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Von Allah inspiriert

by - Oktober 23, 2015

Wenn derzeit in Deutschland Flüchtlingskinder malen, dann greifen sie oft zu den Stiften, die ihnen erlauben, eine Deutschlandfahne zu malen. Oft färben sie auch die Autos und Häuser schwarz-rot-gold ein.

Sie kennen unsere Fahne, aber sie wissen nichts über die Bedeutung der Farben. Aber sie geben ihnen unbewusst ihre historische Bedeutung zurück. Für die Flüchtlingskinder sind die Farben Schwarz-Rot-Gold die Farben der Freiheit, des Friedens und der Hoffnung. Das sollte uns stolz machen. Wir sollten ihnen diese Farben schenken.

„Flüchtlingskinder“ greifen, vermutlich von Allah inspiriert, zu Stiften und malen die Deutschlandfahne, weil ihnen die historische Bedeutung der Farben unbewusst klar ist: Freiheit, Frieden und Hoffnung.

Intelligente Kinder, die Kinder Allahs. Das Aufmacherbild im Tagesspiegel zeigt die Zeichnung eines Kindes, das die Deutschlandfahne und ein Strichmännchen zeigt. Wir schätzen den kleinen Künstler auf 5-6 Jahre.

Der Grund für die „Flucht“ liegt also nicht in Merkels Aufforderung an die Unterdrückten dieser Welt in das Deutschland der Sozialleistungen zu kommen und darum auch nicht in der Aussicht für die Eltern, in Deutschland eine steueralimentierte Existenz führen zu können. Nein, Freiheit, Frieden und Hoffnung sind die Motive.

Na denn! Darauf kommt einer wie der Tauber, Generalsekretär der CDU, und setzt sich damit in Widerspruch zu seiner Mutti, dem Mädchen aller Gläubigen. Mutti hatte seinem Vorgänger-Generalsekretär gezeigt, was sie von der Freiheit-Frieden-Hoffnung-Fahne hält:

Angela Merkel (CDU) schmeißt Deutschland-Fahne weg

Taubers Erkenntnis, die er in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel vom 22.10.2015 kundgetan hat, beschert ihm einen Platz in der Rubrik, die Gedanken sind frei – Skurriles im TSP.

Im Forum tobt die Antifa vor Begeisterung über Taubers Propaganda und fordert Verbote, macht also das, was sich die Schreibstube noch nicht traut auszusprechen (User Rivarossi am 23.10.2015 um 11:36 Uhr):

Peter Taubers Beitrag trifft voll ins Schwarze, welch Wortspiel, und es wird Zeit den Extremisten den Mißbrauch der Symbole der Demokratie für ihre Zwecke zu untersagen!

Wir wollen nicht verbergen, dass Hass-Manager Atila Altun nach den Nazi-Sprüchen seines Forum-Blogwarts auch den einen oder anderen kritischen Kommentar zulässt, in dem enthalten ist, was aus der Feder eines Journalisten kommen könnte, aber in Artikeln des Tagesspiegels nur selten vorkommt.

User gflegels am 23.10.2015 um 10:32 Uhr

Rhetorik

Tja, Herr Tauber, wenn wir uns mit der Thematik der Symbolik befassen, könnten wir auch eine andere Definition unserer Fahne finden:

Schwarz für die CDU/CSU –
Rot für die SPD –
Gold für die von diesen Parteien nahezu ausschließlich vertretene Hochfinanz –

Ich kann nicht verhehlen, dass ich Ihre Rhetorik als ausgesprochen dürftig ansehe, vor allem in Hinblick auf die „von Kindern gemalte Flagge“. Das ist schon ausgesprochen mager, denn kein Kind kommt von sich aus auf die Idee, eine Flagge eines ihm fremden Landes zu malen. Wenn man also Kinder in sein rhetorisches Geschwafel (mehr ist es nicht) einbezieht, sollte man sich zuerst bewusst machen, welche Eindrücke Kinder wirklich haben, wenn man sie in Elendsquartiere einquartiert, in einem Land, das ihnen absolut fremd ist und sie mit Menschen konfrontiert, deren Sprache sie nicht verstehen. Selbst für die Mehrheit der Deutschen ist die Flagge nicht mehr als ein abstraktes Symbol, über deren Bedeutung und unterschiedliche Ausgestaltung weitgehend Unwissenheit herrscht.

Bürger sind nicht „globalisiert“, sondern national eingestellt und die Angst vor dem Fremden ist keine neue Eigenschaft. Ich habe Zweifel, dass diese Angst unbegründet ist, denn in den Massen der Flüchtlingsbewegung bleibt es nicht aus, dass sich auch Abschaum und religiös fanatisierte Gruppen darunter befinden. Haben so nicht auch die Mafia, die Cosa Nostra und asiatische Triaden in Deutschland Fuß gefasst?

Ich denke, es gibt zu diesem Thema keine sachliche Diskussion, sondern nur Parolen und entsprechende Propaganda pro und contra. Ihr Beitrag, Herr Tauber, ist aus meiner Sicht Bestandteil dieser Propaganda.

Und dann gibt es noch einen eifrigen Leser des Tagesspiegels, den RobertBlum, der die AgitProp des Tagesspiegels so verinnerlicht hat, dass er am 22.10.2015 um 20:49 Uhr schreibt:

Anders formuliert: Wenn ich einen gut genährten Rentner sehe, der mir etwas vom „Die nehmen wir alles weg!° vorerzählt, höre ich ihm zu (Vorausgesetzt, er brüllt nicht) und erkläre ihm, dass seine Rente mit solider Zuwanderung und Großzügigkeit (gespeist aus einem gesunden patriotischen Selbstbewusstsein) viel sicherer ist als mit Gartenzaunpolitik und Kleingeisterei.

So sind sie, die Robert-Blum-Plagiate. Sie geben sich den Nickname von einem, dessen politisches Handeln eher von den situationsgegebenen Erfordernissen bestimmt als von einem programmatischen Kurs war, müssen aber nicht wie dieser mit ihrem Leben dafür büßen, sondern polit-onanieren mitten hinein ins Tagesspiegelforum.

Auch hier lässt der Hass-Manager eine fundierte Antwort zu:

User jan am 23.10.2015 um 11:36 Uhr, Antwort auf RobertBlum vom 22.10.2015 20:49 Uhr:

Dann erklären Sie ihm etwas falsches,

denn _ausschließlich gut qualifizierte_ Zuwanderer belasten die aufnehmende Gesellschaft nicht noch mehr, als sie durch die derzeit schon hier lebenden Ausländer belastet wird.
Nach den Daten von 2012 wird jeder in der Bundesrepublik geborene Ausländer im statistischen Durchschnitt im Laufe seines Lebens knapp 45.000 € mehr an persönlich zurechenbaren Transferleistungen empfangen als er Steuern und Beiträge zahlt, von seinem fehlenden Beitrag zu den Kosten der allg. Staatstätigkeit wie z.B. für zusätzliches Lehrpersonal für DaZ- und DaF-Stunden, für zusätzliche Krankenhäuser usw. ganz zu schweigen. Sein deutsches Alterspendant wird im stat. Durchschnitt im Laufe seines Lebens dagegen ~ 117.000 € mehr an Steuern und Beiträgen zahlen als Transferleistungen erhalten. (Die 45.000 wie die 117.000 sind mit 3% p.a. abgezinste Beträge.)
Damit weitere Zuwanderung nicht zu einer noch stärkeren Kostenbelastung wird (und damit potentiell die Rente Ihres Gesprächspartners weiter schmälert), müßte sie zu wenigstens 30% aus Menschen mit bereits im Ausland abgeschlossenem Hochschulstudium plus 50% mit im Ausland abgeschlossener Berufsausbildung bestehen, damit die letzten 20% Transferleistungsneutral mit durchgefüttert werden können. Die Kosten der allg. Staatstätigkeit blieben auch in diesem Falle allein bei der aufnehmenden Gesellschaft hängen.
Von solch paradiesischen Zuständen können wir angesichts der derzeitigen Ist-Zahlen des Qualifikationsniveaus allerdings nur träumen.
Der Autor der im letzten Herbst auch hier im Tsp. diskutierten Studie, der die Zahlen entstammen, bekennt darin, früher auch selbst zu den Leuten gehört zu haben, die das Märchen von den die Sozialkassen füllenden Einwanderern verbreitet haben und erst durch genauere Betrachtung von diesem Irrtum abgekommen zu sein.
Eine solche für die aufnehmende Gesellschaft langfristig verderbliche Politik wie die von ihnen propagierte kann man auch gänzlich angstfrei, aus sachlich-nüchterner Überlegung heraus, ablehnen.

Was User jan hier schreibt, hat unser Autor Ekeltraut ausführlich auf DiskursKorrekt in seinem Artikel Bertelsmann: News aus dem Migrantenstadl dargelegt. Damals hatte der Tagesspiegel im üblich verfälschenden AgitProp über das „berichtet“, was User RobertBlum in seinem schalen Aufguss repetiert.

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7 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink


    Obwohl doch, zumindest in Berlin, der Fahnentürke lieber unter seinesgleichen ist und diesbezüglich 2006 schon wenig Spaß verstanden hat.

    … was ihm infolge langjähriger Übung des Flaggezeigens – neben dem obligatorischen TR im Autokennzeichen am BMW oder Mercedes – leicht von der Hand ging.

    Tritt dann noch der türkische Führer auf, hat das so ein Flair, was irgendwie an „Reichsparteitag“ erinnert (Farbgebung war ja ähnlich …):

    http://www.taz.de/picture/108989/948/erdogan_fans.jpg

  2. Der nun wieder permalink

    Freiheit, Friede, Hoffnung – die blumig – niedliche Farbendeuterei des Schreiberlings trifft doch genau den Zeitgeist: So schmeißt MM (Mutter Merkel) ja diese Werte auch gerade in den Müll, sofern sie den jemals für die autochthonen Bevölkerungsschichten des Landes galten.

    Nun wird das alles gedreht und gewendet, wie das gerne genehm ist. Wer die Farben auf Demos zeigt, ist mindestens rechtsradikal. Würden deutsche Kinderchen im Kindergarten gar die deutsche Flagge malen, würde wohl ganz schnell des Maas` Denunziationstr- und Überwachungstrupp bei Mama und Papa.

    Das Schmähen und Negieren des Flagge – zeigens passte zur Fußball – WM nur nicht, weil sich dort gar auch die Gasttürken genötigt sahen, am deutschen Glück zu partizipieren. Immerhin war ja auch Mezut Özil bei der Siegertruppe. Da ist man dann deutsch, gern gesehen als Integrationsbeweis, wie auch irgendwann man gelobt wurde, wenn sich doch tatsächlich frisch Eingebürgerte an unserer Nationalhymne versuchten.

    Merke(l): Es gibt gutes und schlechtes Zeigen des schwarz – rot – güldenen Tüchleins.

    Natürlich ist die Farbenherkunft (beschlossen am 3.7.19 in der Weimarer Nationalversammlung) mit einer ganz anderen Erklärung behaftet, nämlich mit der, dass die eindeutige Herkunft der Farbwahl eher ungewiss ist:

    http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/flaggen_und_fahnen/pwieschwarzrotgolddiedeutschlandflagge100.html

    Jedenfalls beließ es sebst die ehemalige sog. „DDR“ bei dieser Farbwahl und haute nur zusätzlich Hammer, Zirkel und Ährenkranz rein.

    Und wenn wir Glück haben, so wird bei fortschreitender Islamisierung auch „nur“ nur durch ein Schwert ergänzt. Wenn wir Pech haben, wird rot und gelb abgeschnitten und das Schwarze durch die IS – Symbolik erweitert.

    Und wer dann Kalif wird, steht wohl schon fest:

    http://www.wiesbadener-kurier.de/fm/819/thumbnails/CON_517384422_54886_M.jpg.24018709.jpg

    • Der nun wieder permalink

      … und ich dachte, Pierre der Vogel wird hier gleich nicht nur verlinkt sondern als Bild eingestellt. Na ja, auch irgendwie verständlich dies zum WE nicht gleich ins Auge springend zuzumuten.

      • Das hat was mit Urheberrecht zu tun. Aber es stimmt auch, der Anblick ist übel 🙂

        Gruß DK

        • Der nun wieder permalink

          Also Blasphemie, geht es mir da barmherzig durch Fleisch und Blut und den Enddarm!

          Nichts steht über Allah – gepriesen sei er als einziger Urheber – schon gar kein ungläubiges Urheberrecht.

          Schönes WE

          und Gruß von dem nun wieder 😉

  3. almansour permalink

    Ach was! Schwarz-Rot-Gold sind die Farben des Reichsadlers bei Kaiser Otto I. gewesen. Allein darin liegt der tiefere Sinn und Grün-Gelb-Blau wäre genauso bunt gewesen. Ist aber eben nicht die Fahne der Bundesrepublik Deutschland, die dann doch schlicht eher deutsche Tradition repräsentieren als alberne „Farben der Freiheit, des Friedens und der Hoffnung“ durch die Gegend flattern lassen.

    Diese blöde Fabendeuterei durchzieht aber die schlampige Zeitgeistschreiberei der kleinstbürgerlichen Logenpresse wie das ominöse „Sommermärchen“, welches da besagt, dass sich die ganze Welt an besoffenen Fußballdeutschen begeistern würde, deren massenhafte Zusammenrottung etwas Sympathisches hätte und dass dabei ganz wunderbar bunt und jenauso lustig der Fahnentürke und auch sonst jeder Fahnenknecht von sonstwoher dabei gewesen wäre. Obwhl doch, zumindest in Berlin, der Fahnentürke lieber unter seinesgleichen ist und diesbezüglich 2006 schon wenig Spaß verstanden hat.

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