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Tagesspiegel: Der Student als Denunziant

by - Oktober 16, 2015

Zunächst geht unser Dank an Burgunder für den Hinweis.

DiskursKorrekt hat hohe Zuwachsraten, immer mehr Leser interessieren sich für die Hetze, Verdrehungen und Diffamierungen, die aus der Schreibstube des Tagesspiegels und seinen Foren kommen. An die Klickzahlen der Achse des Guten kommen wir nicht heran. Umsomehr freuen wir uns natürlich, dass auch die Achse darüber informiert, um was für ein Blatt es sich beim Tagesspiegel handelt. Am 16.10.2015 berichtet Vera Lengsfeld:

Helldeutschland scheint sich seiner Sache alles andere als sicher zu sein. Warum sonst ist es auf Täuschung, Lug, Trug und Denunziation angewiesen? Seit die Staatskrise, eingeleitet von der Einladung der Kanzlerin an alle, die sich verfolgt fühlen, nach Deutschland zu kommen, täglich schärfere Formen annimmt, wird die Bevölkerung mit einem Tsunami an Falschmeldungen, Verdrehungen, Zeitungsenten und Einschüchterungsversuchen überschwemmt.

Dabei spielt der Tagesspiegel in vorderster Liga mit. Jüngst hat das Blatt dem kleinen Pegida-Galgen mehrere Artikel gewidmet, um den helldeutschen Abscheu vor solchen Symbolen zu verkünden. Brav. Über die riesige Guillotine mit blutbeschmiertem Fallbeil für Sigmar Gabriel auf der TTIP-Demonstration in Berlin, die auf Rädern transportiert werden musste, waren ähnliche Bekundungen nicht zu lesen. Politisch korrekt darf offensichtlich nach Herzenslust guillotiniert werden. Das ist nur ein Beispiel für die helldeutsche Doppelmoral, mit der wir es täglich zu tun haben.

Nun hat der Tagesspiegel wieder zugeschlagen. Diesmal nicht gegen einen unbekannten Pegida-Provokateur, sondern gegen einen renommierten Berliner Wissenschaftler, der dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt- Universität zu internationaler Geltung verholfen hat: Jörg Barberowski. Siehe hier.

Weiter auf der Achse

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7 Kommentare
  1. derda permalink

    Unglaublich – Der „Locus“ empört:

    Björn Höcke ist AfD-Chef in Thüringen und wollte im Fernsehen bei Günter Jauch unbedingt ein sogenanntes „Bekenntnis“ ablegen. Also zückte er vor laufender Kamera eine Deutschland-Flagge.

    Da fehlten sogar Günther Jauch die Worte. An dieser Stelle hätte man sich eine Nachfrage des Moderators gewünscht. Zum Beispiel, ob diese Geste am Tag nach dem mutmaßlich aus Fremdenhass verübten Messerangriff auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker die wichtigste Botschaft der AfD ist.

    http://m.focus.de/politik/videos/bjoern-hoecke-bei-guenther-jauch-irrer-auftritt-afd-chef-zueckt-bei-jauch-ploetzlich-eine-deutschland-flagge_id_5022454.html

  2. Burgunder permalink

    Nach Lengsfeld meldet sich auch Fest und sagt über das Forum für den Denunzianten das nötige:

    „Was herrschaftsfreier Diskurs ist, zeigt einmal mehr der Berliner Tagesspiegel, schon länger ein Blatt ohne jede Haltung. Dort darf ein Tobias Bütow aus dem Hinterhalt der Schäbigkeit auf den renommierten Historiker Jörg Baberowski anlegen. Baberowski, bekannt durch standardsetzende Werke zum Stalinismus, hatte kürzlich mit Blick auf die ‚Flüchtlingskrise’ in der FAZ Bedenken gegen die Erosion des Rechtsstaats und die Einheitlichkeit der veröffentlichten Meinung formuliert. Nun folgte die Denunziation. „Vorwürfe, dass er der extremen Rechten angehöre, mehren sich. Auch in französischen Medien ist davon die Rede.“ Wer derart absurde Vorwürfe erhebt und wo, welche französischen Medien gemeint sind, wer sich dort angeblich mit dem „einstmals (!) angesehenen Historiker“ befasst und inwieweit irgendeiner dieser Anwürfe berechtigt ist, wird nicht erklärt. Allein die bloße, quellenfreie Behauptung genügt dem Tagesspiegel. So verstecken sich Feiglinge hinter allerdünnsten Formulierungen. Erbärmlich. Wer Herrn Bütow trifft, sollte ihm „ins Gesicht schlagen“.

    Kleiner Scherz, nicht zu befolgen. Ich zitiere damit nur aus einem Leserbrief auf ZEIT.online, der sich, neben ähnlichen weiteren, vor einem Jahr auf mich bezog – und tatsächlich eine ‚Leseempfehlung’ der ZEIT-Redaktion bekam. Allerliebst. ZEIT und Tagesspiegel sind publizistische Schwestern, Giovanni di Lorenzo ist bei beiden in leitender Funktion. Dass die ZEIT kürzlich dem Schriftsteller Botho Strauß, der aus poeto-kulturellen Gründen vor der Zuwanderung warnte, Demenz und schwindenden Geist attestierte, passt ins Bild einer entfesselten Denunziationskultur.“

    http://nicolaus-fest.de/zum-stand-dieses-landes-verleumdung-und-niedergang/

    • Eva permalink

      Denunziationskultur ist ideologischer Bestandteil jeglicher Gesinnungsdiktatur. Tagesspiegel und die „ZEIT“ beherrschen diese Goebbelschen Methoden perfekt. Dabei ist di Lorenzo alles andere als ein moralisches Vorbild. Im Frühjahr 2014 ermittelte die Hamburger Staatsanwaltschaft wegen Wahlbetruges, einer Straftat, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann und von di Lorenzo selber eingeräumt wurde, nach dem er sich verplappert hatte. Was ist eigentlich aus dem Ermittlungsverfahren gegen diesen „ehrenwerten Journalisten“ geworden?

  3. B78 permalink

    Auf nicolaus-fest.de/ wird es auch kommentiert.

    B78

  4. Karl permalink

    Messerangriff auf Henriette Reker

    Pegida hat in Köln mitgestochen

    http://www.tagesspiegel.de/politik/messerangriff-auf-henriette-reker-pegida-hat-in-koeln-mitgestochen/12463410.html

    Leserkommentare werden nur freigeschaltet wenn sie den Kommentar von Martin Niewendick unterstützen.

    • Karl permalink

      Ich habe nachgeschaut und berichtige das auch kritische Stimmen zugelassen werden.

      Übrigens ein Zitat: „Gewalt ist immer auch ein Hilferuf.“ (Claudia Roth)

      Das gilt natürlich nicht für Deutsche.

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