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Syrisches Brudervolk

by - September 20, 2015

Von Hebold

Im Zusammenhang mit der Invasion muslimischer Massen in Europa wird gerne auf die Verantwortung Deutschland wegen seiner eigenen Geschichte verwiesen und hier ganz zuerst auf die 12 Millionen Vertriebenen, die nach 1944 in den verbliebenen deutschen Siedlungsgebieten als Flüchtlinge aufgenommen wurden. Als hätte der von Deutschland ausgelöste europäische Teil des Zweiten Weltkriegs irgendetwas mit Assad, dem IS oder dem Islam zu tun. Aber deutsche Politiker haben es sich zur Angewohnheit gemacht, angebliche oder auch wirkliche Schuld mit ihrer miserablen Politik zu verrechnen. Doch in diesem Fall liegen sie womöglich sogar richtig.

In allen Berichten wird das Leiden der syrischen Zivilisten betont – gerade so, als habe es nie eine syrische Armee und Luftwaffe gegeben, sondern immer nur arme Schweine, die unter Assad andauernd litten. Doch diese Sichtweise ist falsch. Sie deckt sich in keiner Weise mit der Geschichte jenes Landes zwischen Türkei, Irak, Jordanien und – genau: Und Israel.

Allein dreimal wurde der jüdische Staat von Damaskus aus angegriffen: 1948, 1967 und 1973. Zugegeben, jeder Angriffskrieg mit russischen Waffensystemen endete in einem jeweils größeren Fiasko. Und unvergessen ist Operation Mole Cricket 19, bei der im Juni 1982 ca. 90 syrische Kampfflugzeuge vom Himmel geholt und ca. 35 SAM-Abwehrbatterien am Boden von den Israelis zerstört wurden – bei Verlusten von 3 Maschinen auf israelischer Seite. Aber der Hass auf den jüdischen Staat vereint das syrische Volk.

Bezeichnender sind jedoch die Interventionen in westlichen Nachbarland Jordanien. Und von denen bzw. dem kann Deutschland einiges lernen. Lange Zeit bliebt dieses christliche Land von den Aggressionen der Araber verschont – bis ab 1967 immer mehr militante, aus Israel verjagte Araber als Flüchtlinge ins Land geströmt kamen. Die Lager wurden größer und größer. Die Gewalt schlimmer und schlimmer. Sie erreichte 1976 einen vorläufigen Höhepunkt mit dem Einmarsch der Syrer. Nun erhielten die Araber freie Hand und durften Israel nach Lust und Laune im Schutz syrischer Waffen mit Terror überziehen.

6 Jahre später griff Israel dann auf Seiten der Christen in den Bürgerkrieg ein. Doch da war der Libanon bereits tief im Bürgerkrieg verstrickt, das Land wurde geteilt. 2000 zog Israel sich zurück. Die Syrer blieben mit Truppen und Tausenden Geheimagenten als einer Art ausländischer Stasi. Erst als der syrienkritische Ministerpräsident Hariri ermordet wurde, fand sich der Libanon zusammen und es gab Proteste, bis die Syrer 2005 endlich ihre Soldaten zurückziehen mussten. Doch auch dann gingen sie erst, nachdem sie ihre Macht durch Marionetten wie die Hisbollah absichern konnten. Die hatten mittlerweile den Süden des Landes christenfrei gemacht und können dort machen, was sie wollen.

Männer aus diesem aggressiven Land sind es also, die Frau Merkel nach Deutschland eingeladen hat und die nun zu Hunderttausenden kommen: Antisemitisch und traumatisiert durch eine Kette verlorener Kriege. Die Parallele könnte kaum deutlicher sein. Mal sehen, wie lange es dauert, dass auch unser Land einen Zustand erreicht, den man Bürgerkrieg nennt. Mal sehen, was passiert, wenn der syrische Bürgerkrieg beendet und die Herrschaften wieder zurückkehren sollen. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen wir in den nächsten Wochen, wenn die Syrer, die sich z. Zt. in Serbien befinden, weder vor noch zurückgehen können. Freiwillig kehren die nicht wieder nach Syrien zurück.

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2 Kommentare
  1. Paul permalink

    Ein syrischer Kommentar

    • Der nun wieder permalink

      Nun, der syrische Kommentar stellt zunächst mal ein erbärmliches Armutszeugnis betr. der Syrer dar. Schuld sind natürlich immer die Anderen, besonders die gerne beschimpften USA. Russland hat natürlich mit all dem nichts zu tun …

      Und dann noch das rassistische Israel …

      Die Hintergründe zum Tod des kleinen Jungen scheinen die Dame auch nicht zu interessieren.

      Ich finde, der Dame gehört ein Platz in Merkels Regierung, zumindest aber einer als TSP Volontärin.

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