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Erleichterung in der Szene: Es gibt es keine Farbigen

by - Oktober 30, 2015

Mohamed Amjahid, als Billiglöhner beim Tagesspiegel beschäftigt, ist dort Volontär und einer der Meister der Gender-Schwurbel-Deppen-Sprache. Wenn er auch sonst nichts kann, Gender-Schwurbel und AgitProp beherrscht er. Von ihm stammt der Begriff „queere Zuhörerin of Colour“ (Ein Flop schwurbelt). Sie sind ein Flop, attestierte ihm auch die Dame von der Ausländerbehörde. Was „queere Zuhörerin of Colour“ bedeutet? Das wissen wir auch nicht. Fragen Sie ihn, nehmen Sie aber vorher eine Valium, sonst ersticken Sie noch an einem Lachanfall.

Der Meister der Gender-Schwurbel-Deppen-Sprache ist nicht allein. Die Schreibstube des Tagesspiegels ist voll von solchen wie er es ist. Auch außerhalb der Schreibstube verrichten die Amjahids ihr Werk. Zum Beispiel in der Bundeszentrale für politische Bildung. Dort hat sich eine Dame aller Theorien aus vergangenen Zeiten entledigt und schreibt, was ihr so in den korrekten Sinn kommt. Anna Fischer heißt die Koryphäe der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie hat sich etwas ausgedacht, einen Kleiner Formulierungs-Ratgeber für Journalisten. Wann ist eine Tat rassistisch? Und wann ein Opfer „Schwarzer“ oder „Weißer“, fragt sie.

Wir nehmen mal an, dass sie einen Abschluss in einem der zu Geschwätzwissenschaften verkommenen Fächer hat. Also Soziologie oder Politologie zum Beispiel. Notwendig für ein Elaborat wie ihres wäre es nicht, denn es zählt für Anna Fischer von der Bundeszentrale für politische Bildung, Abteilung Extremismus / Rechtsextremismus / Medien, nur die richtige Gesinnung.

Zuerst erklärt sie uns, was der Unterschied zwischen ausländerfeindlichen und rassistisch motivierten Straftaten ist:

Eine Tat ist ausländerfeindlich motiviert, wenn das Opfer keinen deutschen Pass hat und explizit die nicht-deutsche Kultur Anlass für den Übergriff war. Hat das Opfer jedoch einen deutschen Pass und ist beispielsweise die Hautfarbe Grund einer Tat, die rassistische Beleidigungen mit einschließt, so ist von einem rassistisch motivierten Fall die Rede.

Gute Güte! Heißt das jetzt, nur Opfer mit deutschem Pass und der richtigen Hautfarbe und/oder Herkunft können rassistisch beleidigt werden? Denn die Opfer, die keinen deutschen Pass haben, können zwar wegen ihrer explizit nicht-deutschen Kultur angegriffen werden, rassistisch ist das offenkundig nicht, denn ihnen fehlt der deutsche Pass. Es wird noch besser:

Spricht man im Fall eines Übergriffes auf einen schwarzen Deutschen von ‚Ausländerfeindlichkeit‘ so bringt man genau genommen zum Ausdruck, dass schwarze Menschen keine Deutschen sein können. Bei der Unterscheidung gilt es also aufzupassen, um nicht mit unüberlegten Äußerungen Rechtsextremen den Ball zuzuspielen, indem mit der Ausdrucksweise eigentlich rassistische Beweggründe für die Tat ausgeschlossen werden.

Rassismus von Rassisten nicht-deutscher Kultur gegenüber Deutschen mit deutscher Kultur kommt bei der Dame überhaupt nicht vor. Denn, so sagt auch Andrea Dernbach vom Tagesspiegel: Rassismus gegen Deutsche? Das falsche Wort. Auch das innige Verhältnis von Moslems gegenüber ihren einstigen schwarzen Sklaven, dank der Invasion aus arabischen und afrikanischen Staaten wird das mit Sicherheit auch in Deutschland zum Problem, ist der Dame aus der Wahrheitsszene keine Erörterung wert. Warum auch? Die Wahrheitsszene torpediert seit Jahren nach Kräften Statistiken, die die Neigung zur Gewalt von Migranten mit gläubigen und/oder archaischen Hintergrund offenbaren könnten.

Da diese Gewalt so manifest ist, hilft das wenig. Außerhalb der Wahrheitsszene ist die Situation bekannt. Und selbst die manipulierten Statistiken, die nur zwischen Aus- und Inländern unterscheiden, verbergen den Sachverhalt nicht. Es wird von der Wahrheitsszene hingenommen, dass zum Beispiel ganze Berliner Stadtteile von vorwiegend arabischen, schwarzen und türkischen Kriminellen beherrscht werden (Ausländerkriminalität? Gibt es nicht!)

Wer den Nerv hat, den gesamten Schwurbel von Anna Fischer zu lesen, der tue es selbst.

Wir teilen mit unseren Lesern noch diese Erkenntnis der Dame von der Bundeszentrale für politische Bildung: Es gibt es keine Farbigen. Und das begründet sie so:

Schwarze Menschen? Weiße Menschen?

Die politisch korrekte Ausdrucksweise für schwarze Menschen wäre: Schwarze Menschen. Aber auch hier sollte die Hautfarbe nur genannt werden, wenn sie zum Verständnis der Mitteilung benötigt wird. Ebenso ist eine Herkunftsangabe des Opfers meist nicht von Relevanz und daher nicht notwendig. Ist die Herkunft in einem Fall jedoch bedeutsam, sollte sie korrekt benannt werden. „Schwarzafrikaner“ gibt beispielsweise nicht einmal an, aus welchem Land das Opfer genau kommt. Ferner sollten schwarze Opfer nicht als aus Afrika stammend typisiert werden. Es kommen Menschen aller Hautfarben aus Afrika genauso wie Schwarze auch auf allen Kontinenten der Welt leben!

Nun, das ist noch keine Begründung für die Nichtexistenz farbiger Menschen. Für die Begründung holt sich die Anna Fischer von der Bundeszentrale für politische Bildung Experten. Es müssen natürlich die richtigen Experten sein, ausgewiesene Experten aus der Migrantenindustrie. Alles andere wäre nämlich rassistisch. Und das sind die Experten und ihre Expertise:

Laut der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“, ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland) und weiteren Experten gibt es keine Farbigen. Der Begriff stammt aus der Kolonialzeit, in Deutschland hat er in den 50ern das als rassistisch erkannte Wort Neger ersetzt. Auch wenn „farbig“ noch häufig in unaufgeklärten Medien verwendet wird sollte er auf jeden Fall vermieden werden, denn es geht ausschließlich um ‚Menschen‘. Gäbe es farbige Menschen würde es bedeuten, dass sie in der Regel „weiß“ sind. Weiterhin besänftigt „farbig“ die Tatsache, dass sie schwarz sind – als sei es nicht in Ordnung schwarz zu sein. Außerdem sagt farbig nichts weiter aus, als dass die Person nicht weiß ist. Auch sollte der Vergleich mit Lebensmitteln oder anderen Gegenständen gänzlichst vermieden werden. Gerade bei gewalttätigem Hintergrund ist es selbstverständlich dass „creme-„, „cappuccino-“ oder „ebenholzfarben“ überhaupt nicht angebracht sind.

Wenn wir jetzt noch verstehen würden, dass farbige Menschen in der Regel weiß sind und farbige schwarz und beispielsweise keine Asiaten, dann könnten auch wir uns für aufgeklärt halten. Dann müssten wir nur noch verstehen, warum schwarze Menschen nicht in Ordnung sind, weil sie eigentlich in der Regel weiß sind, und wenn sie doch farbig sind, dass das besänftigend wirkt.

Wir jedenfalls kaufen schon mal kein Schwarzbrot mehr, weil das ein Vergleich mit der Hautfarbe von Schwarzen ist, die eigentlich weiß oder farbig oder wenigstens farbig besänftigend sind. Nicht nur Vergleiche mit Lebensmitteln sind unangebracht. Der Rassismus lauert in den Tapeten der Gesellschaft genauso wie in Münchner Verkehrsmitteln. In München hat der Linken-Stadtrat Orhan Akman den Rassismus in den öffentlichen Verkehrsmitteln dingfest gemacht. Das Wort Schwarzfahren für die Tätigkeit des Erschleichens von Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln ist nämlich rassistisch.

Uns graut vor dem Zeitpunkt, an dem nicht nur die unaufgeklärten Medien aufgeklärt sind, sondern alle Unaufgeklärten. Dann ist Deutschland endlich in der Zeit vor der Aufklärung angelangt.

Sollte in der Bundeszentrale einer auf den Artikel von Anna Fischer stoßen, ihn löschen oder korrigieren, dann hält der folgende Sreenshot einige der großen Gedanken von Anna Fischer fest:

Anna Fischer - bpb -1.

Anna Fischer - bpb -2

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16 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Der aktuelle politisch korrekte Sprachgbrauch ist:

    „dunkler Teint“:

    https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20151107_1930/nachrichten-eins.html

  2. Der nun wieder permalink

    … und, aus dem gleichen Artikel:


    Von den Verteidigern wurden vor Gericht die unzumutbaren Zustande in der Jugendstrafanstalt beklagt. So sei ihnen erst nach stundenlanger Wartezeit ermöglich worden, mit ihren Mandanten zu sprechen und sich auf den Prozess vorzubereiten.

    Da haben wir ihn dann wieder. Den Rassismus.

  3. Der nun wieder permalink

    Auch hier atmet die Szene erleichtert auf: Es war Frust und kein Rassismus!

    http://www.morgenpost.de/berlin/article206512745/Messerstecherei-Ich-hatte-Frust-und-wurde-aggressiv.html

    Vier Männer attackieren in der U-Bahn grundlos zwei mongolische Passanten. Jetzt stehen die Täter wegen versuchten Mordes vor Gericht.

    Der 16-jährige Nadiem H. bringt es auf den Punkt: Er habe Frust gehabt, heißt es in einer Erklärung, die sein Verteidiger vor einer Moabiter Jugendkammer vorträgt. Zunächst seien seine Freunde nicht – wie geplant – zu einer Disko mitgekommen. Und dann sei auch noch das zweite Vorhaben gescheitert: Auf dem Alexanderplatz Mädchen anzumachen und zum Mitkommen zu bewegen.

    Die Konsequenz war ein aggressives Verhalten, das in der Nacht zum 9. Mai für einen völlig unbeteiligten Mann 2015 fast den Tod bedeutete . Nadiem H. und der 21-jährige Khaled M. müssen sich jetzt wegen versuchten Mordes verantworten. Zwei weitere Angeklagte stehen wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Alle vier kommen aus Migrationsfamilien. Ein Polizeisprecher sprach nach der Festnahme der Beschuldigten von einer „Hasskriminalität von Minderheiten gegen Minderheiten“.

    Die Opfer waren zwei junge Männer aus der Mongolei. Der Anklage zufolge hatte Nadiem H. sie im U-Bahnhof Alexanderplatz völlig grundlos beleidigt. Es sollen Wort wie „Scheiss Chinesen“ gefallen sei. Diese Beschimpfungen gingen im Zug der Linie U2 in Richtung Ruhleben weiter. Der Angeklagte Khaled M. Soll zu dieser Zeit schon ein Messer mit einer zwölf Zentimeter langen Klinge gezückt und damit gedroht haben.
    ….

    Rassismus gegen Mongolen? Das falsche Wort.

    Rassismus gegen Thais, die man für Japse hält? So ein Aufhebens …

  4. Der nun wieder permalink

    „Guten Tag, bitte reisen Sie zu Ihrer Abschiebung zunächst nach Ingolstadt“


    Das selbe trifft auf einen weiteren Kosovaren zu, der in dieser Woche sein Taschengeld in der Dependance am Fliegerhorst abholen wollte. Die Verantwortlichen in der Unterkunft riefen die Polizei, weil der betreffende Mann eigentlich längst abgeschoben sein sollte. Das war im September aber nicht gelungen, weil der Kosovare, wie auch die 15 Landsleute jetzt, damals schlicht abgetaucht war.

    Die Polizei nahm den Mann nun in Gewahrsam. Üblicherweise werden in solchen Fällen die Staatsanwaltschaft sowie die für die Dependance zuständige Regierung von Oberbayern und gegebenenfalls auch das Brucker Landratsamt informiert.

    Nach diversen Gesprächen mit den Verantwortlichen und nach einer Vernehmung wurde der Kosovare wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Tagblatt-Informationen galt die Rechtslage in diesem Fall als vergleichsweise unklar, weil der Mann zum Zeitpunkt seines Abschiebetermins eigentlich in Ingolstadt sein sollte und nicht in Bruck. Mit der Bitte, dorthin zu reisen, wurde der Mann von der Polizei wieder entlassen.

    http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck/fliegerhorst-ploetzlich-waren-kosovaren-5700729.html

  5. almansour permalink

    Um die Verwirrung noch zu erhöhen: Auch von Ausländern zu sprechen ist nicht mehr politisch korrekt. Es gibt sie gar nicht mehr, sondern nur noch Ausländerfeindlichkeit, während es Migranten, gibt aber dagegen keine Migrantenfeindlichkeit.
    So möchte man meinen, Feindlichkeit bestände immer darin, jemand anderem etwas vorzuwerfen, was er gar nicht sein kann, während die Behauptung, zu sein, was man nach den politisch korrekten Seins-Vorschriften auch sein soll, wiederum logischerweise nicht als Vorurteil oder eine Abwertung existieren kann.
    Aber logisch kommt man auch hier nicht mehr weiter, wenn z.B. der Islam zu Deutschland gehört, dann muss er als solcher ja auch existieren, denn etwas nicht existierendes kann nicht zu einem Existierenden gehören. Dann aber dürfte es keine Islamfeindschaft geben, es gibt sie aber meistens doch, wobei die Islamfeinde meistens ihren Widerspruch zum Islam hemmungslos bekennen.
    Aber schlau, wie die politisch Korrekten sind, ist in diesem Falle die Feindlichkeit gar keine Feindlichkeit, sondern Phobie, zu deutsch: Angst, und zwar in der krankhaften Form, vor etwas Eingebildetem nämlich.

    • Der nun wieder permalink


      Phobie (altgriechisch φόβος, „Furcht“) steht für:

      – eine Angststörung
      – sozialwissenschaftlich und umgangssprachlich eine Abneigung, siehe Aversion
      – die Neigung eines Stoffes, sich nicht mit Wasser (Hydrophobie) bzw. Fetten und Ölen
      (Lipophobie) zu vermischen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Phobie

      Gut, leztere Bedeutung können wir hier getrost mal übersehen.

      Nun ist das tatsächlich Quatsch mit der „Ausländerfeindlichkeit“, denn den Menschen, die sich mit fremder Herkunft in unserem Land aufhalten, ist man nicht per se feindlich oder abneigend gegenüber eingestellt. Der Begriff wurde von der Gutmenschenfraktion einfach pauschalisiert und generell negiert und da ist bei denen ja schon das Wort „Ausländer“ pfui und bäh. Sind die selbst aber mal im Ausland, sind die dann was anderes als Ausländer?

      Die böse Ausländerbehörde hat das noch nicht einmal gemerkt und weigert sich doch gar strikt, sich wenigstens in „Landesamt für Einwanderung“ umzubenennen, wie die Sozen und LINKEN, die GRÜNEN sowieso, fordern:

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-zustaendigkeiten-im-senat-henkel-will-kein-landesamt-fuer-einwanderung/11285004.html

      In Rostock heißen die schon „Migrationsamt“.

      „Willkommensbehörde“ möchte das BAMF.

      https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2014/20140326-abh-tagung.html

      Gut das war Anfang 2014 …

      Da wäre man nun arg in der Zwickmühle, wenn die doch nun tatsächlich abschieben sollen …

      Ich würde ja vorschlagen: „Massenherstellungsverein (gemeinnützig) für die Erteilung von Aufenthaltstiteln“, wobei auch dies schon wieder überholt sind, denn eigentlich sind ja die uns beglückend Zuflüchtenden die besseren Deutschen, also ist da jede Spezialbehörde, mit rassistischer Registrierung zudem, eh überflüssig.

      Zu den Phobien bekenne ich mich übrigens. Im Sinne der sozialwissenschaftlich und umgangssprachlichen Auslegung. Darin einbeziehen möchte ich auch die politisch Verantwortlichen. Ausschließen tue ich davon alle Nichtdeutschen und oder Menschen nicht deutscher Herkunft, die sich integriert, gesetzestreu, rechtschaffen, friedlich und steuerzahlend sowie unserem Land zugewandt verhalten. Die sind übrigens über die derzeitige Politik des Zulassens unkontrollierten und zügellosen Eindringens äußerst irritiert und mächtig verärgert.

  6. Paul permalink

    Sexuelle Belästigung durch einen „gebildeten“ Syrer:

    Aufgebrachte Syrer drohen Polizei mit Waffengewalt

    Fürstenfeldbruck – Massiver Polizei-Einsatz in der Asyl-Unterkunft am Fliegerhorst: Die Beamten mussten sich am Donnerstag gegen eine aufgebrachte Menge aus syrischen Männern wehren, die die Verlegung eines Landsmanns in eine andere Unterkunft verhindern wollten.

    Die Syrer drohten, sich zu bewaffnen. Die Polizei holte deshalb alle Hilfe, die verfügbar war. Die Lage war knapp vor der Eskalation.

    Ihren Anfang nahm die Sache vor einigen Tagen. Ein Mann soll in einer Dusche eine junge Frau aus Schwarzafrika sexuell bedrängt haben. Die Frau schrie – so wird der Vorfall geschildert – um Hilfe, dann verschwand der Mann. Die wegen dieses Vorfalls herbeigerufene Polizei bat die Nigerianerin, Laut zu geben, wenn sie den Mann in der Unterkunft wieder sieht. Am Donnerstag nun meldete sich die Nigerianerin wirklich, wie ein Polizeisprecher auf Tagblatt-Anfrage schildert. Sie beschuldigte einen Syrer (20) des Übergriffs.
    Polizei: „Die Lage war am Überkippen“

    Die Polizei rückte an und wollte die Personalien des Mannes feststellen. Ziel der Beamten war es, den Syrer und auch die Nigerianerin in andere Unterkünfte zu verlegen, um Streitigkeiten zwischen den jeweiligen Landsleuten der beiden zu vermeiden. Vor allem die Nigerianerin sollte geschützt werden.

    Die Entscheidung der Verantwortlichen, wohin die Beteiligten gebracht werden sollten, ließ etwas auf sich warten. In dieser Zeit rottete sich – so wird es geschildert – die Menge an Syrern zusammen. Sie wollten mit aller Macht verhindern, dass der 20-Jährige verlegt wird.

    In englischer Sprache drohten sie, Waffen zu Hilfe zu nehmen, um sich durchzusetzen. Die Drohungen – die Stimmung in der Unterkunft gilt ohnehin schon als aufgeheizt – werden als massiv geschildert. Jetzt fuhr die Polizei ihre Anstrengungen nach oben.

    Nur dank eines massiven Einschreitens sei es gelungen, eine Eskalation zu verhindern, sagte der Sprecher der Beamten. „Die Lage war am Überkippen.“ Die Polizei setzte sich letztlich durch. Die Nigerianerin wurde verlegt. Der Syrer – er gilt als gebildet – wurde vernommen und soll am Freitag in ein anderes Heim gebracht werden.

    http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck/aufgebrachte-syrer-drohen-polizei-waffengewalt-5702260.html

    „Fachkräfte“ jeglicher (Ab)Art werden nicht abgeschoben.

  7. Columbo permalink

    Wird eigentlich nachträglich Uwe Johnson zensiert, der in seinen „Jahrestagen“ mit provokanter Unbekümmertheit von den „Gefärbten“ (als wörtliche Übersetzung von „coloureds“) sprach?

  8. Rechtspopulist permalink

    Gäbe es farbige Menschen würde es bedeuten, dass sie in der Regel “weiß” sind.

    Boah, die vom bpb müssen Rabatt von den besänftigenden weißen Schwarzen vom Görli bekommen. Also, wenn die Weißen mit der schwarzen Haut auch mir Rabatt für den Stoff geben, dann finde ich es ganz in Ordnung, dass die Dealer schwarz sind.

    Darf man eigentlich noch Rotwein trinken oder schwarzen Kaffee? Ich bin ja noch so unaufgeklärt 🙂

    Ich bin ein Wessi. Langsam kann ich mich in die Ossis von vor 1989 reindenken.

    • Der nun wieder permalink

      — Langsam kann ich mich in die Ossis von vor 1989 reindenken —

      „Neger“ durften die aber schon sagen.

    • Der nun wieder permalink

      Permanent wird geschwurbelt, infrage gestellt, angepasst, neuorientiert, werteverschoben etc.

      Eins durften die Menschen in der ehemaligen sog. „DDR“ jedoch: Sie durften Deutsche sein und dies auch zeigen.

      Ich jedenfalls fühle mich zunehmend vergewaltigt und gedemütigt durch diesen ganzen Schwachsinn, der uns in Meilenschritten, zudem noch aus dem Innerne heraus und durch „Einegladene“ zunehmend unsere Identität raubt.

  9. Eva permalink

    Wer als (weißer) Tagesspiegel-Leser seine rot-grüne Gesinnung nach außen trägt, ist im Sinne dieser Zeitung automatisch bunt. Am Schlimmsten ist dann wohl die Kombination: schwarzer Leser mit brauner Gesinnung. Deshalb bleibe ich dabei: Beknackt ist nicht nur die komplette Szene. Krank ist auch der einzelne Szene-Hampelmann, weil er nicht mehr strampeln kann. „Und ein schwarzes Negerkind ist auf einem Auge blind.“ (Zitat vom Puppendoktor)

  10. rumpel@gmail.com permalink

    dann schmiere ich mir jetzt mal ein brot of colour

    • slim permalink

      Nutella?

      • rumpel@gmail.com permalink

        nein, hatte aber das abendbrot aus moralischen gründen abgebrochen, nachdem mir klar wurde, daß ich das schwarzbrot komplett mit weißer butter obenauf bestrichen hatte.
        da wurde mir mein rassismus so richtig bewußt

        • Der nun wieder permalink

          … ging mir auch so. Die ungarische Salami allerdings, die schmeckte mir.

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