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Tagesspiegel simuliert Harzburger Front

by - Oktober 7, 2015

Die Harzburger Front war ein Bündnis antidemokratischer Nationalisten gegen das zweite Kabinett Brüning. Das Bündnis zwischen NSDAP, DNVP, Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Reichslandbund und dem Alldeutschen Verband trat nur bei einer Tagung in Erscheinung, die am 11. Oktober 1931 in Bad Harzburg stattfand.

Wikipedia

Da müsste eigentlich ein Aufschrei durchs Land gehen:

Tagesspiegel vom 7.10.2015: „Dem Spuk ein Ende machen“

Angriffe auf Journalisten und Diffamierung als „Lügenpresse“: Die Medien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern die Politik zum Einschreiten gegen Pegida und Legida auf.

Was ist das anderes als die Methode der Harzburger Front, nach der Machtergreifung der Nazis zu rufen? Was sind das für Journalisten, die die Regierung zum Bruch der Verfassung und zur Zerschlagung von Demonstrationen aufrufen?

Der Anlass für die Aufforderung die Demokratie zu zerschlagen war ein im Vergleich zur Gewalt der Antifa relativ harmloser Angriff auf zwei Journalisten während einer Demonstration von PEGIDA. Die Täter entkamen unbekannt. Ob es Provokateure der Antifa waren oder Rechtsextremisten, niemand weiß es, die Wahrheitsszene hofft es.

Während die Gewalt der Antifa, die nur aus Zufall – bisher – zu keinen Toten geführt hat, wenn sie Steine und Steinplatten auf Menschen werfen und besetzte Polizeiautos in Brand setzen, keine oder nur moderate Empörung erzeugt, kreischen die beim Lügen Ertappten auf, wenn aus ungeklärten Ursachen heraus zwei Journalisten körperlich angegriffen werden. Augenfällige Gewalt nennt ein anderes Lügenblatt den singulären Vorfall (siehe Zwei Drecksblätter und ein Herausgeber).

Dass es „Journalisten“ stört, wenn ihre Lügen auch Lügen genannt werden und ihre AgitProp-Schreibstuben Lügenpresse, verwundert nicht. Auch nicht, dass der Tageslügel dabei ist, wenn es um die Zerschlagung der Meinungsfreiheit geht.

Vielleicht waren es tatsächlich Übergriffe von PEGIDA-Demonstranten auf Angehörige der Wahrheitspresse. Nach einer monatelangen Diffamierungs- und Hetzkampagne gegen PEGIDA und andere Kritiker der Islamisierung durch die Flut von gläubigen Landnehmern wäre das die von der Wahrheitsszene lang ersehnte Eskalation. Dumm nur, dass die Forderungen der „Nazis“ im Angesicht von Migrantengewalt und dem drohenden Zusammenbruch der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in Deutschland von den Blockparteien nun übernommen werden.

Einen positiven Effekt hat die wüste Propaganda, die der gleicht, die das ZK der SED einsetzte, um den Untergang der DDR zu verhindern. Das Ergebnis dieser Propaganda ist bekannt. Die Propagandafront, die die Lügenpresse mit dem Tagesspiegel in der ersten Reihe aufgebaut hat, führte zu dem Ruf „Lügenpresse“ auf Demonstrationen. Auch die konservative „Junge Freiheit“ gewinnt die Glaubwürdigkeit, die die Wahrheitsszene verloren hat und mit neuen Lügen zurückzugewinnen sucht:

Es ist eine der Lieblingsfragen von JF-Chefredakteur Dieter Stein: „Und, brummt’s?“ Ja, es brummt. Und zwar so laut, daß sich die Online-Redaktion um Felix Krautkrämer bald Ohrenschützer anschaffen könnte. Die Monat für Monat rasant steigenden Zugriffszahlen auf der JF-Internetseite schlagen sich mehr und mehr auch in den sozialen Netzwerken nieder.

Und, das freut uns besonders, der Tagesspiegel, das Blatt für den tätigen Antifaschisten (Danke, liebe Antifa!) fällt weiter zurück (Dank an Burgunder für den Hinweis. Hervorhebung DK):

Ein Allzeithoch. Hinter der JUNGEN FREIHEIT rangieren unter anderem die Internetseiten vom Tagesspiegel, T-Online, der Rheinischen Post, dem ZDF, dem Deutschen Fußball-Bund, der Schweizer NZZ, der taz, der Tagesschau sowie aller Regionalzeitungen. Es brummt.

 

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8 Kommentare
  1. Columbo permalink

    TSP über eine AfD-Demo:

    „Die Stimmung war aggressiv; vereinzelt flogen Böller und Steine.“

    Offen bleibt, ob das von den AfD-Rentnern ausging oder von den linken Gegendemonstranten. Ich habe da ja so einen Verdacht.

    Lügenpresse? Ach Quatsch….

  2. rumpel@gmail.com permalink

    lügenpresse – anne will bietet muti der gläubigen eine eigene sendung, ohne weitere gäste, die nachher noch fragen stellen und entgegen der sonstigen ausstrahlung, diesmal als aufzeichnung. da kann besser -moderiert- werden.
    der lügenspiegel berichtet, das forum zerreißt die lügenpresse durchgängig

    http://www.tagesspiegel.de/medien/ard-talk-ueber-fluechtlingspolitik-angela-merkel-trifft-auf-anne-will/12416524.html

     von profitprophet
    07.10.2015 13:45 Uhr
    

    hat nicht
    merkel erst vor wenigen tagen, am 30.09. sämtliche intendanten der ö/r sender ins kanzleramt einbestellt?
    man hört und liest gar nix, obwohl das kanzleramt das treffen bestätigt haben soll.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/merkel_laesst_alle_intendanten_antreten

    selbst, wenn das treffen tatsächlich schon im januar vereinbart wurde, hat es rückblickend auf die damalige hochzeit von pegida ein g’schmäckle

  3. Eva permalink

    Im letzten Sommmer bei einem Aufenthalt im Bahnhof „Zoologischer Garten“ Berlin: Ich frage dort im breitsortierten Zeitschriften- und Buchladen nach der „JF“. Antwort: „Ganz hinten links, letztes Regal, unter Wirtschaft.“ In kleineren Kiezläden wird die „JF“ auch mal gerne als Bückware verkauft, vermutlich aus Angst vor der Antifa. Und noch eine Erfahrung: Beim Besuch einer Arztpraxis kramt ein vor mir wartender Mitpatient den Tagesspiegel hervor, während ich in der „JF“ blättere. Später fragt mich der Arzt:“ Sagen Sie mal, was lesen denn Sie für eine Zeitung?“ Der Typ hatte mich doch tatsächlich „denunziert“. So sind sie – die liberalen Leser des liberalen Tagesspiegel.

    • Der nun wieder permalink

      ????

      Was geht den Arzt Ihre Lesegewohnheit an?

      Bevor der seine Frage beendet hätte, wäre ich schon längst im Ausgang! Oder waren Sie beim Journologen?

      • Der nun wieder permalink

        Ich meide übrigens sogar Taxen, die für den Tageslügel auf dem Fahrzeig werben!

      • Eva permalink

        Ich kann Ihnen versichern, dass ich im Gespräch mit meinem langjährigen „Printtherapeuten“ keinen hilflosen Eindruck hinterließ.

  4. Columbo permalink

    Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn der Begriff „Lügenpresse“ unter Strafe gestellt würde. Ist ja schließlich Aufgabe des Staates, ein „medienfreundliches Klima“ zu schaffen.

    Ungeheuerlich.

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