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Quartiere für die Besatzer

by - September 29, 2015

Von Hebold

Im Fall einer militärischen Besetzung hat das besetzte Gebiet den Besatzern Unterkünfte zu stellen. So ist das seit Ewigkeiten oder besser: Seit Menschen Krieg führen und dabei Gebiete von anderen Menschen erobern. Seit einigen Wochen erleben wir nun eine Variante, die in der Geschichte einmalig ist. Die als Flüchtlinge getarnten Invasoren aus Syrien können mit Hilfe der deutschen Behörden deutsche Bürger vertreiben, sprich: Sie nehmen ihnen die Wohnungen weg.

Ein Fall hatte sich schon vor Wochen ereignet, einen zweiten schildert die FAZ unter dem Titel: »Mieterin wegen Flüchtlingen gekündigt«. Weil die Flüchtlinge, nachdem das Mädchen aller Araber sie allen vernehmlich rief, keinen Platz mehr finden, müssen die Deutschen Mieter ihnen weichen. Der Kündigungsgrund: Eigenbedarf. Schon in dieser Begründung zeigt sich das ganze pervertierte Staatsverständnis der deutschen Politiker und Behörden. Denn natürlich gehört die Wohnung der Stadt oder dem Land – aber eben nicht den Politikern. Die haben also auch nicht darüber zu befinden, wer wo wohnen darf und wer nicht.

Grotesk ist die Reaktion der üblichen Verdächtigen. Während bei einer Kündigung wegen Eigenbedarf der Mieterbund gewöhnlich schnell vor Gericht zieht, scheint das diesmal anders zu sein:

Der baden-württembergische Mieterbund sieht den Fall ebenfalls kritisch. Die Gemeinde spiele gleichberechtigte Interessen und Bedürfnisse zweier Mieter gegeneinander aus, wie Udo Kasper, Geschäftsführer des Mieterbunds in Baden-Württemberg der „Badischen Zeitung“ sagte. Die Gemeinde Eschbach begebe sich auf „dünnes Eis“.

Das war´s. Von einer Klage ist keine Rede. Wer will es sich schon mit den wohlfeilen Vertretern der Willkommenskultur und den Besatzern verderben.

Und Grüne und SPD? Gar die Linken? – In Kreuzberg würde in einem solchen Fall sicher sofort der linke Saalschutz gerufen, um den Wagen des Besitzers der Wohnung zu demolieren. Nicht so in Eschbach im Breisgau. Eine Eigenbedarfskündigung im Interesse von Flüchtlingen, das ist was feines.

Es ist wie damals im Osten als die Russen einmarschiert waren: Die Besatzer haben das Sagen. Oder in Norwegen, nach der Invasion durch die Wehrmacht. Der einzige Unterschied: Damals haben sich die Besatzer mit aufgepflanztem Bajonett genommen, wonach sie verlangten und bedienten ihrer Quislinge und Satrapen nur, wenn unbedingt nötig – heute werden die Besatzer von den Quislingen und Satrapen eingeladen, das Land zu besetzen.

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3 Kommentare
  1. rumpel@gmail.com permalink

    linke verlogenheit, unterbringung ja, aber nicht bei uns, sondern woanders gerne

    Hat da jemand Angst vor Konflikten die auftreten müssen, wenn teils fromme Muslime auf (aus ihrer Sicht) gottlose Linke treffen, die sich vermutlich gerne mal mit Alkohol volllaufen lassen und Drogen nehmen? Kann man dann nicht mehr so einfach willkürlich jeden als Nazi denunzieren, der kritisch ist, wenn man selbst von Muslimen verachtet wird und gar nicht weiß wie man darauf reagieren soll?

  2. Der nun wieder permalink

    Quartiere für Besatzer – es geht immer noch einen Schritt besser:

    Til Schweiger plant Kita und Fitness-Center für Flüchtlinge

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article205827573/Til-Schweiger-plant-Kita-und-Fitness-Center-fuer-Fluechtlinge.html

    Ohne weiteren Kommentar …

  3. derda permalink

    Die Besatzer sind mit wohlwollen der Regierung hier. Oder haben sie irgendwelche Abwehrmaßnahmen gesehen? Ich nicht. Daher nenne ich das „Besiedelung von Söldnern“ i.A.

    Unterschiede von Invasion, Einwanderung und Siedlungspolitik leicht erklärt

    https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/05/24/invasion-einwanderung-oder-siedlungspolitik/

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