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Der deutsche Michel ist immer der letzte

by - September 18, 2015

Von Hebold

Gäbe es den deutschen Ingenieur nicht, wäre es erbärmlich um dieses Land bestellt. Denn die Politiker und Medienfuzzies sind im europäischen Vergleich lahme Enten, wie sie im Buche stehen. Seit Monaten hinken Merkel, Gabriel und Konsorten hinter den Sichtweisen in London, Warschau und vor allem Budapest hinterher. Und der deutschen Presse ergeht es nicht besser. Orban behält in praktisch allem, was er sagt und tut, recht. Er verriegelt die Grenzen, die Deutschen machten es ihm kurz darauf nach; er schlug die systematische Unterstützung der Nachbarländer Syriens vor, Gabriel braucht volle drei Wochen länger, um Orbans Vorschlag als den seinen in die Presse zu lancieren.

Heute nun erweisen sich die Kroatien als die, die die Zeichen der Zeit schneller erkennen, als die Schnarchnasen aus dem Bundeskanzleramt oder der FAZ. Unter dem Titel Kroatien riegelt Grenze zu Serbien ab wird berichtet, dass Kroatien die Grenze nach Serbien dicht gemacht hat. Dabei hieß es noch gestern, man wolle einen Korridor nach Slowenien öffnen für die Invasoren aus dem Morgenland – damit die dann von dort weiterreisen können durch Österreich und Heim ins Reich des Propheten. Ja, die Kroaten hatten die Flüchtlinge zunächst noch akribisch gezählt. Und nun das!

Kroatien zieht die Notbremse. Angesichts Tausender Flüchtlinge hat das Land seine Grenzen zu Serbien fast komplett geschlossen. Derweil warnt Vizekanzler Gabriel vor einer Überforderung Deutschlands.

Ich wette: Ab morgen werden Nato-Zäune an Koratiens südlicher Grenze verlegt. Will heißen: Die dichte Außengrenze der EU nimmt langsam Gestalt an. Es wurde auch Zeit.

Dabei ist die Sache ganz einfach, das weiß auch die FAZ:

Seit Ungarn am Dienstag seine Grenze zu Serbien für Flüchtlinge praktisch geschlossen hat, wählten viele der aus Syrien und anderen Krisenländern stammenden Menschen daraufhin die Route über die kroatische Grenze, um in die EU zu gelangen. Auf dieser Route liegt auch Slowenien, dass nun ebenfalls restriktiver vorgeht. Das Land stellte den Zugverkehr auf der Hauptstrecke aus Kroatien an der Grenze bei Dobova ein. Zuvor stoppte die Polizei einen Zug aus Kroatien mit etwa 150 Flüchtlingen am Grenzbahnhof Dobova. Die Flüchtlinge sollen zurück nach Kroatien geschickt werden. Die Polizei verschärfte zudem ihre Grenzkontrollen mit verstärkter Überwachung durch Hubschrauber und Patrouillen.

Nun sitzen die Invasoren also in Serbien fest. Und das ist nicht gerade berühmt für seine Freundlichkeit gegenüber Muslimen. Da bin ich mal neugierig, was Belgrad mit den vielen Syrern im Land auf Dauer so macht. Denn eines ist sicher: Eher zahlt Griechenland seine Schulden zurück, als dass es die Invasoren wieder zurücknimmt.

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