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Endlich mal gute Nachrichten aus Berlin – 2

by - Oktober 22, 2015

Die frohe Nachricht haben wir in unserem Artikel Endlich mal gute Nachrichten aus Berlin verkündet. Jetzt gibt es einen Nachschlag aus Details. Die mit Steuergeldern subventionierte taz teilt es am 22.10.2015 mit:

Die Hinweise im Blatt sind bisher klein, aber geübten Lesern dürften sie bereits aufgefallen sein: Da schrieb der Berliner Parlamentsredakteur am vergangenen Montag über die Wahlen in der Schweiz und der Berliner Lokalreporter am Dienstag über die Wahlen in Kanada. Eigentlich sind dafür andere zuständig. Aber um diese anderen zu bezahlen, fehlt dem Tagesspiegel offenbar das Geld.

Seit vergangenem Freitag haben die Redakteure des Tagesspiegel die Order zu Sparen: keine Dienstreisen, keine Texte von freien Mitarbeitern, keine Bezahlung von Praktikanten mehr – und, im Verlag: weniger Abomarketing. Zumindest bis Ende des Jahres.

Grund ist offenbar ein massiver Anzeigeneinbruch im Vorweihnachtsgeschäft, der vor allem von den Kunden aus dem Handel ausgeht.

Na dann schöne Weihnachten, liebe Schreibkräfte. Lasst Eure Forums-Antifa in die Schreibstube ´rein. Viel schlechter als Meisner et al. und eure flachwichsenden Volontäre sind die auch nicht. Vielleicht ein wenig pöbliger, aber sonst?

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12 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Na gibt es denn unter den zureisenden Fachkräften keine Nachwuchsjournalie? Oder wollen selbst muselmanische Gelehrte der medialen Schriftenwelt nicht beim Lügel mauscheln?

    Hat Atila verlernt, wie man muselmanisch Leute einkauft? Selbst vom kleinen Mohamed liest man immer weniger bis gar nichts; ob der gar in einer Falaffelbude inzwischen mehr verdient?

    Fragen über Fragen …

  2. Burgunder permalink

    Hier noch die Freien selber zum Thema. Besonders bemerkenswert:

    „Der Verlag hat sich allerdings noch einen ganz besonderen Rechentrick einfallen lassen: Gespart wird hier nämlich nicht nur in der Zukunft, sondern auch in der Vergangenheit. Aufträge, für die Recherchen bereits liefen, werden eingefroren. Texte, die schon abgegeben wurden, werden erst einmal nicht gedruckt und nicht bezahlt. Die Arbeit aber ist gemacht. Vielleicht erscheinen sie ab Januar und werden dann hoffentlich bezahlt, vielleicht auch nicht. Vielleicht gibt es ein Ausfallhonorar, vielleicht auch nicht. In welcher Höhe, ist unklar. Der Ablauf ist schlicht eine Unverschämtheit, die das Vertrauen der Freien in ihre Auftraggeber zerstört. Wir raten den Betroffenen, rechtliche Schritte durch unsere Rechtsberatung prüfen zu lassen.“

    https://www.freischreiber.de/aktuelle/der-tagesspiegel-macht-sich-frei/

  3. rumpel@gmail.com permalink

    tage später, der lügenspiegel nimmt stellung

    http://www.tagesspiegel.de/medien/in-eigener-sache-jeden-tag-neue-seiten/12493734.html

    im forum wird der artikel geradezu zerrissen. da wird der der meinungsmanager altun noch reichlich zu tun bekommen.

     von Thomas_Berlin_55
    25.10.2015 13:04 Uhr
    

    Wenn eine
    Redaktion von der Geschäftsführung getroffene Regelungen nicht mitträgt, kann sie ja gehen. Willfährige I*ioten, die gegen ein noch so geringes Honorar für eine Zeitung schreiben, stehen schon Schlange vor der Tür. Es könnte ja sein, dass doch jemand eingestellt wird, da möchte man dann gern dabei sein. Ist man aber nicht.

    Ich habe 2012 erlebt, wie dreckig die Marktwirtschaft sein kann, als man aus Spargründen die gesamte Redaktion des „Berliner Abendblatt“ entließ und dafür Billigkräfte einstellte. Zuvor wurden wir ein halbes Jahr lange belogen und betrogen. Das „neue“ Abendblatt ist genau so gemacht wie die Leute bezahlt werden: billig. Wenn ich daran denke, wächst in meiner Hand noch immer die Kalaschnikow.

    Insofern hätte sich der TS diesen Artikel sparen können. Insider und andere Informierte verschlucken sich beim Lachen und spucken den Kaffee auf die Disignerklamotten. In der Realität zählt nur eines: das Geld.
    antworten

    von henni
    25.10.2015 12:55 Uhr
    

    Leseranzahl gestiegen?
    Dies gilt sicherlich nur dann, wenn man die online-Leser miteinbezieht. Ansonsten verstehe ich die aktuellen Quartalszahlen des ivw nicht.

    Vgl. 3/15 zu 3/14:

    Verkauf ges. -4,77%

    dabei

    Abo -2,35
    Einzelverkauf -21,75%

    Die Zahlen sind zwar weniger schlecht als bei der Konkurrenz, aber damit dürfte doch auch die Anzahl der Leser geschrumpft sein?
    antworten

    von Thomas_Berlin_55
    25.10.2015 12:55 Uhr
    

    Ich wäre
    bei der zweistelligen Erhöhung auch gern dabei gewesen. Zu klären wäre nur gewesen, ob meine ständige Leistungsbereitschaft durch ein geringes Einkommen vergütet worden wäre, um evtl. in drei Jahren, wenn man mich ausführlich geprüft hätte, hundert € mehr zu verdienen, die dann gleich durch den Fiskus aufgefressen werden. Oder ob man gesagt hätte, wir zahlen ein angemessenes Gehalt, dass ich mit Freude verteidigt hätte. Letzteres ist heute eher Wunschdenken.

    Freie Mitarbeit, also Zeilenschinderei, lohnt sich heute nicht mehr. Stress ohne Ende, Aufstockung durch das JobCenter und die ständige Abrechnung gegenüber diesem, dass ich auch ja keinen Cent zuviel bekomme. Und dass ich dann mal nachrücke in den erlauchten Kreis der „Redakteure“, ist eher unwahrscheinlich.

    Von den Seiten, die der TS ab dann und dann neu oder verändert anbieten wird, habe ich bisher noch nichts gehört, erinnert mich aber irgendwie an die Dauerwerbeseiten einschlägiger Print-Produkte, auf denen der Schreiber auch das bekloppteste Angebot schönschreiben musste, nur weil der Auftraggeber dafür Geld bezahlt.
    antworten

    von escheck
    25.10.2015 12:19 Uhr
    

    Kleiner Scherz
    Wir lesen: „Vorübergehend haben wir die Beiträge freier Mitarbeiter reduziert.“ Ich nehme an: ein kleiner Scherz. Denn korrekt hätte es heißen müssen: auf null reduziert. Unterschrift: „Verlag und Redaktion“. Bei aller Liebe (und nach allem, was ich gehört habe): die Redaktion soll mit den getroffenen Maßnahmen, besonders was die Freien Autoren betrifft, ganz und gar nicht einverstanden sein. Was also soll uns das bedeuten? Es soll uns Lesern/Abonnenten etwas vorgemacht werden. Das finde ich nicht gerade schön, um das mindeste zu sagen.

    • Burgunder permalink

      Ein Insider erzählte mir mal vor längerer Zeit, daß der Lügel hierarchisch wie kein anderes Blatt aufgebaut sei. Die Freien seien da schon immer jämmerlich bezahlt worden. Jetzt hatte er zur aktuellen Situation nur die Bemerkungen übrig, egal welche Umstrukturierung, es wird immer als Verbesserung verkauft und: das sind Anzeichen dafür, daß bald was zusammengelegt/fusioniert wird. Genaueres konnte er aber nicht sagen.
      Deckt sich ziemlich mit den Kommentaren zum Artikel.

  4. thombar permalink

    wieso fordert der TSP nicht von der cdu und der mutti aller refugees einfach die fehlende summe als wahlkampfkostenerstattung?

    so wie der TSP und vor allem der herr käsedoof sich für die kanzlerin ins zeug legt, wäre das nicht mehr als recht und billig.

    dann wäre nicht nur die TAZ steuerfinanziert, sondern auch der TSP. schliesslich haben beide eine dreibuchstabige abkürzung, also müssen sie auch alle beide mit staatsknete finanziert werden…..

  5. Ekeltraut permalink

    Hier noch etwas ausführlicher:
    http://meedia.de/2015/10/22/drastische-sparmassnahmen-tagesspiegel-verbannt-alle-freien-autoren/

    „Während die traditionellen Anzeigenauftraggeber – etwa der Handel – auch beim ‚Tagesspiegel‘ rückläufig sind, werden im Bereich der Anzeigen, die den ‚Tagesspiegel‘ als Leitmedium belegen (Marken und Institutionen), Zuwächse verzeichnet.“

    Tja, dass der Handel in so einem Umfeld keine Anzeigen mehr schalten will, das ist nur zu gut verständlich – und den Institutionen wird bald das Geld ausgehen, das wird schließlich für anderes gebraucht. Wir schaffen das, wir schaffen den Tagesspiegel ab.

    • rumpel@gmail.com permalink

      „Kettensägenmassaker am eigenen Ruf“: Journalistenverbände kritisieren Sparmaßnahmen beim Tagesspiegel

      „Weder moralisch zu rechtfertigen noch rechtlich hinnehmbar“

      Diese Einbußen sollen nun durch Einsparungen bei den Honoraren für die Freien kompensiert werden. „Zynischer kann mit den Mitarbeitern, die erheblich zum publizistischen Erfolg der Zeitung beitragen, nicht umgegangen werden“, kommentierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken diesen Schritt. „Er stellt zudem eine schwere verlegerische Fehlentscheidung dar. Den freien Mitarbeitern das wirtschaftliche Risiko des Verlags aufzubürden, ist weder moralisch zu rechtfertigen noch rechtlich hinnehmbar“, sagte Konken, zumal die freien Journalisten regelmäßig wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet seien.

      http://meedia.de/2015/10/22/kettensaegenmassaker-am-eigenen-ruf-journalistenverbaende-kritisieren-sparmassnahmen-beim-tagesspiegel/

    • Christian permalink

      Die Kommentare sind lesenswert und treffend:
      schrottpresse sagt:

      22.10.2015 um 10:51
      Solange der Tagesspiegel noch Geld für Autoren wie Andrea Dernbach hat, die von Fakten unbeirrt journalistisch weltfremd links-grün irrlichtert, kann es um die Gazette finanziell so schlecht nicht stehen

      Hans Werner Conen (DJV Berlin-Brandenburg) sagt:
      22.10.2015 um 12:35

      Chefredakteur Casdorff empfiehlt sich selbst als Fahnenjunker des Guten und schreibt einen flammenden Appell im „Trotz alledem“-Stil der Zwanziger Jahre, nur ja nicht vom rot-grünen Multi-kulti-Glauben abzufallen, die Grenzenlosigkeit der Zuwanderung nach „Mutti-Art“ hochzuhalten und den Islam „bereichernd“ zu finden. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr: Wer jetzt den „Tagesspiegel“ nicht kauft, muss ins Umerziehungslager zur Polit-Domina von der „TAZ“.

      • Burgunder permalink

        Unter
        http://meedia.de/2015/10/22/kettensaegenmassaker-am-eigenen-ruf-journalistenverbaende-kritisieren-sparmassnahmen-beim-tagesspiegel/

        gibts noch ein paar weitere Kommentare wie diese beiden:

        Rudi Ehm sagt:
        22.10.2015 um 17:35
        Das liegt ja an den Journalisten selber. Die haben ihr Publikum doch so erzogen. Der Tagesspiegel hat TAZ Standard erreicht und wird damit immer uninteressanter. Die Tagesspiegelklientel besteht aus Konsumverweigerern, Klimaphobikern, Bedenkenträgern, Verbotsfetischisten und Oberlehrern mit Asketenanspruch. Was will man solchen Leuten noch verkaufen? Da braucht man doch kein Geld für Werbung rausschmeißen.

        Tiog sagt:
        22.10.2015 um 20:15
        Ich habe mein Abonnement gekündigt, weil mich das Flüchtlingsgejubel des Tagesspiegels entnervt hat.

  6. Ekeltraut permalink

    Siehe hier:
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/schule-in-trollhaettan-drei-tote-bei-schwertattacke-in-schule-angreifer-erschossen/12484084.html

    Da fragt Atila der Forumskalif um 18.27 Uhr:
    „Sehr geehrter Nutzer,
    haben Sie hierzu eine Quelle oder ist das eher eine Behauptung?
    MfG, Atila Altun“

    nachdem der Kaiser von China um 17.56 Uhr schrieb:
    „Nach neuesten Informationen wurde in der Wohnung des Täters rechtsextremistisches Propagandamaterial gefunden.“

    Um 17.55 Uhr wies der Forumskalif einen User noch zurecht:
    „Wenn eine religiös oder politisch motivierte Tat vorliegt, wird der Tagesspiegel auch darüber berichten. Bisher gibt es aber keine näheren Erkenntnisse. Wir halten Sie auf dem Laufenden – Ihr Vorwurf uns gegenüber ist allerdings geschmacklos und nicht haltbar.“

    Da konnte man in schwedischen und dänischen Zeitungen schon Hintergrundberichte zum Täter lesen, die wohl aus der Pressekonferenz der schwedischen Polizei stammen.

    Die sind so etwas von fertig beim Tagesspiegel, dem Grimme-Preis gekrönten Dschungelcamp des linksreaktionären Journalismus.

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