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Nach der Flüchtlingswelle nun der Tsunami der Wahrheit

by - September 30, 2015

Von Hebold

Das sind harte Tage für Deutschlands Tränensäcke, egal ob es sich um das Mädchen aller Araber handelt oder die Ministerin, die Krieg und Kinderkriegen vereinbaren will. Die eine muss gerade erleben, dass Deutschland wieder einmal von bösen Ländern eingekreist ist – die andere erfährt aus der Presse, dass die Taliban das von deutschen Truppen auf Frieden getrimmte Kundus überrennen und es nun an den schießwütigen Amis ist, für wieder Frieden zu sorgen. Dabei mag die Lage in Afghanistan marginal, weil weit weg sein – die Lage Deutschlands in Europa ist es nicht. Und hier kommt es heftig.

Denn wie die FAZ berichtet, fallen gerade Frankreich und Österreich um. In Österreich hat die FPÖ gerade bei Regionalwahlen ihren Stimmenanteil verdoppelt und in Frankreich nimmt man es mit der Hautfarbe nicht mehr so politisch korrekt, wie sich der Deutsche Michel das wünscht – wagt es doch tatsächlich eine Politikerin von Sarkozys Frankreich als »Land weißer Rassen« zu sprechen. Sarkozy schweigt, doch die FAZ fragt noch brav:

Wie werden sich die Republikaner beim Thema Einwanderung und Islam positionieren?

Ja, wie wohl. Zur Erinnerung: Die Kommunen mit republikanischen Bürgermeistern weigern sich, muslimische Flüchtlinge aufzunehmen, die vom Front National nehmen überhaupt keine Flüchtlinge auf. In den Umfragen liegt Marine Le Pen deutlich vor ihren Konkurrenten aus der Mitte und von Links. Und die kritisierte Politikerin zieht nicht etwa den Schwanz ein, sie bleibt bei ihrer Haltung:

„In was für einem Land leben wir denn, wenn man nicht mehr sagen darf, dass Frankreich jüdisch-christliche Wurzeln hat und seine Bevölkerung mehrheitlich weißer Hautfarbe ist?“, schreibt sie in einem Kommuniqué. „Müssen wir uns schämen für das, was wir sind? Ich bin Gaullistin und bleibe Gaullistin“, so Morano.

Wie anders in Deutschland, in dem sich die Kommunen darin überbieten, dem Mädchen aller Araber die Treue zu halten und dem Islam Tür und Tor zu öffnen. Wo es immer noch hip ist, sich lächelnd mit zufrieden grinsenden Kopftuchmoslems ablichten zu lassen und die Landsleute, die diese Politik der Selbstauslöschung kritisieren, als Pack zu diffamieren. Zu dem dürfte dann wohl auch der Vertreter französischen Nationalversammlung gehören, der meinte:

„Es ist haarsträubend, dass man nicht mehr öffentlich sagen darf, dass Frankreich historisch gesehen ein Land weißer Rasse ist, das christliche Könige hatte und vom Judaismus und vom Christentum geprägt wurde“.

Derweil gerät Österreich in die Fahrwasser von Victor Orban, dem ungarischen Ministerpräsidenten, der vor Monaten als rechtsradikal abgestempelt, neulich aber erst von der CSU eingeladen worden war. Unter dem Link mit dem zunächst vielsagenden Namen »oesterreichische-innenministerin-warnt-vor-gewalt-an-grenzen-13830281.html« heißt es in einem Beitrag mit der Überschrift »Österreich hält Gewalteinsatz an Grenzen für möglich«:

Laut Österreichs Innenministerin könnte die hohe Zahl von Flüchtlingen den Einsatz staatlicher Gewalt an den Grenzen nötig werden lassen.

Nicht dass jemand denkt, hier seit die Gewalt der flüchtigen Invasoren gemeint, wie der Titel des Links suggeriert. Und als sei das nicht genug wird ergänzt:

Schuld daran sei auch die deutsche Politik.

Nun geht den herrschenden Politiker und Medien wohl der Arsch auf Grund. Denn am 11.Oktober wird in Wien ein neuer Bürgermeister gewählt. Also beeilt sich jeder, der wirklichen Stimmung des Volkes zu folgen. Nur Deutschland, Deutschland hinkt einmal mehr hinterher. Da scheint sich seit Heinrich Heine wenig verändert zu haben.

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