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Lügel-Schümann, der tapfere Antifaschist – 1

by - November 6, 2015

Kannten sie Schümann?

Nein? Ich auch nicht. Aber jetzt muss ich ihn kennen, denn das ist der tapfere Journalist vom Tagesspiegel, der vor einigen Tagen mitten in Charlottenburg von einem Rechtsradikalen niedergeschlagen wurde. Der Täter soll ihn attackiert haben mit den Worten:
„Du bist doch der linksradikale Schümann vom Tagesspiegel, Du Drecksau.“ Da ist sich Schümann ganz sicher. Etwas weniger sicher scheint er zu sein, was ihm denn nun passiert ist, denn in diesem Punkt differiert die Berichterstattung. Mal wird er nur attackiert, mal niedergeschlagen, mal sauste eine Faust in seinen Nacken. Macht nichts, die Verurteilung dieser rechtsradikalen Schandtat, für die es keine Zeugen gibt, ist jedenfalls einhellig. Nicht nur die Journalistenkollegen, auch Justizminister Maaß, der zu den jüngsten Brandanschlägen auf Autos von Politikerkolleginnen und Aktivistinnen vernehmlich geschwiegen hat, der alle linksradikalen Angriffe in Leipzig der letzten Monate, einschließlich einer brutalen Attacke auf eine Polizeistation, schweigend überging, kann diesmal mit seiner Empörung und seinem Abscheu nicht hinter den Berg halten. 

Und:

Nun also Schümann, der meint, seine Kolumnen gegen die Dunkeldeutschen wie Pegida, AfD & Co hätten ihn bei den Rechtsradikalen so populär gemacht, dass sie ihn unbedingt am „Anschreien“ gegen die braune Flut hindern müssten. Allerdings wurde Schümann nicht ernsthaft behindert. Er konnte sich sogleich auf Facebook mitteilen. Für meine Meinung, dass der rechtsradikalen Angreifer Schümanns niemals gefunden wird, lege ich meinen Kopf unter die Ttip- Guillotine, die dem Tagesspiegel keine Erwähnung wert war. Dafür ist das Blatt im helldeutschen Eifer des Kampfes gegen “rechts“ jüngst so weit gegangen, nicht nur international renommierte Professoren , sondern sogar eigene Autoren als rechtsradikal abzustempeln, ohne zu merken, dass sie sich damit selbst bezichtigen, Rechtsradikalen ein Forum zu geben.
Kein Wunder, dass die Auflage eines solchen Qualitätsblattes in den Keller rauscht.

Weiter mit Vera Lengsfeld auf Die Achse des Guten

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19 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Vera Lengsfeld muß sich im Fall Schümann korrigieren:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nachtrag_zum_fall_schuemann

    „Nachtrag zum Fall Schümann
    Nach sorgfältigem Studium aller Presseveröffentlichungen zum angeblichen rechtsradikalen Überfall auf den Tagesspiegel- Autor Schümann hatte ich meine Zweifel angemeldet. Nun hat sich der Überfallene selbst in zwei wichtigen Punkten korrigieren müssen. Er hat nicht, wie behauptet, sofort nach dem angeblichen Überfall den Notruf 110 angerufen und er hat auch nicht gleich Anzeige erstattet. Der Tagesspiegel scheint seinem Autor auch nicht so recht zu trauen.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-angriff-auf-tagesspiegel-journalist-lka-ermittelt-im-fall-schuemann-noch-keine-spur/12549042.html

    „Helmut Schümann hat unterdessen gegenüber der Polizei seine Angaben zur Zeit nach dem Vorfall korrigiert. Anders als zunächst von ihm dargestellt, hatte er danach weder unmittelbar den Notruf 110 angerufen noch Anzeige erstattet.
    Die Anzeige erstattete er, wie im Tagesspiegel berichtet, am Sonntagmorgen. (Tsp)“

    Also liebe Vera, damit hast Du Dich nun endgültig unglaubwürdig gemacht. Was sollen denn jetzt die ganzen Lügel-Trolle machen? Die Schaubühne sollte Dich unverzüglich in ihr aktuelles Hetzstück „Fear“ integrieren. Rechtsradikale Hexe, Du!
    Herrn Schümann auf diesem Weg noch mal gute Besserung!

  2. Burgunder permalink

    „ist ja nur Tagesspiegel, ist ja nur ein Artikel“

    Es gibt nur eine Berliner Zeitung, die immer wieder mit ihren grobmotorischen Auswürfen Verständnislosigkeit und Ablehnung hervorruft. Gestern hat sich Bernd Zeller (ZellerZeitung, Neues Deutschland) ihres jüngsten Ausfalls angenommen:

    http://tagesschauder.blogger.de/stories/2544217/

    „Er basiert auf einem rassischen Menschenbild mit Hass gegen Weiße, auf Unfähigkeit zur Wertschätzung der einzelnen Person und gruppenbezogenem Denken, das der Individualität und der Freiheit keinen Raum gibt.
    Solche Artikel erzeugen Gegenhass, das ist eigentlich gar keine Frage. Doch die Verfasserin wird niemals in Erwägung ziehen, einen Anteil an einer Wut im Volk zu haben, sie ist ja im Hellen.“

    „Leider kann man es sich nicht so einfach machen zu sagen: ist ja nur Tagesspiegel, ist ja nur ein Artikel. Hier wird Herrschaft ausgeübt.
    Das Gefährliche steht unter dem Artikel, die Verfasserin ‚Anetta Kahane ist Gründerin und Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beteiligt sich an der von Bundesjustizminister Heiko Maas gegründeten Arbeitsgruppe, die gemeinsam mit Facebook Strategien gegen Hasskommentare entwickeln soll.'“

    • Burgunder permalink

      Uuuups, gleich wieder auffällig geworden, liebe Lügelianer?

      „NEUES AUS NEORECHTS
      6. NOVEMBER 2015
      Hallo, Christian Schröder vom Tagesspiegel, heute haben wir zum Frühstück Dein Interview auf Deutschlandradio Kultur gehört. Da ist uns fast das Schwarzbrot aus der Hand gefallen und unser Frühstücksei köpften wir gleich mit besonderem Elan. Es war aber hartgekocht, anders als Du. Ein bißchen neidisch waren wir auch, schließlich quatschtest Du zu so früher Stunde munter drauf los, während wir froh sind, wenn wir bis zum Abend überhaupt mal den Mund aufgemacht haben. Aber lieber gesprächig wie ’ne deutsche Eiche als so ein Oralgerümpel, denken wir uns.“

      weiter hier:
      http://www.deutschland-von-sinnen.de/2015/11/06/neues-aus-neorechts

      • Burgunder permalink

        Hier das neueste Beispiel dafür, wie woanders die Denunziationen des Volksstürmers wahrgenommen werden.
        Die Neue Zürcher Zeitung, die vielleicht beste deutschsprachige Tageszeitung, widmet sich dem Beschweigen des „Heerlager der Heiligen“ und der medialen Vernichtung von Akif Pirincci. Im Heerlagerteil findet sich dieser kleine Hinweis:

        „… fand nur in einem Berliner Blatt sein Gegenstück mit einer «Lesewarnung» vor «obszöner Literatur».“

        Wenn man am Askanischen Platz noch einen Rest von Verstand hat, sollte diese gerade im Tagestakt stattfindende Entlarvung des Häßlichen zum Nachdenken anregen. Ich habe aber wenig Hoffnung.

        http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/schweigen-ist-schaedlich-1.18642432

    • rumpel@gmail.com permalink

      im artikel in lügenspiegel von kahane ist sich einer mal wieder für keinen schwachsinn zu schade.
      http://www.tagesspiegel.de/themen/hasskommentare-im-internet/hasskommentare-im-internet-tobt-der-abwehrkampf-gegen-die-moderne/12523462.html#kommentare

      von southcross
      05.11.2015 17:50 Uhr

      Antwort auf piper vom 31.10.2015 10:42 Uhr
      !

      Unabhängig vom Inhalt des Beitrags ist nicht nachvollziehbar, warum der Tagsspiegel mit der Publikation von Anetta Kahane eine (Ex)Stasi-Mitarbeiterin in einer moralisch-politischen Debatte salonfähig zu machen versucht?

      Was genau war die Tätigkeit von Frau Kahane bei der Staatsscherheit der DDR? Hat Sie Menschen geschadet, also sorgte sie z.B. für deren Inhaftierung oder dergleichen? Haben Sie hierüber Belege? Nein? Würden Sie es dann bitte unterlassen solche wüsten Unterstellungen rauszublasen?

      Besorgniserregend kommt hinzu, dass sich die von Kahanes "Amadeu-Antonio-Stiftung" berufene Fachkraft für "Hasskommentare" (*hate speech), Julia Schramm

      Was auch immer Frau Schramm twittert, was hat das mit Frau Kahane zu tun? Was hat das mit dem zu tun, was sie hier schreibt?

      Sie scheinen hier Konstrukte herzustellen, die Ihrem Weltbild entspringen. Sie instrumentalisieren hier ihren Ärger über Frau Schramm, um etwas ganz anderes mitzuteilen und um Frau Kahane ans Bein zu pinkeln.

      http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/team/julia-schramm/
      julia schramm, fachfrau für hatespeech bei der stiftung und das hat das wohl mit ihren internetentgleisungen und ihrem hatespeech zu tun, fragt der der einfältige wicht.

      hat kahane jemanden geschadet? allein schon ihre tätigkeit für die stasi ist beleg genug. hat den jeder informant der gestapo wirklich immer geschadet? die dümmlichkeit ist so frappierend, wie es kaum in worte zu fassen ist.

      Eine größere Rolle spielte öffentlich jedoch die Existenz des IM-Vorgangs V 55/74. Danach war Kahane unter dem Decknamen „Victoria“ von 1974 bis 1982 Inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi. Aus den Unterlagen ergibt sich ein widersprüchliches Bild. Zum einen notierte ihr Führungsoffizier Mölneck erfreut, dass die damals 19-Jährige bereits beim zweiten Treff „ehrlich und zuverlässig“ berichtet und auch „Personen belastet“ habe. Etliche der von „IM Victoria“ genannten Personen wurden anschließend vom MfS überprüft. Welche Folgen dies hatte, lässt sich aus Kahanes Unterlagen nicht ersehen.
      http://www.berliner-zeitung.de/archiv/eine-stasi-debatte–die-nicht-beendet-wurde,10810590,10077072.html

      kahane ließ ja umlängst im lügenspiegel wissen, ihr sei mekpom zu weiß. das ist in der tat rassismus pur oder wie würde wohl der ausspruch ‚die elfenbeinküste ist deutlich zu schwarz“ von den geistesgrößen gewertet werden?

      dem lügenspiegel ist es in seiner propaganda nie dämlich genug, wenn es um die ideologie geht

  3. Allahu akbar, Gott ist größer und Schümann ist kleiner, viel, viel kleiner. Genauer, der Schümann, der Meinungsdealer, ist ein kleiner Wicht, der nicht dadurch größer wird, dass ihn einer attackiert, mal niedergeschlägt oder ihm eine Faust in seinen Nacken haut. Ob stimmt, was er mal so mal so erzählt? Starke Zweifel sind angebracht.

    Wir haben die kleine kreative Fachkraft für Verdrehungen und Verfälschungen schon im August des Jahres 2012 gewürdigt (Kampf den Mitläufern), da hat er sich eine Geschichte über Eva Herrmann zusammengehetzt:

    Die “Affäre” Nadja Drygalla erinnert an die “Affäre” Eva Herman. Nachdem Herman wegen ihrer Äußerungen zur Familienpolitik der Nazis vom NDR entlassen worden war, lief eine gut geölte PR-Maschine, deren einer Teil, der meist zahnlose Joannes B. Kerner auch mal wieder kraftvoll zubeißen (FAZ vom 10.7.2007) wollte und im Verlauf einer inquisitorischen Sendung die schwach und ungeschickt auftretende Eva Herman hinauskomplimentierte. Herman, die auch beim „Forum Deutscher Katholiken“ (einer „papst- und kirchentreuen“ Plattform) auftritt und eine verstaubte Familienpolitik vertritt, zieht nicht ohne Grund und sicher zu Recht heftige Kritik auf sich. Was die gut geölte PR-Maschine aber machte, war keine Kritik, es war Hetze.

    Auch der Tagesspiegel, vertreten durch den Schreiber Helmut Schümann, war im Zusammenhang mit den Toten der Love-Parade in Duisburg unter der Überschrift “Eva Herman ist eine schamlose Person” mit von der Partie. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten Hermans schrieb er einen diffamierenden Artikel, der mit seriöser Kritik nicht das Geringste zu tun hatte. Dass ihm die vollständigen Stellungnahmen Hermans vom 25.7.2007 und vom 26.7.2007, aus denen er die Zitate gerissen hatte, nicht bekannt gewesen sein sollten, ist nicht anzunehmen. Um Artikel wie diesen zu lesen, muss man wohl relativ schmerzfrei sein oder die Fähigkeit besitzen, kurzfristig auszublenden, dass man in einer Demokratie lebt.

  4. rumpel@gmail.com permalink

    die geschichte um schüman stinkt zum himmel, nicht ohne grund wollte er mit zeit-online auch nicht übr den vorfsll reden. allein schn die zurückhaltenden und tage verspätete berichterstattung im lügenspiegel spricht bände.

    einer macht sich beim thema um die morgige afd- demo mal wieder zum oberklops und lügt, daß sich die balken biegen.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/grosskundgebungen-in-berlin-anschlag-auf-parteibueros-vor-afd-demo/12545840.html

     southcross
    06.11.2015 16:14 Uhr
    

    Antwort auf habimmerrecht vom 06.11.2015 15:50 Uhr
    !
    „indy“ sicher nicht.
    1) lese ich den Kram dort nicht.
    2) würde der hier nicht Online gestellt.

    Im Übrigen ist an „Antifa“ ja nix unseriös. Was Sie aber anklicken, ist letztlich Ihre freie Entscheidung (Sie wissen schon: „Meinungsfreiheit“. Was? Wie? Gerade nicht? Warum das denn?)

    der quatschkopf hat unzählige male auf linksunten verlinkt, ganz abgesehen von seinen sonstige linksextremistischen webseiten, auf die er andauernd verlinkt. antifa ist ja seiner meinung auch seriös.

    hier mal kurz ein beispiel, wie ein mathias meisner zu indymedia verlinkt.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/willkommensfest-in-heidenau-droht-zu-platzen-polizeilicher-notstand-in-sachsen/12242604.html
    -„Antifaschistische Zusammenhänge“ aus Dresden erklärten auf der Internetseite linksunten.indymedia.org,.-

    pfaffenzeller
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/lange-woche-der-rigaer-strasse-polizei-fuerchtet-ausschreitungen-bei-linksautonomer-aktionswoche/11983298.html
    Eine andere Einladung auf der linksautonomen Plattform „linksunten.indymedia.org“ lässt ebenfalls vermuten, dass die Organisatoren durchaus mit Gewalt liebäugeln: Dort ist vom Kampf gegen „Pressehetze“, „Bullenterror“ und die „subtilste Form der Gewalt – Gentrifizierung“ zu lesen.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/angriff-auf-buergermeisterin-von-berlin-kreuzberg-senator-henkel-zeigt-solidaritaet-mit-monika-herrmann/11055590.html
    Auf dem Internetportal linksunten.indymedia.org bekannte sich eine „Autonome Zelle Umzug“ kurz nach der Tat zu dem so genannten „antirassistischen Adventsbesuch“ bei Herrmann und veröffentlichte Fotos der Aktion.

    • almansour permalink

      Der Tagesspiegel schreibt:

      SPD-Parteichef Jan Stöß verurteilte den Anschlag scharf: „Das ist eine politische Straftat, die zum Mord aufruft und wird von uns mit aller Härte und Nachdruck verfolgt. Wir lassen es nicht zu, dass demokratisch gewählte Abgeordnete in unserer Stadt mit dem Leben bedroht werden. Keinen Moment lang lassen wir uns davon einschüchtern, sondern werden noch entschlossener gegen diese Undemokraten und Hetzer vorgehen.
      Stöß rief nach diesem Anschlag erneut dazu auf, am Sonnabend „gegen Rechtspopulismus und fremdenfeindliche Hetze“ auf die Straße zu gehen.

      Und zwischen „vorgehen.“ und „Stöß“ vergisst der Hasselmann gleich, die Gänsefüßchen zu setzen, weil es eh schnuppe ist, ob der dünne Pfiff aus Politikermund oder Journalistenfeder fließt. Denn hier findet sich der ultimative Mordaufruf, direkt bei Wikipedia:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Galgenm%C3%A4nnchen

      Also Leute, malt nix an die Wände! Kreis bedeutet: Wir hollern dich mit’m Lastwagen über! Ein senkrechter Strich will sagen: Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt! Ein waagerechter Strich meint: Dich legen wir um! Und ein Quadrat verkündet: Möge Allah, der allbarmherzige und allmächtige, die Kaaba auf dich schleudern, auf dass du platt und gehorsam seiest wie die Flunder in den nördlichen Meeren.

    • rumpel@gmail.com permalink

      weil es gerade so witzig ist, wird prompt im forum auf linksunten verlinkt und weil wir gerade dabei sind:

      https://linksunten.indymedia.org/de/node/158350
      Gestern Nacht sind wir der AfD- Herbstoffensive entgegengetreten und haben der stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Europaabgeordneten der AfD Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch das Parteibüro zerlegt. Wir wollen hiermit die Antifaschistische Gegenoffensive weiterführen. Schließlich stand ihr Auto bereits letzte Woche in Flammen, wurde ein der Parteistand am Samstag in Kreuzberg, das in Kiel die Landesgeschäfdtsstelle entglast.

      interessier aber weden den lügelspiegel, noch die linksextremistische knallschoten im forum und ein spd- vorsitzenden äußet sich zu den anschlag auf die afd auch nicht. den interessiert nur den vermtl. anschlag auf die spd. scripted reality?

      stöß verliert zum anschlag auf die afd kein wort, aber hass und hetze gibt es ja auch nur von sog. nazis. die verlogenheit, gerade einschlägiger spd- politiker, wie stegener, gabriel, maas usw. ist unglaublich.

      SPD-Parteichef Jan Stöß verurteilte den Anschlag scharf: „Das ist eine politische Straftat, die zum Mord aufruft und wird von uns mit aller Härte und Nachdruck verfolgt. Wir lassen es nicht zu, dass demokratisch gewählte Abgeordnete in unserer Stadt mit dem Leben bedroht werden. Keinen Moment lang lassen wir uns davon einschüchtern, sondern werden noch entschlossener gegen diese Undemokraten und Hetzer vorgehen. Stöß rief nach diesem Anschlag erneut dazu auf, am Sonnabend „gegen Rechtspopulismus und fremdenfeindliche Hetze“ auf die Straße zu gehen.

    • almansour permalink

      Und hier noch ein Kommentator, der unterm Tagesspiegel-Artikel seine Gesinnung ausstülpt. Ich dachte erst, er meint das satirisch:

      @Pressebeobachter: Bitte vergessen Sie im Eifer …
      … der Beobachtung von Presse, Kultur und Politik nicht ganz das Grundgesetz! (In Bezug auf die Berliner Schaubühne eine kleine Interpretationshilfe!)

      Ach ja, und das mit der „geistigen Brandstiftung“ haben Sie wohl auch etwas missverstanden. Ich will es mal am Beispiel der AfD mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft für deutsche Sprache, Peter Schlobinski, sagen: Einzelne Mitglieder der AfD „pflegen eine auffällige Nazi-Rhetorik. Der Rhythmus, das sprachliche Diktum, die Emotionalisierung – es gibt einiges, was stark an die NSDAP-Sprache angelehnt ist.“ Und weiter: Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke sei schon „fanatisch in seiner Sprache“. Und dazu ein paar Beispiele:

      => „3000 Jahre Europa! 1000 Jahre Deutschland!“ (Bernd Höcke, AfD-Landesvorsitzender Thüringen)
      => „Erfurt ist … schön … deutsch! Und schön deutsch soll Erfurt bleiben!“ (Bernd Höcke, AfD-Landesvorsitzender Thüringen)
      => „Das Boot ist übervoll und wird kentern.“ (Bernd Höcke, AfD-Landesvorsitzender Thüringen)
      => „Es wird Zeit, dass wir das Schicksal des deutschen Volkes, damit es ein deutsches Volk bleibt, aus den Händen dieser Bundeskanzlerin nehmen.“ (Alexander Gauland, AfD-Landesvorsitzender Brandenburg)
      => „Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen.“ (Frauke Petry, AfD-Bundesvorsitzende)
      => „Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk, liebe Freunde.“ (Markus Frohnmaier, Bundesvorsitzender der Jungen Alternative)

      Doch, doch, das ist ganz ernst gemeint, dass es schon Nazi ist, Erfurt schön zu finden. Und so kann ich nur feststellen: Jeder aus dem Amoklauf von Politikern im Affekt übriggebliebene Sprachleiche findet Nachzehrer (https://de.wikipedia.org/wiki/Nachzehrer), die ganz druntunten, und sei es als Kommentator im Tagesspiegel, vorzeigen, wie sie sich noch an der heruntertroffenden Leichenflüssigkeit laben. Aber sollte uns das trösten, dass insoweit sogar ein Stegner Anbetung findet?

      • rumpel@gmail.com permalink

        linksunten bringt es auf den punkt, wenn auch unfreiwillig aus einem blog zitiert. die sind echt zu dämlich 😉

        https://linksunten.indymedia.org/de/node/158340

        Die aktuelle Gewalttat ist im Zusammenhang mit den Hetzreden verschiedener Politiker – vor allem aus den Reihen der SPD – zu sehen. Bundesjustizminister Heiko Maas etwa erweckt immer wieder den Eindruck, als sehne er einen Bürgerkrieg herbei. Und Ralf Stegner verstieg sich unlängst zu der Behauptung, Politiker der AfD würden sich zu Opfern stilisieren. Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass sich nicht prominentes Fußvolk ermuntert sieht, im Schutze der Nacht zur Gewalt zu greifen.

  5. Der nun wieder permalink

    Ich bin ja dafür, Schümann jetzt den Titel:

    Das tapfere Schreiberlein

    zu verpassen.

    Man sollte ihn entsprechend ehren. Am Besten am 11.11.

    • Der nun wieder permalink

      … und „Grimms Märchen“ um seine Geschichte ergänzen 🙂

  6. Der nun wieder permalink

    So ist die neue deutsche Welt – strauchelt ein Herr Schümann, womöglich weil er nicht geradeaus, sondern stur nach rechts blickte, kollabiert die mediale Lügelwelt und bis zum Heiko gibt´s Empörung; werden Polizisten verprügelt, juckt es niemanden.

    http://www.morgenpost.de/berlin/article206320829/Selbst-Taschendiebe-gehen-sofort-zum-Angriff-ueber.html

    … aber was sind schon Eisenstangen gegen sowieso rassistische Polizisten gegen (zu)rechts – gedrehte Watte gegen Schümann!

    Und auch das hier

    http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article206532337/Zwei-Maenner-rempeln-21-Jaehrigen-an-und-stechen-ihn-nieder.html

    empört die Wahrheitsszene nicht.

    Aber der Maas, der Heiko, kann auch gnädig und jovial nachsichtig sein:

    http://www.morgenpost.de/politik/inland/article206511347/Maas-verzichtet-nach-Nazi-Vergleich-auf-Strafanzeige.html

    Vielleicht aber hat er auch einen Rat von einer richtigen Fachkraft bekommen. Will sich wohl nicht blamieren, der kleine Feigling, denn womöglich wurde er an das erinnert:


    Denn SPD-Übervater Willy Brandt hatte über den CDU-Politiker Heiner Geißler 1985 in einem Streitgespräch mit Bundeskanzler Helmut Kohl gesagt, dieser sei „seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land“. Mit diesem Ausspruch, über den sich Kohl sehr empörte, wirbelte der Parteichef der Sozialdemokraten damals viel Staub auf.

  7. Burgunder permalink

    Nach dem Achse-Lesetip (Lengsfeld hat übrigens den Schü(r)mann korrigiert) noch einen zur FAZ. Was auf Holz und Seite 1 noch „Willkommens-Rundfunk“ heißt, ist jetzt online:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/merkel-in-der-fluechtlingskrise-willkommens-journalismus-bis-zum-abwinken-13896405.html

    FAZ-zahm wird da mit unserem Staatsfunk abgerechnet. Mehr geht wohl nicht, weil man ja selbst (als Einäugige unter den Blinden) auch genug belastet ist.
    Bleibt nur, die Aufstellung zu ergänzen. Dazu gehören unbedingt das Flüchtlingsradio DLF und die Bahnhofsjubelpresse. Wer da die Pole-Position hält, muß hier nicht ausgeführt werden.

    • Christian permalink

      Darf ich raten? Eine Berliner Tageszeitung die sich selbst als die Hauptstadtzeitung für Entscheider darstellt.
      Moment, jetzt kann ich auch so manche dilettantische politische Entscheidung der Entscheidungsträger nachvollziehen. Wer nicht über Weitsicht und Sinn für Realität verfügt oder auch nicht in der Lage ist, ein Studium erfolgreich abzuschließen, bei dem könnte die Fähigkeit einer eigenständigen Bewertung von Entwicklungen nach Lage vorliegender Fakten unterentwickelt sein. Er plappert halt das Gelesene als Weisheit letzter Schluss nach.
      Schlimmer noch, wenn er die Fähigkeit besitzt und nicht zum Wohle der Bevölkerung handelt. Dann ist er.. Ja, was eigentlich?

  8. Columbo permalink

    „Ich würde Schümann nicht erkennen, selbst wenn ich ihm stundenlang in der Bahn gegenübersitzen müsste.“

    Ja, da gingen bei mir auch die Alarmglocken los. Bis auf den Martenstein würde ich wohl keinen einzigen Journalisten erkennen, schon gar nicht auf der Straße, beim flüchtigen Vorübergehen, und auch noch von hinten.

    Für mich stinkt die Nummer zum Himmel.

  9. Der nun wieder permalink

    Nun heißt der Gute (hehe) ja Schümann und nicht Schü – r – mann. Nicht, dass es da zu Verwechselungen kommt!

    Ich glaube fast, der wollte solche Hype gar nicht und er wurde dankbar instrumentalisiert. Angestoßen gab es dann kein Halten mehr im Schwelgen der Naziverortung und Rechtsradikalitätsverurteilung.

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