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Es gibt Grenzen. Und wie man sie schützt.

by - Oktober 12, 2015

Von Hebold

„Es gibt keine Grenzen mehr“, hat Frau Merkel, das Mädchen aller Araber, neulich erklärt. Und hat damit, wie die FAZ heute berichtet, den Spott der Briten über Berlin auf sich gezogen. Denn deren Pragmatismus stößt sich an der deutschen Endzeitstimmung, die suggeriert, es gäbe nur die Kapitulation vor den Flüchtlingsströmen aus Muselmanien.

Wie man Grenzen sichert, zeigt gerade Israel gegenüber dem arabischen Gaza. Pünktlich zu dem russischen Eingreifen in Syrien beginnen die Araber auf Westbank und aus Gaza wieder einmal Randale zu machen. Seit einigen Tagen wird Israel auch wieder mit Raketen beschossen. Das verstößt gegen das Völkerrecht – aber auf einen entsprechenden Hinweis der Linksfaschisten, Grünen oder Sozialdemokraten wartet der politische Zeitgenosse vergeblich. Erst nach dem Vergeltungsangriff der Israelis wurde das, also der Vergeltungsangriff, in der deutschen Presse vermeldet. Und das mit dem üblichen Gestus:

Nachdem bei einem israelischen Vergeltungsschlag für einen nächtlichen Raketenangriff am Sonntagmorgen in Gaza eine schwangere Palästinenserin und ihre kleine Tochter getötet wurden, steigt das Risiko, dass die Hamas die Waffenruhe beendet, die sie seit dem Kriegsende vor knapp anderthalb Jahren einhält.

Will heißen: Israel ist mal wieder das Böse. Also kann man die Behauptungen der Hamas nach Lust und Laune als Wahrheit verkaufen.

Zu dieser militärischen Strategie der Araber kommt nun noch eine andere Masche. Denn offenbar denken die Araber aus Gaza und Westbank, die Grenze zu Israel sei mit einer deutschen Grenze vergleichbar: Man geht in Massen hin, übertritt sie und macht es sich im Gastland gemütlich. Doch da machen sie Rechnung ohne den Wirt. Israel weiß, wie man Landesgrenzen beschützt. Mit Waffengewalt.

Am Samstagabend waren es nur einige Dutzend Palästinenser. Sie schafften es, den Zaun an der Grenze zum Gazastreifen zu überwinden und nach Israel zu gelangen. Israelische Soldaten erschossen zwei Männer und drängten die anderen in das Palästinensergebiet zurück. Der Durchbruch am Zaun, an dem die Armee bei Massenprotesten am Wochenende an der Gaza-Grenze weitere sieben Palästinenser getötet hatte, lässt in Israel neue Ängste wachsen: Tausende Menschen aus Gaza könnten versuchen, den Grenzzaun zu überrennen. Die Gefahr eines Blutbades bestünde – mit möglicherweise unberechenbaren Folgen.

Hier irrt die FAZ. Denn die Folgen sind ziemlich gut kalkulierbar: nach 20 oder 30 Toten ziehen sich die Araber in ihre Wohngebiete zurück. Denn anders als an der deutschen Grenze wissen die Araber an der Grenze zu Israel, dass die Soldaten der IDF es ernst meinen, wenn sie drohen zu schießen.

Interessant ist die Berichterstattung der FAZ:

Hinter den jüngsten Angriffen und Protesten im Gazastreifen steckten bisher Salafisten und die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS). Im Westjordanland und in Ostjerusalem hingegen schürt die Hamas zusammen mit anderen Islamisten die Unruhen. So beschossen Hamas-Mitglieder nach israelischen Erkenntnissen vor zehn Tagen bei Nablus das Auto einer israelischen Familie und töteten die Eltern.

Der Zusammenschluss des vom Iran angeblich bekämpften IS und der vom Iran unterstützten Hamas fällt dem Korrespondenten der FAZ nicht einmal auf – deutlicher kann eine Zeitung ihr Inkompetenz in Sachen Nahen Osten schwerlich beweisen. Allerdings müsste die FAZ dann auch zugeben, dass die Schergen vom IS und den Iran eines verbindet: Ein Antisemitismus, an dem Hitler und Eichmann ihre Freude gehabt haben würden.

Wenn man bedenkt, dass nun auch noch Araber aus Israel gegen den jüdischen Staat mobil machen, kann man sich denken, wie es diesmal wohl endet: Mit der Vertreibung der Araber von der Westbank, aus Gaza und aus dem israelischen Kernland. Die Zahl der Flüchtlinge ist mit etwa 3.5 Millionen deutlich kleiner als in Syrien. Und im Unterschied zu vielen Syrern haben diese Araber es auch nicht besser verdient. Bereiten wir uns also vor auf die nächste Welle flüchtender Moslems. Merkel wird auch diese gesetzeswidrig in Deutschland begrüßen.

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4 Kommentare
  1. derda permalink

    Hoppla, einen Tag nach der Wahl in Wien:

    Zahl der Flüchtlinge steigt plötzlich deutlich an

    http://m.welt.de/politik/article146732114/Zahl-der-Fluechtlinge-steigt-ploetzlich-deutlich-an.html

  2. Der nun wieder permalink

    Wenn es denn hier auch noch in diesem Konflikt in Deutschland zu gewalttätigen Auseinandersetzung kommt, dann sehe ich zunehmend Entwicklungen zu einem völlig demontierten Staatswesen, denn bereits jetzt sind Polizei, Ordnungskräfte und Behörden ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage, die Bevölkerung wirksam zu schützen und die Beachtung von Gesetzen durchzusetzen. Das geht nahezu in Richtung somalische oder nahöstliche Verhältnisse. Na dann wedren sich die Flüchtigen wieder so richtig zu Hause fühlen.

  3. Der nun wieder permalink

    Merkels anmassendes Geschwätz und Basta-Handeln wird uns noch böse auf die Füße fallen und das ständig von uns belehrte und moralisch gerügte Resteuropa wird uns schon zeigen, dass man Grenzen ziehen kann.

    So isoliert sich Deutschland mal wieder durch seine dilletantische und realitätsverweigende Flüchtlingspolitik und ich hoffe sehr, dass sich die Proteste gegen den neuen deutschen Größenwahn aus dem Ausland endlich so richtig deutlich und spürbar äußern, wobei ich mich nahezu schäme für Deutschland.

    Das tatsächlich Schlimme in unserem Vaterland (dank an den lieben Mogberlin, dass dieser Begriff wieder politisch korrekt ist) ist, dass es keine parlamentarische Opposition gibt und Bundestagswahlen erst 2016 sind.

    Danke für die Verlinkung des aufschlussreichen Artikels der FAZ!

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