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Zeitgenössische Antifaschisten, Flüchtlinge und andere Dubiose

by - November 8, 2015

In den modernen Zeiten bekommen alte Begriffe neue Bedeutungen. Was in früheren Zeiten aus der Not geboren ist heute ein Geschäftsmodell. Der Antifaschist wird staatlicherseits mit Steuergeld versorgt, damit er Demokraten so einschüchtert, dass die keinen falschen Pieps mehr zur gläubigen Invasion hören lassen. Allein in Berlin erhielt die Szene in vier Jahren 11.500.000 Euro von Senatorin Dilek Kolat, Wurzelktürkin und Ehefrau von Genozidleugner Kenan Kolat. Zur Szene gehört auch die Religionsbehörde des Führers aller Türken, auch sie wurde mit einem warmen Geldsegen aus Steuergeldern bedacht (Drucksache 17/15 754).

Wir erkennen: Der Antifaschist der Jahre 1933 bis 1945 verlor im antifaschistischen Widerstandskampf Leben und Gesundheit. Der deutsche Antifaschist des 21. Jahrhunderts erhält Geld vom Staat, kämpft an der Seite türkischer und arabischer Faschisten gegen die Demokratie und darf im Tagesspiegel seine kruden Gedanken verbreiten.

Flüchtlinge in früheren Zeiten flüchteten vor politischer Verfolgung und vor dem Krieg. Sie waren froh, in Sicherheit zu sein. Zeitgenössische Flüchtlinge flüchten sich aus sicheren Ländern vornehmlich in die soziale Hängematte Deutschlands und Schwedens und hindern durch ihre schiere Masse tatsächliche Flüchtlingen daran, ihren Verfolgern zu entkommen.

Zeitgenössische Flüchtlinge hängen zumeist als Diener Allahs dem wahren Glauben an und kommen als nicht politisch Verfolgte aus Ländern mit niedrigem sozialem Niveau. In diesen Ländern werden Christen und andere Ungläubige, die tatsächlich politisch Verfolgten, verfolgt. Schaffen es die tatsächlich politisch Verfolgten nach Deutschland, treffen sie erneut auf ihre Peiniger und auf eine Sozial- und Migrantenindustrie, die sich nicht nur daran nicht stört, sondern auch vieles tut, damit es nicht bekannt wird. Flugs ist dann auch der Führer der SED-Nachfolger in Thüringen zur Stelle und erklärt wie es wirklich ist.

Wir erkennen: An zeitgenössischen Flüchtlingen verdienen ganze Industrien. In Deutschland die Sozial- und Migrantenindustrie, außerhalb Deutschlands die Passfälscher- und Schleuserindustrie. Die „Flüchtlinge“ selber bekommen die Brosamen und sorgen zur Freude der Türkei und arabischer Kopf-ab-Staaten für die Destabilisierung der verhassten westlichen Demokratien. In den Demokratien selbst unterstützt die Wahrheitsszene in einem moralischen Taumel den Erfolg dieser Staaten.

Aus Syrien kommen die Schutzsuchenden mit besonders zu schützendem Schutz. Aus „Refugees are welcome“ wurde so „all Syrians are welcome“. Das brachte die Passfälscherindustrie in Schwung und alle Menschen wurden, nein nicht Brüder, alle Menschen wurden Syrer. Auf ihrem Weg nach Deutschland, dem bevorzugten Ziel der Wanderung, trugen sie eigens gefertigte Plakate mit dem Konterfei von Mutti Merkel und lobpreisten sie.

Weil das alles so aufregend und schön ist, zeigen die Wahrheitsmedien am liebsten weinende Kinder mit großen Kulleraugen und ihre gut genährten Mütter, obwohl in der Totalen überwiegend nur junge kräftige Männer zu sehen sind. Die Syrer, die auch unter den Wanderern sind, fliehen vor Verfolgung und Tod, verkünden die Wahrheitsmedien im Chor. Grüne, Linke, ganz Linke, CDU, die ganze Wahrheitsszene stimmten in den Chor ein. Wir erfuhren, unter den syrischen Wanderern sind keine Mörder des Islamischen Staats und auch keine Schergen des Assad-Regimes. Bisher keine IS-Kämpfer unter Flüchtlingen, verkündete im September der Tagesspiegel froh, als langsam bekannt wurde, dass sich hunderttausende Invasoren unerkannt in Deutschland aufhalten. Die Assad-Schergen wurden erst gar nicht erwähnt.

Damit es nicht zu inkommod in der Flüchtlingsbewegung wird, also in dem Teil, den die echten Syrer und die mit den syrischen Pässen stellen, werden von den syrischen Behörden täglich (werden) offenbar 3000 neue Pässe ausgegeben, schreibt der Tagesspiegel.

Das ist für alle Seiten von Vorteil. Die Deutschen fühlen sich sicher, weil syrische Behörden vermutlich vorher prüfen, ob kein Mörder des Islamischen Staats einen Pass begehrt. Mitten im Bombenhagel bekommen so die Bedrohten und Verfolgten einen Pass vom Staat, der sie verfolgt. Jetzt müssen wir nur noch rauskriegen, ob Assad neuerdings zu den Guten gehört. Ach, die antifaschistische Welt ist kompliziert. Vielleicht klärt ja der Thomas Seibert vom Tagesspiegel auf:

800.000 neue Pässe ausgegeben – Syriens Regime verdient gut an Flüchtlingen

Seit Januar hat das Regime von Baschar al Assad 800.000 neue Pässe ausgegeben – und gut daran verdient. Experten sehen darin zudem politisches Kalkül.

800.000 neue Pässe könnten 800.000 Syrer zu neuen „Flüchtlingen“ werden lassen. Politisches Kalkül und gutes Geschäft? Irgendwie klingt das so, als sei der Seibert vom rassistischen Bazillus angefallen worden. Komisch, dabei wird sein Artikel mit einem der typischen Kulleraugen-Kinder geziert. Es steht hinter einem Zaun und blickt neugierig in die Welt. Die antifaschistische Mühe eins dieser Kinder für ein antifaschistisches-antirassistisches Foto zu finden, sollte nicht unterschätzt werden.

Syrer brauchen in der Türkei kein Visum. Sie können also ohne Probleme einreisen, steht unter dem Bild.

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2 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    deutschland vor dem putsch zur machtübernahme durch rechtspopulöse. der volkssturm soll es richten.
    es könnte aber vielleicht auch treffende satire sein

     von mandy.proetzel
    09.11.2015 16:29 Uhr
    

    Staatsstreich in Deutschland?
    Hoffentlich gelingt es den besonnenen und klugen politischen Kräften in D (z.B. Herr Stegner, Herr Altmaier, Herr Gabriel, Frau Roth usw.) sich schützend vor unsere Kanzlerin zu stellen. Jetzt sind wir also soweit – Putschstimmung in unserer Republik, und das an einem historisch so bedeutsamen Tag. Halten Sie durch, Frau Merkel! Sie sind das Volk! Thomas de Maizière in die Produktion!

    http://www.tagesspiegel.de/politik/familiennachzug-fuer-fluechtlinge-aus-syrien-frank-henkel-unterstuetzt-position-von-thomas-de-maiziere/12559556.html#kommentare

    • Der nun wieder permalink

      Bei der Einschätzung der Genannten KANN das nur Satire sein.

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