

    nach art des lügenspiegels geht die manipulation durch weglassung von fakten immer weiter, wenn es schon keine handfesten lügen sind.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/rekordtorschuetze-des-1-fc-union-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-karim-benyamina/12584830.html

    - Vor einem Club in der Schöneberger Hauptstraße sollen der Fußballer und seine Begleiter
    einen Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen haben.
    - Gegen die zwei mutmaßlichen Komplizen des Fußballers liegt ein Haftbefehl vor.

    aha, gegen begleiter liegen haftbefehle vor, wer waren denn die begleiter? keine unbekannten, wie die bz weiß und ganz sicher auch der lügenspiegel

    - Benyamina war an diesem Abend mit den Brüdern Rabih (31) und Mohamad A.-C. (29)
    sowie zwei weiteren Freunden unterwegs.
    Benyaminas Clan-Freunde Rabih und Mohamad wurden am Mittwoch wegen der Tat mit
    einem Haftbefehl festgenommen, aber von der Haft verschont.

    die allseits bekannte familie abou- ch. mohammed, genannt momo, verurteilt wegen des pokerraubes im hyatt

    - 2010 war Mohammed „Momo“ Abou-Chaker Drahtzieher beim so genannten Pokerraub im
    Berliner Grand Hyatt Hotel.[4] Er wurde zu sieben Jahren und drei Monaten Haft
    verurteilt.[5] Seit Mitte 2013 ist Mohammad Abou-Chaker Freigänger im offenen Vollzug.[6]

    na, denn

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