Skip to content

Toleranz von der „Achse“ erklärt

by - Oktober 2, 2015

Wie weit die „Toleranz“ in das Denken von vermutlich denkenden Menschen eingedrungen ist, zeigt der Artikel Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, sondern die Feiglinge! von Matthias Heitmann auf Die Achse des Guten (Hervorhebung DK):

Natürlich kann Migration enorme Probleme mit sich bringen. Etwas anderes zu behaupten oder dies zu leugnen, wäre naiv und gefährlich. Doch genauso, wie ich mich weigere, die Migrationskritiker pauschal in eine rechtsradikale Ecke zu stellen, so weigere ich mich auch, Flüchtlinge, egal in welcher Anzahl, pauschal als Bedrohung für die hiesige Kultur anzusehen, auch dann, wenn sie anders denken und leben als ich. Muslime müssen Miniröcke nicht gut finden. Aber sie müssen sie aushalten – nichts anderes bedeutet das Verb „tolerare“. Diese Forderung macht aber natürlich nur dann Sinn, wenn sich im Gegenzug Nichtmuslime nicht über jede verschleierte Frau aufregen. Diese Unterschiede müssen ertragen werden – auf beiden Seiten.

Danach folgen viele Worte darüber, was Toleranz ist und wo wirkliche Gefahren liegen:

Diese Tendenz, die eigenen Werte der Freiheit und der Toleranz um eines scheinheiligen Friedens willen zu opfern, ist für die deutsche Gesellschaft viel problematischer als jeder noch so hasserfüllte Hinterhof-Mullah.

Kriminalisierung von rechts oder die opferzentrierte Mitleidskultur von links nennt der Autor Vorurteils-Pingpong. Es scheint, als hätte er die Diskussionen der vergangenen Jahre, besser die Diffamierungen gegen Islamkritiker, nicht mitbekommen. Der hasserfüllte Hinterhof-Mullah sitzt nicht mehr im Hinterhof sondern in einer der fast 800 Ditib-Moscheen oder beispielsweise im Islamischen Zentrum München, das erklärt unter welchen Bedingungen Frauen zu verprügeln sind. Dort und auch auf den Seiten der von der Ditib abhängigen islamischen Lobbyvereine wird auch erklärt, warum ein Moslem eine Ungläubige heiraten darf und ein Kopftuchmoslem keinen Ungläubigen. Die Erklärung ist einfach. Der Mann bestimmt, was die Frau zu tun hat. Er bestimmt auch, dass eine Ungläubige zum Islam übertreten muss.

Heitmann vergisst, dass die Verpackung des Eigentums von Moslems nicht mit bayerischen Lederhosen gleichzusetzen ist. Die Lederhosen sind in der Tat zu tolerieren, die Verpackung nicht. Durch die Verpackung wird die Unterdrückung von Frauen deutlich, die sich in den schlimmen Folgen als Prügel, Ehrenmorde und in den Ländern des wahren Glaubens als grausame Tötungsdelikte nach den Regeln der Scharia offenbart.

Verschleierung von Frauen, Verpackung ist das bessere Wort, ist keine Mode sondern widerspricht der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Verschleierung von Frauen fordert nicht die Toleranz heraus sondern den Kampf dagegen. Miniröcke muss man nicht gut finden, wenn die Beine, die zu sehen sind, dem Zweck widersprechen. Wer Miniröcke toleriert, gar schön findet, der ist nicht verpflichtet im „Gegenzug“ die frauenverachtende Verschleierung zu tolerieren.

Kommentare werden zu diesem Artikel auf der Achse nicht zugelassen (Stand 2.10.2015, 12:00 Uhr).

Advertisements
2 Kommentare
  1. Paul permalink

    Kommentare werden zu diesem Artikel auf der Achse nicht zugelassen (Stand 2.10.2015, 12:00 Uhr).

    Drei kritische finden sich dort.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s