Skip to content

Deutschland im Herbst

by - Oktober 2, 2015

Oder: „Pack“-Gabriel (SPD) und de Maizière (CDU) sind „überrascht“

Während de Maizière immerhin schon im August 2015 meinte, Zuwanderung für „auf Dauer (ist) zu viel“, sieht Gabriel in Gesprächen mit Syriens Diktator Assad eine Lösung. Vermutlich hat er die notwendige Übung für Gespräche mit blutigen Diktatoren nach dem kürzlichen Besuch beim Brudervolk in Saudi Arabien erlangt, den er zusammen mit Hardcore-Moslem Aiman Mazyek absolvierte (Scharia sei nicht per se antidemokratisch).

Farbige Hervorhebung DK.

T-online vom 28.9.2015 „Dunkeldeutschland“ oder „Wir schaffen das“  oder Kippt die Stimmung in der Flüchtlingskrise?

Bundespräsident Gauck und Innenminister de Maizière sprechen von begrenzten Möglichkeiten Deutschlands. Kanzlerin Merkel sagt: „Wir schaffen das“ – und rutscht dafür in Umfragen ab. Es brodelt, nicht nur in den Reihen der Union. Verschiebt sich die Stimmung in der Flüchtlingskrise. Oder kippt sie gar?

Die Welt vom 1.10.2015 „Sehr gezielte und gut vorbereitete Auseinandersetzungen“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnt davor, dass die Lage in den Flüchtlingsunterkünften außer Kontrolle gerät. Es komme dort nahezu täglich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Mehr im Ticker.

Der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt spricht in der „Bild“-Zeitung von der „Gefahr, dass die Lage nicht nur an der Grenze, sondern auch in den Flüchtlingsunterkünften außer Kontrolle gerät“. Es komme an vielen Orten „sehr gezielt und gut vorbereitet nahezu täglich zu ethnischen oder religiös motivierten gewaltsamen Auseinandersetzungen“.

Die Welt vom 1.10.2015 Deutschland droht der Katastrophenmodus

Wie soll die Integration Hunderttausender Flüchtlinge gelingen? Experten sind sich sicher: Ohne Bildung geht es nicht. Derzeit aber weiß man nicht einmal, wie viele Flüchtlingskinder überhaupt da sind.

BILD.de vom 2.10.2015 „Flüchtlinge fahren im Taxi durch Deutschland“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) schlägt Alarm, erhebt schwere Vorwürfe gegen Flüchtlinge!

„Jetzt gibt es viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen. Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi und haben erstaunlicherweise das Geld, Hunderte Kilometer durch Deutschland zu fahren“, sagte de Maizière im ZDF-„heute-journal“. Und er beklagte das veränderte Verhalten der Schutzsuchenden, die sich in Deutschland aufhalten.

Tagesschau.de vom 2.10.2015 „Bis zum Sommer waren sie dankbar“

Innenminister de Maizière hat in einem Interview die Eigenmächtigkeit vieler Flüchtlinge beklagt. Bis zum Sommer seien diese dankbar gewesen, „bei uns zu sein“. Nun würden viele glauben, „sie können sich selbst irgendwohin zuweisen“. Und dann wird er noch deutlicher.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht die große Zahl unregistrierter Flüchtlinge in Deutschland als „ernstes“ Problem.

Spiegel Online vom 2.10.2015 Gabriel (SPD): „Wir nähern uns den Grenzen unserer Möglichkeiten“

Deutschland kann die Flüchtlingskrise meistern, sagt Sigmar Gabriel – aber er sieht die Grenzen der Belastbarkeit bald erreicht. Zur Bekämpfung der Fluchtursachen hofft der SPD-Chef auf Gespräche mit Syriens Diktator Assad.

Advertisements
6 Kommentare
  1. Der nun wieder permalink

    Achtung!

    Grünen Chefin rassistisch? Islamophob? Fremdenfeindlich?


    Grünen-Chefin Bettina Jarasch forderte den rot-schwarzen Senat auf, konsequenter abzuschieben. „Es ist geltendes Recht, dass diejenigen, die nach rechtlicher Prüfung „vollziehbar ausreisepflichtig“ sind, dann auch gehen müssen“, sagte sie der „Berliner Zeitung“ (Freitag).

    http://www.morgenpost.de/berlin/article205884961/Senator-Czaja-Fluechtlinge-sollten-Unterbringung-akzeptieren.html

    Läuft Jarasch gar undercover bei Pegida mit?

  2. Der nun wieder permalink

    Müller, der Berliner Schulte, hier dreinblickend wie eine Mischung aus Harry Potter und Kermit, will keine Zäune:

    http://www.morgenpost.de/img/berlin/crop205879183/186260746-w820-cv16_9-q85/Berlins-Regierender-Buergermeister-Michael-Mueller.jpg

    http://www.morgenpost.de/berlin/article205879431/Michael-Mueller-will-keine-Zaeune-an-deutschen-Grenzen.html

    Ansonsgten plappert er wässirig bis rumeiernd und hat noch nicht realisiert, dass Bayern Bayern ist und täglich Züge mit „Newcomern“ auch gen Preussen geschickt werden.

    Nun haben wir ja noch reichlich Messehallen neben der 26 frei und wozu solchen Unsinn wie Grüne Woche, ITB usw.


    Auch in Berlin gebe es Sorgen in der Bevölkerung, gab Müller zu. „Was ich aber eben auch spüre, ist, dass der Grundtenor sehr positiv ist, und dass man helfen will“, sagte der 50-Jährige. Das habe auch damit zu tun, dass Berlin in seiner Geschichte selbst immer wieder auf Hilfe angewiesen gewesen sei.

    … sagt er, der Micha, und entblödet sich tatsächlich, hier Vergleiche zur Berlin-Blockade zu ziehen und zum Berliner Inseldasein inmitten der Rotfrontigen.

    Der hätte mal besser beim Drucken

    https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_M%C3%BCller_%28Politiker,_1964%29#Leben_und_Beruf

    bleiben sollen; da hätte er womöglich beim Lügel auch Karriere machen können.

  3. Burgunder permalink

    Die Stimmung kippt!

    Sozialwissenschaftler Werner Patzelt mit einem absolut lesenswerten Gastkommentar im Handelsblatt:

    „Wer nicht hören will, muss fühlen! Das gilt auch für die Union und ihre Flüchtlingspolitik. Wenn die CDU nicht eine Kehrtwende bei der Einwanderungspolitik schafft, werden andere Parteien davon profitieren.“

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gastkommentar-zur-einwanderung-die-stimmung-kippt/12389378.html

    „Als Dresdens Pegida-Demonstranten im vergangenen Spätherbst dieses Thema unüberhörbar aufbrachten, verlachte man sie, weil sie sich über ein rein eingebildetes Problem Sorgen machten. Obendrein unterstellte die Kanzlerin ihnen allesamt Vorurteile, Kälte und Hass im Herzen.
    Inzwischen ist aber unübersehbar geworden, dass wir Probleme mit der bislang nicht enden wollenden Einwanderung nach Deutschland haben und es keine leichte Aufgabe sein wird, Hunderttausende von Zuwanderern mit Wohnungen, Arbeitsplätzen, Gesundheitsfürsorge und sozialer Sicherung zu versorgen. Obendrein haben wir diese Zuwanderer auch gar nicht gerufen, ja nicht einmal eine redliche Diskussion zwischen Eliten und Bevölkerung darüber geführt, Einwanderung welcher Art und welchen Umfangs wir wirklich wollen beziehungsweise wollen sollten.
    Und seit nicht nur sehr viele Bürgermeister und Landräte, Innenminister und Regierungschefs sich öffentlich Sorgen um die Bewältigbarkeit dieser von uns mutwillig gesuchten Herausforderung machen, sondern ebenfalls der Bundespräsident von Grenzen der Aufnahmefähigkeit unseres Landes spricht, ist der Versuch klar gescheitert, das Einwanderungsgeschehen gleichsam auszusitzen und besorgte Bürger einfach als dumme Rassisten auszugrenzen.“

  4. Burgunder permalink

    Der DLF mit einer Dosis Wahrheit. Wie muß die Situation erst wirklich sein, wenn sie sich dazu durchringen:

    „Wir verlieren die Hoheit auf der Straße“
    „Kein Respekt gegenüber, mehr Gewalt gegen Polizisten: Das beklagt Tania Kambouri in ihrem Buch ‚Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin‘. Vor allem Migranten setzten ihrem Berufsstand zu. Doch Strafen drohten kaum, sagte die Beamtin mit griechischen Wurzeln im DLF. Rückhalt in Politik und Justiz fehlten mittlerweile.“

    Ergänzung: Auch der mediale Rückhalt fehlt. Der ganz besonders.

    „Heinemann: Das heißt, wenn Sie beschimpft werden, müssen Sie sich am Schluss dafür verantworten.
    Kambouri: Oft ist es so, genau.“

    „Kambouri: Ich wünsche mir, dass die Probleme, die wir tatsächlich auf der Straße haben, dass die klar angesprochen werden, dass sie anerkannt werden. Notfalls müssen irgendwelche Gesetze verschärft werden. Und ganz wichtig ist auch, dass die Justiz, dass die Richter wirksam urteilen. Es kann nicht sein, dass die Straftäter immer weiter die Akte auffüllen, uns körperlich verletzen, beleidigen, was auch immer, und keine Sanktion erfahren. Viele Verfahren werden eingestellt oder auf Bewährung freigesetzt oder was auch immer. Ja, es ist ein Witz, was da vor Gericht mittlerweile passiert.“

    Ergänzung: Ansprechen von Problemen – Der Lügel müßte sich um 180° drehen.

    „Kambouri: Ich denke, einige Bürger wollen nichts sehen, weil es ihnen möglicherweise gleichgültig ist. Sie leben nicht in solchen Migrantenvierteln oder möchten damit nichts zu tun haben. Andere haben möglicherweise Angst, als Nazi diffamiert zu werden, wenn man offensichtlich seine Meinung zu straffälligen Ausländern äußert, und haben auch vielleicht Angst, von diesen Personen angegangen zu werden.“

    Ergänzung: Die Diffamierung beginnt beim Justizminister und endet beim Blogwart.
    Und – nichts geht ohne Abgrenzung:

    „Kambouri: Ja. Man versucht, mich natürlich in diese Schublade zu stecken, in die ich absolut nicht hingehöre. Ich bin selber ja Migrantin, beide Elternteile kommen aus Griechenland. Ich bin von Kind auf mit verschiedenen Kindern, Schülern aus verschiedenen Herkunftsländern aufgewachsen. Ich habe ausländische Freunde in meinem Freundeskreis, meine beste Freundin ist Türkin, ich habe bulgarische Verwandtschaft, die in Bulgarien und in Deutschland lebt. Von daher habe ich nichts mit rechtsradikalem Hintergrund zu tun. Mir ist es einfach wichtig, wie ein Mensch mir gegenübertritt, wie er sich verhält, und alles andere, was er für eine Herkunft, für eine Nationalität oder Religion hat, ist mir vollkommen egal.“

    Was DLF und Kambouri nicht verstehen (wollen): Der letzte Satz ist das Credo der meisten als „rechtspopulistisch“ verunglimpften Personen. Das Gegenübertreten und das Verhalten entscheiden. Die anschließende Zuordnung zu Kultur und Religion hat Kambouri oben selbst vorgenommen.

    Ausführlich hier:

    http://www.deutschlandfunk.de/polizei-wir-verlieren-die-hoheit-auf-der-strasse.694.de.html?dram:article_id=332717

  5. Ronald.Z permalink

    na damit hätte ja nun wirklich keiner rechnen können…..

  6. Columbo permalink

    Da bahn sich etwas an, wenn sogar die evangelische Kirche von Rückführungen spricht.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article147136527/Jetzt-sprechen-auch-die-Kirchen-von-Rueckfuehrungen.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s