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Zwanglose Zusammenarbeit und Allahu Akbar

by - Oktober 11, 2015

Mit Sprachmüll aus Insinuationen, Begriffsverdrehungen und Lügen soll einer denkschwachen Masse suggeriert werden, was sie denken und wollen soll. Zum Sonntag präsentieren wir zwei Artikel aus dem Tagesspiegel und dem Spiegel, die Sprachmüll als Wertstoff verkaufen.

Tagesspiegel vom 11.10.2015: Grüne wollen Parkplätze und breite Straßen bebauen

Der Tagesspiegel wäre nicht das Agitprop-Blatt im Dienste der Islamisierung, würde auch hier nicht versucht werden, den flüchtigen Leser in die Irre zu führen.

Grüne wollen Parkplätze und breite Straßen bauen? Es heißt tatsächlich bebauen und nicht bauen, wie flüchtiges Lesen suggeriert, das die Neugier auf den AgitProp-Artikel für grüne Politik wecken soll. Weil es Grüne sind, die „ansprechende Gestaltung, gesunde Luft, gute Akustik“ für Kinder fordern, fehlt auch die kritische Distanz, die bis zur hetzenden Häme geht, wenn die Schreibstube des Tagesspiegels über das Parteiprogramm der AfD schreibt.

Das wollen diese grünen Volkserzieher, die die Zierde einer jeden Diktatur abgeben würden:

Die Grünen wollen mehr günstigen Wohnraum für Flüchtlinge schaffen, unter anderem auf verzichtbaren Parkplätzen und Straßenflächen. Sie wollen in der Spree baden und Kanu fahren, „mehr Uferwege und Vorfahrt für die Freizeit – nicht die Berufsschifffahrt“. 1000 grüne Dächer stehen auf ihrer Wunschliste und ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr. Von Verzicht und ökonomischem Pragmatismus angesichts der Flüchtlingskrise keine Spur.

HofreiterNa klar, Wohnraum für Flüchtlinge in einer Stadt, in der man kaum bezahlbaren Wohnraum findet. Die Flüchtlinge können dann, wie ein User im Forum schreibt, die Kanus der grünen Mischpoke zur Spree schleppen. Es kommt aber noch besser. Der Inquisitor der Grünen, Anton Hofreiter, heizte den Delegierten ein. Er lobte die „gigantische Hilfsbereitschaft“ der Bevölkerung. Und was lobte er insbesondere? Das hier: Die zwanglose Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, DRK und örtlichen Antifa-Gruppen. Klar, die Schlägertruppen der Antifa sorgen dafür, dass Bürger sofort eins auf´s Maul oder einen Stein an den Kopf bekommen, sollten sie sich so äußern wie die Gemeinde Hardheim.

Spiegel Online vom 11.10.2015: Gewaltausbruch in Israel: Wut, Messer, Raketen

Messerattacken, Raketenbeschuss, Attentate: Die Gewaltausbrüche in Israel werden heftiger, die Angst vor einer neuen Intifada wächst.

Der Israelkritiker weiß jetzt: Gewaltausbrüche in Israel, das kann eigentlich nur Gewalt der Juden sein, die den Widerstandskampf der mit UNO-Milliardenbeträgen alimentierten Hamas herausfordert. Denn da steht ja nicht, Hamas-Anhänger greifen mit Messern, Raketen und Attentaten die israelische Zivilbevölkerung an. Da steht, Gewaltausbruch in Israel. Im Teaser heißt es weiter:

Doch bei den Politikern beider Lager ist kein Wille zur Verständigung erkennbar.

Politikern beider Lager? Das Land, in dem Schweine und Affen wohnen, verhindert den islamischen Friedensprozess. Frieden herrscht nach gläubigem Verständnis erst dann, wenn das Haus des Islam weltweit errichtet ist und alle Ungläubigen entweder tot, zum wahren Glauben übergetreten sind oder als Dhimmis ihr Leben fristen. Mit anderen Worten: Israel muss von der Landkarte verschwinden.

Allahs Willen kennt jeder wahre Moslem. Allahs Willen kennen auch die Linken in Deutschland. Sie rufen zusammen mit wahren Moslems auf Demonstrationen „Juden ins Gas“. Auf der Seite des gläubigen Lobbyvereins von Hardcore-Moslems Aiman Mazyek („Scharia und Demokratie sind vereinbar“) lesen wir dazu Erhellendes:

Sag: Soll ich euch kundtun, was als Belohnung bei Allah (noch) schlechter ist? – Diejenigen, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die falschen Göttern dienen. Diese befinden sich in einer (noch) schlechteren Lage und sind (noch) weiter vom rechten Weg abgeirrt.

Und:

Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre (eigenen) Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände (weit) ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will. Was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird sicherlich bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. Und Wir haben unter ihnen Feindschaft und Haß erregt bis zum Tag der Auferstehung. Jedesmal, wenn sie ein Feuer zum Krieg anzünden, löscht Allah es aus. Und sie bemühen sich, auf der Erde Unheil zu stiften. Aber Allah liebt nicht die Unheilstifter.

Die Unheilstifter müssen weg, auch mit Gewalt. So wie im Westjordanland:

In unmittelbarer Nähe mehrerer israelischer Polizisten wollte sich im Westjordanland eine junge Frau in die Luft sprengen. Sie selbst sei dabei schwer, ein Polizist leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Palästinenserin sei auf einem Motorrad unterwegs gewesen und in eine Kontrolle geraten. Sie habe „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) gerufen und ihren Sprengsatz gezündet.

Moslems als Widerstandskämpfer, die so handeln müssen, weil sich „Affen und Schweine“ Allahs Willen entgegenstellen. Acht Millionen Affen und Schweine, die aus der Position der Stärke verzweifelte Palästinenser unterdrücken. Palästinenser, denen nichts anderes übrig bleibt, als  jene knapp sieben Meter langen Raketen mit 90 Kilo Sprengstoff (abzufeuern) … die ungelenk irgendwo einschlagen (Hatice Akyün im Tagesspiegel vom 23.11.2012).

Gewaltausbruch in Israel eben.

Dank an alle, die uns auf die beiden Artikel hinwiesen.

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6 Kommentare
  1. Rechtspopulist permalink

    Der Islamlügel zieht die Antisemiten an wie die Berliner Hundescheiße die Schmeißfliegen. Das ist bekannt. Zum Artikel über den Terror der Hamas gab es bis vor wenigen Minuten nur zwei Kommentare. Einer war von einem Omar… (kann mich nicht mehr erinnern, wie der Name weitergeht.. Beide übel). Nun sind die beiden Kommentare weg, dafür gibt es 6 andere.

    Was treibt den Hass-Manager bloß, den Hass gegen Juden zu zensieren, den er tagelang zugelassen hat? Ist doch sonst nicht seine Art.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/erneutes-messer-attentat-in-israel-ausnahmezustand-in-jerusalem/12419896.html#kommentare

    • Rechtspopulist permalink

      Es gibt zwei Artikel von derselben Verfasserin. Hier ist der, den ich meinte:

      http://www.tagesspiegel.de/politik/israel-land-in-aufruhr/12436268.html

      Und hier die Kommentare, ganze zwei hat der HSM zugelassen:

       von OmarShamshoon
      11.10.2015 19:37 Uhr
      

      Ungenügende Berichterstattung
      Es handelt sich wohl hierbei um nichts geringeres als die 3. Intifada. Knapp 2000 Palästinenser wurden bisher verletzt. Es gibt Berichte, die fragwürdige Exekutionen von (scheinbar) mit Messern bewaffneten Palästinensern durch israelische Truppen zeigen. Mit mehr Unrecht, wie es dort seit Jahrzehnten geschieht, wird man die Palästinenser nicht zur Ruhe bringen können.

      http://www.aljazeera.com/news/2015/10/israel-accused-deliberately-killing-protesters-151011103555813.html
      antworten

      von hammerling
      11.10.2015 19:27 Uhr
      

      Kaufmann schreibt von Israel, …
      … meint aber die West Bank und Gaza. Liebe Frau Kaufmann, dort ist lange kein Israel, dort ist besetztes Gebiet. Widerrechtlich besetztes Gebiet. Es ist eine Schande, daß dies ins Gedächtnis gerufen werden muß.

      Es wäre auch schön gewesen, hätte sich Kaufmann mit folgenden Tatsachen auseinandergesetzt:

      Der stellvertretende Verteidigungsminister Eli Ben-Dahan gab zu Protokoll:

      Die Palästinenser müssen einsehen, daß sie niemals einen Staat haben werden und daß Israel sie beherrschen wird.
      Innerhalb weniger Tage wurden mehr als ein Dutzend Palästinenser, darunter zwei Minderjährige sowie eine Schwangere und ihr ungeborenes Kind von Israels Okkupationstruppen ermordet.
      Jüdische Siedler griffen mehr als 130 Mal Palästinenser an, das Militär schützte sie. Link.

      Wie sieht’s aus, Frau Kaufmann?

  2. Der nun wieder permalink

    Zu Hofreiter (das ist der mit den weiblichen Freundinnen*) und die männliche Version von Claudia Roth) muss man sich nicht wundern:

    http://www.derwesten.de/politik/gruenen-fraktionschef-will-cannabis-legalisieren-id11081245.html


    Man muss gar nicht fragen. Er kommt von selbst drauf. „Ja, ich habe in meiner Jugend gekifft“, sagt Anton Hofreiter gleich am Anfang. Das sei in seinem Freundeskreis normal gewesen. Er habe das aber nicht besonders oft gemacht, denn THC entfalte bei ihm keine Wirkung. Heute seien seine Drogen Wein und Bier.

    *)
    http://www.welt.de/kultur/article138071415/Die-weiblichen-Freundinnen-des-Gruenen-Hofreiter.html

  3. Leser permalink

    Sehr geehrte Diskurs-Korrekt-Redaktion,

    Ich weiß, dass sich ihre Seite schwerpunktmäßig mit dem Tagesspiegels und der Zensurpraxis in dessen Kommentarbereich befasst. Dennoch werden hier mittlerweile auch eher allgemeine medienpolitische Artikel von Autoren veröffentlicht.

    Ich habe den folgenden Artikel speziell für diese Seite verfasst, und würde mich sehr freuen, wenn er hier auch als Artikel veröffentlicht werden könnte. Ich kann ihn nirgendwo sonst veröffentlichen. Hier folgt mein Artikel:

    Hier geht es weiter: LINKES FEINDBILD AUSSIEDLER

    • Der nun wieder permalink

      Ist Klasse und entlarvend Ihr Artikel; danke für die Recherche und Zusammenfassung!

      Sowas müsste man von Journalisten erwarten können.

  4. Die maronitische Mar-Charbal-Kirche im Wadi Maali Viertel in Betlehem wurde durch ein Feuer teilweise zerstört. Zuvor wurde die Gemeinde mehrmals von palästinensischen Extremisten bedroht.

    Zitat: Während Präsident Mahmoud Abbas und die palästinensische Regierung eisern schweigen, behauptete der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth, dass die Kirche mehrmals von »palästinensischen Extremisten« bedroht worden sei und dass die in der Nacht zum vergangenen Sonntag das Feuer gelegt hätten. »Ich verurteile von Herzen die Gleichgültigkeit der palästinensischen Behörde, wenn es um den Schutz christlicher Stätten unter ihrer Kontrolle geht. Ich hoffe, dass die Christenführer, die nach der Brandschatzung der Brotvermehrungskirche in Tabgha demonstriert haben, auch jetzt wegen dieser schrecklichen Tat demonstrieren werden.«

    Nadaf beklagte weiter, dass es zahlreiche Attacken gegen christliche Stätten in den palästinensischen Gebieten gegeben habe, dass aber die Autonomiebehörde dazu geflissentlich schweige, weil sie derartige Verstöße gegen die Religionsfreiheit in ihren Gebieten »unter den Teppich« kehre. In dem Maali-Viertel zwischen Betlehem und dem Flüchtlingslager Dehaische gibt es eine hohe Konzentration muslimischer Extremisten.

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den Brand auf seiner Facebook-Seite kommentiert: »Leider ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Gemeinschaft wächst. Woanders werden Christen angegriffen und verfolgt, auch in der palästinensischen Autonomiebehörde, Betlehem inbegriffen, der Geburtsstätte des Christentums. Auch dort schrumpft die christliche Gemeinde.« Weiter schrieb Netanjahu: »Falls die Kirche von Extremisten angezündet worden ist, erwarte ich von der Autonomiebehörde, alles in ihren Kräften stehende zu tun, die Verantwortlichen zu fangen, so wie es Israel getan hat nach Angriffen auf heilige Stätten aller Religionen.«

    http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2015_40_19_01.htm

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