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Berlin boomt

by - Oktober 12, 2015

Hilfe für Flüchtlinge – ein gutes Geschäft, titelte Caroline Fetscher vom Tagesspiegel, ihres Zeichens Absolventin in den Fächern Literaturwissenschaft und Psychologie. Ihre Themen sind, so entnehmen wir ihrem Profil, Kultur und Politik, insbesondere Menschenrechte und Kinderschutz. Also genau die richtige Fachkraft für Fragen der Ökonomie. Sie meint in ihrem Kommentar:

Asyl-Industrie – das Wort hört sich an wie eine Diffamierung. Doch das Managen der Flüchtlinge ist auch ein Konjunkturprogramm.

Richtig daran ist, nicht nur in Berlin gibt es eine Asylindustrie. In Berlin gibt es auch den Tagesspiegel, dessen Fetscher es nicht kümmert, dass von den „Flüchtlinge“ Genannten Ressourcen verbraucht werden, die andere ohne oder nur gegen geringe Gegenleistung produzieren. Nun ja, die User im Forum versuchen der Fachkraft für Literaturwissenschaft und Psychologie mit den Themen Kultur und Politik, insbesondere Menschenrechte und Kinderschutz, das Wesen der Ökonomie nahezubringen. Einer nennt es gar einfältig, was Fetscher schreibt.

Das Konjunkturprogramm erkennt man am Ressourcenhunger des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), zuständig für das Berliner Flüchtlings-Konjunkturprogramm. Dort sind im Jahre 2014, also vor dem Flüchtlingsboom des Jahres 2015,  die Ausgaben für die „Schutzsuchenden“, der etwas abgenutzte Begriff „Flüchtling“ wurde mittlerweile ersetzt, von geplanten 41.361.000 Euro auf zusätzliche 90.076.431 Euro gestiegen.

18.000 Flüchtlinge seit September in Berlin aufgenommen, schreibt die Berliner Morgenpost am 11.10.2015. Auf die Konjunktur-Zahlen des LaGeSo für 2015 sind wir gespannt. Wir erwarten, dass aus „mehr Flüchtlinge“ auch „mehr Geld“ folgt. Wie die Konjunktur in Berlin noch wirkt, zeigen die folgenden Meldungen der Berliner Morgenpost vom 12.10.2015 über Kinderschutz und Menschenrechte, den Spezialthemen von Fetscher:

Berlins Drittklässler können nicht richtig schreiben

Berlins Drittklässler sind in Rechtschreibung mehr als schwach. Jeder Zweite von ihnen erfüllt nicht einmal die Mindeststandards, die für dieses Fach von der Kultusministerkonferenz festgelegt worden sind. Das geht aus der Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck hervor. Er hatte nach den Ergebnissen der Vergleichsarbeiten gefragt, die seit 2010 jährlich in den dritten Klassen geschrieben werden.

Rauswurf mit 94 – Eigentümer kündigt Senioren-WG

Eine WG dementer Senioren soll vor die Tür gesetzt werden – 70.000 Menschen protestieren im Internet. Der Fall könnte Schule machen.

Trotz Demenz ein würdevolles Leben als Wohngemeinschaft, heißt es im Artikel weiter.

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6 Kommentare
  1. derda permalink

    Deutschland boomt in der Welt:

    Merkels Willkommensruf hallt bis nach Westafrika

    Deutsche Willkommenskultur wirkt in Mali sogar bei denen, die bisher gar nicht weg wollten. TV-Bilder freundlicher Menschen mit Gastgeschenken locken die Migranten. Deutsche Visa kann man kaufen.

    Welt.de 14.10.15

  2. rumpel@gmail.com permalink

    die asylschmarotzerindustrie boomt.
    findige anwälte bedienen sich mal wieder unter dem deckmäntelchen des gutmeschentums am staatssäckel, indem sie 20 refutschis zum klagen animieren.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-20-fluechtlinge-ziehen-gegen-das-lageso-vor-gericht/12441316.html

    nach dem desaster am oranienplatz und er dealerschule sind die immergleichen protagonisten in berlin in sachen refutschis unterwegs. mehrfach tauchte dirk stegemann in den artikeln des lügenspiegels auf.
    ob seine frühere arbeitgeberin und flüchtlingsfachkraft rechtsanwältin und grüne abgeordnete canan bayram, ebenfalls am desaster beteiligt, auch hier wieder ihre finger im spiel hat?

  3. rumpel@gmail.com permalink

    „Wir müssen jetzt die Ursachen für diese besorgniserregenden Fakten klären“

    fragt der spd- politiker zur katastrophalen rechtschreibung der schüler, dabei stehen die gründe doch im artikel.

    Die Wissenschaftler mussten feststellen, dass in Berlin 64 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund in Rechtschreibung lediglich die Kompetenzstufe I (unterer Mindeststandard) erreicht haben.
    Besonders katastrophal sind die Ergebnisse in Brennpunktbezirken wie Neukölln. Dort erreichen 66 Prozent der Schüler nicht einmal den Mindeststandard. In Mitte sind es 61 Prozent, in Spandau 59 Prozent.

    im bezirk mitte liegt der wedding, der dann wohl eher gemeint sein dürfte. schaut man sich die anderen bezirke an, sind die gründe doch klar.

    refugees
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluchtpunkt-berlin-brandenburg-ankunft-an-gleis-6/12436642.html

    Dirk Stegemann kommt mit seinem großen roten Banner, auf dem „Refugees Welcome“ steht. Das hat er dabei, wann immer die Flüchtlinge ankommen, ob es vier Uhr morgens oder Mitternacht ist. „Flüchtlinge aufzunehmen bedeutet mehr als Organisation und Verwaltung“, sagt er. Sie sollen spüren, dass sie hier willkommen und sicher sind. So kommt es, dass der ehemalige Hausbesetzer jetzt Hand in Hand mit der Staatsgewalt arbeitet.

    so als aktivist hat man eine menge tagesfreizeit, wie auch die ehrenamtlichen hilfemädels

    • Der nun wieder permalink

      Sie sollten doch mal bitte ein wenig Mitleid mit dem armen Stegemann entwickeln:


      Er führt ein Leben, das ihn droht finanziell zu ruinieren. Selten findet er Zeit, sich um Gerichts- und Anwaltsrechnung oder Bußgelder zu kümmern. Doch auch nervlich sieht er Grenzen: »Die Menschen am Oranienplatz haben unvorstellbare Schicksale und schlimme Dinge erlebt. Das geht mir sehr an die Nieren.«

      http://www.neues-deutschland.de/artikel/929173.ein-leben-im-protest.html

      Dennoch: bissig kann er auch sein

      http://www.pi-news.net/2011/07/berlin-dirk-stegemann-im-linken-abseits/


      Der Linkspopulist Dirk Stegemann (Foto r.) vom Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“, der sich derzeit wegen Beleidigung mit mehreren hundert Strafanzeigen der Mitglieder der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT konfrontiert sieht, hat den demokratischen Pfad schon lange verlassen, jetzt aber scheinbar auch den legalen.

      Womöglich helfen ihm ja auch der Blogwart und sein Kostümjurist ein wenig.

      • rumpel@gmail.com permalink

        antifaschistische kulanz oder die hermann’sche zahlungsmotal

        Der Energieversorger Vattenfall hat laut der Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrman darauf verzichtet, ausstehende Stromkosten für das einstige Flüchtlingscamp am Oranienplatz einzutreiben. Von Oktober 2012 bis zum Frühling 2014 war der Platz von Flüchtlingen besetzt worden.

        In dieser Zeit war ein Vertrag mit Vattenfall zur Stromversorgung abgeschlossen worden. Kosten in Höhe von 20 000 Euro waren entstanden, aber nicht beglichen worden. Herrmann dankte dem Energiekonzern für dessen Kulanz. Tsp

        http://www.tagesspiegel.de/berlin/energieversorger-vattenfall-erliess-stromkosten-fuer-fluechtlingscamp-am-oranienplatz/12441576.html

      • Rechtspopulist permalink

        Wenn die helfen, dann landet der lebenslänglich im Knast.

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