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Wie konnte das passieren?

by - Oktober 8, 2015

Wie konnte es passieren, dass im NSU-Prozess die Nebenklage eines erfundenen Opfers zugelassen wurde, fragt Frank Jansen vom Tagesspiegel, dort als Profi-Antifaschist tätig. Es geht um die Erfindung eines NSU-Opfers, das es nie gab aber dem kreativen Rechtsanwalt lange Zeit ein steueralimentiertes Einkommen bescherte.

Vielleicht konnte „es“ passieren, weil Jansen und seine Gesinnungsfreunde aus der Wahrheitsszene, nicht zuletzt die Forums-Antifa des Tagesspiegels, den NSU-Prozess zur Hetze gegen Abweichler missbrauchten und diese als Nazis diffamierten? Vielleicht, weil Jansen und seine Gesinnungsfreunde aus der Wahrheitsszene Rechtsextremisten stets als Dämonen darstellten und nicht als gewöhnliche Politkriminelle, um sie für ihre Agitation gegen Abweichler zu missbrauchen? Vielleicht, weil Jansen und seine Gesinnungsfreunde aus der Wahrheitsszene es erfolgreich verborgen haben, dass die Türkei den deutschen Mordermittlern einen Hinweis auf einen kriminellen Hintergrund gab? Wer weiß, wie in Berlin-Neukölln Imbiss-Buden unter der Regie von kriminellen „großen Familien“ vergeben werden, wird sich über den Hinweis nicht wundern.

Vielleicht konnte „es“ auch passieren, weil Aktivisten wie Jansen und die türkischen Marionetten Erdogans das Gericht verunglimpften und wie Jansen den Gerichtssaal als braunen Sumpf bezeichneten, in dem das von ihnen erzeugte Spektakel um Öffentlichkeit stattfand (Tagesspiegel vom 29.4.2013):

Das Ergebnis ist lächerlich. Einen Platz am braunen Sumpf hat jetzt die polnischsprachige Redaktion von „Radio Lora München“, die den Stand der Germanistik auf den polnischen Universitäten mit der Polonistik auf deutschen Hochschulen vergleicht. Am Catwalk sitzt die „Brigitte“, für eine kleine Stilkritik von Beate Zschäpe. Vom Prozess berichtet „Münchens Hit-Radio Charivari“, „Ebru TV“, „Hallo-München.de“, und bei allem Respekt: Da stimmt was nicht.

Nein, da stimmt was nicht. Wenn einer wie Jansen als Journalist firmiert, der sich für die Elite der Nazi-Berichterstattung hält, dann stimmt was nicht. Dass sich das Gericht von der üblen AgitProp, die Jansen arbeitsteilig mit lupenreinen „Demokraten“ aus der Türkei betrieb, nicht dem Nazi-Verdacht aussetzen wollte, hätte sie die Opferanwälte besser beobachtet, ist nicht von der Hand zu weisen. Denn die Opfer sind heilig und ihre Anwälte gleich mit, wenn es um gläubige Opfer geht.

Man denke nur an die Hetze des Tagesspiegels gegen Heinz Buschkowsky, den Bürgermeister von Berlin-Neukölln. Der hatte sich am Rande einer Trauerfeier für die Ermordeten im Interview auf die Frage über Versäumnisse bei der Integration Gläubiger, nur um die geht es in der jahrelangen Diskussion, kritisch geäußert. Der Tagesspiegel war zur Stelle, gab die Stichworte und ließ die Forums-Antifa von der Leine, die u.a. von völkischem Mob schwadronierte.

In einem Land, in dem jeder unter Nazi-Verdacht gerät, der die Wahrheitsszene kritisiert, ist es nicht verwunderlich, dass Antifaschismus zum Geschäftsmodell wird. Wer wissen will, wie das funktioniert, verlasse Jansens Agitprop und wende sich dem Focus vom 2.10.2015 zu.

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