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Lügenpresse oder Weglasspresse?

by - Oktober 2, 2015

Nachtrag zu unserem Artikel Hier würgt der kluge Tagesspiegel-Leser

Die Aktivisten des Tagesspiegels geben sich alle erdenkliche Mühe ihre Leser nach Strich und Faden zu verarschen. Verzeihen Sie das letzte Wort, etwas Besseres zu dem, was Aktivist Hesselmann auf Twitter versucht, fällt uns nicht ein.

Die Überschrift zu diesem Artikel ist einer Zwitscherantwort auf Hesselmanns Seite entnommen. Auf Twitter versucht er, was er zusammen mit Hass-Manager Atila Altun mit dem Tagesspiegel-Artikel Eine Zensur findet nicht statt vergeblich versucht hat. Auch auf Twitter werden ihm die Versuche um die Ohren gehauen, seine und die anderer Schreibstuben-Aktivisten Manipulationen als freie Diskussion zu verkaufen. Auch auf Twitter wird ihm mogberlin, der Blogwart des Tagesspiegels mit der Nazi-Gesinnung, um die Ohren gehauen. Auf Twitter erscheinen Tweets über den Blogwart, die im Forum unter dem Tagesspiegel-Artikel zensiert wurden. Im Tagesspiegelforum erscheinen nur Verweise, in denen auf Kommentare des Blogwarts nur sehr indirekt und vorsichtig hingewiesen wird.

Die Ausfälle des Blogwarts, mit denen er Menschen als „wandelnde Infektionsherde“ und „metastasierende Geschwüre“, die „in Quarantäne“ gehören, bezeichnete, sind dank des Internets nun sicher auch weltweit bekannt. Auf DiskursKorrekt haben wir hohe Klickraten auch aus anderen Ländern.

Auf Twitter präsentiert Hesselmann seine ganz eigene Sicht der Dinge *):

Hesselmann

@holinkastupid @tagesspiegel Das ist ganz einfach: Inhaltliche Kritik wird akzeptiert, persönliche Anwürfe werden blockiert.

MiniAssassin@MiniAssassin33

Dann behaupten Sie aber nicht, dass keine Zensur stattfindet 😉 . Knieschuß Herr Sesselmann – BÄM !

Markus Hesselmann@hesselmann

@MiniAssassin33 @tagesspiegel Doch, das behaupte ich. Empfehle, die Argumente im verlinkten Text. Und lassen Sie die persönlichen Anwürfe.

So geht es eine Weile weiter, Hesselmann redet von Beleidigungen (Flyingcircus999) und Anwürfen, wenn es sachlich wird und blockiert unliebsame Zwitscherer. Auf unliebsame Fragen antwortet Hesselmann nicht, zum Beispiel die nach dem Nazi-Blogwart mogberlin.

Holinka@holinkastupid

@hesselmann @tagesspiegel Äußern Sie sich mal zu mogberlin ! Da sind Sie bisher auf keine Kritik eingegangen.

Holinka@Holinkatrash

@hesselmann @tagesspiegel Was sagen Sie zu mogberlin ? Da wäre eine Äußerung mal angebracht 😉 .

Holinka@Holinkatrash

@hesselmann @tagesspiegel Und wieder blokieren Sie einen Kritiker. Ist Ihnen die Wahrheit so unangenehm ?

Holinka@holinkastupid

@hesselmann @tagesspiegel Sie lassen gerne mogberlin im Naziton linksextreme Ansichten posten. Das ist die Richtung die Sie zulassen.

MiniAssassin@MiniAssassin33

@hesselmann @tagesspiegel Antworten die nicht beleidgend sind aber mogberlin seine Kommentare ad absurdum führen lassen Sie nicht zu.

MiniAssassin@MiniAssassin33

@hesselmann @tagesspiegel man lese nur die Kommentare von mogberlin. Nazijargon und linksextreme Ansichten. Das geht bei Ihnen !!!

Eine Antwort zum Blogwart mogberlin gibt Hesselmann nicht. Wen wundert es? Verwunderlich ist nur, dass er glaubt, seine Leser fallen auf sein Gerede herein. Das tun sie nicht, weder auf Twitter noch im Forum. Der User Polizeiphilosoph bringt am 1.9.2015 um 19:05 und 10:34 Uhr auf den Punkt, was eine Vielzahl von Usern unter 238 Kommentaren auch zum Ausdruck bringen:

1.10.2015, 19:05 Uhr:

Also ich kann nur sagen…

Mir macht es hier nur noch sehr wenig Spaß und ich beteilige mich kaum noch. Da seitens der „Zensur“ nie auch nur ein Hinweis kommt und somit z.T. lang und aufwendig befeilte und somit zeitintensive Kommentare einfach so nicht erscheinen, mach ich mir die Mühe nicht mehr.

Die Abschaltung zur Nachtzeit ist auch ein Rückschritt ins Mittelalter.

Und leider, so ist mein persönliches Fazit: Es findet Zensur im TSP statt, weil es nicht um RechtsVerstöße geht sondern um Meinungsmoderation, wo sich einzelne Mods herausnehmen, Kommentare in gut oder schlecht zu separieren – und zT wiederholt bewiesen haben, den Inhalt gar nicht richtig zu erfassen.

Schade, mir hat es hier immer Spaß gemacht. Ich überlege, auf einen eigenen, zensurfreien Blog auszuweichen.

Ihr wolltet meine Meinung, da ist sie.

2.10.2015, 10:34 Uhr

Mich interessiert mal…

…ob diese Debatte bei Gelegenheit etwas bewirkt oder nicht?

Neben mir sind offensichtlich einige andere Stammuser verärgert, vergrätzt und ziehen sich zurück. Mir geht zum Beispiel diese Abschaltung auf den Keks – ich habe oft nur nachts Zeit, umfassender zu kommentieren. Das kam dann halt morgens. Jetzt geht das nicht mehr und ich müsste morgens kommentieren, wo ich aber absolut keine Zeit habe. Das ist keine Neuerung, das ist ein fataler Rückschritt.

Zum Thema Zensur hatte ich mich schon geäußert, die findet hier auf jeden Fall statt. Die Mods sagen mir, wenn überhaupt und auf Nachfrage, dass mein Posting so nicht veröffentlicht wird. Weil meine Meinung nicht genehm ist, nicht weil es ein Verstoß gegen Normen, Werte und Gesetze darstellte.

Die Begründung, dass der TSP ja noch selbst entscheiden dürfe, was er veröffentliche und was nicht, ist m.E. der glasklare Beleg für eine Zensur nach Maßgabe des gegenwärtig diensthabenden Mods.

Die Community hier war wirklich mal gut, die Spannweite groß und ich denke, jeder von den ernsthaft Aktiven hat schon mal aus völlig gegenläufigen Meinungen etwas mitgenommen und seine Sichtweise daran verändert. Das gibts meiner Meinung nach gar nicht mehr bzw. nehme ich das aufgrund meiner stark reduzierten Teilnahme gar nicht mehr war.

Ich denke, dass der Tagesspiegel, will er eine aktive und gute Community haben, hier umsteuern muss oder akzeptieren, dass das mit den bisherigen Eckpfeilern an Kommentatoren nichts mehr wird.

Auch würde m.E. ein Blatt wie der Tagesspiegel sehr profitieren, würde er derartige Leserkommentare öfters mal wie Kommentare behandeln und dafür eine kleine Rubrik im Druck bereitstellen. Unter dem Strich lese ich in Zeitungen am liebsten Kommentare, weil sie die persönlich gestrichene Wirklichkeit transportieren und nicht das, was journalistisch über ein Thema gedacht wird, zu wissen (Eunuchen, die wissen auch, wie es geht)…

Vielleicht wirds ja noch was mit den Wünschen.

Hier noch ein Kommentar, in dem über die deaktivierte Bewertungsfunktion geschrieben wird, die es einst möglich machte, User-Kommentare zu bewerten. In mehreren Schritten wurden die Foren so verändert, dass die Manipulationen durch die Zensoren nicht mehr so offensichtlich waren. Dank DiskursKorrekt und anderer Blogs hat das nun nicht geklappt. Hesselmann und der Hass-Manager sahen sich wieder mal dazu veranlasst, den Lesern vorzumachen, ihnen läge etwas an einer Debattenkultur, die den Namen auch verdient. Wir haben die Schritte zur Intransparenz der Foren im Artikel Ich mag Dich, ich mag Dich nicht beschrieben.

netbook am 01.10.2015 19:29 Uhr:

 Macht hier keinen Spass mehr

Ich habe es so gut wie aufgegeben mir die Mühe zu machen und Zeit zu investieren, um im Tagesspiegel zu kommentieren. Nicht nur wegen eurer Zensur, die ihr nicht Zensur nennen wollt sondern auch deshalb, weil ihr die Kommentar-Bewertungsfunktion abgeschafft habt.
Macht wie ihr wollt. Es ist eure Zeitung und euer Job. Aber denkt daran, dass euer Job vom Zeitungskauf euer Leser abhängig ist.
Inzwischen kommentiere ich fast nur noch in britischen Tageszeitungen.

___________________________
*) Weil es mit dem Tagesspiegel so ist wie mit den Cowboys im wilden Westen, im Tagesspiegel wird die Löschtaste gleich gedrückt, im wilden Westen der Abzug des Revolvers, haben wir in einer PDF-Datei dokumentiert, wie Hesselmann so schön gezwitschert hat:

Hinweis; Die Links in der PDF-Datei funktionieren.

Markus Hesselmann zwitschert auf Twitter – Zensur findet nicht statt.pdf

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16 Kommentare
  1. Paul permalink

    Grenzaktion in Sebnitz

    Wo ist Meisner? Eilt er schon nach Sachsen für Lügenstorys? Oder agiert er aus dem warmen Redaktionsbüro?

    • Der nun wieder permalink

      Aus den Kommentaren zu den Fotos:


      There is a news blackout in the UK. Any trouble or fighting in European Countries is not shown in the media. They are trying to make us think every body is happy to let the migrants take us over. Good luck in your fight to keep the invaders out. Merkel must be deposed !

      Ob das so stimmt, bei den Briten? Hat jemand Überblick über britische Medien?

    • Der nun wieder permalink

      Und noch eine interessante Verlinkung:

      http://www.epochtimes.de/politik/welt/russland-trifft-exakt-is-soeldner-fluechten-in-panik-nach-europa-a1273605.html


      Die Russen treffen

      Nach Angabe des russischen Generalstabes verlassen rund 600 Extremisten des Islamischen Stastes die von ihnen kontrollierten Gebiete in Syrien.

      „Nach Angaben der russischen Aufklärung haben rund 600 Söldner ihre Positionen verlassen und versuchen jetzt, nach Europa zu gelangen“, teilte der Chef der Operativen Hauptabteilung beim russischen Generalstab, Generaloberst Andrej Kartapolow, am Samstag in Moskau mit. Viele desertierten panikartig, schreibt sputniknews.

      Pennt unser nicht mal wasserdichter BND oder missachtet das merkelsche Politbüro dessen Infos?

  2. Der nun wieder permalink

    Ob der Mog nicht doch eine Kunstfigur der Forumszensoren sein mag? Kann soviel Hass, Blödheit und arrogante Chuzpe tatsächlich in einer realen Einzelperson existieren?

  3. rumpel@gmail.com permalink

    hesselmann zu twitter in einer bemerkenswerten logik, wie man sie im lügenspiegel gewohnt ist.
    erst wird etwas unumstößlich als fakt behauptet, belegbar ist es aber nicht.

    Ein Troll hat sich gestern übrigens fünfmal neu bei Twitter angemeldet, nur um einen anderen Leserkommentatoren und mich immer wieder persönlich zu attackieren. Das kann man nicht belegen, aber der Ablauf einer solchen Attacke deutet darauf hin.

  4. rumpel@gmail.com permalink

    nachdem sich der bezahlte antifaschist jansen noch vor 2 tagen in seiner üblichen lyrischen art über den inbegriff des bösen echauffierte, ist er heute gänzlich abgetaucht,
    die inkarnation des bösen schlechthin ist nicht etwa der köpfende is, der in syrien und irak den kuffars reienweise die köpfe abschlagen, auch kein hitler, mao oder stalin, sondern ein tatowierter neonazi. angeklagter im nsu- prozess und für ihn gilt bis zu einer verurteilung das rechtsstaatsgebot der unschuldsvermutung. jansen hat es aber nicht so mit dem rechtsstaat und im gegensatz zu jedem friedlich gläubigen, natürlich mutmaßlichen angeklagten, gilt dieses gebot bei jansen weder für böhnhardt, mundlos oder zschäpe und andere.

    Der gelernte Maurer gebärdet sich betont subkulturell. Ein Nazi-Freak, auch mit Tunnelohrringen, aber ohne Glatze, die Haare sind einfach nur kurz.
    André E. erscheint auch im Gericht in martialischer Aufmachung: schwarze Lederweste mit Karabiner-Schließen, Armee- oder Zimmermannshose, T-Shirts mit Szene-Motiven. Auf einem Leibchen war sogar der RAF-Terrorist Andreas Baader abgebildet.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-233-tag-wampe-mit-hassparole/12391772.html

    nun ist jansen abgetaucht, eine neuerliche meldung zu seinem lieblingsprozess läßt ihn offensichtlich kalt. der lügenspiegel berichtet knapp und der artikel verschwand schnell im archiv. autor des artikel ist der tsp, ohne die nennung eines schreiberlings. ganze 10 kommentare wurde zugelassen
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-nebenklaegerin-gibt-es-offenbar-gar-nicht/12400668.html

    ein kleiner link zum spiegel muß reichen http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-nebenklaegerin-gibt-es-offenbar-gar-nicht/12400668.html , wonach eine nebenklägerin offenbar gar nicht existiert, sondern frei erfunden wurde.
    provisionen seitens des anwalt sollen bezahlt worden sein, die kosten wurde seitens der staatskasse übernommen und wer die opferentschädigung kassierte, ist völlig offen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-richter-goetzl-setzt-opferanwalt-unter-druck-a-1055301.html

    Willms versucht, dem anschwellenden Groll des Vorsitzenden zu entgehen: „Ich bat Herrn Ö., mir Atteste nachzureichen. Frau K. wollte Ende des Jahres nach Deutschland kommen“, sagt er zu seiner Rechtfertigung. Sie gelingt nicht. Der Vorsitzende erregt sich: „Wann haben Sie denn letztmals versucht, mit Ihrer Mandantin in Kontakt zu treten? Sie müssen doch Kontakt zu Ihrer Mandantschaft haben!“ Ihm gefällt eine angebliche Kommunikation mit NSU-Opfern über irgendwelche Mittelsmänner gar nicht. Willms schweigt.

    Götzl, jetzt lauter: „Wenn Sie jetzt nicht Klartext reden, werden wir Ermittlungen anstellen! Sie sind der Vertreter der Nebenklägerin. Es geht nicht an, dass Sie uns hier hinhalten. Sie sind von Anfang des Prozesses an dabei! Es mag ja sein, dass die Nebenklägerin nicht kommen will. Aber das müssen Sie dann erklären.“

    „Wir trafen uns mit Herrn Ö.“, stammelt Willms, „da sagte sie, sie komme.“ „Und dazu dieser Widerspruch zu den Angaben von Rechtsanwalt Schön!“ Götzl ist nun in Fahrt. Er fällt Willms ins Wort, übergeht dessen Erklärungsversuch. Seine Stimme klingt drohend. „Ich erwarte eine ausführliche Darstellung des Sachverhalts – und zwar bis morgen! Und ich will die Adresse und Telefonnummer der Tochter wissen! Dann rufen wir die nämlich mithilfe eines Dolmetschers selbst an.“

    http://www.taz.de/!5069800/
    973.542,67 Euro für NSU-Opfer

    übrigens, nicht der erste knaller, den sich nebenklageanwälte leisteten

    Nicht zum ersten Mal wird hier ein Verhalten einzelner Nebenklage-Anwälte deutlich, denen offensichtlich mehr an dem nicht gerade kargen Honorar im NSU-Prozess zu liegen scheint als an den Interessen von Mandanten. Einem Anwalt wurde bereits das Mandat entzogen, nachdem sich herausstellte, dass das Opfer gar nicht wusste, dem Anwalt je ein Mandat für den NSU-Prozess erteilt zu haben.
    Dann gibt Götzl noch bekannt, dass im Fundbüro Köln-Ehrenfeld eine CD mit Aktenstücken aus dem Verfahren gelandet sei. Gefunden auf einem Bürgersteig. Vertrauliche Dokumente. „Welcher Anwalt vermisst eine Nachlieferung?“, fragte Götzl.

    über den auftakt des possenspiels um die anwälte berichtete jansen noch, jetzt wo der eigentliche skandal ans tageslicht kommt, ist er weg. der vorfal wird ganz klein gemacht. für janen existiert das frei erfundene opfer, vielmehr geht er über sämtliche ungereimtheiten hinweg und stellt fest:

    NSU-Prozess – Tag 232
    „Jetzt ist klar: das Urteil steht“

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-tag-232-jetzt-ist-klar-das-urteil-steht/12385656.html

    Dass dem Strafsenat allmählich die Geduld ausgeht, wurde schon am Dienstagmorgen deutlich. Götzl kanzelte einen Nebenklage-Anwalt ab, dessen Mandantin bislang nicht im Prozess erschienen ist und womöglich nie kommen wird.

    Die Frau hatte beim Nagelbombenanschlag des NSU in der Kölner Keupstraße mehrere Schnittwunden erlitten. Götzl wollte von dem Anwalt wissen, wann er zuletzt Kontakt zu der Frau hatte, die sich vermutlich in der Türkei aufhält. „Im Juni“, lautete die Antwort. Das war Götzl viel zu lange her. „Wir müssen doch mal weiterkommen“, herrschte er den Anwalt an. Und der Richter verlangte von ihm, bis zu diesem Mittwoch „eine ausführliche Darstellung des Sachverhalts zu geben“. Andernfalls werde es Ermittlungen geben.

    was für ein armutszeugnis für die angestellte antifaschistische schreibkraft

    • rumpel@gmail.com permalink

      jansen liest dk, wobei die uhrzeit der angeblichen veröffentlichung absolut nicht zutreffend ist.
      http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-eine-dubiose-zeugin-ein-dubioser-anwalt/12402944.html

      auffallend seine völlig gewandelte, nahezu sachliche ausdrucksweise im gegensatz zu sonstigen artikeln, wo er neonazis prosaisch beschreibt.
      er bleibt im vagen, hätte, könnte, oder, oder ist hauptbetandteil seines sermons. ganze 2 kommentare wurden bislang zugelassen, der artikel verschwand sofort wieder im archiv. man will sich nicht dem vorwurf des nichtberichten aussetzen, so kam erder vermeintlichen pflicht nach.

      auf den punkt bringt es mal ausnahmsweise der spiegel, wobei gisela friedrichsen über jeden verdacht erhaben ist.
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/angebliches-opfer-im-nsu-prozess-was-der-eklat-bedeutet-a-1056000.html

      Angebliches Opfer im NSU-Prozess: Ein immenser Schaden

      Es geht nicht an, dass eine Familie für ein Opfer neun Anwälte beansprucht. Oder dass Anwälte Jagd machen auf Opfermandate um des eigenen Vorteils willen. Die wirklichen Geschädigten und ihre Beistände, die ehrliche Arbeit tun im Gerichtssaal, geraten dadurch völlig zu Unrecht in ein trübes Licht. Das gesamte Institut der Nebenklage wird beschädigt. Der Gesetzgeber hätte mittlerweile allen Grund, die Opferrechte zu begrenzen.

      Eine ganze Reihe von Anwälten der Nebenklage hat offenbar von den Unregelmäßigkeiten einiger Kollegen gewusst. Sie haben geschwiegen. Als der Kölner Rechtsanwalt Reinhard Schön vor Gericht offen aussprach, dass seiner Kenntnis nach der Kollege Willms gar keinen Kontakt zu „Meral K.“ habe, wurde er als „Verräter“ beschimpft. Ein Hoch auf eine solche Anwaltschaft.

      im übrigen nicht der erste fall, wo sich angebliche opfer darstellen oder wie in diesem fall offenbar ein opfer, attila ö. den schnellen euro machte.

      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-kommentar-zum-streit-unter-nebenklaegern-a-1015511.html

      Dann aber sagte die erste Nebenklägerin aus, die nicht unmittelbar von den Folgen des Anschlags betroffen war. Sie plagte sich „nur“ mit der Vorstellung, was ihr und ihrem Sohn hätte passieren können, hätte sie sich zur Tatzeit nicht in ihrer Wohnung im ersten Stock eines Hauses an der Keupstraße befunden. Von Höhenangst war die Rede, bis sich herausstellte, dass diese bei der Frau schon von Jugend an bestand.

      Die Unruhe unter den Nebenklägern wuchs noch, als Widersprüche zwischen den Aussagen von Zeugen und dem Schriftsatz ihres Anwalts auftauchten. Er hatte etwa ein „Knalltrauma“ bei seinen drei Mandanten bei Gericht geltend gemacht, wovon die, unvorbereitet wie sie offensichtlich waren, gar nichts wussten.

      von alldem hat ein jansen natürlich noch nie berichtet

    • Der Hass-Manager lügt auf allen Plattformen. Zitat aus ihrem verlinkten Text:

      Eigene Meinung darf keine Rolle spielen

      Offensichtliche Beleidigungen, verfassungsfeindliche, gewaltverherrlichende, obszöne, pietätlose und menschenverachtende Inhalte sind in der Community des Tagesspiegels verboten. Ebenso wie Kampagnen und Stigmatisierungen aufgrund von Abstammung, Weltanschauung, religiöser Zugehörigkeit, Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung sowie sozialem Status. Kommentare, die auf eine pauschale oder persönliche Herabwürdigung abzielen, werden ebenfalls nicht veröffentlicht, heißt es in der Netiquette.

      • rumpel@gmail.com permalink

        dafür spricht altun über dk und den blogwart

        Im Internet gibt es sogar Seiten, auf denen Nutzer und Redakteure zu Zielscheiben von Hetzkampagnen und Lästereien werden. Diese zu ignorieren sei der beste Weg mit ihnen umzugehen, so Atila Atun.

        ist er nicht follower von dk?

        Gerade bei Stammnutzern könne man häufig etwas erreichen. „Wenn jemand, den wir schon länger kennen, mal etwas unter der Gürtellinie liegt, versuchen wir ihn zu kontaktieren. Es kann vorkommen, dass jemand mal einen Wein zu viel getrunken hat oder gerade persönlich in einem Tief steckt, und das sind Aspekte, die wir berücksichtigen.“

        einen troll läßt man nicht fallen, der wird gebraucht

  5. Paul permalink

    Der Meinung von „netbook“ schließe ich mich an.

    Den Tagesspiegel lasse ich links liegen und nutze meine Lebenszeit u.a. bei DK 😉

  6. rumpel@gmail.com permalink

    frage – sind bei euch die kommentare des artikels lesbar? mit allen möglichen verschiedenen einstellungen des browsers bei mir nicht.

    http://www.tagesspiegel.de/medien/debattenkultur-beim-tagesspiegel-eine-zensur-findet-nicht-statt/12394304.html

    • Nein, die Kommentare sind nicht sichtbar. Wartungsarbeiten? Jetzt? Unwahrscheinlich. Vielleicht löschen sie Kommentare. Wohl dem, der sie gesichert hat.

      • anda permalink

        Es sind nicht nur die Kommentare weg, es ist auch nicht möglich sich einzuloggen. Vielleicht der erste Schritt zum Premium-User, damit die Sockenpuppen unter sich bleiben und es endlich ein einheitliches Meinungsbild gibt.

        • rumpel@gmail.com permalink

          nun sind die kommentare wieder da, der lügenspiegel wird es technisches problem nennen. ich tippe auf eine nett umschriebene schließung der kommentarfunktion.
          der unmut zur massenflutung wird immer deutlicher

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