Skip to content

Willkommenskultur für Rentner und solche, die denken sie würden es dereinst

by - Oktober 7, 2015

Die Welt vom 7.10.2015: „Rentenalter muss steigen, um Flüchtlinge zu ernähren“

Mindestlohn abschaffen – Rentenalter rauf

„Mehr Geschäftsmodelle für Geringqualifizierte werden erst dann rentabel, wenn der Lohn für einfache Arbeit fällt.“ Sinn weiter: „Wenn die Zuwandernden keine Stellen kriegen, werden sie nicht integriert, und dann werden wir erhebliche Spannungen in der Gesellschaft bekommen. Dann kippt die Stimmung erst recht“, so Sinn.

Aus seiner Sicht müssen die Deutschen zudem länger arbeiten, um die Kosten der Integration der Flüchtlinge stemmen zu können. „Wir sollten lieber das Rentenalter heraufsetzen, um die Flüchtlinge zu ernähren. Die Alten werden im Übrigen gebraucht, um die Flüchtlinge anzulernen.“ Wegen ihrer überwiegend niedrigen Qualifikation würden die Migranten die Rentenkassen vorerst nicht ausreichend entlasten.

Advertisements
12 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Was Sinn da von sich gibt ist so ganz sinnlos nicht und wird wohl de facto eintreten müssen, wenn nicht endlich gestoppt UND rigoros abgeschoben wird.

    Immerhin äußert er ja am Schluss richtigerweise, dass der Flüchtlingsstrom gebremst werden muss und die Staaten Europas ihre Außengrenzen sichern müssten, falls nicht, eben die eigenen Grenzen.

  2. Columbo permalink

    Ich würde an dieser Stelle gerne noch einmal meine Idee von einem verpflichtenden sozialen Jahr für Flüchtlinge (selbstredend unbezahlt) aufgreifen. Eine kleine Geste der Dankbarkeit und des guten Willens. Da kann man gleich mal beweisen, dass man sich einbringen will.

    Bevor man untätig im Flüchtlingsheim rumhängt und auf dumme Gedanken kommt, kann man auch im Kindergarten Gemüse schnippeln, dem Rollstuhlrentner beim Einkauf helfen oder im Krankenhaus Bettpfannen auswaschen.

    • Der nun wieder permalink

      Wie, was, wo? Ist das Satire? Mit dem Bettpfannenleeren würde ich ja noch einverstanden sein, allerdings müssten die erst lernen, die eigene Scheiße in die vorgesehenen Einrichtungen zu legen. Oma und Opa und schon gar nicht Kindern möchte ich die barmherzigen Männer nicht anvertrauen.

      Im Übrigen würde der erste, den man von denen zu einem „Sozialen Jahr“ auffordert, dem Auffordernden schon seine muselmanische Sicht beibringen. Umgekehrt läuft die sozuiale Pamperung.

      Die Strukturen, die Flüchtlingen gar etwas abverlangen könnten oder ihnen Respekt wirksam abnötigen können, sind längst demontiert.

    • S.Sorge permalink

      Hallo Columbo,

      im Grunde eine gute Idee. Allerdings sind diese Leute auf der Jagd nach schnellem Wohlstand. Wie Glücksritter. Die sind ja nicht mit der Intention hergekommen, für die deutsche Gesellschaft etwas zu leisten, sondern sie denken in erster Linie an sich und sind dabei – ihrer Mentalität entsprechend – in der Wahl der Mittel nicht zimperlich.
      Wenn sie wirklich auf ihre Außenwirkung bedacht sein würden, dann würden sie z.B. dafür sorgen, dass es im Umfeld von Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften nicht so aussieht wie es gegenwärtig aussieht. Glaube nicht, dass es ihnen irgendeine Behörde verbieten würde, mal einen Besen oder eine Mülltüte in die Hand zu nehmen, um die Umgebung der Unterkünfte oder ihre Unterkünfte zu säubern. Stattdessen lungern sie lieber herum und fangen an aufzubegehren.

      • Der nun wieder permalink

        Nach muselmanischem Selbstverständnis hat der Ungläubige die Serviceleistung zu erbringen und nicht der barmherzig Gläubige, günstigstenfalls sogar versklavt. Nicht ohne Grund halten sich Saudi Arabien und andere Zentren der islamischen Welt für die niederen Arbeiten Gastarbeiter/innen unter den widerlichsten Bedingungen:


        BERLIN taz | Die Haushaltshilfe Maria Estramo (*) musste 20 Stunden am Tag arbeiten, sieben Tage die Woche. Ihr Arbeitgeber beschimpfte sie als „Hund“ und „Stück Scheiße“, schlug ihr ein paar Mal ins Gesicht und drohte ihr mit Ausweisung, sollte sie sich beschweren. „Die Familie behandelte mich wie eine Sklavin“, sagt die 33-Jährige.

        Das hört sich bekannt an? Es ist die Geschichte einer philippinischen Haushaltshilfe, die 14 Monate in einem saudischen Haushalt in Riad gearbeitet hat. Doch die Parallelen zu dem gerade in Berlin bekannt gewordenen Fall des saudischen Diplomaten, der seine Haushaltshilfe wie ein Sklavin gehalten haben soll, enden dort nicht. In der großen Mehrheit der Fälle in Saudi-Arabien werden die Arbeitgeber, die ihre Haushaltshilfen gequält und geschlagen haben sollen, nicht belangt. Der saudische Diplomat dürfte also in seinem Heimatland straflos ausgehen, sollte er in Berlin nicht vor Gericht gestellt werden können.

        Geschätzte neun von zehn saudischen Haushalten beschäftigen Haushaltshilfen, die meist aus Indonesien, den Philippinen und Sri Lanka kommen. In vielen Fällen erinnern ihre Arbeitsbedingungen an moderne Sklaverei. Sie arbeiten den ganzen Tag, haben keinen freien Tag, und das für umgerechnet 140 Euro im Monat. Viele werden gar nicht bezahlt, manche jahrelang nicht.

        http://www.taz.de/!5117373/

        SPIEGEL ONLINE: Was haben Sie gesehen?


        Bauer: Baustellen zum Beispiel, auf denen Arbeiter aus Bangladesch leben. Unter übelsten Bedingungen, bis zu dreißig Mann in einer Art Seecontainer. Oft war es so, dass man gleich morgens einen Einsatz bekam: bewusstlose Person im Industriegebiet. Dann war klar, da ist über Nacht einer gestorben, verdurstet, verhungert. Oft bin ich auch zu Einsätzen gefahren, bei denen Filipinas aus dem Fenster gesprungen waren.

        http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutscher-rettungswagenfahrer-in-saudi-arabien-blaulicht-durch-riad-a-956053-2.html

        Und hier:

        http://www.welt.de/sport/fussball/article126097717/Das-unmenschliche-Leiden-der-Gastarbeiter-in-Katar.html

  3. Der nun wieder permalink

    Merkel beharrt weiter auf ihrem Mantra der Bewältigungseinschätzung. Störrisch, abgehackt und nahezu bockig kam die Dame bei Anne Will rüber und haut ihr „Basta“ raus.

    Millionen an Eindringlingen passen da noch durch die Kanzlerraute:

    http://www.morgenpost.de/img/politik/crop206036129/2502601658-w820-cv16_9-q85/148E8E00D80D598A.jpg

    Mich dünkt, im Oberstübchen scheint dringender Behandlungsbedarf.

    http://www.morgenpost.de/politik/article206036131/Basta-Angela-Merkel-bleibt-dabei-Wir-schaffen-das.html


    Merkel lächelt und komplimentiert. Warum erntet Horst Seehofer mit seiner Abschottungsrhetorik (Anne Will) mehr Zuspruch als sie selbst? Merkel kassiert die Frage und verweist wieder: „Meine Verantwortung als Bundeskanzlerin ist, dass ich dafür sorgen muss, dass alles in geordneten Bahnen läuft. Ich muss das Problem lösen. Da muss ich meinen Weg auch gehen. Ich habe einen Plan.“

    Der letzte Satz erinnert mich an Egon von der Ohlsen-Bande.

    Substanz gab es in ihrem Auftritt nicht:


    Inhaltlich kündigt Angela Merkel nicht viel Neues zur Debatte um sichere Herkunftsländer, die Regulierung des Zustroms oder dazu, wie sie die Sorgen der Menschen in Deutschland entkräften will, an. Der Wert der Sendung an sich war, dass sie sich der Öffentlichkeit stellt. Souverän und ohne Zeichen von Schwäche. Sie geht nicht auf emotionale Sticheleien ein, sondern fokussiert sich auf den Kern der Sache. Sie hält an ihrem Flüchtlingskurs fest, obgleich auch die Kritik aus den eigenen Reihen zunimmt – zuletzt geäußert durch einen offenen Brief.

  4. yakiz permalink

    …aber Mutter Merkel macht ungehindert weiter…..

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/tugendbefehl-in-der-fluechtlingskrise-schon-im-fruehjahr-koennte-merkel-als-kanzlerin-geschichte-sein_id_4995877.html

    Der Focus lässt abstimmen:

    Sind Sie zufrieden mit Angela Merkels Flüchtlingspolitik?
    O Ja, ich bin zufrieden.
    O Nein, ich bin nicht zufrieden.

    …und wie sieht das Ergebnis aus?

    Ja, ich bin zufrieden. 4%
    Nein, ich bin nicht zufrieden. 96%

    Also entweder sind 96 % der Focusleser Nazis
    oder aber die offiziellen Umfragen sind sprichwörtlich getürkt!!!!!

  5. derda permalink

    Arbeitsteilung

    Warum nicht gleich die Sklaverei einführen, natürlich nur für Deutsche.
    Keine Lohn- und Rentenzahlung.

    Die Binnennachfrage übernehmen die „traumatisierten Fachkräfte“, aufgrund ihrer geringen Qualifikation nur zum konsumieren tauglich.

    • almansour permalink

      Binnennachfrage. Fett organisert ist heute schon der Konsum der organisierten Kriminalität. Die Figuren, die die offenen Schleusen nach Mittelost beherrschen, cruisen mit 100.000 Euro teuren Autos Oranienstraße und Sonnenallee auf und ab und tragen zu Markte, was sie an westlichen Statussymbolen bereits erbeutet haben. Die depravierte Jungmännerschwemme schmückt sich mit Adidas, Nike und Alpha Industries, wobei dem Tragen nicht anzusehen ist, ob geklaut oder mit Drogengeldern und Geldwäschejobs bezahlt,
      So verhasst der Westen ist, seine Produkte werden gerne mitgenommen, ohne an der Produktion beteiligt zu sein. Der Produzent, wer es nämlich produziert, wird selbstverständlich als Sklave betrachtet. Das wiederum ist nichts Neues: Es waren islamische Herrschaften, die die Sklavenfängerei für die Baumwolllatifundien in der Neuen Welt betrieben haben,

  6. rumpel@gmail.com permalink

    lauterbach sieht nur vorteile, alle anderen die nachteile

    „Streng auf die Qualitätsstandards ausländischer Mediziner achten!”

    Medial wurde im Dauertenor verbreitet, dass sich unter den Immigranten eine hohe Zahl an Fachkräften befände, darunter auch gut ausgebildete Mediziner. Wie metropolico berichtete, wurde diese politisch motivierte Aussage vom Münchner ifo- Institut demaskiert. Die Qualifikationsstruktur der Einwanderer aus den Krisenstaaten Syrien, Irak, Nigeria und Afghanistan ist immens schlecht.

    Nach Daten der Weltbank liegt selbst unter den 14-24-Jährigen der Anteil der Analphabeten in diesen Ländern bei 4, 18, 34 und 53 Prozent, so das Institut. Der Anteil der Hochschulabsolventen beträgt selbst in den entwickeltsten dieser Länder wie beispielhaft in Syrien nur sechs Prozent; die Gleichwertigkeit der Diplome mit deutschen Hochschulabschlüssen ist in vielen Fällen nicht gegeben.

    http://www.metropolico.org/2015/10/07/immigranten-staerken-gesundheitssystem/

  7. rumpel@gmail.com permalink

    im lügenspiegel alles ein konjunkturprogramm
    http://www.tagesspiegel.de/politik/finanzielle-auswirkungen-hilfe-fuer-fluechtlinge-ein-gutes-geschaeft/12420456.html

    das forum zerreißt die schreiberline fetscher, kommentare nur angerissen

     von Sonnenblumenfeld
    07.10.2015 19:50 Uhr
    

    Grundkurs VWL
    Die Autorin hätte mit geringen volkswirtschaftlichen Kenntnissen zu dem Ergebnis kommen können, dass dieses „Konjunkturprogramm“ ein ökonomisches Strohfeuer ist. Auch wenn man jedem Flüchtling einen S-Klasse Mercedes schenken würde, gäbe es einen positiven wirtschaftlichen Effekt.

     von jimknopf
    07.10.2015 19:33 Uhr
    

    Selten
    so einen Mumpitz gelesen. Natürlich geben Flüchtlinge Geld aus, natürlich gibt das Rote Kreuz und andere Sozialinstitute Geld aus und natürlich werden für Unterkunft, Bildung und Gesundheit große Geldmengen bewegt. Aber das sind alles Steuergelder, die vom Steuerzahler abgezwackt werden.

     von tiber5
    07.10.2015 19:21 Uhr
    

    Niemand erwartet
    von jeder Tagesspiegelautorin volkswirtschaftliches Basiswissen.

    Deswegen kann ich Frau Fetscher auch nicht böse sein, provokante Unwissenheit ist oft auch Mittel zum Zweck – Klicks.

    Evtl. mal den Unterschied zwischen Wertschöpfung und Umverteilung verstehen – alternativ ein gutes VWL-Buch lesen 🙂

    einer darf gleich mal wieder einen user als rasssisten bezeichnen, altun läßt es wie immer zu

     von jimmyk
    07.10.2015 19:54 Uhr
    

    Antwort auf tiber5 vom 07.10.2015 19:21 Uhr
    Ein kleiner Einblick in die Welt des deutschen…
    …Rassisten. In der Flüchtlinge zur Wertschöpfung per se nichts beitragen, aber den Stellenwert von Unwettern oder Verkehrsunfällen haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s