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Arschlöcher mit Fusselbärten und eine Problemstraße

by - November 5, 2015

Ein wahrer Gläubiger, das ist bekannt, gibt keinem fremden Eigentum die Hand. Wenn es kein Eigentum ist, noch dazu unverpackt, selbst die Kopfwindel ist nicht vorhanden, dann geht allenfalls noch sexistische Anmache oder ein Missbrauch, wie der Tagesspiegel eine Gruppenvergewaltigung kultursensibel nennt. Weder sexistische Anmache noch Missbrauch waren während eines Fernsehinterviews möglich. Das hätte selbst den toleranten Wellkommer überfordert. So blieb es bei der Handverweigerung. Der Tagespiegel vom 5.11.2015 berichtet:

Muslimischer Fußballer verweigert TV-Reporterin Handschlag

Ein muslimischer Profi sorgt während eines Fernsehinterviews in Holland für Aufregung. Sein Verein kann das Verhalten von Nacer Barazite aber erklären.

Und wie wird das Verhalten erklärt? Zunächst wird erst einmal erklärt, der Nacer Barazite, so heißt der Gläubige, ist ein netter Junge. Zumindest anderer Gläubiger  Eigentum gegenüber. Da freuen wir uns aber. Zumal die Reporterin, Eigentümerin der Hand und ohne eigenen Eigentümer, auch selbst dran Schuld hatte, dass der nette Junge ihr nicht die Hand gab:

Der Verein teilte mit, dass er mit Barazite und seinem Mitspieler Yassin Ayoub Verhaltensabsprachen vereinbart habe. Auch die Pressevertreter seien darüber informiert worden und „respektvoll“ damit umgegangen. Die Reporterin erklärte später, sie habe vergessen, dass Barazite Frauen nicht die Hand geben wolle.

Na ja, Schwamm drüber, woher soll die Schlampe auch wissen, dass sie unrein ist und der Handschlag in den Verdacht der unsittlichen Annäherung kommen könnte. Ihr fehlt offenkundig der Wille zur Integration ins gläubige Leben. Sie soll froh sein, dass ihr nicht die Peitsche verabreicht wurde, weil sie einen Gläubigen verführen wollte. Denn Weiber sind die Sünde selbst, sonst würden Gläubige ihr Eigentum ja nicht verpacken, bisweilen sogar sichtdicht.

Beruhigend, dass laut dem FC Utrecht die beiden Profis ihren Glauben ausleben (dürfen), solange die sportlichen Abläufe dadurch nicht gestört werden. Na denn, kein Wunder, dass Moslems die Ungläubigen verachten. Anneta Kahane, Ex-Stasispitzelin und Mitglied im Team des Bundesjustizministers Heiko Maas (SPD), das mit der Gründung der “Task Force Hetze” beschäftigt ist, wird auch in Deutschland nicht Sexismus plärren.

Und im Forum, ganze 21 Kommentare hat der Hass-Manager zugelassen (Stand 5.11.2015, 18:30 Uhr), gibt es einen von der Forums-Antifa, changnoi, heißt er, der erklärt, wie es wirklich ist. Als Kosmopolit der er ist, führt er eine Reihe von Beispielen aus aller Welt auf, die zeigen, beim Grüßen macht es jeder anders. Allerdings nicht in Abhängigkeit vom weiblichen Geschlecht.

Das versuchen andere User, Atila sei gedankt, dem changnoi begreiflich zu machen. Trotzig aber respektvoll, wie es die Forumsrichtlinien vorschreiben, antwortet der changnoi um 17:09 Uhr auf die Bemerkung des Users 1000Berlin10, der gläubige Profifußballer zeige Defizite bei der Integration:

mit verlaub

sie spinnen doch, ich gebe die hand wem ich will, capicce. andre laender andere sitten.

ch drehe den spiess um. brauch die frau von diesem idioten irgendeine bezeugung.
warum fragt eigentlich keiner, ob er sich die haende vorher gewaschen hat.

Wenn einer es nicht will, dann will er sich nicht integrieren.
Wenn einer sich nicht integrieren will, dann warf er auch gleich wieder gehen.

naja, ob ich Ihnen die hand geben moechte, das halte ich mir offen.
mich koennen sie nicht integrieren, bin ostfriese, da sind hopfen und malz verloren. ich paddel eher nach singapore, als dass ich nach muenchen laufe um da seehofer die hand zu schuetteln.

Während es in den Niederlanden vergleichsweise friedlich blieb, sieht es auf Sylt ganz anders aus. Sylt, die Insel für den gehobenen und hohen Einkommensbezieher, bleibt nicht verschont von der Bereicherung durch Kulturelle aus der Steinzeit. Auch Sylt hat jetzt Problemzonen, die sich nicht auf die Speckhüften von Gattinnen betuchter Ureinwohner beschränken. Die FAZ vom 4.11.2015 berichtet:

Mann bei Messerstecherei in Flüchtlingsunterkunft getötet

Die Auseinandersetzung in der Straße Sjipwai in Westerland ereignete sich am Mittwochmorgen. Sie liegt in der Nähe des Flughafens und gilt als „Problemstraße“.

Gemach, der Bürgermeister weiß zu sagen, was zu sagen ist:

„Diese Tat macht mich betroffen und traurig, wie bei jedem, der Opfer von Gewalt wird“, sagte Bürgermeister Nikolas Häckel. „Das ist losgelöst von der Flüchtlingsthematik.“

Puh, da haben wir ja noch mal Glück gehabt.

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3 Kommentare
  1. thombar permalink

    eingeschaltete lautsprecher!

    da es ohne den tagesspiegeltrollzoo nur noch wenige bis gar keine kommentare mehr gab, hat der liebe atila wieder sämtliche lautsprecher aktiviert und auf volle lautstärke gestellt.

    die üblichen soundsysteme in „menschenform“ stehen jetzt wieder im kreis und bekreischen sich gegenseitig.

    selbst die scheintote frieke und die intelligenzbestie „henriette“ wurden wiederbelebt. irgendwie wirken die alle etwas therapiebedürftig.

    sehr amüsant;-))))

  2. almansour permalink

    Tja, dem changnoi, der da so frank und frei und in durchgängig kleinen Buchstaben auf „andere länder, andere sitten“ plädiert, sei an dieser Stelle fröhlich hinterhergeworfen: Ja, andere Länder, andere Sitten. Nur, wenn man sich denn auf den Weg macht, andere Länder zu erkundigen, und sei es auch nur auf deren Fußballrasen, dann sollte man sich auch mit deren Sitten auseinandersetzen, statt sie zu bekämpfen.

    Aber ich denke mir, dieser changnoi, der lebt seinen Urlaub woanders auch ohne Rücksicht aus und kackt an den Strand, verlangt in aller Welt Pommes rot-weiß und trinkt aus der Bierdose in Moscheen und Kirchen.

    • Der nun wieder permalink

      Wenn dieser Typ, der offensichtlich ´ne thailändische Komponente in seinem Nicknamen hat (https://de.wikipedia.org/wiki/Chang_Noi), jemals in seinem Leben wirklich in Thailand war und im von ihm erwähnten Singapur, sollte er wissen, dass es gerade in dieser Weltgegend auf gutes und richtiges Benehmen ankommt.

      Wer sich dort nicht wohlverhält, den erwischt leicht Prügelstrafe oder Ärgeres. In Thailand kann man gar eingesperrt werden, wenn man des Königs Konterfei nicht achtsam behandelt (also etwa auf eine Münze tritt) und in Singapur sollte man tunlichst gar vermeiden, gekauten Kaugummi in die Botanik zu entsorgen.

      Bei diesem changnoi, der meint, sich gern abgehoben und humoresk gebend, vermute ich, dass der seine gespielte „Weltgewandtheit“ höchstens mit dem Finger auf dem Globus erfuhr oder aus besagten ostasiatischen Gefilden rausgeschmissen wurde, weil er womöglich tatsächlich an Strände auf Phuket kackte, Bardamen in Patthaya ärgerte oder bierselig buddhistische Tempel besuchte, der kleine Elefant.

      Wer sich außerdem dauerhaft dort aufhält wird erfahren, dass hier unsere Problematiken dort mit irritiertem Entsetzen betrachtet werden, zumindest aber mit einer Belustigung über die Doofheit der Deutschen – wenn überhaupt. Denn die sehen es dort wesentlich rigoroser, sich vor Invasoren zu schützen und im Land hat dort das geltende Recht Priorität. Speziell gegenüber Fremden.

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